Chronik für Register Spandau

  • 13. November 2019
    Am 13.11. wurden drei Jugendliche im Alter von 13, 14 und 15 Jahren, die gegen 16:30 Uhr auf einer Parkbank am Lüdenscheider Weg saßen, von einem Mann rassistisch beleidigt. Außerdem zeigte er den Hitlergruß. Als die Jugendlichen die Flucht ergriffen, wurden sie von dem Mann verfolgt. Der 13-Jährige wurde eingeholt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 13.11.2019
  • 16. April 2019
    Ein Mann begegnete gegen 13:00 Uhr in der Pichelsdorfer Straße einer älteren Dame. Diese sah ihn an und beleidigte ihn dann rassistisch. Er lief kommentarlos weiter.
    Quelle: Register Spandau
  • 2. April 2019
    In einem Wohnhaus in der Wilhelmstadt wurde ein Lichtschalter mit einem Hakenkreuz beschmiert. Es wurde überklebt.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 23. März 2019
    An einer Rolltreppe zu einem Bahnsteig am Bahnhof Spandau klebte ein Aufkleber mit "Lügenpresse abschalten", also ein Schlagwort der Neuen Rechten, mit dem vermittelt werden soll, "die Medien" würden Fake-News verbreiten. Die DB wurde informiert und der Aufkleber umgehend entfernt.
    Quelle: Registerstelle Spandau
  • 23. März 2019
    Bei der Demonstration gegen die Eröffnung eines Thor-Steinar-Ladens (Nordic Company) am Brunsbütteler Damm wurde ein Teilnehmerin von einem Motorradfahrer durch Mimik und Gesten beleidigt und eingeschüchtert.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 19. März 2019
    Die Geschäftsleitung der Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben (GIZ) gGmbH, zertifizierter Bildungs- und Integrationskursträger, der auch Träger der Registerstelle Spandau ist, erhielt um 14:31 erneut eine Hassmail mit sowohl Beleidigungen, die auf den interkulturellen Ansatz zielten ("Multikulti -Gutmensch-Idioten), als auch allgemeinen, drastischen Beschimpfungen. Als Absender wurde diesmal ein Pseudonym verwendet, das einen Bezug zu einem aktuellen interkulturellen Projekt des Trägers herstellte.Die Mail stellt inhaltlich eine Steigerung zur ersten Mail des gleichen Tages dar.

    Es wurden rassistische und bedrohende Inhalte gegenüber Geflüchteten und ihren Unterkünften ausgedrückt und das Sterben im Mittelmeer audrücklich befürwortet. Die Mail endete mit "Heil Hitler" und "Sieg Heil".
    Es wurde Strafanzeige erstattet.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 19. März 2019
    Um 12:41 erhielt die Geschäftsleitung der Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben (GIZ) gGmbH eine beleidigende Mail samt rassistischen Bedrohungen, die den Feuertod eines "asylantenkindchens" befürworten und mit "Heil Hitler" und "Sieg Heil" kombinieren.
    Es wurde Strafanzeige erstattet.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 15. Februar 2019
    Kurz vor Mitternacht wurde in der Westerwaldstraße im Falkenhagener Feld eine Frau von einem unbekannten Mann lgbtiq-feindlich beleidigt, geschlagen und getreten.
    Quelle: ReachOut
  • 14. Februar 2019
    Ein Aufkleber der AfD ("Migrationspakt stoppen") auf einem Mülleimer wendete sich gegen Migration und behauptete, dass "ganz Deutschland protestiert".
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 12. Februar 2019
    Im U-Bahnhof Haselhorst (Ausgang Daumstraße) klebte ein Aufkleber mit Codes der Neuen Rechten, mit denen der Nationalsozialismus verherrlicht wird.
    Quelle: Registerstelle Spandau
  • 7. Februar 2019
    Zwei Männer wollten auf eine Verkaufsanzeige hin den Wagen eines Mannes besichtigen. Als sie den Mann sahen, kam es zur Äußerung: "Sie sind ja gar nicht deutsch!", was offenbar auf Grund des Namens erwartet worden war. Im Verlauf des Gesprächs wurde ihm Betrug unterstellt, woraufhin der Wagenbesitzer das Gespräch abbrach.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 23. Januar 2019
    Erneut wurde an eine Hauswand in der Adamstraße eine Beleidigung gesprüht, die sich gegen die Antifa richtete.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 14. Januar 2019
    Ein "Merkel muss weg" Aufkleber wurde in der in der Pichelsdorfer Straße gesichtet und entfernt.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
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