Chronik für Register Friedrichshain-Kreuzberg

  • 26. Juli 2021
    In der Kopernikus- und Jungstraße wurden mehrere Aufkleber entfernt, die zur verschwörungsideologischen Demo des rechten Querdenken-Netzwerkes am 1. August in Berlin aufriefen. ("Aufzug für Frieden und Freiheit", "Sommer der Wahrheit", "Sommer der Freiheit")
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Juli 2021
    Eine große Anzahl Sticker, die zur verschwörungsideologischen Demo des rechten Querdenken-Netzwerkes am 1. August aufrief, wurden in einem Aufsteller eines Magazins vor einem Esotherischen Naturladen in einer Passage der Frankfurter Allee entdeckt. Hier fand sich bereits in den letzten Monaten immer wieder verschiedenes Infomaterial rechter Splittergruppen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. Juli 2021
    Gegen 10:20 Uhr wurde am Bahnhof Ostkreuz in der S8 nach Grünau eine Hass-Schmiererei entdeckt, die sich gegen Politiker*innen richtete: "Helge Braun auf den Scheiterhaufen und anzünden Jagd diese verlogenen Politiker Tot der A. Merkel" (Schreibweise übernommen). Darunter wurde eine verbotene Sig-Rune angebracht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Juli 2021
    Die AfD-BVV-Fraktion Friedrichshain-Kreuzberg veröffentlichte einen Tweet, in dem sie "99% aller Afghanen" zu "Taliban" erklärte. Die pauschale Zuschreibung, dass fast alle Afghan*innen Terroristen seien, ist eine rassistische Abwertung.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Juli 2021
    Ein schwules Paar wurde in einem Wagen der U1 von einem Unbekannten zunächst angesprochen, bedroht und schwulenfeindlich beleidigt. An der Station Görlitzer Park schlug der Angreifer einen der beiden Betroffenen dann mehrfach mit der Faust. Andere Fahrgäste konnten ihn von seinem Opfer wegziehen. Am Bahnhof Schlesisches Tor verließ der Angreifer die U-Bahn, er konnte von der Polizei gefasst werden. Der Vorfall ereignete sich im Vorfeld der CSD-Paraden (Christopher Street Day) am 24.7.
    Quelle: queer.de
  • 20. Juli 2021
    An einem Hauseingang in der Kreutzigerstraße wurde ein Sticker mit Werbung für den so genannten "Corona Ausschuss" entfernt. Es handelt sich dabei um die Website einer Designerin und Anwältin, die immer wieder im Rahmen extrem rechter Veranstaltungen zur Coronal-Leugnung in Erscheinung tritt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Juli 2021
    An einem Hauseingang in der Colbestraße wurde ein Sticker mit Werbung für den so genannten "Corona Ausschuss" entfernt. Es handelt sich dabei um die Website einer Designerin und Anwältin, die immer wieder im Rahmen extrem rechter Veranstaltungen zur Coronal-Leugnung in Erscheinung tritt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. Juli 2021
    Ein Aufkleber mit dem Text "Die Maske ist das Hakenkreuz unserer Zeit!" wurde heute an der Litfaßsäule an der Ecke Gabriel-Max-Str. / Krossener entdeckt und entfernt. Das Motiv zeigt ein Gesicht mit Maske vor dem Mund, wobei die Maske gleichzeitig wohl eine Hand darstellen soll. Ähnliche Motive sind auf Aufklebern oder Plakaten bereits im Südkiez gesehen worden, allerdings ohne den oben genannten Text und wurden daher nicht in der Chronik erfaßt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. Juli 2021
    Mitglieder der AfD beschimpften von ihrem Infostand am Platz der Vereinten Nationen aus Passant*innen als "Linksfaschisten". Die AfD-Mitglieder bedrohten Anwohner*innen, die dort einen kritischen Infostand zur AfD machten. Sie versuchten sie auch abzufilmen, was durch die gerufene Polizei unterbunden werden konnte.
    Quelle: Aufstehen gegen Rassismus
  • 16. Juli 2021
    An der Kreuzung Köpenicker / Zeughofstrasse gemeldet wurde, dass in den Gehsteig ein Hakenkreuz geritzt wurde.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 16. Juli 2021
    Eine fünfköpfige Gruppe beleidigte andere Parkbesucher*innen rassistisch und warf mit Müll in ihre Richtung. Sie waren durch ihre laut abgespielte Musik als extreme Rechte zu erkennen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. Juli 2021
    Es sind fast 30 Grad als gegen 16 Uhr zwei Männer (PoC) am Eingang Falckensteinstraße am Görli saßen und von vier Polizisten kontrolliert werden. Bei einem der kontrollierten Männer wurde ein Pfefferspray beschlagnahmt und er erhielt einen Platzverweis, der andere wurde zur Überprüfung der Papiere mit auf die Wache genommen.
    Ein Zeuge nahm Kontakt zu dem Mann auf, der den Platzverweis erhielt und sich bereits entfernt hatte. Einer der zuvor beteiligten Polizisten kam hinzu, um den Sachverhalt aus Polizeiperspektive zu erläutern. Im Laufe des Gesprächs wurde das zu Unrecht beschlagnahmte Pfeffersprays wieder ausgehändigt. Nach dem Grund der Personenkontrolle gefragt, gab der Polizeibeamte "Verweilen im öffentlichen Raum ohne Grund" an.
    Ein weiteres Beispiel für Racial Profiling und rassistische Polizeikontrollen, denn fast alle Menschen im Görli und Wrangelkiez verweilen bei 30 Grad im öffentlichen Raum ohne besonderen Grund und werden nicht kontrolliert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. Juli 2021
    Drei Männer griffen gegen 19:50 Uhr einen Man in seinem Schlafsack an. Sie traten mehrmals auf ihn ein, schlugen ihm eine Bierflasche ins Gesicht und würgten ihn. Passanten verständigten die Polizei. Das Opfer konnte in eine öffentliche Toilette flüchten und mußte intensivmedizinisch behandelt werden. Die Polizei nahm zwei der Täter fest.
    Quelle: Polizei Nr. 1538
  • 14. Juli 2021
    Ein Aufkleber der verschwörungsideologischen, rechtsoffenen Gruppe "Studenten stehen auf" (siehe 23.04.21) wurde heute in der Boxhagener Straße Höhe Wismarplatz entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 12. Juli 2021
    An der Ecke Wühlisch / Seumestrasse wurde ein Sticker mit dem Text "Ausgangssperre, Tanzverbot? Riecht nach Faschismus..." entfernt. Die Signatur "TAF - Tanzfreunde against facism", läßt zwar einen politisch linken Hintergrund vermuten, der Vergleich eines Tanzverbotes mit dem Faschismus stellt jedoch eine Verharmlosung des Nationalsozialismus dar.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. Juli 2021
    Nahe Ostbahnhof wurde ein 21jähiger Mann gegen 22:30 Uhr von einem Mann aus einer Gruppe heraus geschlagen und am Arm und im Gesicht verletzt. Anlaß war, daß das Opfer zuvor dabei beobachtet wurde, wie er seinen Freund küßte.
    Quelle: Polizei Nr. 1501
  • 10. Juli 2021
    Am Abend wurde ein mit schwarzem Edding geschmiertes Hakenkreuz auf einer Hausfassade direkt an der Gneisenaustraße, Ecke Südstern entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. Juli 2021
    Zwei Frauen wurden in der U8 von einem auf sie zukommenden Mann homophob beleidigt und er spuckte in ihre Richtung. Aus Angst verließ das Paar die Bahn am Kottbusser Tor. Der aggressive Mann folgte ihnen. Dies bemerkte ein 37-jähriger, der den Mann aufforderte, dies zu unterlassen. Auch er wurde homophob beleidigt und der Mann spuckte in seine Richtung. Der Mann wurde bis zum Eintreffen der Polizei durch Sicherheitspersonal der BVG festgehalten.
    Quelle: Polizei Nr. 1491
  • 9. Juli 2021
    Eine Frau wurde von einem Mann gegen 17 Uhr im Görlitzer Park angeflirtet. Sie empfand das nicht als unangenehm und es war auch keine bedrohliche Situation. Ein Mann kam auf einem Fahrrad dazu und bot unaufgefordert mehrfach seine Hilfe an. Dies wurde von der Frau mehrfach abgelehnt. Der Vorfall war aus Sicht der Betroffenen rassistisch motiviert, da der "Helfer" voraussetzte, dass sie vor dem Mann beschützt werden muss, den er aufgrund seiner Hautfarbe als bedrohlich einordnete. Dies tat er auch weiterhin, obwohl die Frau klar machte, dass hier keinerlei Hilfe erforderlich und erwünscht war.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 8. Juli 2021
    Die Junge Alternative, die Jugendorganisation der AfD, startete am 8. Juli eine Plakataktion, die an die Aktionsform des Guerillamarketing angelehnt ist. Auf den Plakaten, die in Kreuzberg geklebt wurden, sind verschiedene Aussagen veröffentlicht worden, wie z.B. "Opa, was ist ein Eigenheim?" oder "Solange denken noch legal ist, sollte man davon Gebrauch machen". Auf den Plakaten wird nicht für die Junge Alternative geworben, sondern für den Hashtag "#FreiheitForFuture". Mit dieser Aktionsform und der Kampagne vermeidet die Junge Alternative bewusst eine öffentliche Diskussion über ihre Inhalte und will sich als jugendlich, anschlussfähig und kreativ darstellen. Die JA-Kampagne wird von AfD-Mitgliedern des Bundestages und des Abgeordnetenhauses auf Social Media verbreitet. Auch die Fraktion der BVV der AfD Friedrichshain-Kreuzberg hat repostet.
    Quelle: Twitter
  • 8. Juli 2021
    Auf dem Foto einer Wand in Kreuzberg, an der die ersten Plakate einer gestarteten Plakataktion einer rechten Jugendorganisation verklebt wurden, wurde im unteren Bereich ein N-Wort-Tag entdeckt. Die rassistische Propaganda steht nicht in Zusammenhang mit der Plakataktion.
    Quelle: Twitter
  • 4. Juli 2021
    An der Ecke Krossener / Gabriel-Max-Str. wurde ein Sticker mit dem Text "Ausgangssperre, Tanzverbot? Riecht nach Faschismus..." entfernt. Die Signatur "TAF - Tanzfreunde against facism" lässt zwar einen politisch linken Hintergrund vermuten, der Vergleich eines Tanzverbotes mit dem Faschismus stellt jedoch eine Verharmlosung des Nationalsozialismus dar.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. Juli 2021
    Bei einer prokurdischen Demonstration, unter dem Motto "Defend Kurdistan", wurde Teilnehmer*innen in der die Schönleinstraße von Insassen mehrerer vorbeifahrender Autos der Wolfsgruß gezeigt.
