Chronik für Register Reinickendorf

  • 28. September 2021
    An einer Infotafel auf dem S-Bahnhof Waidmannslust wurden drei Hakenkreuze mit der Überschrift "es ist an der zeit macht euch bereit" entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 16. September 2021
    Zwischen dem 25. August und dem 16. September wurden in mindestens sechs verschiedenen Straßen in Tegel, Reinickendorf, Wittenau und Waidmannslust Wahlplakate der extrem rechten Partei NPD gemeldet. Einige davon trugen einen antifeminsitischen Slogan gegen "Gender" im Allgemeinen.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 11. September 2021
    Ein 19-jähriger Schüler eines Oberstufenzentrums in Wittenau wurde in seinem Klassenraum von einem Mitschüler und einer Mitschülerin aus LGBTIQ*feindlicher Motivation bedroht. Gegen 11:20 Uhr schlug der Mitschüler dem Betroffenen zunächst gegen den Oberkörper. Anschließend bedrohten die beiden 17-Jährigen ihn mit dem Tod. Anwesende Lehrkräfte informierten die Schulleitung, die wiederum die Polizei verständigte. Die beiden Jugendlichen wurden zur Feststellung ihrer Identität kurzzeitig festgenommen. Die Polizei ermittelt gegen sie wegen Bedrohung und Körperverletzung.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2034 vom 11.09.2021
  • 7. September 2021
    An einem Aufsteller der Evangelischen Hoffnungskirchengemeinde Schwedenhaus in Tegel wurde ein extrem rechter Schriftzug gesichtet.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 3. September 2021
    Ein 20-jähriger, betrunkener Mann zeigte gegen 21:50 Uhr am Zeltinger Platz in Frohnau mehrfach den sogenannten Hitlergruß. Er bedrohte mehrere Passant*innen, schlug um sich und verletzte dabei mehrere Menschen leicht. Eine Streife des Ordnungsamtes nahm ihn fest, wobei die Beamten von einem 19-jährigen unbeteiligten Mann angegriffen wurden. Dieser wurde ebenfalls festgenommen. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1973 vom 04.09.2021
  • 1. September 2021
    In der Nähe des S- und U-Bahnhofs Wittenau schob eine ältere Frau den Werbeaufsteller einer Corona-Teststelle zur Seite, wobei sie sich antimuslimisch äußerte. Die Aufforderung einer Passantin zur Diskussion ignorierte sie und ging weiter. Die Passantin ließ die Frau wissen, dass die Äußerung rassistisch war und sie diese melden würde.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 1. September 2021
    Am Tegeler See wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Gib Gates keine Chance" gesichtet. Bill Gates ist eines der Ziele des Hasses extrem rechter Akteur*innen und Verschwörungsideolog*innen im Zuge der Corona-Pandemie. An einer nahe gelegenen Laterne war zudem ein Flyer mit dem Slogan "Resist the New World Order" befestigt. Die Erzählung einer vermeintlich drohenden neuen Weltordnung ist ein extrem rechter Verschwörungsmythos mit antisemitischen Inhalten.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 31. August 2021
    Auf einer Bank an der Greenwichpromenade ist, neben anderen Schmierereien, die sich kritisch auf die Corona-Maßnahmen beziehen, der Schriftzug "stoppt medizinische Apartheid" gesichtet worden. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden hier mit dem rassistischen Apartheidsregime Südafrikas gleichgesetzt, wodurch dieses verharmlost wird.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 30. August 2021
    Neben einem schon zuvor gemeldeten "Fuck Antifa"-Schriftzug an einer Laterne in der Gorkistraße ist die Parole "Kill Antifa" aufgetaucht. Beides wurde überklebt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 29. August 2021
