Chronik für Register Mitte

  • 26. August 2017
    Ein Jugendlicher wurde Nachmittag des 26.8.2017 am Alexanderplatz von einem Mann angesprochen, weil er über Kopfhörer Musik hörte und dabei mitsang. Der Mann forderte ihn auf, das Singen zu lassen und beleidigte ihn rassistisch. Als der Jugendliche stehenblieb und den Mann fragte, was er von ihm wolle, sprühte dieser Reizgas in seine Richtung. Glücklicherweise konnte der Jugendliche ausweichen und flüchten. Daraufhin zeigte er die Tat bei der Polizei vor Ort an.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1946 vom 27.08.2017
    Quelle: Berliner Polizei
  • 5. August 2017
    Am 5. August führten die Identitären eine Flyeraktion im großen Einkaufzentrum Alexa am Alexanderplatz durch. Sie warfen von der oberen Etage hunderte Flyer mit u.A. folgenden Aufschriften ab: "Integration ist eine Lüge!" und "Hilf mit, den großen Austausch zu stoppen!".
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 5. August 2017
    Am Vormittag des 5.8.2017 zeigten zwei Touristen vor dem Reichstagsgebäude den sogenannten Hitlergruß und fotografierten sich dabei. Gegen die beiden wurden Strafverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. Beide wurden auf dem Polizeiabschnitt vernommen und konnten nach Zahlung einer richterlich angeordneten Sicherheitsleistung in Höhe von jeweils 500 Euro die Dienststelle wieder verlassen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1757 vom 05.08.2017
    Quelle: Polizeimeldung
  • 31. Juli 2017
    Am 31.07. wurden am Hauptbahnhof 6 Aufkleber von rechten Gruppierungen entdeckt und entfernt. Inhalte waren: „Bitte flüchten Sie weiter“, „Merkel muss weg“ und Aufkleber von den Identitären.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 24. Juli 2017
    Im Ortsteil Mitte an der Kreuzung Torstraße Ecke Karl-Liebknecht-Straße wurde ein Werbeplakat zerstört, auf dem ein Mann mit Dessous abgebildet war.
    Quelle: Berliner Register
  • 24. Juli 2017
    Im Vorfeld des CSDs in Berlin am 22. Juli hat die rechtsextreme Partei "Der III. Weg" eine LGBTIQ*-feindliche Flyeraktion an der Siegessäule durchgeführt. Es wurden von der Siegessäule hunderte Flyer mit Piktogrammen geworfen, die nur die heterosexuelle Ehe und Familie als richtig beschrieben. Dazu ein Schriftzug mit der Internet-Adresse der Partei. Gleichzeitig wurden Mülleimer in der Umgebung der Siegessäule mit Aufklebern und Plakaten beklebt, auf denen eine heterosexuelle Familie von einem "3. Weg"- Regenschirm vor einem Regenbogen beschützt wird. Darunter war der Schriftzug: "Gesunde Familien - statt Homo-Propaganda" zu lesen. Darüber hinaus hat die Partei am 29.7.2017 einen bundesweiten "Aktionstag gegen Homo-Propaganda" durchgeführt, zu dem die Aktion in Berlin als Auftakt dargestellt und zur Mobilisation genutzt wurde.
    Quelle: http://www.queer.de/detail.php?article_id=29367
    Quelle: Register Berlin-Mitte und Queer.de
  • 22. Juli 2017
    Am Samstag beleidigte ein Mann, der mit zwei kleinen Kindern unterwegs war, ein schwules Paar an der Tramhaltestelle am Hauptbahnhof homofeindlich. Ein Zeuge sprach den Mann darauf an, worauf es zu Handgreiflichkeiten zwischen beiden kam. Im weiteren Verlauf stieß der Unbekannte dann den Zeugen, der auf die Gleise der Tram stürzte und leichte Verletzungen davontrug.
    Quelle: http://www.queer.de/detail.php?article_id=29329&pk_campaign=WNwsl
    Quelle: Queer.de
  • 21. Juli 2017
    Am Abend des 21.07.2017 hat ein 15-Jähriger im Laufe eines Streits zwischen mehreren Menschen gegen 20.15 Uhr einer 21-Jährigen das Kopftuch heruntergerissen und eine 17-Jährige gewürgt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1656 vom 22.07.2017
    Quelle: Berliner Polizei
  • 18. Juli 2017
    Am 18.07. wurde am Hauptbahnhof 1 Aufkleber von den Identitären mit der Aufschrift: „Re-Migration“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 11. Juli 2017
    Am 11.07. wurden am Hauptbahnhof 1 Aufkleber von den identitären mit der Aufschrift: „Multikulti ist Lüge“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 11. Juli 2017
    Am 11.07. wurden in Berlin-Tiergarten 26 Aufkleber von rechten Gruppierungen mit folgenden Inhalten entdeckt und entfernt: „Merkel muss weg“, „Islam gehört nicht zu Deutschland“, NPD „Grenzen dicht“, NPD „Asylflut stoppen“, Identitäre „Jugend komm zu uns“.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 6. Juli 2017
    Am Donnerstagabend wurde im Berliner Stadtteil Wedding ein lesbisches Paar homofeindlich beleidigt und bespuckt. Eine der Frauen wurde vom Täter auch am Oberschenkel angefasst und nach einem Abwehrversuch hat der Mann ihr die Hand ins Gesicht gedrückt und sie weggestoßen.
    Quelle: http://www.queer.de/detail.php?article_id=29222&pk_campaign=Nwsl
    Quelle: Queer.de
  • 5. Juli 2017
    Am 05.07. wurden am Hauptbahnhof 2 Aufkleber von rechtsextremen Gruppierungen entdeckt und entfernt mit den Inhalten: „Bitte flüchten Sie weiter“, „Ist es nicht schön ohne Schleier“ (Identitäre)
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 3. Juli 2017
    Zu einem körperlichen Angriff nach einer Antisemitismus-kritischen Nachfrage kam es am 3. Juli in Berlin Gesundbrunnen. Ein Mann hatte auf einer Parkbank ein Buch über Homosexuellenemanzipation und –Feindlichkeit gelesen. Unvermittelt wurde er von einem alkoholisierten Mann auf dieses Buch angesprochen. In einem längeren Monolog stellte sich dieser als toleranter Muslim vor und betonte die Notwendigkeit gegenseitigen Respekts. Er kam dann auf die Situation von Muslimen in Deutschland zu sprechen und sagte, der Begriff „Djihad“ werde in Deutschland absichtlich falsch verstanden, um Muslime zu diffamieren. Wenn Muslime überhaupt Terroristen seien, so der Mann weiter, dann nur als Reaktion auf ihre Verfolgung nach den Anschlägen vom 11. September 2001. Hierzu äußerte er den Verschwörungsmythos, dass die Anschläge von den USA inszeniert gewesen wären, um einen Vorwand für Kriege zu liefern. Erkennbar sei dies daran, dass am 11. September niemand mit „jüdischem Pass“ im World Trade Center gearbeitet habe. Auf diese Aussage hin meldete sich der Betroffene erstmals zu Wort. Er unterbrach den Mann und fragte, was denn ein „Jüdischer Pass“ sei. Der Mann reagierte aufbrausend, und als der Betroffene Anstalten machte sich zu erheben und zu gehen, drohte er, ihn zu schlagen und ihn in ein Brennnesselfeld zu werfen: Es sei respektlos, einfach aufzustehen und zu gehen. Der Betroffene ließ sich davon nicht beirren und ging zu seinem Fahrrad. Der betrunkene Mann stand ebenfalls auf, stieß das Fahrrad des Betroffenen um, gab ihm einen Kopfstoß und stieß ihn auf die Bank zurück. Außerdem drohte er mit weiteren Schlägen, falls er den Betroffenen noch einmal sähe. Dieser rief ein umstehendes Paar zur Hilfe, woraufhin sich der Mann entfernte.

