Chronik für Register Treptow-Köpenick

  • 20. April 2018
    In der Brückenstr. wurde ein Mann mit den Worten "Scheiß Zecke" bepöbelt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. April 2018
    Am S-Bhf. Baumschulenweg wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "NAZI KIEZ" entdeckt und entfernt. Dieser klebte über einem israel-solidarischem Aufkleber.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. April 2018
    An der Ecke Köpenicker Landstr./ Minna-Todenhagen-Brücke wurde ein Aufkleber mit antimuslimischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. April 2018
    In der Kietzer Str. in der Altstadt Köpenick wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. April 2018
    Am Zentrum für Demokratie klebte ein Aufkleber der Jungen Alternative mit der Aufschrift "Generation Deutschland: Hol dir dein Land zurück". Die Aussage, sich ein Land zurück holen zu müssen, impliziert, dass dieses 'verlohren' sein müsste. Hiermit wurde vermutlich auf eine imaginierte und auch durch die Identitäre Bewegung verbreitete Verschwöhrungstheorie von einer sog. "Umvolkung" abgezielt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 16. April 2018
    In der Baumschulenstraße in der Nähe des S-Bhf. wurden zwei Aufkleber der "Konservativen Aktion" mit der Aufschrift "Socialism sucks" (Sozialismus stinkt) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. April 2018
    Am Nebenweg des Rahnsdorfer Stadtwaldes in Richtung des S-Bahnhofes wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Dieses wurde in einen Baum eingeritzt und durch Anwohner*innen (ohne den Baum weiter zu beschädigen) unkenntlich gemacht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. April 2018
    An einem Mülleimer auf dem Platz am Kaisersteg wurde "Fck Afa" (Fuck Antifa) geschmiert. Engagierte Anwohner*innen entfernten den Schriftzug.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. April 2018
    Am Zentrum für Demokratie klebte ein Aufkleber der Jungen Alternative mit der Aufschrift "Generation Deutschland: Hol dir dein Land zurück". Die Aussage, sich ein Land zurück holen zu müssen, impliziert, dass dieses 'verlohren' sein müsste. Hiermit wurde vermutlich auf eine imaginierte und auch durch die Identitäre Bewegung verbreitete Verschwöhrungstheorie von einer sog. "Umvolkung" abgezielt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 9. April 2018
    Auf dem "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage"-Schild der Archenhold-Oberschule wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. April 2018
    Am Abend wurde ein Busfahrer an der Odernheimer Straße/ Raumbacher Straße von einem Mann rassistisch beleidigt. Während die alarmierte Polizei den Sachverhalt aufnahm, kam ein Pärchen hinzu, dass ebenfalls von diesem Mann rassistisch beleidigt wurde.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 5. April 2018
    An der Haltestelle wurde ein Aufkleber mit Werbung für ein extrem rechtes Kampfsport-Event entdeckt und entfernt. In der Fließstr. wurde ein Aufkleber der Jungen Alternative mit der Aufschrift "Generation Deutschland: Hol dir dein Land zurück" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 5. April 2018
    Bei der Fahrscheinkontrolle eines Mannes an der Haltestelle Lindenstraße beschmipfte dieser die Kontrolleure antisemitisch.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 4. April 2018
    In der Borgmannstr. wurden zwei Aufkleber der NPD mit rassistischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. April 2018
    An der Tramhaltestelle Freiheit wurde ein rechter Aufkleber gegen die EU entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. April 2018
    In der Nähe des S-Bahnhofs Treptower Park wurde ein mit Edding gemaltes Keltenkreuz und die Parole „White Pride“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 31. März 2018
    Die NPD Treptow-Köpenick veröffentlichte ca. 26 Beiträge auf ihrer Facebook-Seite und erreichte damit ca. 182 Interaktionen. Es beschäftigten sich 11 Beiträge mit lokalen Themen.