    Ein Fahrgeschäft auf dem zentralen Festplatz am Kurt-Schumacher-Damm bildet rassistische Darstellungen von Native Americans, also Indigenen Nordamerikas, ab.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 25. August 2021
    An einer Laterne auf dem Waidmannsluster Damm wurden zwei antimuslimische Aufkleber gesichtet.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 20. August 2021
    In einem Gymnasium im Ortsteil Tegel wurde im Deutschunterricht der 8. Klasse ein rassistischer Text gelesen, in dem diskriminierende Begriffe und Beschreibungen vorkamen. Der Text stammte aus dem regulären Deutschbuch der Klasse. Am gleichen Tag wurde in der Geografiestunde von einer anderen Lehrkraft das Thema Sklaverei besprochen. Die Lehrerin verwendete dabei in ihrer eigenen Wortwahl ebenfalls rassistische Begriffe.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 17. August 2021
    Ein flüchtlingsfeindlicher, rassistischer Sticker wurde am Brunowplatz in Tegel entdeckt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 9. August 2021
    In einer Sekundarschule im Ortsteil Reinickendorf kam es zu einem transfeindlichen Vorfall. In einem vertraulichen Gespräch mit der Schulleitung berichteten ein Klassenlehrer und eine Sozialarbeiterin von der Namensänderung eines Schülers, der sich als trans geoutet hatte. Der Klassenlehrer und die Sozialarbeiterin erwarteten, dass es kein Problem sei, den Namen in den Schüler*innenlisten zu verändern. Darauf entgegnete die Schulleitung, dass eine solche Praxis an der Schule nicht üblich wäre. Sie gab an, dass es nur zwei Geschlechter gäbe und die Schule eine bürokratische Anstalt sei, in der man nicht einfach „wild“ die Namen ändern oder Toilettenregelungen anpassen könne. Es ist anzumerken, dass sich die Schulleitung nach dem Gespräch informierte und ihre Äußerungen am nächsten Tag etwas zurücknahm. Der betroffene Schüler hat nichts davon mitbekommen.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 8. August 2021
    An einem Briefkasten in der Oranienburger Chaussee in Frohnau wurde ein rassistischer Sticker einer extrem rechten Partei entdeckt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 7. August 2021
    In der 31. Kalenderwoche wurde in der Berliner Straße in Tegel ein großes Plakat gesichtet, das zunächst wie ein Wahlplakat von Bündnis 90/Die Grünen wirkt, die Partei aber im Sinne des Negative Campaigning verunglimpfen soll. Ähnliche Plakate tauchten im Vorfeld der Bundestagswahl in vielen deutschen Großstädten auf.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 27. Juli 2021
    Bei einem Qualifikationsspiel zum AOK-Landespokal äußerten sich Spieler des RFC Liberta und andere vereinsnahe Personen rassistisch gegenüber Spielern des FC Polonia. Der FC Polonia verließ daraufhin das Spielfeld.
    Quelle: fupa.net
  • 22. Juli 2021
    An einem Stromkasten neben einer Bushaltestelle am U-Bahnhof wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 17. Juli 2021
    Ein 34-jähriger Mann wurde gegen 11:30 Uhr in einem Imbiss an der Ollenhauerstraße Ecke Kienhorststraße im Ortsteil Reinickendorf von einem 36-jährigen Mann rassistisch beleidigt. Der 36-Jährige hatte das Lokal zuvor ohne Mund-Nasen-Maske betreten, woraufhin er vom Inhaber und anderen Gästen zum Verlassen des Imbisses aufgefordert worden war. Nach einem Streitgespräch verließ der 36-Jährige das Lokal. Dabei beleidigte er den im Außenbereich sitzenden 34-jährigen Mann rassistisch und zeigte ihm den Mittelfinger. Die gerufene Polizei nahm den 36-Jährigen kurzzeitig in Gewahrsam.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1557 vom 18.07.2021
  • 14. Juli 2021
