Reinickendorf

Rassistische Pöbelei in Reinickendorf-Ost

Beim sonntäglichen Flohmarkt in der Markstraße in Reinickendorf-Ost wurde ein Schwarzer Mann mittleren Alters gegen 13 Uhr von einer alkoholisierten Frau rassistisch angepöbelt. Sie sagte an ihn gerichtet: "Ich hasse Ausländer wie die Pest".

Quelle: 
Integrationslotsen Reinickendorf
Datum: 
2018-07-01 00:00:00

Antisemitische Schmierereien am Flughafen Tegel

Unbekannte schmierten antisemitische und israelfeindliche Parolen an ein Wartehäuschen in Tegel. Eine Passantin bemerkte gegen 22.25 Uhr mehrere Schmierereien an einer Bushaltestelle der BVG in der Straße Flughafen Tegel. Die Schmierereien waren etwa 2,5 m mal 0,4 m groß. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt. Die Schmierereien wurden durch den Sicherheitsdienst der BVG unkenntlich gemacht.

Quelle: 
Polizeimeldung Nr. 1045 vom 12. Mai 2018
Datum: 
2018-05-11 00:00:00

Flüchtlingsfeindliche Äußerungen im Märkischen Viertel

Nach einem Einbruch in einer Grundschule im Märkischen Viertel äußerte sich eine Polizeibeamtin flüchtlingsfeindlich. Sie sagte eine steigende Einbruchsrate voraus, die sie mit der Eröffnung einer Unterkunft für Geflüchtete in der Nähe in Verbindung brachte. Damit unterstellte sie den Bewohner_innen pauschal, kriminell zu sein.

Quelle: 
Lebenswelt gGmbH
Datum: 
2018-05-30 00:00:00

Antiziganistische Diskriminierung durch eine Hausverwaltung in Reinickendorf-West

Ein Mitarbeiter der Hausverwaltung Attila weigerte sich aus antiziganistischen Motiven, einen neuen Stromzähler in einem Mietshaus in Reinickendorf-West einzubauen. Gegenüber einem Sozialarbeiter, der telefonisch um den Einbau gebeten hatte, begründete der Mitarbeiter seine ablehnende Haltung am Telefon antiziganistisch. Mit einem dreckigen Lachen sagte er: „Und mal ehrlich: ist doch vollkommen egal, ob die Zigeuner Strom haben oder nicht.“

Quelle: 
Aufwind e.V.
Datum: 
2018-06-27 00:00:00

Rassistisches Graffiti im Märkischen Viertel

An einem Wohnhaus im Senftenberger Ring 12 im Märkischen Viertel wurde von Unbekannten ein rassistisches Graffiti mit dem Wortlaut „Ausländerkackvogel“ angebracht.

Quelle: 
Bürgerbüro Katina Schubert
Datum: 
2018-06-02 00:00:00

Rassistischer Angriff auf ein Kind in Waidmannslust

Auf einem Spielplatz am Zabel-Krüger-Damm in Waidmannslust kam es nach einem Streit unter Kindern zu einem rassistischen Angriff. Eine 23-Jährige Frau würgte einen 11-jährigen Jungen, hob ihn hoch und drückte ihm so die Luft ab. Nach Polizeiangaben soll sie ihn währenddessen bedroht und beleidigt haben. Als eine Zeugin eingreifen wollte, wurde sie von einer 23-jährigen Begleiterin der Frau bedroht. Der Staatsschutz ermittelt und prüft einen rassistischen Hintergrund des Angriffs.

Quelle: 
Polizeimeldung Nr. 1268 vom 9. Juni 2018
Datum: 
2018-06-08 00:00:00

Antimuslimischer Hitlergruß im Märkischen Viertel

Eine 27-jährige Frau, die ein langes Kopftuch (Tschador) trug, stieg gegen 15 Uhr nachmittags am Packereigraben im Märkischen Viertel in den Bus M 21 ein. Die Fahrerin des Busses beleidigte nach Polizeiangaben die zugestiegene Frau, zeigte einen Hitlerguß und deutete mit zwei Fingern einen Hitlerbart an. Die Polizei ermittelt gegen die Busfahrerin wegen Volksverhetzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Quelle: 
Berliner Kurier vom 9. Juni 2018
Datum: 
2018-06-08 00:00:00

NS-verharmlosender Aufkleber in Reinickendorf-Ost

Im Vierwaldstätter Weg wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der mit seiner Aufschrift „CDU wählen heißt KRIEG POLIZEISTAAT wählen!!! Merkel = IG Farben“ den Nationalsozialismus und den Holocaust relativierte.

Quelle: 
Register Berlin
Datum: 
2018-03-29 00:00:00

Rassistischer Angriff auf eine Muslima in Tegel

Am Vormittag gegen 10 Uhr wurde eine 20-jährige Frau, die in der U-Bahn Linie 6 von Alt-Tegel nach Süden fuhr, von einer unbekannten Frau rassistisch beleidigt. Die Täterin versuchte außerdem mehrfach der 20-jährigen das Kopftuch vom Kopf zu reißen. Die Betroffene konnte sich dagegen wehren und drohte, die Polizei zu rufen, worauf die Täterin flüchtete. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Quelle: 
ReachOut, Polizeimeldung Nr. 0535 vom 9. März 2018
Datum: 
2018-03-08 00:00:00

Sparkasse in Reinickendorf-West verweigert Leistungen

Eine rumänische Roma-Familie wollte in einer Filiale der Berliner Sparkasse am Kurt-Schumacher-Platz in Reinickendorf-West ein Konto eröffnen und wurde von einem vom Bezirk beauftragten Dolmetscher begleitet. Die Mitarbeiterin am Informationsschalter der Berliner Sparkasse verweigerte der Familie die Eröffnung eines Kontos mit der unsinnigen Begründung, dass nur solche Personen als Dolmetscher bei einer Kontoeröffnung zugelassen seien, die auch selbst ein Konto bei der Berliner Sparkasse haben, was in diesem Fall nicht zutraf.

Quelle: 
Aufwind e. V.
Datum: 
2018-04-16 00:00:00

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