Chronik für Register Spandau

  • 28. Dezember 2020
    Gegen 1:30 Uhr rief ein Mann auf der Stadtrandstraße NS-verherrlichende und rassistische Parolen, die er auch bei der Festnahme durch die von Zeugen alarmierte Polizei wiederholte.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 28.12.2020
  • 17. Dezember 2020
    Sticker der "Identitären Bewegung" wurden am Klinkeplatz in Hakenfelde entdeckt und entfernt. Darunter war ein Davidstern gemalt sowie NWO (New World Order) geschrieben, was sich auf extrem rechte Verschwörungserzählungen mit antisemitischen Inhalten bezieht.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 29. November 2020
    Die neonazistische Kleinstpartei "Der III.Weg" verteilt bei einer Aktion Flyer in verschiedenen Straßen in Kladow und in der Wilhelmstadt. "Das System" wird als tödlicher als das "Corona-Virus" bezeichnet.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 26. November 2020
    In einem Regionalzug aus Nauen wurde um 17:00 Uhr an der Rückenlehne eines Sitzes ein Aufkleber entdeckt, der eine Israel-Flagge zeigte, an deren beiden blauen Streifen rote Farbe herunter zu tropfen schien. Darunter stand der Schriftzug "Terrorstaat Israel". Verwiesen wurde auf eine Internetadresse vom "III. Weg". Der Aufkleber wurde entfernt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 21. November 2020
    An einer Laterne am Marktplatz Spandau wurde ein rassistischer Sticker entdeckt und überklebt, der sich gegen eine Unterkunft für Geflüchtete richtete.
    Quelle: Register Spandau
  • 15. November 2020
    Erneut instrumentalisierte die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" am Volkstrauertag das Kriegerdenkmal im Stabholzgarten zu einem auch im Internet dokumentierten "Heldengedenken", für das sie auch Grablichter mit dem Parteilogo aufstellten.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 15. November 2020
    Einige Mitglieder der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" instrumentalisierten am Volkstrauertag das Denkmal für die Gefallenen der Siemenswerke für ihre Propaganda, indem sie Grablichter mit dem Parteilogo aufstellten und Blumen niederlegten. Diese Aktion wurde im Internet dokumentiert.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 13. November 2020
    An einer Laterne vor dem Rathaus Spandau wurde ein Sticker entdeckt, der unterstellt, dass eine politische Positionierung ein Versuch sei, "das Volk zu spalten". Er wird über einen Internethandel vertrieben, der NS-verherrlichende und rassistische Sticker vertreibt.
    Quelle: Register Spandau
  • 10. November 2020
    Zwei Personen wurden rassistisch beleidigt und angegriffen. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: ReachOut
  • 1. November 2020
    Am 1. November wurde ein an die Hauswand gesprühtes Hakenkreuz in der Kanalstraße entdeckt und von Nachbar*innen überklebt.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ gGmbH)
  • 29. Oktober 2020
    Einer 28-jährige Frau wurde auf dem U-Bahnhof Haselhorst aus antimuslimischer Motivation von einem unbekannten Täter das Kopftuch von hinten heruntergerissen.