    Quelle: Twitter
  • 2. Juli 2021
    Ein Aufkleber des internationalen Corona-Leugner*innen-Netzwerk "The White Rose" wurde in der Sonntagstraße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 1. Juli 2021
    Ein Aufkleber mit Eigenwerbung des verschwörungsideologischen, extrem rechten "Compact-Magazins" wurde heute an der Ecke Wühlisch- / Holteistraße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Juni 2021
    Auch heute wurden NS-verharmlosende Aufkleber des internationlaen Corona-Leugner*innen-Netzwerk "The White Rose" entfernt. Die am meisten betroffenen Gebiete sind: Boxhagener Platz, Wühlischstraße und Sonntag- / Ecke Holteistraße.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 29. Juni 2021
    Eine obdachlose Person bot vor einem Supermarkt am Kotti ein Straßenmagazin an. Zwei vorbeikommende Personen äußerten sich mehrfach beleidigend gegenüber dem Obdachlosen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 29. Juni 2021
    Inzwischen werden die NS-verharmlosenden Aufkleber des internationalen Corona-Leugner*innen-Netzwerk "The White Rose" täglich verklebt und wieder entfernt. Heute tauchten zudem zwei neue Motive in der Wühlischstraße auf. Somit wurden bereits vier verschiedenen Motive festgestellt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 28. Juni 2021
    In der Nähe der Bio Company an der Boxhagener Str. wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle, der sich gegen den pol. Gegner richtete, entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 28. Juni 2021
    Heute wurden weitere drei Sticker des internationalen Pandemie-Leugnungs-Netzwerks "The White Rose" in der Sonntagstraße entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 28. Juni 2021
    Mit schwarzem Edding wurde in weit sichtbar großen Buchstaben der Spruch "*ARBEIT MACHT FREI" auf eine Plakatwand an der Warschauer Straße geschmiert. Diese Aussage war auf Eingangstoren zu Konzentrations- und Vergasungslagern zu finden und stellt damit eine Verharmlosung des Nationalsozialismus dar.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. Juni 2021
    Eine etwa 40-jährige Frau fuhr in der Wilhelm-Stolze-Straße ein 3-jähriges Mädchen mit dem Fahrrad um und beleidigte deren 15-jährige Schwester rassistisch. Die Frau versuchte der 15-Jährigen das Kopftuch herunterzureißen. Die 15-jährige erlitt Verletzungen an Kopf und Schulter. Das 3-jährige Mädchen mußte aufgrund einer Knieverletzung ambulant behandelt werden. Die beiden Mädchen und eine Freundin hatten zuvor auf dem Gewehg vor der Haustür gespielt. Der Vater berichtete von früheren Übergriffen.
    Quelle: BZ, RBB Abendschau
  • 27. Juni 2021
    Heute wurden weitere Aufkleber des internationalen Pandemie-Leugnungs-Netzwerks "The White Rose" im Südkiez entdeckt und entfernt. Fundorte: Wühlischstr., Krossener Str., Grünberger Straße.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Juni 2021
    Ein 29-Jähriger saß auf dem Boxhagener Platz und hörte Musik. Ohne Grund beleidigten ihn zwei 50 und 51 Jahre alte Männer rassistisch, schlugen ihm mit der Faust ins Gesicht und mit einem Holzstock gegen einen Arm. Der Verletzte musste ins Krankenhaus. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung wurden vom Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.
    Quelle: Polizei Nr. 1392
  • 25. Juni 2021
    In der Holteistraße wurde ein Sticker des internationalen Pandemie-Leugnungs-Netzwerks "The White Rose" entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. Juni 2021
    Der Stolperstein für Carl Jachmann in der Großbeerenstraße wurde stark beschädigt vorgefunden. Er wies große Kratzspuren auf, zudem wurde das Messing teilweise abgezogen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 24. Juni 2021
    Wieder wurde ein Sticker eines rechten Musiklabels aus Sachsen, die Serie begann am 17.06.21, entfernt. Gefunden wurde er in der Colbestraße.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Juni 2021
    Insgesamt neun Polizeibeamt*innen kontrollierten einen Schwarzen Mann, der auf einer Bank im Görlitzer Park saß. Der Mann blieb während der Kontrolle ruhig, dennoch wurde Verstärkung gerufen und unverhältnismäßig viele Polizeikräfte führten den Mann in Handschellen ab. Handy und Körper wurden durchsucht und obwohl die Polizeibeamt*innen nichts Belastendes fanden, erhielt der Betroffene einen Platzverweis. Einige Zeug*innen beobachteten die Situation und informierten Bekannte des Betroffenen über Möglichkeiten für Opfer von Racial Profiling, sich beraten zu lassen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Juni 2021
    Am Heinrichplatz wurde an einer Litfaßsäule auf einem A1-Plakat ein beleidigender Spruch gegen die Bezirksbürgermeisterin angebracht. Einen Absender gab es nicht. Das Plakat ist LGBTQI*-feindlich, sexistisch, antifeministisch und richtet sich auch als politische Gegnerschaft gegen die Bürgermeisterin.
    Quelle: Bündnis 90/Die Grünen
  • 22. Juni 2021
    An einer Bar im ehemaligen Narva-Kiez wurde "Adolf Hitler" an die Präsentationstafel geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. Juni 2021
    Jemand hat verschiedene Werbeflyer eingesammelt und zusammen mit jeder Menge Straßendreck gegen 11 Uhr in den Briefkasten eines Vereins in der Colbestraße gestopft. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: ITAP e. V. (Initiative Togo Action Plus)
  • 20. Juni 2021
    Über ein Stencil der Kampagne „Deutsche Wohnen enteignen“ wurde ein gesprühtes Hakenkreuz in roter Farbe entdeckt. Das Hakenkreuz wurde mit Stickern überklebt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. Juni 2021
    Heute wurden wieder neue Sticker eines rechten Musiklabels gegenüber dem Hausprojekt in der Scharnweberstraße entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Juni 2021
    Am Viktoriapark traf sich eine Gruppe extrem rechter "Querdenker". Die Kundgebung war Teil eines bundesweiten Aufrufs gemeinsam mit anderen rechten Zusammenschlüssen. Sie wollten vor dem Reichstagsgebäude und auf vielen Einzelveranstaltungen in den Bezirken die Regierung stürzen. Die Veranstaltung in Kreuzberg wurde vorzeitig vom Veranstalter wegen geringer Beteiligung beendet. Sie war von Gegenprotesten begleitet.
    Quelle: Twitter
  • 18. Juni 2021
    Die Stickerserie vom 17.06. geht weiter. Heute wurden erneut Sticker eines rechten Musiklabels in der Proskauer / Schreiner- / Petersburger und Mühsamstraße entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. Juni 2021
    Gleich mehrere Personen berichteten über rechte Stickerfunde. Überwiegend im Samariterkiez wurden mehrere Sticker eines rechten Musiklabels, das auch Textilien und Sticker vertreibt, aus Weifa in Sachsen entfernt. Sie fanden sich in der Petersburger Straße auf Höhe Bersarinplatz, in der Proskauer Straße und am Frankfurter Tor. Einige Sticker wurden auch im Boxikiez in der Gärtnerstraße zwischen Boxhagener und Grünberger Straße entfernt. Bei der rechten Selbstdarstellung handelt es sich um einen Rapper, der seine Musik als "rechte Antwort auf migrantisch geprägten Deutschrap" versteht, was sich in den Texten widerspiegelt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. Juni 2021
    An der Wühlisch- Ecke Holteistraße wurden mehrere Sticker entfernt, die für ein extrem rechtes Magazin warben.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. Juni 2021
    Das „Vaterland"-Gemälde (Teil der EastSideGallery) wurde antisemitisch beschmiert. Die zuständige Denkmalschutzbehörde und der Eigentümer ließen die Schmiereien entfernen und kündigten an, dies wenn nötig zukünftig regelmäßig tun zu lassen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. Juni 2021
    An der Kreuzung Wühlischstraße / Holteistraße wurden zwei Sticker des extrem rechten COMPACT Magazins entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 13. Juni 2021
    Im Park am Gleisdreieck wurden eine 14-Jährige und ihre 17-jährige Begleiterin von zwei Männern und einer Frau geschlagen und getreten. Dabei wurden sie hompophob beleidigt. Beide Jugendliche erstatteten Anzeige und begaben sich aufgrund ihrer Verletzungen in ärztliche Behandlung.
    Quelle: Polizei Nr. 1278
  • 12. Juni 2021
    Im Böcklerpark wurde an einer Wand ein LGBTIQ*-feindliches Graffito "LGBTQ+ ist Scheiße" (Schreibweise übernommen) entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 12. Juni 2021
    Auf einer Sitzbank in der Frankfurter Allee wurde der Schriftzug "ANTI-ANTIFA", der mit schwarzem Filzstift angebracht war, entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. Juni 2021
    Wieder wurden im Bereich der Tramhaltestelle in der Holteistraße Sticker des extrem rechten COMPACT-Magazins entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. Juni 2021
    Eine Frau berichtet auf Instagram unter #BVGWeilWirUnsFürchten wie sie von Kontrolleuren der BVG besonders unfreundlich behandelt und bedrängt wurde. Aufgrund von Vorerfahrungen stufte sie dies als rassistisch motiviert ein. Ihr wurde ihr Fahrrad entrissen und sie wurde auf dem Bahnsteig von unverhältnismäßig vielen Kontrolleuren, später auch Polizeibeamt*innen umringt, obwohl von ihr keinerlei Aggression ausging. Sie hatte auch eine BVG-Jahreskarte, allerdings kein Fahrradticket, weil es in einer Pressemitteilung vom Frühjahr hieß, das Abo-Kund*innen im Sommer ein Fahrrad kostenfrei mit sich führen könnten. Die Kontrolle löste bei der Betroffenen eine Panikattacke aus.
    Quelle: instagram
  • 11. Juni 2021
    Drei Personen saßen in einem Restaurant in der Rudi-Dutschke-Straße, als ein völlig Fremder an ihren Tisch kam und sie nach ihrer Herkunft fragte. Eine Person aus Rumänien wurde von dem Mann mehrfach antiziganistisch beleidigt. Die Begleiter reagierten nicht. Auch als der Mann später, beim Verlassen des Restaurants, sich von den Begleitern verabschiedete und die Rumänin ignorierte, war sie sehr betroffen, auch von der mangelnden Reaktion ihrer Begleiter.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. Juni 2021
    Auf einem vor einer Mauer liegenden Stein war das Nazisymbol Wolfsangel angebracht worden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. Juni 2021
    Seit mehreren Tagen tauchen Sticker des extrem rechten Magazins Compakt am Wühlischplatz, in der Sonntag- und in der Lenbachstraße auf.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. Juni 2021
    Am Traveplatz wurde ein Sticker der "Oi!"-Band "Bullenschubser" entfernt. Die Band versucht sich zwar als unpolitisch darzustellen, scheint jedoch sowohl professionell als auch persönlich mit der extrem rechten Musikszene vernetzt zu sein.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. Juni 2021
    Im Umfeld der M13 Tramhaltestelle auf Höhe Holteistr., zwischen Wühlisch- und Boxhagener Straße, wurden wiederholt Aufkleber des rechtsextremen COMPACT Magazins entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 8. Juni 2021
    Die BVV-Fraktion der AfD repostete einen Tweet des Hamburger Abendblatt, indem sich K. Göring-Eckardt zu CO2-Preisen äußerte, und kommentierte: "Göring und Eckhardt, zwei Nazinamen eine Nazibraut!". Der Vergleich der Grünen-Politikerin mit dem Reichswirtschaftsminister der Nazis und dem Ideengeber Adolf Hitlers stellt eine Verharmlosung des Nationalsozialismus dar und verunglimpft sie als politischen Gegnerin.
    Quelle: Twitter
  • 7. Juni 2021
    An der Holteistraße, Höhe Wühlischstraße, wurden vier Sticker eines extrem rechten Magazins entfernt, die sich inhaltlich gegen politische Gegner*innen richteten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 6. Juni 2021
    Am Bersarinplatz wurde der muslimfeindliche Spruch „Islam raus“ an eine Säule geschmiert. Der Schriftzug taucht mit derselben Handschrift seit Monaten im Stadtteil auf.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 5. Juni 2021
    In der Jessnerstraße wurde erneut ein Sticker eines Dark-Techno-Musikers entfernt, der in seiner Eigenwerbung im Wort "Darkness" die S-Buchstaben als "Sig"-Rune darstellt.