    Viele der lokalen Beiträge beschäftigten sich mit Polizeimeldungen und wurden rassistischen von der NPD kommentiert. Zudem startete die NPD offenbar eine Mobilisierungskampagne. In mehreren Beiträgen wird ihr extrem rechts Material beworben, verlost oder kostenlose Verschickungen angeboten. Des weiteren beschäftigte sich die NPD mit dem Thema Familie. Dabei forderte sie Kindergeld nur für Deutsche und bot „Taschenalarme“ gegen „paarungswillige und messerschwingende Gestalten“ an.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 29. März 2018
    In der Tram 17 wurde eine Frau rassistisch und sexistisch beleidigt. Während seiner Hass-Tirade sagte der Mann auch mehrfach "Heil Hitler" und verwendete sexualisierte Bedrohungen zur Einschüchterung. Auch die Begleiterin des Mannes unterstützte dessen Aussagen durch Bemerkungen. Diese zogen sich über Dauer von mehreren Haltestellen. Als der Mann drohte "Dann können wir ja zusammen bis zur Endhaltestelle fahren und dann nehme ich dich in die Mangel", ergriff die Frau die Flucht und stieg an der nächsten Haltestelle aus.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 29. März 2018
    Auf dem Elcknerplatz am S-Bhf. Köpenick wurden ca. 5 Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. März 2018
    In Köpenick-Nord kam es zu einer massiven antisemitischen Bedrohung. An die Wohnungstür der Betroffenen wurde "Juden" sowie ein Fadenkreuz gemalt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. März 2018
    Am Luisenhain in der Altstadt Köpenick wurden mehrere selbst gemachte Aufkleber an Mülleimern und Laternen entdeckt, die für eine rassistische und anti-feministische Internetseite werben.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. März 2018
    Im S-Bhf. Schöneweide wurde an der Tür eines Fahrstuhls ein gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. März 2018
    In der Altstadt wurde an eine Wand neben einem Hotel "Fuck Antifa" gesprüht. Vor drei Wochen kam es an der selben Stelle zu einem rassistisch motiviertem Angriff.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. März 2018
    In der Kaulsdorfer Str. wurden 2 Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. März 2018
    Auf dem Sterndamm in Höhe der Winckelmannstr. wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 24. März 2018
    Im Rande einer antifaschistischen Demonstration wurde eine Teilnehmerin von einem Passanten angegriffen. Dieser rammte ihr im Vorbeigehen den Ellenbogen in die Rippen. Anschließend beschwerte er sich noch lautstark am Telefon über die "Scheiß Zecken".
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 24. März 2018
    In der Fennstr. wurde ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt und nur wenige Schritte später am Kaisersteg ein Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. März 2018
    Die AfD führte einen Informationsstand am Allende-Center durch. Dort konnten sie ihr zum Teil rassistisches und homophobes Material ausgeben.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 23. März 2018
    Anwohnende des Allende-Viertel 2 entdeckten in ihren Briefkästen Werbeflyer der extrem rechten "Identitären Bewegung".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. März 2018
    In der Anna-Seghers-Straße wurde an einem Glascontainer die Schmiererei "Nazikiez" sowie ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Bürgerverein Adlershof
  • 23. März 2018
    In der Salvador-Allende-Straße wurde ein Glascontainer mit der Schmiererei "GNLS" in einem Kreuz entdeckt. "GNLS" steht dabei für "Good Night Left Side". Auf Aufkleber wird dieser Spruch gegen Antifaschist*innen oft mit Gewaltdarstellungen verbunden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. März 2018
    Im Grillhaus Schöneweide wurde auf der Herrentoilette eine Schmiererei mit Hakenkreuz und "Heil Hitler" entdeckt. Nach einer Information an die Mitarbeitenden wurde sie entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. März 2018
    Entlang des Sterndamm wurden ca. 20 selbst gemalte "Merkel muss weg"-Aufkleber entdeckt und entfernt. In Berlin kam es in letzten Monaten zu mehreren extrem rechten Aufmärschen mit diesem Titel.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. März 2018
    An einem Mülleimer in der Wilhelminenhofstr. wurde "Fck Afa" (Fuck Antifa) geschmiert. Engagierte Anwohner_innen entfernten den Schriftzug.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. März 2018