    Im Folgenden wurde die Polizei alarmiert und Anzeige erstattet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 3. Juli 2017
    Am Abend fand der 131. sogenannte Abendspaziergang der Bärgida statt. Es nahmen ca. 20 Menschen teil.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 2. Juli 2017
    Am 02.07. wurde in Berlin-Mitte 1 Aufkleber mit der Aufschrift: „Merkel muss weg“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 1. Juli 2017
    Am Rande der "Merkel muss weg!"-Demonstration wurde ein Journalist als „Scheiß Jude“ beschimpft.
    Quelle: https://rechtsaussen.berlin/2017/07/merkel-muss-weg-verliert-an-attrakti...
    Quelle: Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum e.V. (apabiz)
  • 1. Juli 2017
    Am 1. Juli fand die sechste "Merkel muss weg!"-Demo in Berlin-Mitte statt. Es nahmen ca. 500 Personen teil, darunter Teilnehmer_innen aus anderen Bundesländern und von folgenden Gruppierungen: Thügida, NPD, dem Bündnis Deutscher Patrioten, der German Defence League, der „Sektion Nordland“ und des “Antikapitalistisches Kollektiv Mecklenburgische Seenplatte”. Als Redner_innen traten auf: Ignaz Bearth aus der Schweiz, Amy Bianca aus Österreich, der ehemalige sächsische Landesvorsitzende von Die Rechte, Alexander Kurth, und IB-Rapper Komplott. Es überwogen rassistische, anti-Establishment, verschwörungstheoretische und LGBTIQ*-feindliche Inhalte. Es fanden mehrere Gegendemonstrationen und -proteste statt.
    Quelle https://rechtsaussen.berlin/2017/07/merkel-muss-weg-verliert-an-attrakti...
    Quelle: Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum e.V. (apabiz)
  • 27. Juni 2017
    Am 27.06.17 wurde an einem Stromkasten an der Panke, Osloer Straße / Travemünder Straße, ein Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg" gesichtet.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 26. Juni 2017
    Am Abend fand der 130. sogenannte Abendspaziergang der Bärgida statt. Es nahmen ca. 20 Menschen teil.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 25. Juni 2017
    Am 25.06.2017 wurde ein lesbisches Paar geschlagen, getreten und gewürgt, weil sie nicht von einem Mann angesprochen werden wollten.