    Quelle: ReachOut
  • 21. Oktober 2020
    Gegen 16:00 Uhr fuhr ein Fahrradfahrer an einer Frau mit Kinderwagen vorbei und brüllte ihr rassistische Beleidigungen hinterher.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 14. Oktober 2020
    Eine Chatgruppe, der 26 Studienanfängerinnen und Studienanfänger der Polizei Berlin angehörten, wurde angezeigt, da einige Mitglieder NS-verherrlichende und rassistische Inhalte teilten.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 14.10.2020
  • 6. Oktober 2020
    Vor dem Freiherr-von Stein-Gymnasium wurden diverse Sticker der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 5. Oktober 2020
    An den Absperrungen der Baustelle am Reformationsplatz wurden Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 5. Oktober 2020
    Auf Eiswerder wurden an diversen Straßenschildern Aufkleber neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 16. September 2020
    Ein 37-jähriger Paketzusteller war im Falkenhagener Feld mit seinem Auto unterwegs, als auf Höhe Pionierstraße/ Ecke Wasserwerkstraße ein 38-jähriger Mann und eine unbekannte Begleiterin auf die Scheibe des Fahrzeuges spuckten und schlugen. Als der Paketzusteller daraufhin ausstieg, wurde er vom 38-Jährigen rassistisch beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Das Paar fuhr danach in einem Auto Richtung Falkenhagener Platz. Es wurde Strafanzeige gestellt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei vom 17.09.20
  • 10. September 2020
    Im Ortsteil Staaken wurde eine 16-jährige Schülerin auf ihrem Weg zur Schule im Bus M32 von einem Mann rassistisch beleidigt. Er äußerte laut, sie käme aus einem anderen Land und hätte in Deutschland nichts zu suchen. Erst als er drohte, ihr Kopftuch herunterzureißen, kamen zwei Mitfahrerinnen der Schülerin zu Hilfe und protestierten lautstark. Sie stieg trotzdem an der nächsten Haltestelle aus und lief den restlichen Schulweg zu Fuß, so dass sie zu spät zum Unterricht kam.
    Quelle: Register Spandau
  • 2. September 2020
    Auf einem Stromkasten in der Gartenfelder Straße wurde ein Sticker entdeckt und entfernt, der sich auf die aus den USA stammende Verschwörungserzählung QAnon mit antisemitischen Inhalten bezieht.
    Quelle: Register Spandau
  • 2. September 2020
    Eine muslimische Frau, die Kopftuch trägt, wurde in der Carl-Schurz-Straße von einem unbekannten Mann mit "Du bist Scheiße" beschimpft.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ gGmbH)
  • 28. August 2020
    In einem Bus der Linie M32 wurde ein 17-Jähriger gegen 17:40 Uhr von einem Mann rassistisch und LGBTIQ*-feindlich beleidigt und anschließend zusammen mit drei Zeuginnen an der Haltestelle "Brunsbütteler Damm/ Magistratsweg" aus dem Bus gedrängt. Als der Minderjährige zu fliehen versuchte, wurde er vom Täter ins Gebüsch gestoßen und mit einer Bierflasche beworfen. Der 17-Jährige wurde dabei leicht verletzt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei vom 29.08.20
  • 24. August 2020
    Auf einem öffentlich zur Mitnahme ausgelegten BVG-Heft waren mit Kugelschreiber die Twitter-Adresse von QAnon geschrieben bzw. andere, die Bezug zu QAnon haben. Dabei handelt es sich um eine aus den USA stammenden Verschwörungserzählung mit antisemitischen Inhalten.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ gGmbH)
  • 16. August 2020
    Ein 37-jähriger Gastwirt wurde von seinem 40-jährigen Gast rassistisch beleidigt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen, als er ihn um 7:00 Uhr früh bat, die Gaststätte im Ortsteil Spandau zu verlassen. Außerdem warf der alkoholisierte Gast eine Flasche nach dem Wirt und versuchte, ihn ins Auge zu stechen. Nach Verlassen der Gaststätte rief der Mann extrem rechte Parolen und zeigte den Hitlergruß. Der Täter wurde festgenommen, es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei vom 16.08.20
  • 15. August 2020
    Die neonazistische Partei "Der III. Weg" hat in Hakenfelde (Ruppiner-See-Straße) sowie vor der Zitadelle Spandau (Ortsteil Spandau) ein Foto-Shooting mit Flyern der Partei veranstaltet.
    Quelle: Berlin gegen Nazis
  • 14. August 2020
    An den Rolltreppen der Zugänge zur U-Bahn-Station "Altstadt Spandau" wurden Sticker der "Identitären Bewegung" entdeckt. Überklebungen mit antirassistischen Stickern wurden in den Tagen danach wiederholt entfernt, so dass der Schriftzug "Identitären Bewegung" wieder erkennbar war.