    In der Müggelheimer Straße wurde ein Stromkasten entdeckt, der ganzheitlich in Schwarz-Weiß-Rot eingefärbt wurde. Diese Farbkombination entspricht der Reichsflagge und wird von Neonazis verwendet, da das Zeigen der eigentlichen Hakenkreuz-Fahne strafbar ist. Die Reichsflagge wurde im Kaiserreich verwendet, war aber bereits in der Weimarer Republik Erkennungszeichen rechter Organisationen und Parteien. Nach der Machtergreifung 1933 verwendeten die Nazis wieder die Schwarz-Weiß-Rote Fahne und ergänzten diese je nach Verwendung mit Eisernen Kreuzen oder Hakenkreuzen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. März 2018
    In der Brückenstr. wurden mehrere selbst gemalte "Merkel muss weg"-Aufkleber entdeckt und entfernt. In Berlin kam es in letzten Monaten zu mehreren extrem rechten Aufmärschen mit diesem Titel.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. März 2018
    Auf eine Tischkante im Jobcenter Treptow-Köpenick wurde "NS" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. März 2018
    Eine Mutter und ihre jugendliche Tochter wurden in der Albert-Einstein-Straße von einem Mann aus einem Auto heraus rassistisch beleidigt. Der Mann parkte daraufhin sein Auto und verfolgte die beiden bis in ein Ärztehaus. Dabei beschimpfte er die beiden weiter rassistisch und mit extrem rechten Aussagen. Aus Entsetzen über die massive Beleidigung und Bedrohung durch die Verfolgung bis in die Räume des Ärztehaus, begaben sie die beiden Betroffenen zurück zu ihrem Auto und verließen Adlershof, um anschließend Anzeige zu erstatten.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 19. März 2018
    An der Ecke Rudower Str./ Köllnische Str. wurden an einem Briefkasten, einer Bushaltestelle und mehreren Fallrohren ein Sammelsurium an extrem rechten Aufklebern entdeckt. Diese enthielten sowohl rassistische wie auch NS-relativierende Inhalte, einige waren von der NPD. Insgesamt handelte es sich um ca. 10 Aufkleber.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. März 2018
    Im Bahnhof Schöneweide wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. März 2018
    Am Rathaus Köpenick in der Altstadt wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. März 2018
    Am Abend wurden drei Personen, die der Identitären Bewegung zugerecht werden können, dabei entdeckt, wie sie an der Tür des Zentrum für Demokratie nestelten. Von den Beobachtenden aufgeschreckt, entfernten sich die drei jungen Männer schnell auf die andere Seite der Michael-Brückner-Straße. Als die Beobachtenden ihren Weg weiter fortsetzten, wurden sie von den jungen Männern verfolgt, die ihnen unverständliche Dinge hinterher brüllten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 13. März 2018
    An der Tür des Zentrum für Demokratie in der Michael-Brückner-Straße wurde ein rassistischer NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. März 2018
    Im Kiez-Büro der Grünen in der Schnellerstr. fand eine Veranstaltung mit dem Register Treptow-Köpenick im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Während des Vortrags plöbelten zwei Männer vor der Tür lautstark Unverständliches und machten dabei provozierende Gesten. Die Anwesenden ließen sich nicht irritieren und die beiden Männer zogen weiter.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 10. März 2018
    An der Bushaltestelle Köpenicker Landstr./ Baumschulenstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der Identitären Bewegung, sowie mehrere "AfD" und "AfD Zone" Schmierereien entdeckt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 10. März 2018
    In der Nacht wurden die Scheiben des Linken-Büro in der Brückenstr. durch einen Flaschenwurf beschädigt.
    Quelle: Facebook-Seite von Gregor Gysi
  • 10. März 2018
    In der NPD-Bundeszentrale fand eine Schulungsveranstaltung der JN (Junge Nationaldemokraten) statt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. März 2018
    Erneut wurde eine rassistisch bedruckter Flyer für ein Integrationsberatungsangebot der Stephanus Stiftung in der Bölsche-Schule in Friedrichshagen entdeckt; diesmal im Eigangsbereich der Schule.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. März 2018
    In der Nähe der Ecke Bahnhofstr./ Lindenstr. wurden zwei Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. März 2018
    An der Ecke Kottmeierstr./Firlstr. wurde ein Aufkleber des Onlinehandels "Druck18" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber warb für ein Gasthaus in Thüringen, welches von einem bekannten Neonazi geführt wird und wo auch schon "Hitler Schnitzel" angeboten wurden. Der Zahlencode 18 steht in der Neonaziszene für "Adolf Hitler", entsprechend der Anzahl der Buchstaben im Alphabet (1 = A, 8 = H).