    Ein 65-jähriger alkoholisierter Fußgänger attackierte gegen 19:30 Uhr in Reinickendorf zwei Personen, die auf einem Elektroscooter fuhren. Der Fußgänger sprang vor den Elektroscooter, attackierte den 19-jährigen Fahrer und dessen 17-jährige Mitfahrerin und stieß schließlich den Roller um. Beide Betroffenen wurden leicht verletzt. Während des Angriffs beleidigte er den Fahrer rassistisch. Den herbeigerufenen Polizist:innen erzählte der Angreifer, dass er von dem Roller angefahren worden sei. Die Polizist:innen nahmen eine Verkehrsunfallanzeige auf. Gegen des Angreifer leiteten sie ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Beleidigung ein.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1536 vom 15. Juli 2021; Tagesspiegel; dpa
  • 11. Juli 2021
    Auf einem Spielplatz am Senftenberger Ring äußerte ein etwa vierjähriges weißes Kind Beleidigungen über ein Schwarzes Kind, welches ebenfalls dort spielte. Die Bezugsperson des weißen Kindes schritt ein und erklärte ihm, dass es solche Dinge nicht sagen dürfe. Das Kind sollte sich entschuldigen, was es auch tat.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson via AnDi-App
  • 10. Juli 2021
    In der Brunowstraße, nahe dem Büro des Kreisverband Reinickendorf von Bündnis90/Die Grünen, wurde ein Sticker mit dem Slogan "FCK Grüne" gesichtet.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 5. Juli 2021
    Auf einem Werbeplakat an der Bushaltestelle Kopenhagener Straße, welches eine LGBTIQ*-Person darstellt, wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 3. Juli 2021
    An einem Infostand der AfD verteilten ein junger Mann und eine ältere Frau Flyer der Partei. Eine Person, die Flyer entgegennahm, warf den Flyer sofort in den Müll. Eine vorbeigehende Passantin mit Kind mit Down-Syndrom kommentierte dies mit: "Das einzig Richtige, was man damit machen kann!" Darauf beleidigte die Frau am AfD-Stand die Passantin und das Kind behindertenfeindlich: "Was kann man von jemandem erwarten, der nichts weiter zu Stande gebracht hat als ein mongoloides Kind!"
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 1. Juli 2021
    Am Ausgang des U-Bahnhofs Otisstraße wurde ein Werbeaufkleber einer extrem rechten, verschwörungsideologischen Publikation entdeckt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 28. Juni 2021
    Mit der Absicht, Pommes zu kaufen, stellten sich ein Pärchen, zwei Schwarze Frauen, an einem Imbiss in der Nähe des Flughafensees an. Der Imbiss-Mitarbeiter bediente das Pärchen genervt und aggressiv. Während er die Bestellung vorbereitete, sagte er, er wolle mit den Frauen nicht sprechen und sie sollten ihn auch ihrerseits nicht mehr ansprechen. Im Gegenzug dazu bediente er zeitgleich zwei weiße Mädchen sehr freundlich und hilfsbereit. Dadurch verdeutlichte er den Anwesenden seine queerfeindliche und rassistische Behandlung der Schwarzen Frauen. Schlussendlich wies er das Pärchen an, aufgrund von Covid-19 dem Imbisswagen fernzubleiben, obwohl die Frauen im Gegensatz zu allen anderen Kund:innen FFP2-Masken trugen.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson via AnDi-App
  • 28. Juni 2021
    An der Außenwand des MADI-Festgeländes am Bernhard-Lichtenberg-Platz im Ortsteil Tegel wurde ein LGBTIQ-feindliches Graffiti entdeckt und gemeldet.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 25. Juni 2021
    In der Nähe des Göschenparks in Wittenau wurde ein extrem rechter Sticker mit dem Slogan "Hasserfüllt und gewaltbereit: ANTIFA Merkels Schlägertrupp" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 3. Juni 2021
    An der Strecke der Bus-Linie 125 durch Frohnau wurden mehrere Aufkleber, die sich gegen die Coronamaßnahmen richteten, entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen aus dem extrem rechten Coronaleugner:innenspektrum 'Deutschland gegen den Corona-Wahnsinn'.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 27. Mai 2021