    Quelle: Register Spandau
  • 9. August 2020
    Ein 31-jähriger Mann wurde gegen 4:15 Uhr am Haselhorster Damm von einem 41-Jährigen LGBTIQ*feindlich beleidigt und mit einem messerähnlichen Gegenstand angegriffen. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: ReachOut
  • 6. August 2020
    Gegen 23:35 Uhr wurde ein 30-jähriger Mann in der Cautiusstraße in Hakenfelde von einem 32-Jährigen antimuslimisch beleidigt und angegriffen. Dem 30-Jährign gelang es, den Schlägen des Angreifers auszuweichen.
    Quelle: ReachOut
  • 5. August 2020
    An der Endhaltestelle der Linie 133 wurde ein Sticker von QAnon entdeckt und entfernt, eine aus den USA stammende Verschwörungserzählung mit antisemitischen Inhalten.
    Quelle: Register Spandau
  • 3. August 2020
    Auf dem Spielplatz im Münsinger Park malte das Kind einer Schwarzen Frau etwas im Sandkasten. Ein anderes Kind kam dazu und fing an, das Bild zu zerstören. Als die Schwarze Mutter es bat, damit aufzuhören, wurde sie sofort von der Mutter dieses Kindes rassistisch beleidigt und geschlagen.
    Die Polizei wurde gerufen und Anzeige erstattet. Es gab zahlreiche Zeug*innen des Vorfalls.
    Quelle: Register Mitte
  • 28. Juli 2020
    Erneut erhielten Vertreter*innen der Spandauer Lokalpolitik einen Brief mit rassistischer Propaganda.
    Quelle: Register Spandau
  • 25. Juli 2020
    Ein 70-jähriger Mann wurde gegen 15.30 Uhr vor einem Supermarkt in der Wilhelmstraße von einem 42-jährigen Mann rassistisch beleidigt und geschlagen.
    Quelle: ReachOut
  • 21. Juli 2020
    Am 21. Juli wurde gegen 18:30 ein Hakenkreuz neben der Treppe entdeckt, die von der Bushaltestelle zum Rathausvorplatz führt. Neben dem Hakenkreuz befand sich eine Beschimpfung, die Cem Özedemir (MdB für Bündnis 90/Die Grünen) als politischen Gegner fokussierte.
    Quelle: Berliner Register
  • 19. Juli 2020
    Auf einem Stromkasten an der Stadtbibliothek Haselhorst wurde ein Aufkleber mit einem Verweis auf "QAnon“ gefunden und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine aus den USA stammende Verschwörungserzählung mit antisemitischen Inhalten. Solche und ähnliche Aufkleber wurden auch an mehreren Stellen im öffentlichen Straßenraum auf Eiswerder gefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 16. Juli 2020
    Ein Fake-Sticker, der einen Aufkleber der Partei Die Linke imitiert, wurde am Stromkasten in der Charlottenstraße, unweit der Breiten Straße, entdeckt und entfernt. Darin wurde die Partei Die Linke als Verbrecher bezeichnet. Es wurde ein Bezug von den Corona-Eindämmungsmaßnahmen zu Reise-, Demonstrations- und Berufsverboten in der DDR hergestellt.
    Quelle: Register Spandau
  • 14. Juli 2020
    Am Marktplatz Spandau verteilte die "Bürgerrechtsbewegung Solidarität" (Büso) gegen 13:00 Uhr an einem Stand Flyer und Zeitungen. Die Büso ist eine Politsekte, die teilweise antisemistische und extrem rechte Einstellungen vertritt.
    Quelle: Register Spandau
  • 12. Juli 2020
    In Hakenfelde wurde ein Aufkleber mit Bezug zu QAnon entdeckt und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine in den USA entstandene Verschwörungstheorie mit antisemitischen Inhalten.
    Quelle: Berliner Register
  • 11. Juli 2020
    Zwei Männer im Alter von 29 und 30 Jahren wurden gegen 1:30 Uhr im Burscheider Weg in Haselhorst von einem 41-jährigen Mann zum wiederholten Mal aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation körperlich angegriffen. Der Angriff wurde bei der Polizei angezeigt.