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. März 2018
    An der Bushaltestelle Köpenicker Landstr./ Baumschulenstr. wurde 1 NPD-Aufkleber mit rassistischem Inhalt, 1 Aufkleber mit der Aufschrift "Nein zum Heim!", sowie 4 "AfD Zone"-Schmierereien entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 2. März 2018
    Ein junger Mann wurde in der Straße Alter Markt von einem Mann aus einer Dreier-Gruppe heraus rassistisch beschmipft. Als sich der Betroffene daraufhin in einen benachbarten Durchgang stellte, warf der Mann eine Flache in seine Richtung, die ihn glücklicher Weise nicht traf. Anschließend flüchtete der Täter.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 2. März 2018
    Eine Lehrerin der Bölsche-Oberschule entdeckte einen Flyer für ein Integrationsberatungsangebot der Stephanus Stiftung, der mit der Aufschrift "Wir wollen sie nicht!!!" bedruckt wurde und hinter das Schild "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" gesteckt wurde.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. März 2018
    In der BVV stellte die AfD einen Änderungsantrag zu einem Antrag der SPD mit dem Titel „Entwicklung zu gesellschaftlicher Vielfalt angemessen würdigen“. Die SPD schlug vor im Rahmen der „Pride Week“ den „50. Jahrestag der "Stonewall Proteste", den 40. Jahrestag des CSD Berlin, das 25. Jahr der Abschaffung des Paragrafen 175 StGB und den ersten Jahrestag der Einführung der "Ehe für alle" öffentlich zu würdigen.“ Im Änderungsantrag der AfD fielen nicht nur die verschiedenen Anlässe weg, sondern sie wurden ersetzt durch die Forderung „Veranstaltungen zu "Respekt und Vielfalt" im Hinblick auf geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung in den bezirklichen Flüchtlingsunterkünften anregen und aktiv unterstützen“. Empfohlen wurde hierzu eine Broschüre des Senats zu Gewalt gegen Frauen und LGBTIQ* in verschiedene arabische Sprachen zu übersetzen und in Unterkünften zu verteilen. In der Begründung behauptete sie jedoch, dass entgegen ihrer Empfehlung Informationsmaterial zur Geschichte queerer Kämpfe die Situation von Frauen und LGBTIQ* verbessern würde. Bereits das Entfernen der Jubliäen zeigt, dass diese von der AfD nicht mitgetragen werden. Stattdessen bemühten sie eine rassistische Feindkonstruktion, nach der insbesondere Menschen aus dem arabischen Raum sexistisch wären. Dabei empfahl sie jedoch eine Broschüre, die Sozialarbeitende, Ehrenamtliche und Leitungen von Unterkünften als Zielgruppe hat und nicht die Bewohner*innen. In der Broschüre werden verschiedene Präventionsformen, der Umgang mit Betroffenen u. ä. beschrieben. Damit ist diese Empfehlung für die von der AfD intendierte Zielgruppe sinnlos, was ebenfalls darauf hindeutet, dass hier lediglich einer Strategie gefolgt wurde.
    Zudem kam es in der BVV zur Neuwahl mehrerer Kiezpaten der AfD, da diese Mitglieder der Fraktion ersetzen musste. In der Aussprache zu einem neuen Kiezpaten der AfD wurde über dessen Verhalten als Bürgerdeputierter berichtet. Dort verhielt sich das neue AfD-Fraktionsmitglied oft aggressiv und bedrohte einen Abgeordneten der SPD mit der Aufforderung einen entstandenen Konflikt „draußen“ zu lösen. (Später bestätigte auch eine Abgeordnete der Grünen die Darstellung.) Daraufhin stellte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende dieses Verhalten als „scharfzügig und ironisch“ dar. Der zur Wahl stehende Abgeordnete der AfD behauptete sogar, dass es sich um eine „Falschdarstellung“ handeln würde. Zudem lobte er sein Verhalten mit den Worten „ein guter Ruf ist viel wert“. Hier handelt es sich um eine Bedrohung und Einschüchterung von politischen Gegner*innen durch den Abgeordneten der AfD-Fraktion.