    Der 45 Jahre alte Mann sprach die zwei Frauen gegen 17 Uhr in englischer Sprache an, als sie auf einer Bank am Reichstagufer Ecke Neustädtische Kirchstraße saßen. Als ihm die beiden Frauen zu verstehen gaben, dass sie kein Interesse an einem Gespräch haben, zog er zunächst von dannen. Kurz darauf trat er erneut auf die beiden zu und stellte sich direkt vor die 30-Jährige, die ihn beiseiteschob. Unvermittelt soll der Mann der 30-Jährigen ins Gesicht getreten und geschlagen haben. Als sich ihre 28 Jahre alte Partnerin einmischte, kam es zum gegenseitigen Schlagabtausch, in dessen Verlauf der Mann der 28-Jährigen eine Flasche gegen den Kopf warf und sie mit dem Unterarm würgte, bis sie zu Boden ging und kurzfristig das Bewusstsein verlor. Erst zu Hilfe eilende Zeugen konnten die Frau befreien und den Mann bis zum Eintreffen der alarmierten Polizisten festhalten. Die Beamten nahmen ihn fest und brachten ihn zu einer Gefangenensammelstelle. Die Frauen konnten nach ambulanter Behandlung die Klinik wieder verlassen.
    Quelle: Berliner Polizei Polizeimeldung vom 26.06.2017 Nr. 1421
  • 23. Juni 2017
    In einem Zug der Regionalbahn 7 wird am Alexanderplatz eine Schmiererei mit dem Wortlaut „Europa, Jugend, Reconquista“ entdeckt. Die „Identitäre Bewegung“ meint mit „Reconquista“, dass sie Diskursräume zurückerobern müsse von einer "linksliberalen Hegemonie“.
    Quelle: Quelle: Berliner Register (via Twitter)
  • 19. Juni 2017
    Am 19. Juni 2017 ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 129. Kundgebung mit sogenanntem "Abendspaziergang". Ca. 20-30 Personen nahmen Teil.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 17. Juni 2017
    Für den Samstag, den 17. Juni 2017 hatte die extrem rechte Vereinigung „Identitäre Bewegung Deutschland“ eine Demonstration durch die Berliner Innenstadt bis ins Regierungsviertel angekündigt, die am Gesundbrunnen starten sollte. Die Demo konnte jedoch nur 500 Meter weit laufen, dann wurde sie von Gegendemonstrant_innen blockiert. Nach zwei Stunden Stillstand löste der identitäre Versammlungsleiter schließlich die Versammlung auf. An der Demo der Identitären beteiligten sich neben Identitären aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus dem nahen europäischen Ausland (Österreich:100 Personen, Frankreich: ca. 10-15 Personen, Niederlande: ca. 10 Personen, Ungarn: unter 10 Personen, Tschechische Republik: ca. 10 Personen) auch Anhänger_innen von "Hand in Hand“, „Wir für Deutschland“, „Berliner Patrioten gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (BärGiDa), PEGIDA, „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa), „Bündnis Deutscher Hools", „Bürgerbündnis Havelland", "Kameradschaft Märkisch Oderland", „Netzwerk freie Kräfte" und aus den Parteien der „Nationaldemokratischen Partei Deutschlands“ (NPD) und ihrer Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ JN, "Die Rechte", und „Der III. Weg", insgesamt nahmen ca. 700 Menschen teil. Als Redner_innen traten Führungspersonen der IB Orts- und europäischen Gruppen sowie von PEGIDA auf. An Gegendemonstrationen nahmen mindestens 1400 Menschen teil.
    Quellen:

    http://www.linksfraktion.berlin/uploads/media/S18-11668.pdf

    https://www.antifa-berlin.info/news/1381-identitre-bewegung-scheiterte-i...