    Quelle: ReachOut
  • 10. Juli 2020
    Eine 73-jährige Autofahrerin wurde gegen 19:45 von einem anderen Autofahrer in der Pichelsdorfer Straße verfolgt. Als sie ihr Auto parkte, wurde sie von dem Unbekannten rassistisch beleidigt und geschlagen.
    Quelle: ReachOut
  • 22. Juni 2020
    Ein Aufkleber der neonazistischen Partei "Der III. Weg" wurde in der Kammerstraße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Spandau
  • 19. Juni 2020
    Eine Weiße Mutter berichtete von Problemen ihres Sohnes (PoC) mit der Klassenleitung. Sie stelle ihn als "anders" dar und benachteilige ihn. Auch wurden ihm rassistische Fragen gestellt.
    Quelle: ADAS
  • 19. Juni 2020
    Eine 57-jährige Frau beleidigte in der Linie N39 einen 55-Jährigen rassistisch. Der Busfahrer alarmierte die Polizei. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei vom 19.06.20
  • 17. Juni 2020
    Ein Sticker der neonazistischen Partei "Der III. Weg" wurde an der Telefonsäule in der Mönchstraße entdeckt.
    Quelle: Register Spandau
  • 15. Juni 2020
    An den Fensterfronten der Geschäftsstelle Bündnis90/ Die Grünen, die auch Anlaufstelle des Registers Spandau ist, wurden am Morgen des 15. Juni drei große Plakate der neonazistischen Partei "Der III. Weg" entdeckt. Die restlichen Fenster waren mit Kleber vollständig beschmiert. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 14. Juni 2020
    Zwei Männer im Alter von 20 und 53 Jahren wurden gegen 0:45 Uhr in einem Lokal in der Pichelsdorfer Straße von einem 36-jährigen Mann aus LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt. Der 20-Jährige wurde von einem Aschenbecher, der vom 36-Jährigen geworfen wurde, am Hinterkopf getroffen. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: ReachOut
  • 8. Juni 2020
    In einem Arbeitsraum der Polizeiakademie der Polizei Berlin wurde ein (verfremdetes) Hakenkreuz entdeckt. Es wurde Strafanzeige gestellt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei vom 08.06.20
  • 18. Mai 2020
    Die drei Kinder (PoC) einer Familie fühlten sich in ihrer Grundschule unwohl und gingen nicht gerne zur Schule. Daraufhin wollten die Eltern sie auf einer anderen Grundschule in der Nähe anmelden. Eine Weiße Freundin fragte dort nach Plätzen und erhielt die Auskunft, es gäbe welche. Daraufhin ging der Schwarze Vater der Familie in die Schule, um die Kinder umzumelden. Ihm gegenüber hieß es dann von Seiten der Schule, es seien keine Plätze frei.
    Quelle: ADAS
  • 13. Mai 2020
    Lokalpolitiker*innen in Spandau erhielten einen Brief mit rassistischer Propaganda.
    Quelle: Register Spandau
  • 11. Mai 2020
    Einer Frau wurde von ihrem Nachbarn wiederholt im Treppenhaus antimuslimisch-rassistisch und sexistisch beschimpft und beleidigt, ohne dass andere Nachbarn im Haus sie unterstützten oder bereit waren, als Zeug*innen auszusagen.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ gGmbH)
  • 11. Mai 2020
    In Spandau wurden Flyer der NPD verteilt und die Aktion wurde anschließend auf Twitter veröffentlicht.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 4. Mai 2020
    Am 4. Mai waren ein 35-jähriger Mann und seine 24-jährige Freundin gegen 22:20 in der Seegefelder Straße Richtung Haltestelle "Seecktstraße" unterwegs. Sie unterhielten sich auf Serbokratisch, als eine Gruppe, eine Frau und zwei Männer, ihnen entgegenkam. Die Frau bespuckte den 35-Jährigen und stieß die 24-Jährige zu Boden. Dann beleidigte sie die Frau rassistisch und trat ihr in den Unterleib. Der 35-Jährige wollte seiner Freundin helfen, wurde aber von den beiden Männern bedroht und geschlagen. Als Passant*innen auf das Geschehen aufmerksam wurden, flüchteten die Täter*innen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 05.05.2020
  • 20. April 2020
    In einer Kleingartenkolonie am Klosterbuschweg in Staaken war am 20. April eine Reichskriegsflagge gehisst, die einige Tage später durch eine Piratenflagge ersetzt wurde. Die Reichskriegsflagge ist nicht verboten, wird aber von Neonazis als Code und nicht strafbares Statement benutzt, in diesem Fall an einem für Neonazis wichtigen Gedenktag.