    Zwei Männer und eine Frau wurden gegen 18.20 Uhr durch einen 62-Jähriger Mann in der General-Barby-Straße rassistisch beleidigt. Der 62-Jährige reagierte aggressiv auf die herbeigerufenen Polizist:innen. Gegen ihn wird wegen Beleidigung ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1157 vom 28. Mai 2021
  • 19. Mai 2021
    Gegen Mittag an der Bus-Haltestelle General-Woynastraße beschimpfte ein einsteigender Mann den Schwarzen Busfahrer der Linie 125 rassistisch und sozialchauvinistisch. Eine Zeugin zeigte Haltung und positionierte sich diskriminierungskritisch.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 17. Mai 2021
    Im Bezirk Reinickendorf ereignete sich ein Vorfall von Anti-Schwarzem Rassismus. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 15. Mai 2021
    An einer Tischtennisplatte an einem Gymnasium in Tegel wurden extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Sticker richteten sich gegen politische Gegner:innen und wurden vor Ort u.a. dazu genutzt, Aufkleber, die sich gegen Nazis aussprachen, zu überdecken.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 15. Mai 2021
    Auf der U-Bahnstation Franz-Neumann-Platz wurde eine Frau von drei Männern aus antiasiatischer Motivation verbal und körperlich sexuell belästigt. Eine junge Zeugin unterstützte die Betroffene, indem sie den Männern sagte, sie sollen weggehen und die Frau in Ruhe lassen. Weil die Männer in die einfahrende U-Bahn einstiegen, traute sich die junge Frau nicht einzusteigen. Die Zeugin bot an, mit ihr zusammen zu fahren und begleitete sie bis zu ihrer Zielhaltestelle.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 29. April 2021
    In der Berliner Straße an der Ecke zur Brunowstraße wurde ein Aufkleber mit dem Logo der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 28. April 2021
    Bei der Einlasskontrolle beim Bürger:innenamt Hermsdorf kam es zu einem antisemitischen Vorfall in Form einer Relativierung der Shoa. Eine Frau, in Begleitung ihres Ehemannes, hatte ihre Maske vergessen und erhielt von der Einlasskontrolle eine neue. Dabei verglich der Mitarbeiter das Tragen von Masken während der Covid19-Pandemie mit dem Tragen des gelben Judensternes im Nationalsozialismus. Darauf angesprochen verteidigte der Mann seine Aussage.
    Quelle: Tagesspiegelnewsletter vom 28. April 2021
  • 23. April 2021
    An einer Bushaltestelle beim U-Bahnhof Alt-Tegel veränderten Unbekannte den Schrifzug eines antirassistischen Aufklebers derart, dass er eine rassistische Aussage transportierte. Der Aufkleber wurde entfernt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 16. April 2021
    Eine Frau afrikanischer Herkunft mit drei Kindern erhielt nach acht-jähriger Auseinandersetzung mit Nachbar:innen und dem Vermieter einen Räumungsbefehl für ihre Wohnung. Seit Jahren wurden sie und Ihre Kinder von Nachbar:innen rassistisch motiviert gemobbt und vor allem aufgrund der angeblichen Lautstärke ihrer Kinder wiederholt bei der Hausverwaltung denunziert. Hausverwaltung und Vermieter hatten sich immer ungeprüft die Perspektive der rassistischen Nachbar:innen zu eigen gemacht und ihr gekündigt, schließlich auch mit ihrer Räumungsklage gerichtlich Erfolg gehabt und sich auf keine Bitte angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt zur Verlängerung der Räumungsfrist eingelassen. Bereits eine weitere, frühere afrodeutsche Mieterin war von demselben Vermieter unter Vorwänden gekündigt worden, nachdem sie ebenfalls fortgesetztem rassistischem Mobbing durch ihre Nachbar:innen ausgesetzt gewesen war.