    Diese Sticker waren zuletzt im September 2020 im Gebiet aufgetaucht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. Juni 2021
    Wiederholt wurde bei einem alternativen Fachgeschäft in einer Einkaufspassage an der Frankfurter Allee in einem Aufsteller des Esoterik-Magazins "Sein", rechtsoffenes, verschwörungsideologisches Werbematerial ausgelegt. Ausgelegt wurde eine Broschüre von Mandelzweig e. V., welche Unwahrheiten über die Coronapandemie und die Corona-Impfung verbreitet. Der Herausgeber organisierte u. a. die Gruppe "Christen im Widerstand" und nahm an einer Querdenken-Demonstration am 25.10.20 in Berlin teil. Auf Nachfrage stritt die Redaktion der Zeitschrift "Sein" ab, dass der SEIN-Vertrieb zusätzliches Material verteile. Es blieb also weiterhin unklar, ob das Material über den Vertrieb in den Aufsteller gelangt, von Unbekannten dort abgelegt oder durch die Geschäftsinhaberin selbst ausgelegt wird. Der Geschäftsinhaberin kontrolliert nach eigener Aussage das ausgelegte Material und distanziert sich von rechten Inhalten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. Juni 2021
    Nahe dem Eingang gegenüber der Forster Straße wurden gegen 18:45 Uhr sieben PoCs (Person of Color), die auf der Wiese saßen, von acht Polizist*innen ohne ersichtlichen Grund zielgerichtet auf ihre Personalien kontrolliert. Da es sich hier um einen sogenannten "kriminalitätsbelasteten Ort" handelt, sind solche Kontrollen erlaubt. Unklar war jedoch, nachdem die Überprüfung ca. 45 Minuten dauerte, warum den Personen Platzverweise erteilt wurden. Mehrere solidarische Zeug*innen beobachteten die polizeiliche Maßnahme.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. Juni 2021
    Gegen 19:25 Uhr wurde eine 28-jährige Frau von einer Gruppe Jugendlicher mit Steinen beworfen, weil sie die Frage nach ihrem Geschlecht nicht beantworten wollte. Getroffen wurde sie nicht. Bei dem Versuch in Richtung Urbanstraße wegzulaufen, folgten ihr die Jugendlichen und beleidigten sie weiter LGBTIQ*feindlich. Die Täter flüchteten als die gerufene Polizei eintraf.
    Quelle: Polizei Berlin Nr. 1208
  • 2. Juni 2021
    Eine Person of Color (PoC), offenbar obdachlos, wurde um ca. 11.30 Uhr von acht Polizeibeamt*innen durchsucht und festgenommen, dabei warfen die Polizeibeamt*innen den Inhalt seiner Taschen auf den Boden. Als Grund für die Festnahme wurde eine angebliche Beleidigung einer weißen Person durch den Betroffenen genannt. Als ein*e Zeug*in die Polizeibeamt*innen auf die Unverhältnismäßigkeit der Maßnahme (keinerlei Aggressivität oder Widerstandshandlungen der festgenommenen Person, Festnahme mit acht Einsatzkräften wegen angeblicher Beleidigung) ansprach, reagierten diese aggressiv und drohten der beobachtenden Person mit einem Platzverweis. Die beobachtende Person wartete bis zum Ende der Maßnahme, um die betroffene Person zu unterstützen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 1. Juni 2021
    Gegen 22:45 Uhr wurde ein Mann beim Spaziergang im Park am Gleisdreieck auf einer Treppe von einem anderen Mann absichtlich angerempelt und vom Opfer mit "Ey Alter, geht´s noch?" angesprochen. Daraufhin wurde das Opfer von dem Unbekannten mit Fäusten geschlagen und homophob beleidigt. Zwei Begleiter des Angreifers kamen dazu, wovon mindestens einer auch auf das Opfer einprügelte. Das Opfer wurde darüber hinaus beraubt und ihm wurde eine unbekannte Flüssigkeit in die Augen gesprüht. Mehrmals rief das Opfer um Hilfe. Als die Angreifer auf den am Boden Liegenden nun auch eintreten wollten, eilten zwei Radfahrer*innen zu Hilfe und die Täter ließen vom Opfer ab. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 31. Mai 2021
    Eine Bundestagsabgeordnete der AfD drehte einen Propagandafilm im Görlitzer Park. Sie ließ schwarze Menschen filmen und behauptete u. a., es seien alles Drogendealer, die zum Drogenverkauf den Park nach Ländern unter sich aufgeteilt hätten.
    Quelle: Facebook
  • 30. Mai 2021
    Am Boxhagener Platz und am Annemirl-Bauer-Platz wurden antisemitische Plakate entdeckt, auf denen mit Sprüchen, neben Bildern von zerstörten Häusern, der Staat Israel dämonisiert und die Schoa im Kontext des israelisch-palästinensischen Konflikts instrumentalisiert wird.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 29. Mai 2021
    An der Finow- Ecke Scharnweberstraße wurde ein Sticker mit einer rassistischen Betitelung schwarzer Menschen entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 28. Mai 2021
    Von 16 bis 22 Uhr fuhr heute ein verschwörungsideologischer Autokorso, an dem auch extreme Rechte teilnahmen, durch den Ostteil der Stadt, auch durch Friedrichshain. Als der Autokorso gegen 19:30 Uhr aus der Boxhagener Straße in die Wühlischstraße einbog, stieß er dort auf lautstarken zivilgesellschaftlichen Protest. Wie Zeug*innen berichteten, wurde aus einem Auto den Gegenprotestlern ein "Stinkefinger" gezeigt und aus einem anderen Auto heraus wurde gepöbelt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 28. Mai 2021
    Gegen 8:50 Uhr kamen einem Mann zwischen Proskauer und Samariterstraße zwei Männer entgegen, liefen erst an ihm vorbei, kehrten dann um, riefen ihm "N... müssen verbrannt werden." hinterher und verfolgten ihn. Erst als der Betroffene versuchte von ihnen ein Foto zu machen, ließen die Verfolger von ihm ab.
    Quelle: ITAP e. V.
  • 26. Mai 2021
    In Friedrichshain wurden mehrere Israel delegitimierende Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 26. Mai 2021
    Der Stolperstein für Lieselotte Moses in der Falckensteinstrasse wurde mit einem unklaren Material, vermutlich Bauschaum oder Industriekleber, überschmiert und somit unkenntlich gemacht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 25. Mai 2021
    Im Park am Gleisdreck wurden sehr viele NS-verharmlosende Sticker ohne Absender entfernt, u. a. mit der Aufschrift "Corona-Faschismus", "Corona ist eine Lüge" und weiteren Gleichstellungen zwischen der Corona-Pandemie und der Nazidiktatur. Die Aufkleber sind nach einer Querdenkenveranstaltung am Vortag im Gebiet aufgetaucht und wurden mit großer Wahrscheinlichkeit von Teilnehmer*innen der Veranstaltung verklebt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. Mai 2021
    In Kreuzbergstraße am Viktoriapark wurden vermehrt Aufkleber eines extrem rechten Bloggers in unterschiedlichen Varianten entfernt. Sie tauchten nach einer Querdenken-Veranstaltung in der Nähe auf.
    Quelle: Kreuzberg Solidarisch
  • 24. Mai 2021
    Auf einer Veranstaltung der rechten Gruppierung „Querdenken“ am Mehringdamm wurden zwei Journalist*innen von Teilnehmer*innen der Veranstaltung bedrängt und bedroht.
    Quelle: DJU in Verdi
  • 24. Mai 2021
    Am Pfingstmontag fand im Rahmen einer bundesweiten Mobilisierung in Kreuzberg am Mehringdamm von ca. 13:45-17:00 Uhr eine verschwörungsideologische Kundgebung der rechten Gruppierung „Querdenken“ mit ca. 100 Teilnehmer*innen statt, auf der u.a. eine sozialdarwinistische Rede gehalten wurde. Erst am Schluß der Veranstaltung wurde von der Polizei für zwei Journalist*innen ein Medienschutzbereich eingerichtet, die während der ganzen Zeit von Teilnehmer*innen der rechten Veranstaltung ohne Mundschutz bedrängt, bedroht und in ihrer Pressearbeit behindert wurden. Darüber hinaus forderten Polizist*innen weitere Pressevertreter*innen auf, mehr Fingerspitzengefühl zu zeigen und von weiter weg zu fotografieren, denn sie hätten ja gute Kameras. Den Querdenkern empfahlen sie, "mal Kaffee trinken zu gehen".
    Quelle: DJU in Verdi, Berlin gegen Nazis
  • 24. Mai 2021
    Um ca. 13.30 h zeigten mehrere deutlich als Neonazis erkennbare Männer auf dem U-Bahnsteig Frankfurter Tor und während der Fahrt zum Bahnhof Lichtenberg den verbotenen Hitlergruß.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Mai 2021
    An der Ecke Rudi-Dutschke-Str./ Charlottenstraße wurde ein transfeindlicher und NS-relativierender Aufkleber entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. Mai 2021
    In Kreuzberg fand eine israelfeindliche Versammlung unter dem Motto “Die Geschehnisse in Palästina und die deutschen Medien” statt, auf der israelfeindliche Parolen auf Schildern und Gewaltaufrufe in Reden erfolgten.

    Schilder u. a.: „Intifada until Apartheid falls“ (Apartheids-Analogie), „It´s ethnic cleansing“ (Ethnische Säuberung), „Free Palestine 27,027 km2 We want it ALL“ (Nichtanerkennung des Staates Israel), „Intifada“ (Gewaltaufruf). In Redebeiträgen wurde Israel als rassistischer Staat bezeichnet und das Existenzrecht abgesprochen und es erfolgten Gewaltaufrufe u.a.: „Israel is a racist, fascist,apartheid state", „from the river to the sea, Palestine will be free“, „Diese Intifada wird eine lange Intifada in den Straßen Palästinas und in den Straßen in der ganzen der Welt sein und in den Straßen Deutschlands". Darüber hinaus hatten Demo-Ordner ihre gelben Warnwesten beschriftet mit z. B. #Gaza under Attack und Bezügen auf den Nakba-Tag.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 22. Mai 2021
    Die rechte Organisation Querdenken versuchte eine nicht genehmigte Demonstration am Ostbahnhof durchzuführen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 22. Mai 2021
    Am Ostbahnhof sprach die Polizei Gruppen an, die nach "Querdenker" aussahen, und teilte ihnen mit, dass die Veranstaltung verboten wurde. Ein Querdenker verglich das Verbot mit "Erich und Adolf“.
    Quelle: Endstation Rechts via Twitter
  • 22. Mai 2021
    Gegen 11:30 Uhr kam es am Ostbahnhof zu einer Behinderung von Journalisten durch zwei Teilnehmer einer illegalen Demonstration von Querdenken. Der Pressevertreter wurde bedroht, bedrängt und ihm wurde der Mittelfinger gezeigt. Die Polizei führte ein Gespräch mit den Demoteilnehmern.
    Quelle: DJU in Verdi
  • 21. Mai 2021
    Wiederholt fand heute nahe der Warschauer Straße eine Kundgebung unter dem Motto "Die Berliner Kunst und Kultur trifft sich" statt. Sie eröffnete das Querdenken-Pfingstwochenende, auch wenn sie nicht direkt zur Pfingstmobilisierung gehörte. Von der Bühne wurde die Sympathie zur Querdenken-Bewegung vermittelt. Es gab zwar auch Abgrenzungsäußerungen, die aber eher nur als Makulatur zu verstehen sind, denn bereits bei mehreren Veranstaltungen am Ort gab es eine enge Zusammenarbeit mit dem Anmelder und Querdenkern. Er selbst nimmt auch an Querdenken-Veranstaltungen teil, zuletzt am 21.04.21 auf der Straße des 17. Juni. Auch heute waren Vertreter*innen von Querdenken vor Ort. Unter den Protestgegner*innen befanden sich auch Künstler*innen, die sich klar von dieser Veranstaltung distanzierten. Die Polizei fragte die Pressevertreter*innen vor Ort für wen sie anwesend seien.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 20. Mai 2021
    In der Boxhagener Straße (Höhe des Friedhofs) wurde ein Aufkleber einer extrem rechten Online-Platform aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. Mai 2021
    Auf einem Hinweisschild auf der Höhe der Gneisenaustraße 31 wurde ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Mai 2021
    Drei geklebte antisemitische Flyer wurden in der Libauer Straße entfernt, die für die bereits am 15. Mai erfolgte Demo in Berlin mobilisierten. Auf der Website des Herausgebers des Flyers wird "ein freies palästinensisch-arabisches Heimatland vom Fluss bis ans Meer" als Kampfbegriff verwendet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. Mai 2021
    In der Mühlenstraße wurde ein junger Mann gegen 21.30 Uhr aus einer Gruppe von Jugendlichen heraus erst homophob beleidigt, geschlagen und gegen ein parkendes Auto geworfen. Die Polizei konnte den 15-jährigen mutmaßlichen Täter fassen.
