Deutsche Mitte

Die Kleinstpartei Deutsche Mitte (DM) vertritt mitunter populistische, ultrakonservative, national-chauvinistische, antisemitische und verschwörungsideologische Inhalte. Ultrakonservativ etwa ist die Forderung nach Homeschooling anstelle der Schulpflicht, nach der Abschaffung des Gender Mainstreamings (Kurzwahlprogramm 2017). Populistisch und national-chauvinistisch ist die Forderung der Wiedereinführung der D-Mark (Kurzwahlprogramm 2017). Antisemitischen Argumentationsmustern folgt die Partei in den Forderungen nach dem Verbot von Zins und Zinseszins sowie der Auflösung Israels („für Palästina die Ein-Staaten-Lösung“, Kurzwahlprogramm 2017). Letzteres wird unterstützt durch Redebeiträge des Parteivorsitzenden Hörstel auf dem antisemitischen Qudstag-Aufmarsch, u.a. in den Jahren 2015 und 2017. Eine Delegation der Deutschen Mitte nahm im Jahr 2017 am Qudstag-Aufmarsch teil. Im Bundestagswahlkampf zeigte die Deutsche Mitte Werbeplakate mit antisemitischen Motiven, darunter das Krakenmotiv ("Finanzkartell abschaffen") und das Marionettenmotiv ("Ausgewogenheit in die Medien"). Die Deutsche Mitte vertritt den Verschwörungsideologien nahe stehende Positionen, etwa die Förderung pseudomedizinischer Heilmethoden, impfskeptische Forderungen (Kurzwahlprogramm 2017), die Forderung nach der vollen Souveränität Deutschlands und eines Friedensvertrags oder die Behauptung mit Geoengineering und Chemtrail- und HAARP-Einsätzen würde gegen die Bevölkerung vorgegangen (Websitetext: Widerstand in Deutschland, 2015). Die Partei wurde 2013 gegründet.