    Quelle: NARUD e.V.
  • 12. April 2021
    An einem Auto in der Veitstraße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt, der in falschem Deutsch pauschal unterstellt, dass die Verteiler der Kaufinteresse signalisierenden Kärtchen kein Deutsch können.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 9. April 2021
    An einer Hauswand in der Aroser Allee 104 wurde eine SS-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Register Mitte
  • 4. April 2021
    Gegen 21.50 Uhr riefen Zeug*innen die Polizei zu einem Streit zwischen Nachbar*innen vor einem Mehrfamilienhaus in der Kienhorststraße. Ein 60-jähriger Mann entblößte vor den Anwesenden sein Gesäß und rief nationalsozialistische und antisemitische Parolen. Zudem hob er seinen Arm zum sogenannten Hitlergruß und äußerte, dass ihm die geltenden Gesetze und Verordnungen der Bundesrepublik Deutschland gleichgültig seien. Die beschwichtigende Versuche seiner Partnerin sowie das Fesseln durch die Polizei hielten den Mann nicht davon ab, weitere nationalsozialistische Parolen zu rufen. Der Mann verblieb die Nacht in Polizeigewahrsam und muss sich nun wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und der Beleidigung verantworten.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0743 vom 05. April 2021, RBB, Jüdische Allgemeine
  • 31. März 2021
    In verschiedenen Telegram-Gruppen, in denen sich Menschen aus Reinickendorf gegen Corona-Maßnahmen organisieren und austauschen, wurden im ersten Jahresquartal erneut Inhalte extrem rechter Telegramkanäle und Verschwörungserzählungen weiterverbreitet. Bei den geteilten Text-, Video- und Sprachnachrichten handelt es sich unter anderem um gewaltvolle Umsturzfantasien, positive Bezüge zum Reichsbürger-Spektrum und einen Bill Gates betreffenden Mordaufruf. In verschiedenen Nachrichten wurden Corona-bedingte Einschränkungen mit NS-Verbrechen gleichgesetzt. Mit solchen Vergleichen werden NS-Verbrechen relativiert sowie nationalsozialistische Ideologien verharmlost und normalisiert. Zudem wurden in den Telegram-Gruppen LGBTIQ-feindliche Aussagen verbreitet, etwa das Absprechen der Existenz von Identitäten, die sich außerhalb eines binären Geschlechtssystem verorten.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 15. März 2021
    Im Bereich der 125er Busstrecke von Heinsestraße bis zum Dominikuskrankenhaus wurden verschiedene extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Teilweise gab es einen Bezug zur Covid-19-Pandemie und der Leugnung des Virus.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson via AnDi-App
  • 15. März 2021
    Um 15.30 Uhr wurde zwei männlichen Personen in Wittenau, in einem Supermarkt, aus sozialchauvinistischer und rassistischer Motivation heraus, Diebstahl unterstellt: Ein Mitarbeiter versperrte ihnen den Weg und durchsuchte ihre Tasche.
    Quelle: AnDi-App
  • 15. März 2021
    Gegen 14:30 Uhr findet im Senftenberger Ring im Märkischen Viertel eine Bedrohung aus antimuslimischer Motivation statt.