    Quelle: queer.de
  • 16. Mai 2021
    Am Rande einer Solidaritätskundgebung gegen Antisemitismus in Kreuzberg wurde die Kundgebung mehrmals von verschiedenen Personen und Gruppen gestört. Dabei vielen Beleidigungen wie "Scheiß Yahud" aber auch Rufe wie "Free Palestine" oder "They are killing children". Die letzten beiden Aussagen auch nachdem von Demoteilnehmer*innen klar gestellt wurde, dass Gegenstand der Kundgebung Solidarität mit Juden und Jüdinnen in Berlin ist. Die Rufe haben sich gegen die Versammlung insgesamt gerichtet, nicht gegen Einzelpersonen. Auf der Demonstration wurden keine Israel-Flaggen getragen, wohl aber ein Banner mit einem Davidstern. Die Verknüpfung Davidstern und Nahostkonflikt wurde von den Störer*innen selber vorgenommen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 11. Mai 2021
    An einer Hauswand im Gräfekiez war die NS-verharmlosende Schmiererei „Heil Corona“ angebracht worden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. Mai 2021
    Im Görlitzer Park, Eingang Cuvrystraße, wurde beobachtet, wie gegen 20.15 Uhr eine Person, mit angelegten Handschellen, von der Polizei durchsucht wurde. Als nichts gefunden wurde, wurde die Person mit einem Platzverweis entlassen. Zwei Zeug*innen wurden von den Einsatzkräften konfrontativ immer wieder zu größerem Abstand aufgefordert. Gegenüber den Zeug*innen äußerte sich die betroffene Person im Anschluss, dass er ohne Grund von einem Zivilbeamten festgehalten und mehrfach in die linke Hüfte/ an den Oberschenkel getreten worden sei. Außerdem wurde er an einen Zaun geworfen. Weder bei ihm selbst noch nach Absuche des Umfelds durch die Beamt*innen wurde etwas gefunden, was dann zur Freilassung und zum Platzverweis führte.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. Mai 2021
    Am Bahnhof Ostkreuz auf dem Gleis der S42 wurde gegen 18 Uhr auf der Rückseite eines Ladens ein Tag entdeckt, der sich gegen schwarze Menschen richtete. Ins Tag eingebaut wurde das verbotene Keltenkreuz und eine einfache "Sig"-Rune, wie sie auch im Nationalsozialismus verwendet wurde.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. Mai 2021
    Ab 13.00 Uhr demonstrierten bis zu 19 Verschwörungsideolog*innen von "Querdenken Berlin" / „Freedom Parade“ vor dem Eingang zum Büro des Tagesspiegels am Askanischen Platz "für Pressefreiheit" und gegen die "Lügenpresse". Dabei wurden NS-verarmlosende Vergleiche geäußert und Journalist*innen bedrängt.
    Quelle: DJU in verdi
  • 11. Mai 2021
    Das Corona-Testzentrum U-Bahnhof Kochstraße warbt per Aufsteller und auf seiner Homepage damit, dass „Deutsche“ bzw. „Deutsche Staatsbürger“ und Personen mit „deutscher Wohnanschrift“ einen kostenlosen Bürgertest erhalten können. Die kostenlosen Bürgertests sind jedoch für alle Berliner*innen, unabhängig von der Staatsbürgerschaft. Hier wurden Bürger*innen mit anderen Pässen ausgeschlossen, obwohl sich die Senatsregeln zu Bürgertests dezidiert an alle Berliner*innen richten.
    Update 21.05.21:

    Die über den Vorfall informierte LADG-Ombudsstelle informierte heute die Betreiber des Testzentrums über § 6 Abs. 2 Nr. 4a der Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Testverordnung – TestV) vom 8. März 2021 und forderte die Berichtigung auf der Website sowie auf dem Hinweisschild vor Ort.
    Quelle: Kotti e. V.
  • 10. Mai 2021
    Ein Auto blockierte kurzzeitig eine Einfahrt, worauf die etwas aggressive Beschwerde eines vor Ort tätigen Hausmeisters an die Blockierer mit einem Stinkefinger von den Insassen beantwortet wurde. Darauf hin beschimpfte der Hausmeister die Insassen des Autos als „Kanackendreck“.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 8. Mai 2021
    Am Jahrestag der Befreiung/des Sieges über Nazideutschland wollten ca. 30 Anhänger*innen der „Freedom Parade“ unangemeldet durch den Görlitzer Park ziehen. Sie wurden von Besucher*innen des Parks und Anwohner*innen gestoppt. Dabei kam es zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf ein Teilnehmer der "Freedom Parade" eine Frau behindertenfeindlich und sexistisch beleidigte.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 8. Mai 2021
    An einer Hauswand in der Gneisenaustraße wurde ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 3. Mai 2021
    In der Gabriel-Max-Str. wurde ein weiterer selbstproduzierter Aufkleber mit verschwörunsgideologischen Bezügen (China, Covid, WHO) entdeckt und entfernt. An der Tür eines Restaurants an der Ecke Gabriel-Max-Str. / Wühlischstraße war ein Plakat, das zum Maskentragen aufforderte, mit einem Sticker von "LaserLurch" überklebt worden, der verschwörungsideologische Bezüge aufwies. Der Sticker wurde heute entdeckt und entfernt. "LaserLurch" ist Aktivist der Querdenken-Bewegung und für die Freedom-Parade tätig.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. Mai 2021
    An einem Stromkasten in der Stallschreiberstraße, nahe Oranienstraße, wurde ein Sticker der Identitären Bewegung entfernt. Er richtete sich gegen Migrant*innen. Ein weiterer wurde nahe der Flüchtlingsunterkunft entfernt. Hier wurde ein Sticker von 'Aufstehen gegen Rassismus' überklebt, der nun wieder sichtbar ist.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 1. Mai 2021
    Am Ostkreuz zeigte ein 47-Jähriger gegenüber der Bundespolizei den Hitlergruß. Die Personalien wurden aufgenommen und Anzeige erstattet.
    Quelle: Bundespolizei Berlin
  • 30. April 2021
    In der Libauer Straße, nahe Kopernikusstraße, wurde in einem Ladeneingang ein rassistischer Spruch angebracht, der das N-Wort enthielt.

    Der Ladenbetreiber wurde darüber informiert und gebeten, die Hausverwaltung um Entfernung zu bitten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. April 2021
    Nahe eingelassener Stolpersteine wurden in der Waldeyerstraße verboten NS-verherrlichende Schmierereien angebracht. Auf der einen Straßenseite war ein Hakenkreuz geschmiert, auf der anderen ein Keltenkreuz.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 29. April 2021
    Die verschwörungsideologische Performance „Schwarze Wahrheiten“, die bereits am vergangenen Samstag auf dem Mehringdamm durchgeführt wurde, ist nun zwischen 17 – 18 Uhr wöchentlich Donnerstags angemeldet. Heute waren sie im Bergmann-Kiez unterwegs. Unter den Teilnehmer*innen befinden sich auch immer wieder Vertreter der rechten Szene. Die Veranstaltung wurde vom Gegenprotest schon kurz nach dem Beginn nach ca. 50 Metern gestoppt und die Veranstaltung wurde abgebrochen. Ein Gegenprotestler wurde von einem teilnehmenden Vertreter der rechten Szene (Name bekannt) weggeschubst. Außerdem gab es zwei Behinderungen von Journalist*innen durch die Polizei. Erst wurde ein Journalist bedrängt und eine Minute später kam die Aufforderung an Journalist*innen: „Denken sie daran unparteiisch zu sein“.
    Quelle: Twitter
  • 28. April 2021
    Gegen 23:25 Uhr beleidigten zwei Männer in der U-Bahn zwischen Mehringdamm und Möckernstraße zwei Frauen LGBTIQ*-feindlich. Die beiden Frauen reagierten nicht. Als sie Möckernbrücke die Bahn verlassen, wurden sie von den Männern erneut angeschrien und beleidigt. In der Bahn gab es viele Zeug*innen. Niemand schritt ein.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 28. April 2021
    Im Umkreis der Rigaer Straße 39 wurden sechs Aufkleber mit einer Parodie zur Beschränkung der Covid-19-Pandemie entdeckt: „Wenn ich groß bin, werde ich Zwangsimpferin“, "Wenn ich groß bin, werde ich Impfproband". Sie sind Teil einer Sticker-Kampagne, die mit der Darstellung von Kinderfotos wirbt. Außerdem wurden Werbesticker der rechten, verschwörungsideologischen Plattform verklebt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 28. April 2021
    Gegen 2:45 Uhr stieg ein Fahrgast an der Kreuzung Landsberger Allee / Storkower Straße in ein Taxi. Während der Fahrt beleidigte der Fahrgast den Taxifahrer mehrfach volksverhetzend und kündigte an, die Fahrt nicht bezahlen zu wollen. Der Taxifahrer fuhr den Fahrgast direkt zum nächsten Polizeirevier, um eine Anzeige zu erstatten. Vor Ort beleidigte der Täter auch die Beamt*innen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung und Fahrgeldbetrug wurde eingeleitet.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0922
  • 28. April 2021
    Am Gleisübergangstunnel des Bahnhofs Ostkreuz wurde ein handschriftliches Graffiti mit Werbung für einen rechtspopulistischen Medien-Aktivisten entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. April 2021
    Gegen 7:00 Uhr beleidigte ein Kunde zwei Verkäuferinnen rassistisch und schmiss Lebensmittel, Gläser und andere Gefäße durch einen Bäckerladen in der Warschauer Straße. Eine Angestellte erlitt leichte Hand- und Kopfverletzungen und musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Ein Zeuge schritt ein und drückte den Mann aus dem Geschäft, der durch die gerufene Polizei vor Ort festgenommen wurde.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0909
  • 25. April 2021
    An einem Stromkasten an der Kreuzung Wühlisch- / Gärtnerstraße wurde erneut ein Graffiti mit Werbung für einen rechtspopulistischen Medien-Aktivisten entfernt.
    Außerdem wurde auf der östlichen Seite der Warschauer Straße ein Sticker der rechtsoffenen Gruppe "Studenten stehen auf" entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. April 2021
    In der Corinthstraße sowie am Markgrafendamm wurden Sticker in nationalsozialistischer Ästhetik mit der Aufschrift „Ruhm und Ehre dem deutschen Soldat“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. April 2021
    Gegen 12:30 Uhr wurde gegen einen Mann von Zeug*innen Anzeige erstattet, weil dieser in der Stralauer Allee nahe Elsenbrücke den Hitlergruß gezeigt hatte. Die Zeug*innen positionierten sich gegen diesen Gruß und der Mann wurde ihnen gegenüber aggressiv. Die Polizei nimmt die Personalien des Mannes auf.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. April 2021
    Vom Wismarplatz bis zur Warschauer Straße (mit Schwerpunkt Grünberger Straße) wurden mehrere Sticker der Initiative "Studenten stehen auf" entfernt.