    https://www.taz.de/Blockierte-rechtsextreme-Demo-in-Berlin/!5418661/

    https://www.morgenpost.de/berlin/article210941017/Etwa-100-Teilnehmer-be...
    Quelle: Kleine Anfrage, Antifa Berlin, Taz, Morgenpost
  • 17. Juni 2017
    Am Rande der pro-kurdischen Demonstration „Solidarität mit Rojava und Shengal“ in Moabit wurde von mehreren Passanten der sogenannte „Wolfsgruß“ in Richtung der Demonstrant_innen gezeigt.
    Quelle: Tagesspiegel 18.06.2017
  • 15. Juni 2017
    Am 15. Juni 2017 wurde an der Bernauer Straße Ecke Brunnenstraße ein rassistischer Vorfall beobachtet. Zwei Frauen, beide Kopftuchträgerinnen, gingen mit Kinderwägen über die Bernauer Straße. Ein ihnen entgegen kommender Fahrradfahrer wurde direkt vor den Frauen kurz langsamer, zeigte ihnen den Hitlergruß, sagte etwas und fuhr schnell weiter.
    Quelle: Berliner Register
  • 12. Juni 2017
    Am 12. Juni 2017 ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 128. Kundgebung mit sogenanntem "Abendspaziergang". Ca. 20-30 Personen nahmen Teil.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 9. Juni 2017
    Am 9.6.2017 stiegen gegen 17Uhr30 am Rosenthaler Platz vier bis fünf BVG-Sicherheitsdienstleistende (in ihrer Uniform) in eine U-Bahn Richtung Herrmannstraße ein. Ein_e Zeug_in hörte, wie einer der Sicherheitsdienstleistenden, der einen Meter entfernt von ihm_ihr stand, anfing, über eine Gruppe junger Menschen, die miteinander arabisch sprachen, zu reden. Das war erkenntlich, weil er immer wieder zur Gruppe blickte und seine Kollegin auf die Gruppe hinwies. Dann sagte er wörtlich: "Wenn ich die schon seh, könnt ich direkt reinschlagen".

    Am Alexanderplatz stiegen die Sicherheitsdienstler_innen aus.
    Quelle: Berliner Register
  • 8. Juni 2017
    Am 08.06.2017 wurde in der Amsterdamer Straße, am BVG-Gebäude, ein gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 5. Juni 2017
    Am 5. Juni 2017 ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 127. Kundgebung mit sogenanntem "Abendspaziergang". Ca. 20-30 Personen nahmen Teil. Um 19:30 Uhr gab es einen zweiten Treffpunkt am S-Bahnhof Lichtenberg.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 5. Juni 2017
    Ein 26-jähriger Mann wird gegen 22.30 Uhr im Großen Tiergarten am Rosengarten aus homofeindlicher Motivation von vier unbekannten Männern bedroht, festgehalten und beraubt.
    Quelle: ReachOut
  • 4. Juni 2017
    Am 04.06.2017 wurden an einer Werbetafel auf dem Gleis am S Hackescher Markt 3 Hakenkreuze entdeckt, die mit Edding geschmiert waren.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 2. Juni 2017
    Ein 47-jähriger Mann wird gegen 17.00 Uhr in der Klopstockstraße aus homofeindlicher Motivation von vier bis fünf unbekannten Personen körperlich angegriffen.
    Quelle: ReachOut
  • 30. Mai 2017
    Am 30.05.2017 hat ein Mann am S-Bahnhof Friedrichsstraße in der