    Quelle: AG Vielfalt und Toleranz, Staaken
  • 20. April 2020
    Gegen 21:20 Uhr wurden zwei Männer im Alter von 21 und 32 Jahren auf einem Supermarktparkplatz in der Rauchstraße von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt, mit einer Bierflasche beworfen und mit einem Messer bedroht. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: ReachOut
  • 31. März 2020
    Am 31.03.20 gegen 19:45 Uhr wurde bemerkt, dass das Standrohr des Straßenschildes "Rosa-Reinglass-Steig" / Paula-Hirschfeld-Steig" (Schultheissviertel, Hakenfelde) abgebrochen war, nachdem es in den Vortagen bereits mehrfach verbogen (und wieder gerichtet) worden war. Das Zusatzschild mit den biografischen Daten von Paula Hirschfeld war entfernt worden.

    Es wurde Strafanzeige gestellt.
    Die Spandauerinnen Paula Hirschfeld und Rosa Reinglass waren jüdischer Herkunft. Beide wurden am 14.09.1942 nach Theresienstadt deportiert. Paula Hirschfeld wurde 1943 in Theresienstadt, Rosa Reinglass 1944 in Auschwitz ermordet.
    Für beide Frauen wurden in Spandau Stolpersteine verlegt.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 18. März 2020
    Im Wrömännerpark fand in der Nacht zum 18.3. offenbar eine Propaganda-Aktion der NPD statt. Es wurden diverse Hakenkreuz-Sprühereien entdeckt, unter anderem auf Spielgeräten auf dem Kinderspielplatz und auf Papierkörben, Auch SS-Runen waren auf Papierkörbe gesprüht, daneben und auf diversen Laternenpfählen klebten Sticker der NPD. Die Polizei wurde verständigt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. März 2020
    Ein aus dem Iran stammendes Paar, ein Mann und eine Frau, wollte einen Kleingarten in Hakenfelde pachten. Sie wurden gefragt, ob sie "eingedeutscht" seien. Da der Mann die deutsche Staatsbürgerschaft vorweisen konnte, erhielten sie die Pacht.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ gGmbH)
  • 13. März 2020
    Eine 42-jährige Frau, die zusammen mit ihrer Tochter unterwegs war, wurde gegen 14.30 Uhr im U-Bahnhof Spandau von einem unbekannten Mann aus antimuslimischer Motivation beleidigt und so mit der Schulter angerempelt, dass sie zu Boden stürzte. Der Angriff wurde angezeigt.
    Quelle: ReachOut
  • 12. März 2020
    Am 12. März wurde ein 20-jähriger Mann gegen 20:40 von einem Unbekannten rassistisch beleidigt: Zunächst wurde er ununterbrochen von dem unbekannten Mann angestarrt, und, als er den Mann deshalb ansprach, rassistisch beleidigt (N-Wort). Beim Aussteigen an der Haltestelle Nauener Straße äußerte sich der Mann noch einmal rassistisch: "Komm raus. Verpiss dich aus meinem Land".
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 13.03.2020/ Register Spandau
  • 11. März 2020
    In einem Gespräch an der Bushaltestelle Rathaus Spandau gegen 15:00 Uhr äußert sich eine Frau gegenüber ihrem Begleiter abwertend über eine andere Person und benutzt dabei den Ausdruck "behindert".
    Quelle: Register Mitte
  • 10. März 2020
    Am Zugang zur U-Bahn Station Haselhorst wurde die Zeichnung eines Davidsterns mit Hakenkreuzen und dem Schriftzug "Corona" entdeckt.