    Die Selbstdarstellung von „Studenten stehen auf“ richtet sich als dezentrales Netzwerk an Schüler*innen, Studierende, Auszubildende und sonstige Gleichaltrige. Man will sich u. a. einsetzen für den Erhalt der freiheitlich-demokratischen, rechtsstaatlichen Grundwerte. Aber schnell wird klar, was sich dahinter verbirgt. Ähnlich wie auch bei „Eltern stehen auf“ oder anderen Gruppen, sieht man sich als Teil der „Es reicht“-Bewegung. Mit dabei oder als Gäste eingeladen werden bekannte Querdenkenaktivisten, es wird zu rechtsoffenen Veranstaltungen aufgerufen. Man spricht vom „Ermächtigungsgesetz“ oder vergleicht die Regierung mit einem Terrorsystem und droht mit Abrechnung. „Studenten stehen auf“ ist eine sich im Internet und auf Veranstaltungen radikalisierende Vereinigung.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. April 2021
    Kurz vor Mitternacht wurde eine Frau von einem Mann mit einer Glasflasche beworfen. Sie hatte ihn zuvor angesprochen, warum er Flaschen zerschlage. Die Frau konnte der geworfenen Flasche ausweichen und wurde anschließend rassistisch beleidigt. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0891
  • 21. April 2021
    Im Bhf. Ostkreuz am Gleis 11 wurde ein rassistischer Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle, der schwarze Menschen kriminalisiert, entfernt. Der Sticker war an einer Säule angebracht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. April 2021
    Im Richard-Sorge-Kiez waren mindestens sechs Groß-Plakate mit dem Aufruf zu einer rechten Demo am 21. April im Regierungsviertel verklebt, die sich gegen politische Gegner*innen richteten. Bereits am 19.04. tauchten ähnliche Plakate im Friedrichshainer Südkiez und im Weidenweg auf, die auch sofort wieder durch die Auffindenden entfernt wurden.
    Die meldende Person hat die aktuellen Funde auf einer Karte hellgrün eingetragen. (Die blauen Pins sind aus dem Vorjahr.) Danke für die visuelle Darstellung.
    Die Karte kann hier eingesehen werden: zur Karte
     
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. April 2021
    Gegen 16:45 Uhr fuhr ein Mann mit einem Fahrrad mit Anhänger und einer Fahne durch den Volkspark Friedrichshain. An dem Gefährt angebracht waren ein rassistisches, muslimfeindliches Bild, mehrfach "Merkel muß weg" und Corona-Leugnung. Außerdem wurde laute Musik abgespielt, die nicht näher zugeordnet werden konnte.

    Die Person wurde vor mehreren Wochen auch in der Nähe vom Alexanderplatz gesehen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. April 2021
    Zwei Frauen saßen gegen 20 Uhr in der S5 Richtung Straußberg. Bereits am Alexanderplatz wurden sie von zwei Männern angesprochen, ob ihnen bekannt sei, welcher Geburtstag heute ist. Trotz des Wissen, wurde die Frage verneint. Einer der Männer meinte eine Betroffene daraufhin aufklären zu müssen: Ihr müßt wissen, daß "der Führer" Geburtstag hat oder du bist keine gute Deutsche. Die Betroffene ging den Dialog mit "Jeder darf seine Meinung haben" ein. Offensichtlich gefiel dem Mann die weltoffene Meinung nicht. Sein Freund mußte ihn beruhigen. Beim Verlassen der S-Bahn am Bhf. Warschauer Straße äußerten beide Männer "Heil Hitler" und "Wir gehen jetzt ein paar "N....." verprügeln und hauen sie kaputt".
    Quelle: AnDi-App
  • 20. April 2021
    An einer Litfaßsäule Lenbach- Ecke Sonntagstraße wurde ein handschriftliches Graffiti entfernt, das für einen rechten Journalisten / Blogger und Medienaktivisten wirbt. Weitere befanden sich in der Sonntag-, Wühlisch- und Gärtnerstraße.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. April 2021
    In der Warschauer Straße, der Simon-Dach-Straße und an der Kopernikusstraße wurden weitere Plakate entdeckt und entfernt, aus der gleichen Serie, die "Captain Future" gestern verklebte. In der Simon-Dach-Straße klebte die "Fahndungsliste" auf einem Plakat einer Corona-Teststation.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. April 2021
    Auf der Südseite der Frankfurter Allee wurde ein Hakenkreuz (bereits durchgestrichen) entdeckt. Es gleicht der Ausführung (Art, Stift) mehrerer weiterer Hakenkreuze, die in der Vergangenheit im Gebiet bereits entdeckt und entfernt wurden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. April 2021
    Auf der Südseite der Frankfurter Allee wurde der Spruch "ISLAM RAUS" (bereits durchgestrichen) mit dickem schwarzen Filzstift geschmiert. Er ist Teil einer ganzen Serie von Schmierereien im Gebiet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. April 2021
    "Captain Future" wurde zufällig dabei beobachtet, wie er im Friedrichshainer Südkiez drei verschiedene Groß-Plakate mit dem Aufruf zu einer rechten Demo im Regierungsviertel am 21. April verklebte, die sich gegen politische Gegner*innen richteten: "Nein zum Merkeldiktat", ein NS-verherrlichendes "Fahndungsplakat" auf dem 16 Politiker*innen abgebildet wurden und "Nein zur Diktatur". Die geklebte Plakatserie von ca. 20 Plakaten wurde umgehend entfernt.
    Quelle: Twitter
  • 19. April 2021
    Auf einer Baustelle in der Kreutzigerstraße lieferte ein LKW von der Mecklenburgischen Seenplatte (Mecklenburg-Vorpommern) Baumaterial an. Auf dem Führerhaus war Werbung einer rechten Band (Frei.Wild) und der Schriftzug „Der Teufel trägt Geweih“ angebracht, im Führerhaus hing ein Schild mit dem Namen der Band und außen oben auf der Fahrerkabine war das Wort Schwedenstahl angebracht. Es ist nicht das erste Mal, daß ein Zulieferfahrzeug extrem rechte Propaganda spazieren fährt. Die Bauleitung des Generalunternehmers wurde bereits in einem anderen Fall von Bewohner*innen informiert, daß solche Fahrzeuge im Kiez nicht erwünscht sind.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 19. April 2021
    Ohne Anlaß durchsuchten mehrere Polizist*innen gegen 21 Uhr ca. 8-10 schwarze Personen, die zum Ramadan-Abend Tee tranken. Es kamen immer mehr Polizist*innen mit kläffenden Hunden dazu. Nach kurzer Zeit waren es bereits 18 Polizist*innen. Die durchsuchten Personen verhielten sich zu keinem Zeitpunkt agressiv oder auffällig. Mehrmals merkte eine Zeugin an, daß die Hunde die Situation nicht entspannen würden, wenn diese nicht beruhigt werden. Letztendlich erhielten alle Personen Platzverweise.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. April 2021
    In der Seumestraße wurde ein Flyer entfernt, der für die rechtsoffene, verschwörungsideologische Demo "Wir sind viele" mobilisierte. Aufrufende Organisationen: "Straßenaufklärung Treptow", "Karlshorst steht auf", "Berliner Kommunarden", "Freedom Parade", "Anwälte für Aufklärung", "Mutigmacher e.V.", "Querdenken 30", "Freie Linke", "Freiheitsboten".
    In der Krossener Straße wurden wiederholt selbstproduzierte Aufkleber mit verschwörungsideologischen Bezug entfernt, auf denen handschriftlich eine einfche "Sig"-Rune hinzugefügt wurde.

    In der Zeit des Nationalsozialismus war die einfache "Sig"-Rune das Emblem des „Deutschen Jungvolkes“, einer Jugendorganisation der Hitlerjugend für 10- bis 14-jährige Jungen. Benutzt wird sie auch als nicht verbotene Alternative zur doppelten "Sig"-Rune, um rechte Gesinnung im Straßenbild zu etablieren.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. April 2021
    Im Weidenweg wurde ein Großplakat mit Aufruf zu einer rechten Demo am 21. April im Regierungsviertel entfernt, welches sich gegen politische Gegener*innen richtete.
    Quelle: Koordinierungs- und Fachstelle Friedrichshain-Kreuzberg
  • 18. April 2021
    In der Holteistraße wurde nahe der Haltestelle der Tram M13 ein Keltenkreuz, das mit schwarzem Edding gezeichnet wurde, entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. April 2021
    Auf einem Tag an einer Wand unweit der Yorckbrücken in der Yorckstraße wurde eine „18“ angebracht. Die Zahlen sind ein Code, stehen für Buchstaben im Alphabet und bedeuten „Adolf Hitler“.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. April 2021
    Am Rande der "Mietendeckel-Demonstration" wurde am Kottbusser Tor von einem Polizisten der 13. Einsatzhunderschaft mehrmals im Vorbeigehen das N-Wort ausgesprochen.