    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 28. Februar 2018
    Die NPD Treptow-Köpenick postete ca. 27 Beiträge und erreichte mit diesen ca. 698 Interaktionen. In ca. 10 Beiträgen gab es lokale Bezüge. Neben den üblichen Polizeimeldungen und den daran angeschlossenen Unterstellungen, dass die Beschreibung der Täter_innen nur fehlen würde, weil es sich um Menschen handelt, die nicht dem deutschem Bild der NPD entsprechen, sorgte vor allem ein Beitrag zum Bau einer Unterkunft für Geflüchtete im Salvador-Allende-Viertel für Aufmerksamkeit. Dieser Beitrag hatte ca. 535 Interaktionen. In den Kommentaren wird mehrfach rassistisch über Geflüchtete geschrieben. Zudem beschäftigten sich drei Beiträge mit den NS-relativierendem „Gedenken“ in Dresden.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 28. Februar 2018
    Im Januar bespielte die AfD Treptow-Köpenick ihre Seite mit ca. 5 Beiträgen und erreichte so ca. 1.556 Interaktionen. Im Gegensatz zu den Vormonaten hatten die meisten Beiträge einen lokalen Bezug. Genauso wie die NPD berichtete auch die AfD Treptow-Köpenick über die Entscheidung im Allende-Viertel eine neue Unterkunft für Geflüchtete zu bauen. Der Beitrag erhielt mit rund 60 Interaktionen eine größere Aufmerksamkeit als andere. In dem Beitrag spielte die AfD darauf an, dass an diesem Standort zuvor eine Einrichtung für Senior*innen war und angeblich auch wieder eine solche errichtet werden sollte. Dieses Ausspielen von Senior*innen gegen Geflüchtete spiegelte sich auch in den Kommentaren wieder. Zudem kommentierte die AfD Treptow-Köpenick selbst mit den Worten: „die GroKo wird unser Land weiter mit diesen Leuten fluten“. Zum einen bedienten sie sich hier der neurechten Verschwörungstheorie der ‚Umvolkung‘, die auch Kernthema der extrem rechten Identitären Bewegung ist, zum anderen ist die Verwendung des Wort „fluten“ im Bezug auf Menschen ein rassistisch motivierter Vergleich von Menschen (in diesem Fall Geflüchteten) mit Naturkatastrophen. Ein weiterer sehr interaktionsreicher Beitrag (1.463) zeigte ein Foto von betenden Menschen am Flughafen Schönefeld. In den folgenden Kommentaren wimmelte es von rassistischen Beleidigungen und Unterstellungen, zudem wurde das Grundrecht auf Religionsfreiheit aberkannt. Unter beiden Beiträgen wurde keine Kommentare gelöscht, selbst wenn diese massive rassistische Beleidigungen beinhalteten.
    Die Seite der AfD-Fraktion Treptow-Köpenick wurde im Februar mit ca. 8 Beiträgen bespielt, die ca. 49 Interaktionen erreichten. Ein Beitrag widmete sich der BVV-Sitzung vom 25. Januar 2018 (s. Vorfall). In dem Beitrag versuchte sich die AfD Fraktion Treptow-Köpenick als Opfer zu stilisieren und behauptete es hätte einen „Zensurversuch“ gegeben. Es handelte sich dabei jedoch lediglich um den Antrag auf Prüfung einer Rüge. Es ging um das Wort „Asylindustrie“ . Um zu beweisen, dass dieses Wort Teil des üblichen Sprachgebrauches wäre, verlinkte die AfD einen Artikel, der die schreckliche Situation von Geflüchteten beschreibt, die in Unterkünften hausen müssen, deren Betreiber*innen zwar die üblichen Geldsummen bekommen, diese jedoch nicht reinvestieren bzw. Standards unterlaufen. Jedoch scheint dieser Artikel nur der Überschrift wegen gewählt worden zu sein, denn zusätzlich wurde auf ein Buch mit gleichnamigem Titel verwiesen. Dieses erschien im rechten Kopp-Verlag, bedient sich Verweisen auf rassistische und antisemitische Internetforen und wurde von einem Mann geschrieben, der als Redner bei Pegida und anderen rechten Gruppierungen auftrat. Zudem unterstellte die AfD Fraktion Treptow-Köpenick dem widersprechenden SPD-Abgeordneten, dass dieser sie rügen lassen wollte, weil er bei der AWO arbeitet und so angeblich selbst betroffen sei, anstatt seine geäußerte Kritik, es würde sich um einen rassistischen Begriff handeln, wiederzugeben.
