Chronik für Register Spandau

  • 12. November 2019
    Am 12.11. wurden drei Jugendliche im Alter von 13, 14 und 15 Jahren, die gegen 16:30 Uhr auf einer Parkbank am Lüdenscheider Weg saßen, von einem Mann rassistisch beleidigt. Außerdem zeigte er den Hitlergruß. Als die Jugendlichen die Flucht ergriffen, wurden sie von dem Mann verfolgt. Der 13-Jährige wurde eingeholt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 13.11.2019
  • 13. September 2019
    Eine 42-jährige Busfahrerin wurde gegen 18:15 Uhr auf der Linie M37 in der Straße "Am Kiesteich" von einem 49-jährigen Fahrgast rassistisch beleidigt und bedroht. Ein 31-jähriger Kollege eilte ihr zu Hilfe und wurde ebenfalls rassistisch beleidigt und angegriffen.
    Quelle: ReachOut
  • 1. September 2019
    Ein 67-jähriger Mann wurde gegen 13:20 in der Straße "Am Kiesteich" LGBTIQ*feindlich beleidigt und in den Bauch getreten.
    Quelle: ReachOut
  • 23. Juli 2019
    Ein 38-jähriger Mann muslimischen Glaubens breitete seinen Gebetsteppich gegen 20:30 auf dem Gehweg der Seegefelder Straße aus. Dabei wurde er von einem Unbekannten antimuslimisch beleidigt und körperlich angegriffen. Eine Anwohnerin beobachtete das Geschehen, beleidigte den 38-Jährigen ebenfalls antimuslimisch und bewarf ihn mit Mülltüten.
    Quelle: ReachOut
  • 16. April 2019
    Ein Mann begegnete gegen 13:00 Uhr in der Pichelsdorfer Straße einer älteren Dame. Diese sah ihn an und beleidigte ihn dann rassistisch. Er lief kommentarlos weiter.
    Quelle: Register Spandau
  • 11. April 2019
    Gegen 18:00 Uhr äußerte sich ein 54-jähriger Fahrgast wiederholt rassistisch und wurde deshalb vom 32-jährigen Busfahrer aufgefordert, den Bus zu verlassen. Daraufhin beleidigte der Fahrgast den Fahrer ebenfalls und schlug ihm ins Gesicht.
    Quelle: ReachOut
  • 4. April 2019
    An einem Fenster im Treppenhaus des Rathauses Spandau wurde ein Aufkleber entdeckt (und entfernt), der das Titelbild einer Compact-Sonderedition darstellt ("Verrat am Wähler") einschließlich der rechtspopulistischen Parolen. (Zum Compact-Magazin, s. Glossar: https://berliner-register.de/content/compact-magazin)
    Quelle: Registerstelle Spandau
  • 2. April 2019
    In einem Wohnhaus in der Wilhelmstadt wurde ein Lichtschalter mit einem Hakenkreuz beschmiert. Es wurde überklebt.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 23. März 2019
    An einer Rolltreppe zu einem Bahnsteig am Bahnhof Spandau klebte ein Aufkleber mit "Lügenpresse abschalten", also ein Schlagwort der Neuen Rechten, mit dem vermittelt werden soll, "die Medien" würden Fake-News verbreiten. Die DB wurde informiert und der Aufkleber umgehend entfernt.
    Quelle: Registerstelle Spandau
  • 23. März 2019
    Bei der Demonstration gegen die Eröffnung eines Thor-Steinar-Ladens (Nordic Company) am Brunsbütteler Damm wurde ein Teilnehmerin von einem Motorradfahrer durch Mimik und Gesten beleidigt und eingeschüchtert.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 19. März 2019
    Die Geschäftsleitung der Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben (GIZ) gGmbH, zertifizierter Bildungs- und Integrationskursträger, der auch Träger der Registerstelle Spandau ist, erhielt um 14:31 erneut eine Hassmail mit sowohl Beleidigungen, die auf den interkulturellen Ansatz zielten ("Multikulti -Gutmensch-Idioten), als auch allgemeinen, drastischen Beschimpfungen. Als Absender wurde diesmal ein Pseudonym verwendet, das einen Bezug zu einem aktuellen interkulturellen Projekt des Trägers herstellte.Die Mail stellt inhaltlich eine Steigerung zur ersten Mail des gleichen Tages dar.

    Es wurden rassistische und bedrohende Inhalte gegenüber Geflüchteten und ihren Unterkünften ausgedrückt und das Sterben im Mittelmeer audrücklich befürwortet. Die Mail endete mit "Heil Hitler" und "Sieg Heil".
    Es wurde Strafanzeige erstattet.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 19. März 2019
    Um 12:41 erhielt die Geschäftsleitung der Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben (GIZ) gGmbH eine beleidigende Mail samt rassistischen Bedrohungen, die den Feuertod eines "asylantenkindchens" befürworten und mit "Heil Hitler" und "Sieg Heil" kombinieren.
    Es wurde Strafanzeige erstattet.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 16. März 2019
    GIZ gGmbH, die auch Träger der Registerstelle Spandau ist, erhielt erneut (s. https://berliner-register.de/vorfall/spandau/rassistische-hetzmail-regis...) eine nicht anonymisierte Hassmail, in der Drohungen und Beleidigungen in den Kontext der Arbeit mit Geflüchteten des Trägers gestellt werden. Es wurde wieder Strafanzeige gestellt, der Täter konnte ermittelt werden.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • 12. März 2019
    Am Morgen des 12. März fanden die Mitarbeiterinnen einer Frauenberatungsstelle die Eingangstür und die Schaufenster mit zahlreichen Flyern der neonazistischen Kleinstpartei Der III. Weg beklebt

    (s. https://berliner-register.de/content/der-iii-weg). Es wurde Strafanzeige gestellt.
    Quelle: Registerstelle Spandau
  • 15. Februar 2019
    Kurz vor Mitternacht wurde in der Westerwaldstraße im Falkenhagener Feld eine Frau von einem unbekannten Mann lgbtiq-feindlich beleidigt, geschlagen und getreten.
    Quelle: ReachOut
  • 14. Februar 2019
    Ein Aufkleber der AfD ("Migrationspakt stoppen") auf einem Mülleimer wendete sich gegen Migration und behauptete, dass "ganz Deutschland protestiert".
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 12. Februar 2019
    Im U-Bahnhof Haselhorst (Ausgang Daumstraße) klebte ein Aufkleber mit Codes der Neuen Rechten, mit denen der Nationalsozialismus verherrlicht wird.
    Quelle: Registerstelle Spandau
  • 7. Februar 2019
    Zwei Männer wollten auf eine Verkaufsanzeige hin den Wagen eines Mannes besichtigen. Als sie den Mann sahen, kam es zur Äußerung: "Sie sind ja gar nicht deutsch!", was offenbar auf Grund des Namens erwartet worden war. Im Verlauf des Gesprächs wurde ihm Betrug unterstellt, woraufhin der Wagenbesitzer das Gespräch abbrach.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 23. Januar 2019
    Erneut wurde an eine Hauswand in der Adamstraße eine Beleidigung gesprüht, die sich gegen die Antifa richtete.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
  • 14. Januar 2019
    Ein "Merkel muss weg" Aufkleber wurde in der in der Pichelsdorfer Straße gesichtet und entfernt.
    Quelle: Bürger_innen-Meldung
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