    Quelle: Twitter
  • 14. April 2021
    Gegen 21:20 Uhr endete eine S-Bahnfahrt am Ostkreuz. Security-Männer signalisierten dem Zugfahrer, die Türen nochmals zu öffnen, da sich möglicherweise eine obdachlose Person im Zug befand. Ein Mann saß schlafend über seinen Schoß gebeugt. Im selben Moment, als die Security das Abteil betrat, schrien sie den Mann aggressiv an, in etwa mit den Worten: "Was kapierst du daran nicht, dass du aussteigen sollst?!" und zerrten ihn zu zweit aus der Bahn, ohne ihm die Chance zu geben, selber aufzustehen. Sie stießen ihn deutlich hörbar gegen die Wand am Bahnsteig und drückten sich mit aller Kraft gegen ihn, umringt von ca. 6-8 weiteren "Security"-Männern. Sie schrien ihn sehr laut sinngemäß an: "Wenn du dich wehrst, wird es richtig weh tun!" und verdrehten, für den Betroffenen sichtbar schmerzhaft, seine Arme hinter dem Rücken. Der Mann winselte und fragte, was er denn gemacht hätte. Dann zerrten ihn die Angreifer Richtung Ausgang Markgrafendamm.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. April 2021
    Gegen 11:40 Uhr fuhren zwei Radfahrerinnen in der Körtestraße in Richtung Südstern. Sie wurden von einem Auto überholt. Ohne Grund beleidigte sie der Fahrer LGBTIQ*-feindlich aus dem Auto heraus. Die Betroffenen haben Anzeige erstattet.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0819
  • 14. April 2021
    Eine Hilfesuchende ließ sich von einem ehrenamtlichen Helfer bei der Erledigung ihrer Einkäufe unterstützen und meldete sich anschließend beim Netzwerk für Nachbarschaftshilfe, welches die Hilfe vermittelt hatte, um den Helfer rassistisch zu beleidigen. Sie sagte, sie wolle keine Hilfe von „N ...“ haben. Die Hilfesuchende wurde daraufhin aus dem Nachbarschaftsnetzwerk ausgeschlossen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. April 2021
    Am Bhf. Ostkreuz wurden Keltenkreuze, die an den Gleisübergangstunnel geschmiert waren, entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. April 2021
    Zwei Passant*innen wurden in der Dunkelheit am Forckenbeckplatz angepöbelt, warum sie Masken trügen, und als „Schwuchtel-Illuminaten“ beleidigt. Weiter drohte einer der Täter, die Betroffenen mit einem Messer anzugreifen. Anschließend wurden die Betroffenen ein Stück weit verfolgt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. April 2021
    Auf einer Baustelle in der Kreutzigerstraße lieferte ein LKW aus dem Landkreis Oder-Spree Baumaterial an. An der Vorderfront war ein Metallschild angebraucht, auf dem stand "Rechts von uns ist nur die Hölle", und an beiden Seiten befand sich jeweils ein "Eisernes Kreuz". Zwei Bewohner*innen der Straße haben Beauftragte des zuständigen Generalunternehmers vor Ort informiert, dass solche rechten Selbstdarstellungen im Kiez unerwünscht sind. Das Ansinnen wurde möglicherweise verstanden, jedoch wurde ihnen mitgeteilt, daß die Bauleitung keinen Einfluß auf Subunternehmer hätte, was von den Mitteilenden angezweifelt wurde.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 6. April 2021
    In einem Hof in der Frankfurter Allee wurde ein Keltenkreuz in Form einer Zielscheibe gesprüht und der Schriftzug "REDZ!" angebracht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. April 2021
    In der Corinthstraße sowie am Markgrafendamm wurden Sticker in nationalsozialistischer Ästhetik mit der Aufschrift „Ruhm und Ehre dem deutschen Soldat“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. April 2021
    An der Ecke Frankfurter Allee / Jessnerstraße wurden augenscheinlich selbst produzierte Sticker mit Werbung für den so genannten "Corona Ausschuss" entfernt. Es handelt sich dabei um die Website einer Designerin und Anwältin, die immer wieder im Rahmen extrem rechter Veranstaltungen zur Coronal-Leugnung in Erscheinung tritt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. April 2021
    Im Durchgang von der Frankfurter Allee zur Kreutzigerstraße waren Plakate einer rechten Organisation angebracht, die für eine rechte Anti-Corona-Veranstaltung im Wedding mobilisieren.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 1. April 2021
    In der Seumestraße wurde ein Auto mit Kennzeichen aus dem Havelland entdeckt, an dessen Heckscheibe ein Aufkleber mit Werbung für ein rechtsextremes Bündnis aus dem Havelland angebracht war. Das beworbene Bündnis war in der Vergangenheit mehrfach im Stadtteil Friedrichshain aktiv.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. März 2021
    Ecke Friedenstraße / Palisadenstraße wurde ein selbstgemachter Sicker im Graffiti-Style mit dem Text "KOMMIES !!! KREMIEREN" entdeckt und entfernt. Motiv und Machart sind identisch mit vorherigen Funden z. B. am EDEKA Markt Jessener Straße.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. März 2021
    Gegen 10.15 Uhr findet auf der Elsenbrücke eine Nötigung aus antisemitischer Motivation statt.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 30. März 2021
    In der Grünberger Straße / Ecke Gärtnerstraße wurden zwei weitere Graffiti mit dem Text "ISLAM RAUS" entdeckt. Diese waren zum Zeitpunkt ihrer Entdeckung schon von Bürger*innen weitgehend unkenntlich gemacht worden. Die Ausführung (Schwarzer Edding, Großbuchstaben) ist identisch mit den Graffitis, die z. B. im Kiez zwischen Traveplatz und Wismarplatz mehrfach entdeckt wurden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. März 2021
    An einem Laternenmast an der Stallschreiberstraße, gegenüber der Flüchtlingsunterkunft, wurden zwei Aufkleber der Identitären Bewegung "Deutsche wehrt Euch" entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. März 2021
    An der Tür eines Projekthauses in der Kreutzigerstraße wurden Sticker mit Vermerk auf eine transfeindliche Homepage entfernt. Es handelte sich um Sticker von transsexklusiven radikalen Feministinnen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 23. März 2021
    An einem Parkscheinautomat in der Gabriel-Max-Straße wurde ein Aufkleber mit einer Parodie zur Beschränkung der Covid-19-Pandemie entfernt: „Wenn ich mal groß bin, werde ich wegen der Maßnahmen depressive Selbstmordkandidatin“. Er ist Teil einer ganzen Aufkleberserie, deren Motive immer wieder im Gebiet auftauchten. Der Absender ist eine rechte, verschwörungsideologische Internetseite.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 22. März 2021
    Im Bioladen in der Boxhagener Straße 82 lag Werbematerial einer rechtspopulistischen Kleinpartei aus. Die Partei schließt inhaltlich und auch personell an Widerstand 2020 an und stellt die Demokratie in Frage.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. März 2021
    In der Gabriel-Max-Straße am Boxhagener Platz wurden mehrere selbst produzierte Aufkleber entfernt, die sich mit Bezug auf die Pandemie gegen die WHO und die VR China richteten. Es handelte sich dabei um den Ausdruck eines im Internet geteilten Fotos. Dieses wurde handschriftlich mit zwei Kürzeln ergänzt, in denen jeweils einmal die "S"-Rune vorkam. Das handschriftliche Signatur-Kürzel verweist auf eine verschwörungsideologische Social-Media-Website. Die gleichen Aufkleber tauchten bereits am 9. März im Gebiet auf.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. März 2021
    An der Thaerstr. wurde ein Sticker, der sich gegen das Impfen richtet und von einem extrem rechten Onlinehandel aus Halle stammt, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. März 2021
    Am Bersarinplatz wurden Flyer der Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. März 2021
    An der Wülischstr. 45 wurde ein „Keltenkreuz“ (verbotenes Symbol der White Power-Bewegung) geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. März 2021
    In die U8 stieg am Alexanderplatz ein weißer, alkoholisierter Mann ein, der im Abteil auf und ab lief und verschiedene rassistische und homophobe Äußerungen tätigte. Er sagte „Ich bin ein N-Wort hier in Deutschland“, „Mohamed ist eine Schwuchtel“, „Ich bin Hitler“ und andere Sätze. Er wurde immer lauter und aggressiver und hatte eine leere Flasche in der Hand, mit der er sehr bedrohlich wirkte. Am Moritzplatz informierten zwei Fahrgäste den Schaffner. Der Zug wurde gestoppt und Sicherheitskräfte übernahmen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. März 2021
    In der Oderstraße wurde eine Frau mit schwarzem Kind als „N..fotze“ beleidigt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. März 2021
    Der muslimfeindliche Spruch "Islam raus" wurde wiederholt heute mit schwarzem Filzstift an Häuserwände geschmiert. Besonders aktiv war die Person in der letzten Zeit im Bereich Weserstraße / Ecke Finowstraße. So waren die Weserstraße 17 und 18 gleich mehrfach betroffen und im relativ kurzem südlichen Abschnitt der Finowstraße sind besonders die Häuser auf der östlichen Seite betroffen. Bürger*innen machen die Schmierereien immer wieder unkenntlich.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. März 2021
    An der Frankfurter Allee Ecke Weichselstraße wurde ein an ein chinesisches Restaurant gesprühtes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. März 2021
    An die Außenfassade neben dem Eingang eines indischen Restaurants in der Rigaer Straße wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. März 2021
    Am Lausitzer Platz, auf der Skalitzer Straße am Eingang zum Görlitzer Park am Hühnerhaus, wurde eine weiße Plakatwand mit dem Spruch "Schlachtet die Dealer" mit grüner Farbe beschmiert. Die Schmiererei wurde überklebt und die Überklebung in der darauffolgenden Nacht abgerissen, so dass die Schmiererei wieder sichtbar wurde.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. März 2021
    In der Rigaer Straße und der Frankfurter Allee wurden Aufkleber mit einer Parodie zur Beschränkung der Covid-19-Pandemie entdeckt: „Wenn ich erwachsen bin bleibe ich paranoid“ und "Wenn ich groß bin, werde ich der beste Denunziant im ganzen Land". Sie sind Teil einer ganzen Aufkleberserie, deren Motive immer wieder im Gebiet auftauchten. Der Absender ist eine rechte, verschwörungsideologische Internetseite.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. März 2021
    Im U-Bahnhof Samariterstr. wurde ein rassistischer Sticker entdeckt. Das Stickermotiv "Weiße Frau integrier Dich" wird bereits seit Wochen öfter im Stadtteil gesichtet.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 16. März 2021
    Ein Kassierer im Supermarkt an der Tamara-Danz-Straße wurde gegen 20 Uhr von einer Kundin rassistisch beleidigt.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 15. März 2021
    Am Lidl-Supermarkt Ecke Markgrafendamm/Persiusstr. wurde ein Sticker der „patriotischen Jugend Hoyerswerda“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. März 2021
    Auf den Bahnhöfen der U8 Moritzplatz und Schönleinstraße wurden mehrere rassistische Sticker gefunden und abgekrazt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. März 2021
    Ein Werbesticker der NachDenkSeiten sowie ein Corona-skeptischer Sticker wurden in der Ratiborstraße entfernt. NachDenkSeiten, mit dem Untertitel Die kritische Website, ist ein deutscher Watchblog, auf dem politische und gesellschaftliche Themen kommentiert werden. Herausgeber ist ein ehemaliger SPD-Politiker, der auch zahlreiche Beiträge liefert. Der Blog wurde anfangs als wichtiger Bestandteil einer Gegenöffentlichkeit gelobt, sieht sich in den letzten Jahren jedoch vermehrt dem Vorwurf ausgesetzt, Verschwörungstheorien zu verbreiten. Die verschwörungsideologischen Beiträge der NachDenkSeiten sind anschlussfähig für Antisemitismus.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. März 2021
    Im Umfeld der Kreuzung Seumestraße / Krossener Straße wurde ein selbst produzierter Aufkleber entfernt, der sich mit Bezug auf die Pandemie gegen die WHO und die VR China richtet. Es handelte sich dabei um den Ausdruck eines im Internet geteilten Fotos. Dieses wurde handschriftlich mit zwei Kürzeln ergänzt, in denen jeweils einmal die "Sig"-Rune vorkam. Das handschriftliche Signatur-Kürzel verweist darüber hinaus auf eine verschwörungsideologische Social-Media-Website.
    Der gleiche Aufkleber wurde auch an der Kreuzung Simon-Dach-Straße / Wühlischstraße entfernt.
    In der Zeit des Nationalsozialismus war die einfache "Sig"-Rune das Emblem des „Deutschen Jungvolkes“, einer Jugendorganisation der Hitlerjugend für 10- bis 14-jährige Jungen. Benutzt wird sie auch als nicht verbotene Alternative zur doppelten "Sig"-Rune, um rechte Gesinnung im Straßenbild zu etablieren.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. März 2021
    Im Durchgang von der Frankfurter Allee zur Kreutzigerstraße wurde ein Keltenkreuz, in Anlehnung einer Zielmarkierung/ Fadenkreuz gegen politische Gegner*innen, entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. März 2021
    Rund um die Warschauer Str. 10-15 wurde der Schriftzug "Islam raus" geschmiert. Begonnen haben die Schmierereien bereits im letzten November. Es ist der gleiche Schriftstil, der auch in z. B. der Weserstraße wiederholt zu finden ist.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. März 2021
    In der Nähe der Kreuzung Dirschauer Straße / Simplonstraße wurde ein Sticker mit einer Parodie zur Beschränkung der Covid-19-Pandemie entfernt: "Wenn ich groß bin, werde ich der beste Denunziant im ganzen Land". Der Absender ist eine rechte, verschwörungsideologische Internetseite.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. März 2021
    In der Jungstraße wurde Höhe Hausnummer 5 ein Sticker der extrem rechten "Freedom Parade" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. März 2021
    In der Seumestraße / Ecke Grünberger wurde in einem Hauseingang ein weiteres Graffiti "ISLAM RAUS" in der bereits bekannten Ausführungsweise entdeckt. Dieses war zum Zeitpunkt seiner Entdeckung bereits von Anwohner*innen durchgestrichen worden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. März 2021
    An der Frankfurter Allee fanden sich Hinweise auf eine so genannte "Cross-Sticker-Aktion". Ausnahmslos linke Aufkleber, die zur Solidarität mit Israel aufriefen, wurden überklebt. Der verwendete Aufkleber ("Ackergifte? Nein danke!") wurde von der rechten Szene adaptiert und wird seit längerer Zeit in hoher Frequenz im Südkiez einzig deswegen eingesetzt, um Sticker des pol. Gegners (z.B. Antifa) zu überkleben. Außerdem wurde dieser Sticker in Kreuzberg auch im Umfeld einer verschwörungsideologischen Kundgebung am Mariannenplatz gegen die "Anti-Corona-Maßnahmen" ausgelegt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 7. März 2021
    Die "Freedom Parade" teilte auf einem ihrer Kommunikationskanäle einen Beitrag, in dem der Holocaust als "Lüge" bezeichnet wurde. Der Beitrag wurde gemeldet und gelöscht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 6. März 2021
    In der Kinzigstraße, kurz vor der Ecke Frankfurter Allee, wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 5. März 2021
    Ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels wurde in der Boxhagener Straße, Höhe Freudenberg Areal, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 5. März 2021
    Eine ganze Serie von Stickern und A5-Plakaten wurde an der Frankfurter Allee entdeckt. Es klebten auch welche am Eingang zur Rigaer Passage.Die Propaganda richtete sich gegen Migrant*innen und politische Gegener*innen. Die Motive wurden bereits am 17. Februar auf einem extrem rechten Twitterkanal verbreitet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 5. März 2021
    Auf dem Boden am U-Bhf Weberwiese wurde ein muslimfeindliches A5-Plakat geklebt.