    Quelle: RIAS
  • 7. März 2020
    Zwei Frauen im Alter von 26 und 27 Jahren, die Kopftuch tragen und in einem Auto in der Klosterstraße vor einer Ampel warteten, wurden gegen 14:50 Uhr von einem 42-jährigen Mann aus antimuslimischer Motivation mit einer Bierflasche beworfen. Der Angrif wurde angezeigt.
    Quelle: ReachOut
  • 29. Februar 2020
    Eine Frau kaufte in einem Supermarkt im Falkenhagener Feld ein. Sie redete dabei mit ihren Kindern arabisch. Daraufhin beschimpfte sie ein älterer Mann rassistisch. Die anderen Kund*innen reagierten nicht.
    Quelle: Register Spandau
  • 15. Februar 2020
    Eine türkische Frau fuhr mit ihren beiden Kindern abends in der S9 zum Bahnhof Spandau. Die Kinder rutschten aufgeregt auf den Polstern und sahen durch die Fenster nach draußen in die Dunkelheit. Die Mutter ermahnte sie auf Türkisch, mit den Schuhen nicht auf die Polster zu kommen. Zwei Frauen in der Sitzgruppe gegenüber schauten hinüber und eine der Frauen zeigte mit dem Finger auf die Kinder und sagte zu der anderen Frau: „Sie werden zu Hause nicht gut erzogen, sie können weder sprechen noch schreiben, sie halten sich nicht an die Regeln.“ Die schockierte Mutter antwortete auf Deutsch und meinte, sie könne sowohl auf Deutsch sprechen als auch schreiben. Daraufhin unterstellte die Frau ihr, sie erziehe ihre Kinder nicht richtig und sie seien unnormal, da es im Dunkeln draußen nichts zu sehen gebe.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ gGmbH)
  • 9. Februar 2020
    An einer Hauswand an der Spandauer Havelpromenade wurde eine antimuslimische Sprüherei auf einer Hauswand entdeckt.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ gGmbH)
  • 6. Februar 2020
    An einer Mauer an der Frieda-Arnheim-Promenade in Hakenfelde wurden zwei gesprühte Hakenkreuze entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Januar 2020
    Eine Frau wurde durch ihren Nachbarn in einem Wohnhaus in der Schäferstraße in Hakenfelde rassistisch beleidigt.
    Quelle: Register Spandau
  • 30. Januar 2020
    Ein Schüler beschimpfte einen Mitschüler bei einer Meinungsverschiedenheit mit "Du bist doch behindert!" Er wurde von einer Schulsozialarbeiterin auf die verbale Diskriminierung hingewiesen. Sie machte deutlich, dass dieser Sprachgebrauch an der Schule nicht geduldet wird.
    Quelle: Register Mitte
  • 26. Januar 2020
    Auf Schildern am Baluschekweg/ Ecke Lutoner Straße klebten Sticker, die unterstellten, dass eine Willkommenskultur gegenüber Geflüchteten zu einer "Islamisierung" und "Überfremdung" führe.
    Quelle: Register Spandau
  • 16. Januar 2020
    An einem Straßenschild an der Ecke Pichelsdorfer Straße/ Brüderweg wurde ein Sticker entdeckt, der gegen Antifaschist_innen gerichtet war ("Antifa ausradieren").
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 1. Januar 2020
    Gegen 1:25 Uhr wurde ein 26-jähriger Mann in einem Wohnhaus im Cosmarweg in Staaken von einem 40-jährigen Nachbarn rassistisch beleidigt und bedroht. Der 40-Jährige hatte die Wohnung der Freundin des 26-Jährigen ohne deren Zustimmung betreten. Als der Nachbar der Wohnung verwiesen wurde, versuchte er, den 26-Jährigen anzugreifen.
    Quelle: ReachOut/ Polizei Berlin vom 03.03.2020
  • 1. Januar 2020
    Im Jobcenter Spandau äußerte sich eine Person rassistisch über Menschen aus Bulgarien und Rumänien und bestritt ihr Recht auf "unsere Sozialleistungen" in Deutschland. (Datum wurde anonymisiert)
    Quelle: Amaro Foro e.V.
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