    Quelle: ReachOut
  • 12. März 2021
    Gegen 21.15 Uhr urinierte ein Fahrgast in der U-Bahnlinie 6 auf Höhe des Bahnhofes Holzhauser Straße auf Sitze und den Boden der U-Bahn. Anwesende Fahrgäste, die den Vorfall bemerkten, forderten den 72-Jährigen zum Verlassen der U-Bahn an der nächsten Haltestelle, Bahnhof Borsigwerke, auf. Am U-Bahnhof beleidigte der Fahrgast die Zeug:innen antisemitisch in Anwesenheit der herbeigerufenen Polizei. Gegen den Fahrgast wurde ein strafrechtliches Verfahren eingeleitet.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 25. Februar 2021
    Auf dem Naturlernpfad am Eichwerder Steg wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 25. Februar 2021
    Die extrem rechte Partei "Der Dritte Weg" verteilte an Privathaushalte in Frohnau Postwurfsendungen. Darin wurde eine antidemokratische und völkisch-rassistische Kritik an den aktuellen Coronamaßnahmen geäußert sowie mit antisemitischen Bildern gearbeitet, die auf gängige Verschwörungserzählungen rund um die Covid-19-Pandemie anspielen.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 24. Februar 2021
    Am Otto-Dibelius-Platz in Tegel wurde der antisemitische Schriftzug 'Juden-Union' an einem Mülleimer angebracht. Die Schmiererei richtet sich gegen den Verein 1. FC Union Berlin und seine Anhänger:innen. Immer wieder kommt es im Fußballkontext zu ähnlichen Vorfällen.
    Quelle: Recherche- & Informationsstelle Antisemitismus RIAS/Meldung einer Einzelperson
  • 21. Februar 2021
    An der Oranienburger Chaussee in Frohnau entwendeten Unbekannte, in der Nacht gegen 01.30 Uhr, eine Bronzefigur eines unbekleideten zwölfjährigen Jungen der Bildhauerin Dorothee Rätsch. Das unter Denkmalschutz stehende Haus wurde von Annemarie Wolff-Richter geleitet, die 1933 von den Nazis vertrieben und 1945 in einem Konzentrationslager in Kroatien ermordet wurde. Die Figur sollte an das Kinderheim erinnern. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt wegen schweren Diebstahls von Kunstgegenständen und sakralen Gegenständen mit antisemitischem Hintergrund.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0408 vom 21. Februar 2021, RAZ
  • 10. Februar 2021
    In der Buddestraße wurde ein antifaschistischer Aufkleber übermalt und mit 'Fuck Antifa' beschrieben.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 5. Februar 2021
    Bei dem Versuch, ein Paket aus einem Paketshop in der Provinzstraße abzuholen, wurden der rumänische Personalausweis und Führerschein des Abholwilligen nicht als gültige Dokumente akzeptiert. Der Mitarbeiter des Paketshops behauptete, dass der Ausweis selbst ausgedruckt und hergestellt sei. Erst bei einem zweiten Versuch konnte das Paket mithilfe der Vorlage des Reisepasses abgeholt werden. Hierbei handelt es sich um eine Form der rassistischen Diskriminierung.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 1. Februar 2021
    Die Jugendorganisation der NPD (Junge Nationalisten) warb in einem U-Bahnhof für eine extrem rechte Gedenkveranstaltung in Dresden: Das Gedenken an den 13. Februar 1945 erinnert an die Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945. Extreme Rechte nutzen diesen Tag, um sich positiv auf den Nationalsozialismus zu beziehen und sich als Opfer zu inszenieren. Dabei kommt es zu NS-Verherrlichungen und Holocaust-Relativierungen.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 17. Januar 2021
    In einem U-Bahnwagen wurde ein Schriftzug entdeckt, der sich positiv auf den Nationalsozialismus bezieht und ein Hakenkreuz enthält.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 9. Januar 2021
    Rund um den Bahnhof S-Frohnau wurden mehrere Aufkleber von rechtsextremen Gruppierungen gesehen und entfernt. Es fanden sich u.a. Sticker der rechtsextremen Akteuer:innen 'Der dritte Weg', 'Die Rechte', '1 Prozent für unser Land' sowie der NPD.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 2. Januar 2021
    An einem Uferweg, unweit der Sehenswürdigkeit "Dicke Marie", wurden mehrere transfeindliche Sticker gefunden und entfernt. Die Sticker zweifeln die Identität von Trans*Personen an und stellen sie als Bedrohung dar.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 2. Januar 2021
    Auf einem Mülleimer in Alt-Tegel wurde der Schrifzug 'Fuck Antifa' entdeckt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
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