    Quelle: Berliner Register
  • 4. März 2021
    Mindestens 12 rassistische Sticker mit zwei unterschiedlichen Motiven wurden entdeckt und entfernt. Sie waren überwiegend muslimfeindlich und befanden sich mitten auf dem Boulevard zwischen den U-Bahnhof-Eingängen Frankfurter Tor und Weberwiese in Laufrichtung Innenstadt, etwa zwischen den Hausnummern Karl-Marx-Allee 129 bis 93A.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. März 2021
    Zum Schutz des Betroffenen wird dieser Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. März 2021
    Rund um den Straußberger Platz wurden am frühen Morgen ca. 20 Sticker (ohne Absender) mit drei verschiedenen rassistischen Aussagen und Zeichnungen entfernt. Ein Motiv kann auf einen extrem rechten Youtuber zurückgeführt werden, der in einem Video im Februar dazu aufrief, sein Plakat zu verbreiten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. März 2021
    In der Boxhagener Straße wurde ein Sticker entfernt mit der Aufschrift „Impfen macht frei“, der der Toraufschrift an nationalsozialistischen Konzentrationslagern „ARBEIT MACHT FREI“ nachempfunden wurde. Der Hersteller des Stickers ist nicht bekannt.
    Quelle: F_AJOC Berlin
  • 4. März 2021
    Ein 60-jähriger Radfahrer wurde gegen 13.00 Uhr von einem Unbekannten rassistisch beleidigt, vom Rad gestoßen und ins Gesicht gespuckt. Passant*innen eilten zu Hilfe und alarmierten die Polizei. Der Radfahrer klagte über Schmerzen im Bein, lehnte aber eine ärztliche Behandlung zunächst ab. Sein Fahrrad wurde leicht beschädigt.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 3. März 2021
    In der Frankfurter Allee, zwischen Finow- und Weichselstraße, wurde eine Karikatiur von "LaserLurch" entdeckt. Die Karikatur relativierte den Nationalsozialismus indem ein Zusammenhang zwischen antisemitischer NS-Hetze und demokratischer Medienöffentlichkeit unterstellt wurde. Sie richtet sich gegen die Tageszeitung Tagespiegel, die als "Tagesstürmer" bezeichnet wurde. Die Person hinter "LaserLurch" ist auch für die "Freedom Parade" tätig.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. März 2021
    Zwischen Volkspark Friedrichshain und Ostbahnhof wurden gegen 17 Uhr mehrere frisch geklebte Flyer (genaue Zahl unbekannt) von der extrem rechten Kleinspartei "Der III. Weg" entfernt unter anderem mit folgenden Themen: „Wir brauchen eine Diktatur jetzt“ und „Corona beweist, Globalisierung tötet“.
    Quelle: Berliner Register
  • 1. März 2021
    Am Durchgang Kreutziger Straße zur Frankfurter Allee wurde ein Graffiti "ISLAM RAUS" entdeckt. Es ist der gleiche Schriftzug, der bereits in der Weser-, Jung-, Erberty- und Finowstraße entdeckt wurde. Die Schmiererei ist somit Teil einer größeren Serie.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 1. März 2021
    In einem Hausdurchgang in der Colbestraße wurde eine NS-verharmlosende Hakenkreuz-Schmiererei und der Tag "Antifabanden töten" entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. Februar 2021
    In der S3 schlief eine obdachlose Person. Etwas entfernt saß eine Familie mit zwei Kindern, ca. 8-11 Jahre alt. Die Eltern erklärten den Kindern, daß die Person obdachlos sei, also keine Wohnung hat. Sie hätten ja auch keine Wohnung, weil sie in ihrem eigenen Haus wohnen. Ein Kind fragte: "Ist das ein Penner?" Der Vater antwortete: "Ja, Obdachlose und Penner ist das selbe." Das Gespräch konnte Höhe Warschauer Straße mitverfolgt werden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Februar 2021
    In der Warschauer und Revaler Straße wurde eine Stickerserie mit Eigenwerbung der rechtsoffenen "Freedom-Parade" entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Februar 2021
    Ein Security-Mann in einem Supermarkt in der Warschauer Straße trug einen extrem rechten Batch an seiner Uniform. Der Melder informierte den Markleiter unmissverständlich über den Charakter des Abzeichens. Das "Punisher"-Symbol stammt aus einem Comic und steht für gewalttätige und brutale Praktiken von Selbstjustiz. Das Symbol wird von der extremen Rechten verwendet, die eine rassistisch geprägte "Vorherrschaft der Weißen" anstrebt.
    Update: In der Folgezeit wurde der Vorfall mit der REWE-Geschäftsführung besprochen. Der Batch darf nicht mehr getragen werden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Februar 2021
    Auf der Warschauer Brücke versammelten sich Feierlustige, extreme Rechte und Verschwörungsideolog*innen zu einem Rave. Aufgerufen hatte u.a. die „Freedom Parade“, deren Anführer Michael B. schon öfter durch Beziehungen zur extremen Rechten aufgefallen war. Gegendemonstant*innen, die auf den rechten Charakter der Veranstaltung aufmerksam machten, wurden von Teilnehmer*innen des Raves bedroht, geschubst, getreten, ohne Maske angeschrien und eines ihrer Plakate wurde zerstört.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. Februar 2021
    An der Warschauer Straße in Höhe des RAW-Geländes wurde ein Sticker der extrem rechten Freedom-Parade entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Februar 2021
    An der Eberty-/Straßmannstr. wurde eine Schmiererei "ISLAM RAUS" entdeckt. Es ist der gleiche Schriftzug, der bereits in der Weser-, Jung- und Finowstraße entdeckt wurde. Die Schmiererei ist somit Teil einer größeren Serie.
    Quelle: Partnerschaft für Demokratie Friedrichshain-Kreuzberg
  • 23. Februar 2021
    Zum Schutz der Person wird der Vorfall nicht veröffentlicht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. Februar 2021
    An der Ecke Jungstraße / Scharnweber wurde ein Graffiti "ISLAM RAUS" entdeckt. Es ist der gleiche Schriftzug, der bereits in der Weser - und Finowstraße entdeckt wurde. Die Schmiererei ist somit Teil einer ganzen Serie.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. Februar 2021
    In der Müggelstraße, nördlich des Traveplatzes, wurde ein rechter, verschwörungsideologischer Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. Februar 2021
    Um 0.05 Uhr beobachtete eine Passantin, wie etwa neun Securitys eine Person of Colour aus dem Ausgang Markgrafendamm brachten. Sie unterstellten ihm Straftaten (Randalieren, Beleidigen) und behandelten ihn grob. Ein Security schubste den Mann gegen die Glasscheibe der Bushaltestelle, die etwa einen Meter entfernt war. Die Passantin erstattete Anzeige bei der Polizei.
    Quelle: Berliner Register
  • 18. Februar 2021
    In einem Briefkasten in der Skalitzer Straße, nahe Kottbusser Tor, wurden Flyer der IB entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. Februar 2021
    Eine Anwohnerin entdeckte und entfernte an einem Geldautomaten in der Mainzer Straße ein geschmiertes Hakenkreuz.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. Februar 2021
    Gegen 17 Uhr kontrollierten mehrere Polizist*innen Personen, die ihren Treffpunkt im Görlitzer Park haben. Sie gaben ihnen Papier, worauf sie ihren Naman schreiben sollten. Dann sollten sie sich mit dem Papier in eine Reihe stellen und die Polizei fotografierte sie. Eine betroffene Person fotografierte die Nummernschilder und Dienstnummern der Polizei. Daraufhin sollte er sich die Schuhe ausziehen, obwohl der Boden sehr matschig war. Als er sich nach unten beugte, riss ihm ein Polizist die Arme nach hinten, um ihm Handschellen anzulegen. Der Mann fiel vorne über auf eine Steinmauer und verletzte sich. Die Polzist*innen lachten. Als der Mann aufstehen wollte, fiel er erneut und verletzte sich wieder. Die Polizei half nicht und ließ ihn im Schlamm liegen. Ein Freund musste ihm helfen, sich auf die Bank zu legen, und insestierte, einen Krankenwagen zu rufen. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. Februar 2021
    Bei einem verschwörungsideologischen, rechten Autokorso auf der Frankfurter Allee ließ ein Teilnehmer des Korsos bewusst einen protestierenden Fahrradfahrer auf seinen Autoanhänger auffahren und riskierte damit die Verletzung des Fahrradfahrers. Im Vorfeld hatte ein Journalist berichtet, dass Presse von einem Teilnehmenden an ihrer Arbeit gehindert wurde. Während des Autokorsos relativierten Redner*innen den Holocaust.
    Quelle: Twitter
  • 16. Februar 2021
    Auf einer Werbetafel mit dem Hinweis des Landes Berlin, Maske zu tragen, wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 15. Februar 2021
    In der Kreutziger Ecke Boxhagener Straße sowie an der Bushaltestelle Boxhagener Platz wurden Sticker mit Vermerk auf eine transfeindliche Homepage entdeckt und entfernt. Es handelte sich um Sticker von transsexklusiven radikalen Feministinnen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 15. Februar 2021
    Im U-Bahnhof Frankfurter Tor wurde ein Hakenkreuz an die Wand geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 12. Februar 2021
    Etliche Autos im Korso waren nach Zeug*innenberichten mit verschwörungsideologischer, antisemtischer und sonstiger Neonazipropaganda beklebt. Wie Dokumentationen von Teilnehmer*innen auf verschiedenen Internetseiten zu entnehmen war, hielt der Anmelder des rechten, verschwörungsideologischen "Autocorso Ost" auf der Abschlußkundgebung am Straußberger Platz eine Ansprache, in der er der Politik unterstellte, der Lockdown wäre vorsätzlich und eine Straftat, und er sprach die Drohung aus, mit den Verantwortlichen werde am Ende noch abgerechnet. Außerdem wurde sich dafür bedankt, daß einige Polizist*innen gerne den Autokorso schützend begleiten und man sich schon auf ein Wiedersehen bei den nächsten geplanten Demos in Berlin freue. Der "Ostkorso" wurde schnell beliebter als der "Westkorso", da er auch von bekannten Vertretern rechten Parteien beworben und unterstützt wird.