    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 25. Februar 2018
    Die gesamte Inschrift eines Stolpersteins in der Straße Alt-Köpenick wurde mit schwarzem Edding durchgestrichen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Februar 2018
    Auf einem Gleis des S-Bhf. Schöneweide wurden 2 Aufkleber der NPD mit rassistischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Februar 2018
    An der Bushaltestelle Nieberstr. im Groß-Berliner-Damm wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Februar 2018
    In der Seelenbinderstr. wurden mehrere rassistische Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 19. Februar 2018
    Eine neonazistische Schmiererei in einer Bushaltestelle in der Köpenicker Landestr. wurde mit Aufklebern abgedeckt, diese wiederrum wurden nun durch Aufkleber der "Konservativen Aktion" überklebt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Februar 2018
    In der Kinzerallee wurden ein Aufkleber des Nationalen Widerstands und einer der JN (Junge Nationaldemokraten - Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Februar 2018
    Im Aufgang zum Gleis des S-Bhf. Schöneweide wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Februar 2018
    An der Bushaltestelle am Sportplatz in der Köpenicker Landstr. wurden die Sprüche "Nazikiez", NPD jetzt", "Dreckskanacken raus" geschiert. Dazu wurde noch ein Hakenkreuz geschmiert und ein NPD-Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. Februar 2018
    An der Tram-Haltestelle S-Bhf. Schöneweide wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. Februar 2018
    An der Ecke Sterdamm/Michael-Brückner-Str. wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Februar 2018
    An einer Ampel am Adlergestell wurde ein Aufkleber der NPD mit rassistischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Februar 2018
    In der Halle des S-Bhf. Köpenick wurden 2 Aufkleber der JN (Junge Nationaldemokraten/ Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Februar 2018
    Im und in der Nähe vom Wongrowitzer Steig wurden drei Aufkleber der JN, ein Anti-Antifa-Aufkleber und ein "Nein zum Heim"-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Februar 2018
    Am S-Bahnhof Friedrichshagen hing ein Plakat mit geschichtsrevisionistischem Inhalt. Es bezog sich auf die Bombardierung Dresdens.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Februar 2018
    In der Halle des S-Bhf. Schöneweide wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Good Night Left Side" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Februar 2018
    Erneut wurden 5 Aufkleber der 'Konservativen Aktion' entdeckt und entfernt, diesmal an der Ecke Baumschulenstr./Kiefholzstr.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Februar 2018
    An der Rolltreppe des S-Bhf. Baumschulenweg wurde ein Aufkleber der "Konservativen Aktion" enntdeckt und entfernt. Die Konservative Aktion bestand 1981 - 1989 als Verein und betätigte sich damals vor allem antikommunistisch und rassistisch.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Februar 2018
    In der Brückenstr. wurde ein Aufkleber der JN (Junge Nationaldemokraten, Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. Februar 2018
    Entlang der Köllnischen Str. wurde ein Sammelsorium von verschiedenen Aufkleber (ca. 7) der NPD und Aufklebern mit neonazistischem Inhalten an Fallrohren, einem Briefkasten und anderen Stellen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Februar 2018
    Am Groß-Berliner-Damm wurde ein Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. Januar 2018
    Auf dem Geländer der Fußgängerbrücke am S-Bhf. Altglienicke wurde der Schriftzug "Sieg Heil" und ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. Januar 2018
    Die NPD Treptow-Köpenick startete mit mehr Aktivität ins neue Jahr. Sie postete ca. 43 Beiträge und erreichte damit ca. 241 Interaktionen. In ca. 22 Beiträgen gab es lokale Bezüge. Ein Großteil dieser bestand wieder aus Meldungen zu Kriminalität, die von der Polizei übernommen wurden und meist mit rassistischen Stereotypen ergänzt wurden. Lokal berichteten auch mehrere Beiträge über einen „Vortrags- und Gemeinschaftstag“ in der Bundeszentrale. Einen in diesem Zusammenhang dokumentierten Angriff durch einen NPD-Anhänger verharmlosten sie als Notwehr. In einem weiteren Beitrag zur Reichsgründung relativierte die NPD Treptow-Köpenick den Nationalsozialismus. Zudem verlinkte sie mehrfach eine Karte der NPD Berlin auf der sich die Standorte von Unterkünften für Geflüchtete wiederfinden ließen. Dazu kommentierte die NPD T-K in rassistischer Weise. Insbesondere im Rückblick auf die vielen Angriffe auf Unterkünfte scheint die Karte wie ein Hinweis.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. Januar 2018
    Im Januar bespielte die AfD Treptow-Köpenick ihre Seite mit ca. 6 Beiträgen und erreichte so ca. 139 Interaktionen. In den Beiträgen wurden hauptsächlich Bundes- und Landesthemen ohne direkten lokalen Bezug behandelt. Um diesen herzustellen, verlinkte die Seite einige Beiträge der AfD-Fraktion Treptow-Köpenick.
