Chronik für Register Reinickendorf

  • 4. April 2021
    Gegen 21.50 Uhr riefen Zeug*innen die Polizei zu einem Streit zwischen Nachbar*innen vor einem Mehrfamilienhaus in der Kienhorststraße. Ein 60-jähriger Mann entblößte vor den Anwesenden sein Gesäß und rief nationalsozialistische und antisemitische Parolen. Zudem hob er seinen Arm zum sogenannten Hitlergruß und äußerte, dass ihm die geltenden Gesetze und Verordnungen der Bundesrepublik Deutschland gleichgültig seien. Die beschwichtigende Versuche seiner Partnerin sowie das Fesseln durch die Polizei hielten den Mann nicht davon ab, weitere nationalsozialistische Parolen zu rufen. Der Mann verblieb die Nacht in Polizeigewahrsam und muss sich nun wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und der Beleidigung verantworten.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 12. März 2021
    Gegen 21.15 Uhr öffnete ein Fahrgast in der U-Bahnlinie 6 auf Höhe des Bahnhofes Holzhauser Straße seine Hose und urinierte auf Sitze und den Boden der U-Bahn. Anwesende Fahrgäste, die den Vorfall bemerkten, forderten den 72-Jährigen zum Verlassen der U-Bahn an der nächsten Haltestelle, Bahnhof Borsigwerke, auf. Am U-Bahnhof beleidigte der Fahrgast die Zeug:innen antisemitisch in Anwesenheit der herbeigerufenen Polizei. Gegen den Fahrgast wurde ein strafrechtliches Verfahren eingeleitet.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 10. Februar 2021
    In der Buddestraße wurde ein antifaschistischer Aufkleber übermalt und mit 'Fuck Antifa' beschrieben.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 1. Februar 2021
    Die Jugendorganisation der NPD (Junge Nationalisten) wirbt in einem U-Bahnhof für eine extrem rechte Gedenkveranstaltung in Dresden: Das Gedenken an den 13. Februar 1945 erinnert an die Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945. Extreme Rechte nutzen diesen Tag um sich positiv auf den Nationalsozialismus zu beziehen und sich als Opfer zu inszenieren. Dabei kommt es zu NS-Verherrlichungen und Holocaustrelativierungen.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 17. Januar 2021
    In einem U-Bahnwagen wurde ein Schriftzug entdeckt, der sich positiv auf den Nationalsozialismus bezieht und ein Hakenkreuz enthält.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 9. Januar 2021
    Rund um den Bahnhof S-Frohnau wurden mehrere Aufkleber von rechtsextremen Gruppierungen gesehen und entfernt. Es fanden sich u.a. Sticker der rechtsextremen Akteuer:innen 'Der dritte Weg', 'Die Rechte', '1 Prozent für unser Land' sowie der NPD.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 2. Januar 2021
    An einem Uferweg, unweit der Sehenswürdigkeit "Dicke Marie", wurden mehrere transfeindliche Sticker gefunden und entfernt. Die Sticker zweifeln die Identität von Trans*Personen an und stellen sie als Bedrohung dar.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 2. Januar 2021
    Auf einem Mülleimer in Alt-Tegel wurde der Schrifzug 'Fuck Antifa' entdeckt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
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