    Quelle: Youtube
  • 12. Februar 2021
    Ein 55-jähriger Mann, der gegen 11.30 Uhr mit einem 39-jährigen Mann auf der Oranienstraße unterwegs ist, wird von einem 54-jährigen Mann mit einer Bierflasche ins Gesicht geschlagen, verletzt und antisemitisch beleidigt.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 11. Februar 2021
    In der Wühlischstraße wurde ein „Q-Anon“ Sticker von einem extrem rechten Onlinehandel aus Halle entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. Februar 2021
    In der Ohlauer / Ecke Reichenberger Straße wurde an einer Bushaltestelle ein, von einer extrem rechten Jugendgruppe der IB umgestaltetes, Plakat mit der Aufschrift „Zeig Migrantengewalt an“ gemeldet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. Februar 2021
    Zwei Männer standen gegen 16:30 Uhr am Eingang Oppelner Straße im Görlitzer Park und unterhielten sich. Der Park war gut besucht, viele Familien mit Kindern fuhren Schlitten. Außerhalb des Parks hielt ein Polizeiauto und sechs Beamt*innen kamen gezielt zu den beiden Männern und führten sie für eine Personenkontrolle aus dem Park. Weiß wahrgenommene Menschen wurden nicht kontrolliert. Die Männer mussten sich mit Händen an eine Mauer stellen, wurden durchsucht und dabei verbal eingeschüchtert. Zeug*innen erkannten hier diskriminierendes Racial Profiling, da die Polizeibeamt*innen ausschließlich Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe kontrollierten und ihnen ohne ersichtlichen Grund Platzverweise erteilten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 8. Februar 2021
    An der Fassade eines Hauses in der Frankfurter Allee 36B wurde ein „Keltenkreuz“ (verbotenes Symbol der White Power-Bewegung) mit schwarzem Stift geschmiert. Ebenso in der Frankfurter Allee 34 am Durchgang zur Kreutziger Straße, dort wurde das Keltenkreuz um dem Schfritzug „Occident“ ergänzt, wahrscheinlich gemeint als vermeintlicher Gegenpart zu „Orient“.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 8. Februar 2021
    Am Eingang eines Hostels in der Kreutzigerstraße wurden Plakate mit rechten Schmierereien versehen, u.a. mit einem Hakenkreuz.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 7. Februar 2021
    Wie der Tagesspiegel berichtete, wurde am Ostkreuz ein Mann in Gewahrsam genommen, nachdem er Beamt*innen beleidigte und "Sieg Heil" gerufen hatte.
    Quelle: Tagesspiegel vom 07.02.21
  • 7. Februar 2021
    Gegen 16 Uhr äußerte ein Mann extrem rechte und rassistische Sprüche gegen ein Paar, das unter der S-Bahn-Brücke Getränke an Obdachlose verteilte. Als die Opfer die Polizei alarmierten, schlug der Mann mit einer Glasflasche auf den Arm des Opfers und zerbrach seine Brille. Die Lebensgefährtin und einen weiteren Zeugen bedrohte er mit der Flasche.
    Quelle: Polizei Nr. 0309
  • 2. Februar 2021
    An eienm Hauseingang in der Finowstraße wurde ein Graffito „Zecken jagen“ angebracht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 31. Januar 2021
    Im Januar, das Datum war nicht mehr gekannt, wurden auf der Mittelinsel der Warschauer / Ecke Kopernikusstraße drei mit Edding geschmierte Hakenkreuze auf Plakaten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Januar 2021
    Zeug*innen haben am U-Bahn-Ausgang Kottbusser Tor beobachtet, wie eine festgenommene Person of Colour von mehreren Polizist*innen in zivil und Uniform zum Einsatzwagen verbracht wurde. Die Person wurde mit dem Gesicht gegen das Fahrzeug gedrückt und war von sechs Beamt*innen umgeben, von denen einer keine Maske und einer sie nur unter der Nase trug. Als einer der Zeug*innen die festgenommene Person fragte, ob sie Unterstützung bräuchte, wurde sie mehrmals sehr stark von zwei Polizisten gestoßen, besonders von dem ohne Maske. Auch die zweite Zeugin wurde weggestoßen. Die Zeug*innen beriefen sich auf ihr Recht, in gebürendem Abstand zu beobachten und forderten die Polizisten auf, die Mund-Nasen-Bedeckung vorschriftsmäßig zu tragen, da sie die Gesundheit der festgenommenen Person gefährdeten. Unter Murren setzten sie die Masken ordentlich auf. Die festgenommene Person wurde in Handschellen zu einem anderen Einsatzwagen verbracht und abtransportiert. Der Festgenommene war die ganze Zeit über sehr ruhig und kooperativ. Die Zeug*innen gingen von Racial Profiling aus, da davon auszugehen war, das das unverhältnismäßige Vorgehen bei einer weiß wahrgenommenen Person so wohl nicht stattgefunden hätte.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Januar 2021
    Im Reiche-Kiez werden durch Bewohner*innen in einem geschützten Raum, Personen, die aufgrund ihrer Hautfarbe oder wegen Sprachproblemen Hilfe z. B. beim Ausfüllen von Formularen benötigen, unterstützt. Eine Bewohnerin hat scheinbar damit nun Probleme und äußerte, daß die "Hungersozialarbeit auf dem Hof aufzuhören hat".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Januar 2021
    Bei einer Polizeikontrolle wegen einer unerlaubten Party beim rechten Verschwörungsideologen und Corona-Leugner "Captain Future" kam es neben einer Anzeige und Platzverweisen gegen die Gäst*innen von diesen zu NS-relativierenden Aussagen gegenüber der Polizei.
    Quelle: BZ, Tagesspiegel vom 31.01.2021
  • 30. Januar 2021
    Gegen ca. 16 Uhr wurde von Spaziergänger*innen am Ausgangs Lausitzer Platz eine Polizeikontrolle von sechs Männern in einigen Metern Abstand beobachtet. Auch die Beobachter*innen wurden daraufhin kontrolliert. Die vorher kontrollierten Personen erhielten ohne Grund Platzverweise, die weiß wahrgenommenen Beobachter*innen nicht. Wie später bekannt wurde, wurde mindestens eine weitere Person grundlos kontrolliert und ein Platzverweis erteilt. Die Beobachter*innen empfanden das Vorgehen als diskriminierendes Racial Profiling, da die Polizeibeamt*innen ausschließlich Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe kontrollierten und ihnen ohne ersichtlichen Grund Platzverweise erteilten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 29. Januar 2021
    Die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ verteilte in Friedrichshain-Kreuzberg nach eigenen Angaben Flyer zu ihrer aktuellen Kampagne in Briefkästen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. Januar 2021
    Im Fenster des Hauses Eldenaer Straße 45 wurde ein gemaltes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. Januar 2021
    Bei einer Protestveranstaltung von Bäuer*innen auf der Karl-Marx-Alle, an der auch ein NPD-Mitglied teilnahm, wurden Fahnen der völkisch-nationalistischen "Landvolk-Bewegung" gezeigt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Januar 2021
    In der Nähe des Traveplatz wurde ein selbstgefertigter Sticker „Kommies kremieren“ entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Januar 2021
    In der Finowstraße Nr. 13, 24, 28 und weiteren und in der Oderstraße wurde mehrmals "Islam raus“ an Hauswände geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Januar 2021
    An der Ecke Finow- /Oderstraße wurde ein Graffito "Sieg Heil" angebracht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Januar 2021
    In der Finow- Ecke Scharnweberstraße wurde eine Stickerserie gegen politische Gegner*innen entfernt. Es handelte sich um "Anti-Antifa-Sticker" mit dem Logo der "Autonomen Nationalisten", welches schon länger nicht mehr öffentlich auftauchte.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. Januar 2021
    Acht Anhänger*innen von "Querdenken" begaben sich um 18 Uhr auf einen "Kerzenmarsch" durch den Friedrichshainer Nordkiez. Sie starteten an der Samariterkirche, zogen durch die Bänschstraße und über den Forckenbeckplatz. In der Nähe des Platzes bedrohten zwei "Spaziergänger" eine Person mit Pfefferspray. Die Polizei nahm eine Anzeige wegen Bedrohung auf.
    Quelle: Twitter
  • 24. Januar 2021
    An einer Bushaltestelle in der Reichenberger / Ecke Glogauer Straße wurde auf der Rückseite "Impfen macht frei" geschmiert.

    Es handelt sich dabei um Post-Schoa-Antisemitismus in Bezug auf nationalsozialistische Massenverbrechen. Darüber hinaus ist der Spruch einer Bezeichnung die an Eingangstoren zu Konzentrations- und Vernichtungslagern im Nationalsozialismus "Arbeit macht frei" entlehnt und damit auch NS-verharmlosend.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 23. Januar 2021
    Ab 17 Uhr fand eine weitere rechtsoffene, verschwörungsideologische "Kulturveranstaltung" (zwei gab es bereits im Dezember 2020), organisiert von Synchronsprecher Marco Sven R., an der Warschauer Brücke statt. Bereits in der Ankündigung wurden zwischen Kulturschaffenden und demokratiefeindlichen Ärzten und Heilpraktikern Fake-Prallelen hergestellt und gegen die Demokratie gehetzt.

    Unterstützt wurde die Veranstaltung im weiteren Verlauf durch Anhänger*innen der "Freedom-Parade / Querdenken", die nach einer Kundgebung auf dem Alexanderplatz mit einer Hand voll Personen dazustieß. Am Alex wurde für die Veranstaltung in Friedrichhain geworben.

    Redner auf der Bühne waren Michael B., Oliver B. und der Veranstalter selbst. Es wurden apokalyptische Szenen ausgemalt und religiöse Motive aufgegriffen.

    Bis auf die Protagonisten und eine Handvoll mitgebrachte Anhänger*innen hatte die Veranstaltung praktisch kein Publikum.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Januar 2021
    Im nördlichen und südlichen Trave-Kiez wurde eine Stickerserie eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle gemeldet. Die Sticker wurden entfernt. Sie richteten sich gegen politische Gegner*innen, Bill Gates und Greta und leugneten Corona.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. Januar 2021
    Gegen 16:30 Uhr beleidigte eine Person den Inhaber der "Asia Food & Sushi Bar" am Mehringdamm rassistisch. Als dieser darüber hinaus geforderte Papiere (Aufenthalts- und Standerlaubnis) nicht vorzeigte, nahm die Person eine Kunststoffflasche vom Tresen und warf sie in den Imbiß. Der Inhalt der Flasche übergoß auch das Gesicht und die Kleidung des Standbetreibers.

    Bei dem Angreifer handelte es sich um einen Bezirksverordneten der CDU aus Tempelhof-Schöneberg, der sein Amt als Ausschussvorsitzender für Bürgerdienste und Ordnungsangelegenheiten daraufhin niederlegte.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0124, Tagesspiegel vom 19.01.2021
  • 15. Januar 2021
    Gegen 22 Uhr wurde beobachtet, wie eine Gruppe von acht Männern eines Sicherheitsdienstes des ÖPNV einen obdachlosen Mann beschimpften und sich über ihn lustig machten. Dabei wurden demütigende Witze über den Zustand der betroffenen Person gemacht. Vermutlich kam es zu keinen weiteren Auseinandersetzungen, weil der Betroffene, so tat, als würde er dies nicht mitbekommen.
    Quelle: AnDi-App
  • 14. Januar 2021
    Ein Lehrer einer Kreuzberger Schule wurde anonym während des Online-Unterrichts mehrfach homophob beleidigt und beschimpft. Der Vorfall wurde der Schulleitung mitgeteilt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. Januar 2021
    Ein antirassistischer Sticker wurde mit einem scheinbar selbstproduzierten Sticker „Fuck Antifa“ überklebt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. Januar 2021
    Im Gebiet Scharnweberstraße / Jungstraße wurden geklebte Sticker, die Corona leugneten und den Tagespiegel als "Tagesstürmer" bezeichneten, entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 8. Januar 2021
    Ein scheinbar selbstproduzierter Sicker mit der Aufschrift „RAPE RFGS are not welcome“ wurde am Schlesischen Tor entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 7. Januar 2021
    Im Boxi-Kiez wurde mehrmals der Spruch "Islam Raus" entdeckt.

    Da es sich um eine Nachmeldung aus dem Juni handelt, konnten die genauen Fundorte von der Melder*in nicht mehr nachvollzogen werden, da sie beim Entdecken nicht vermerkt wurden.
    Quelle: F_AJOC Berlin (Feministische Antifaschistische Jugend Organisation Charlottenburg)
  • 7. Januar 2021
    In der Boxhagener Straße wurden mehrere geschmierte Hakenkreuze entdeckt.
    Quelle: F_AJOC Berlin
  • 6. Januar 2021
    An der Ecke Kopernikus-/ Simon-Dach-Straße wurde ein Sticker entfernt, der für die extrem rechte Freedom-Parade geworben hat.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
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