    Die Seite der AfD-Fraktion Treptow-Köpenick wurde im Januar mit ca. 5 Beiträgen bespielt, die ca. 46 Interaktionen erreichten. In einem Beitrag berichteten sie über eine Klausurtagung mit dem Kommentar „Die Jagdsaison ist eröffnet.“, was durch die Assoziation von anderen Parteien als Tiere und der AfD als tötende Jäger_innen eine strategische Provokation darstellt. Des weiteren wurde über die Sitzung der BVV berichtet. In diesem Beitrag versuchte die AfD-Fraktion den „linken Fraktionen“ einen Verstoß gegen die „Grundprinzipien der parlamentarischen Auseinandersetzung“ zu unterstellen. Damit suggerierte die AfD, dass es sich um einen tatsächlichen Vorstoß gegen die Geschäftsordnung der BVV handeln würde, was jedoch falsch ist und zur Inszenierung der eigenen Opferrolle genutzt wird. Zudem berichtete die AfD-Fraktion von einer Kranzniederlegung in Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Unter diesem Beitrag kommentierte eine Userin in geschichtsrevisionistischer Weise, der Kommentar wurde nicht gelöscht.
    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 30. Januar 2018
    In der Kaulsdorfer Str. wurden 4 Aufkleber mit der Aufschrift "Sie bringen uns den Terror!" und den Labels von FDP, Bündnis 90/Die Grünen, SPD, CDU und Die Linke entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Januar 2018
    Auf dem Weg von der Altstadt Köpenick bis zum S-Bhf. Köpenick wurden ca. 30 Aufkleber der 'Identitären Bewegung' entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Januar 2018
    In der Sitzung der BVV wurde wieder die Wahl der Bürgerdeputierten der AfD thematisiert. Einige der Vorgeschlagenen werden von Anfang an abgelehnt. In einer Rede zur Wahl der von der AfD vorgeschlagenen Bürgerdeputierten für den Integrationsausschuss sprach der Fraktionsvorsitzende der AfD von „naiven Bahnhofskaltscher(n) und Beschäftigte(n) der Asylindustrie“. Beide Worte stammen aus dem rassistischem Vokabular der „Neuen Rechten“ und entsprechen der Provokations-Strategie der AfD. Zudem stellte er diese beiden Beschreibungen in den Gegensatz zu „normale(n) Bürger(n)“, womit behauptet wurde, dass Menschen, die sich für Geflüchtete einsetzen oder in diesem Bereich arbeiten dies nicht sind.
    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
     
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 24. Januar 2018
    In der Charlottenstr. wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt. Beide Aufkleber forderten zu Gewalt gegen politische Gegener*innen auf, einer tat dies sehr deutlich mit der Aufschrift "Antifa aufs Maul!!! nicht labern sondern umhauen - Aktion sauberes Köpenick".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Januar 2018
    Am S-Bhf. Schöneweide sowie an der Ecke Michael-Brückner-Str./Sterndamm wurden Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Januar 2018
    In der Bundeszentrale der NPD fand ein Vortragstag mit anschließendem Konzert mit extrem rechten Liedermachern statt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Januar 2018
    Gegen eine Veranstaltung in der NPD-Bundeszentrale protestierte das Bündnis Uffmucken auf dem Mandrellaplatz. Bereits bei der Anreise wurden mehrere Antifaschist_innen von einem jungen Neonazi verfolgt. Als dieser sich vor Kundgebungsbeginn zwischen die Antifaschist_innen stellte und begann mit seinem Handy zu filmen, wurde er von mehreren Menschen aufgefordert dies zu unterlassen. Als er nicht reagierte näherte sich ihm ein Mann, den er dann schubste. Die Praxis des Abfilmes ist eine gezielte Einschüchterung von politischen Gegner_innen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Januar 2018
    In der Nähe der Haltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurden mehrere in gelb gemalte Lambda-Zeichen, wie sie die "Identitäre Bewegung" nutzt, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Januar 2018
    Ein junger Mann trug einen Pullover mit der Aufschrift "Defend Europe" und lief den Müggelheimer Damm entlang. Der Spruch "Defend Europe" (Verteidige Europa) wird durch die Identitäre Bewegung im Rahmen ihres propagandiertem "Ethnopluralismus" genutzt und verbreitet. Auch eine ihrer Aktionen fand unter diesem Namen statt. Der Pullover wurde vermutlich in einem extrem rechten Online-Versandhandel gekauft.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Januar 2018
    In einer Tram die Linie M17 wurde ein Hakenkreuz auf einer Abdeckung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. Januar 2018
    In der Köllnische Str. wurden 4 Aufkleber der NPD mit Inhalten, wie "Kein Asylbetrüger ist illegal" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Januar 2018
    An der Bushaltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurden drei Schmierereien mit den Inhalten "AfD Jetzt", "NO ISLAM" und "AfD ZONE" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Januar 2018
    An der Bushaltestelle Eichenstr./Puschkinallee wurde Aufkleber der 'Identitären Bewegung' entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. Januar 2018
    In der Nacht kam ein Mann auf ein Pärchen in der Brückenstr zu, dabei zeigte er den Hitlergruß. Als er die Beiden erreichte sagte er "Für Deutschland". Als die Beiden ihm verständlich machten, dass sie mit seinem Verhalten nicht einverstanden sind und dann weiter gingen wurden sie von ihm als "Scheiß Zecken" beschmipft.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. Januar 2018
    In der Nähe der Haltestelle Lakegrund wurde ein in gelb gemaltes Lambda-Zeichen, wie es die "Identitäre Bewegung" nutzt, an einem Trafo-Kasten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Januar 2018
    In der City-Toilette am Busbahnhof Schöneweide lag am frühen Morgen ein hilfloser Mann. Anstatt zu helfen schmipfte ein wartender Mann: "Jetzt liegen die Ausländer schon in den Toiletten". Als kurze Zeit später Mitarbeiter des Reinigungsservice dem älteren Mann aus der Toilette halfen, wurde dem Pöbler bewusst, dass er sich wohl geirrt hat und er änderte daraufhin den Tenor: "Ja, für die Ausländer gibts es Heime, für deutsche Obdachlose nicht".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Januar 2018
    Am Aschenbecher des Bürgeramtes in Niederschöneweide wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Januar 2018
    An der Kasse eines Supermarktes in Oberschöneweide stellte sich ein Mann einfach vor einen jungen Geflüchteten. Als dieser ihn ansprach, dass dies sein Platz wäre, ignorierte ihn der Mann. Nun sprach ihn ein weiterer Mann vor ihm an, warum er sich vordrängeln würde. Darauf reagierte er äußerst aggressiv in dem er auf ihn zuging und mit den Worten "Was mischt du dich da ein, du Spast?" ansprach. Nach einem Wortgefecht stellte sich der Mann an das Ende der Schlange.

    Es handelt sich hier um eine typische Alltagsdiskriminierung. Zum einen war das gezielte Vordrängeln bei einem Geflüchteten, der Mann hätte sich auch nach ganz vorne stellen können oder das selbe an der weiteren Kasse mit einem älteren Mann machen können, und das anschließende aktive Ignorieren rassistisch motiviert. Zum zweiten versuchte der Täter den Mann, der Zivilcourage zeigte durch das aggressive Auftreten einzuschüchtern und zusätzlich benutzte er hierfür eine behindertenfeindliche Beleidigung.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Januar 2018
    Nachdem die IB (Identitäre Bewegung) am Sonntag einen Info-Stand am S-Bhf- Köpenick abgehalten hat, wurden in den nächsten Tagen ca. 10 Aufkleber der Gruppierung im Umfeld zwischen S-Bhf. Köpenick und Seelenbinderstr. entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Januar 2018
    Die extrem rechte Identitäre Bewegung (IB) führte einen Info-Stand auf dem Elcknerplatz durch.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. Januar 2018
    Anhänger der NPD steckten Flyer im Allende Viertel. Im Anschluss ging einer von ihnen zur nahegelegenen Unterkunft für Geflüchtete und fotografierte dort. Als eine Mitarbeiterin dies bemerkte, ging sie auf ihn zu und forderte ihn auf dies zu unterlassen. In der folgenden Auseinandersetzung ging der NPD-Mann so aggressiv auf die Mitarbeiterin zu, dass sich die Sicherheit der Unterkunft einschaltete und anschließend die Polizei gerufen wurde.
    Quelle: Internationaler Bund - Übergangswohnheim
  • 5. Januar 2018
    An einer Bushaltestelle in der Hasselwerderstraße wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Januar 2018
    An den Außenwerbeflächen eines asiatischen und eines türkischen Imbisses in der Bahnhofstr. wurden Aufkleber der NPD Treptow-Köpenick entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Januar 2018
    An einem Briefkasten am S-Bhf. Schöneweide wurden zwei Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Januar 2018
    In der Seelenbinderstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der Jugen Alternative Berlin mit der Aufschrift "Köln ist überall. Islamisierung? Wir halten dagegen." entdeckt und entfernt.
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 1. Januar 2018
    In der Schnellerstr. wurden zwei rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Januar 2018
    In der Silvesternacht wurden ca. 30 - 40 Hakenkreuze mit einem Durchmesser von ca. 60 cm an fast allen Fenstern des S-Bhf. Grünau entdeckt. Sie wurden sehr zeitnah entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
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