    Nähe des Mahnmals für die deportierten jüdischen Kinder antisemitische Inhalte geäußert. Dieselbe Person wurde dabei schon mehrmals beobachtet.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 30. Mai 2017
    Am Dienstag, den 30. Mai 2017 wurde in einer Bankfiliale am Leopoldplatz eine Gruppe Roma von einer Frau beleidigt. Ein_e Sozialarbeiter_in war mit einer Gruppe von Roma in der Bank. Eine ältere Frau rief ihnen zu: "Was nehmen sie denn hier für Pack auf?!"
    Quelle: Berliner Register
  • 28. Mai 2017
    In der Nacht wird ein 45-jähriger Mann, der auf einer Parkbank im Großen Tiergarten sitzt, aus einer Gruppe von acht Personen heraus, aus homophober Motivation, mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: ReachOut
  • 26. Mai 2017
    Am 26.05. wurden am Hauptbahnhof 3 Aufkleber von rechtsextremen Gruppierungen entdeckt und entfernt, darunter von den Identitären und von Pi.News.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 24. Mai 2017
    Ein Mann hat heute Morgen in Mitte einen Polizeieinsatz ausgelöst. Nach bisherigen Ermittlungen soll der 47-Jährige gegen 7.45 Uhr in einem Backshop am S-Bahnhof Jannowitzbrücke den Hitlergruß gezeigt und dazu laut „Sieg Heil“ gerufen haben. Dazu soll er einen Schwarzen rassistisch beschimpft haben, der jedoch nicht mehr am Ort war als die Polizei eintraf. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen fest. Eine Atemalkoholkontrolle bei ihm ergab einen Wert von rund 2,7 Promille. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung konnte er seinen Weg fortsetzen. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.
    Quelle: Polizeimeldung vom 24.05.2017 Mitte Nr. 1186
  • 23. Mai 2017
    Aufgrund einer rassistischen Beleidigung wurden Polizisten gestern Abend nach Gesundbrunnen gerufen. Den Angaben eines 29 Jahre alten Hausbewohners in der Osloer Straße zufolge habe sein 54-jähriger Nachbar ihn gegen 19.40 Uhr an der Wohnungstür beleidigt. In der Vergangenheit kam es wohl schon des Öfteren zu Streitigkeiten. Die Beamten trafen den Tatverdächtigen nicht an. Gegen ihn wird nun wegen Beleidigung ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 23.05.2017 Mitte Nr. 1173
  • 23. Mai 2017
    Am 23.05. wurden Berlin-Mitte 3 Aufkleber von den Identitären entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 22. Mai 2017
    Am 22.05.2017 wurde ein großes "AfD" Graffiti in der neuen Promenade am Hackeschen

    Markt entdeckt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 22. Mai 2017
    Am 22.5. Mai ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 125. Kundgebung mit sogenanntem "Abendspaziergang". Ca. 20-30 Personen nahmen Teil.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 21. Mai 2017
    Am Ausgang des U-Bahnhofes Pankstraße fanden sich NPD-Aufkleber mit dem Slogan „Dexit jetzt!“. Diese wurden, soweit entdeckt, entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 21. Mai 2017
    Am Mittag des 21.05.2017 wurde ein Mann in Mitte mit Fäusten in den Rücken geschlagen. Den Angaben des 46 Jahre alten Opfers und seines 26-jährigen Lebensgefährten zufolge seien beide Hand in Hand gegen 13 Uhr die Münzstraße entlang gegangen. Ein Mann lief plötzlich dicht hinter ihnen. An der Ecke Neue Schönhauser Straße habe der 46-Jährige ihn angesprochen, er solle nicht so dicht hinter ihnen laufen. Dieser habe sein Tun aber weiter fortgesetzt und dem 46-Jährigen außerdem mit den Fäusten in den Rücken geschlagen. Alarmierten Polizisten sagte der 45-Jährige dann später, ihm habe es nicht gepasst, dass das Paar Hand in Hand gelaufen sei. Geschlagen habe er ihn allerdings nicht, so seine Aussage. Der 46-Jährige trug leichte Verletzungen davon. Die Polizisten brachten den vorläufig Festgenommenen zu einer Gefangenensammelstelle, in der er sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen musste, bevor er seinen Weg fortsetzen durfte.
    Quelle: Polizeimeldung und Queer.de
  • 20. Mai 2017
    Am Nachmittag des 20.05.2017 wurde ein Mann im Großen Tiergarten von einem unbekannten Mann aus einer vierköpfigen Männergruppe heraus homophob beleidigt. Anschließend hat ihn derselbe Mann zu Boden gestoßen und ihm mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Mann hat sich dann das Funktelefon und die Geldbörse des Angegriffenen genommen. Anschließend flüchtete er zusammen mit den drei anderen Männern, die sich an dem Angriff nicht beteiligt haben sollen. Der Angegriffene erlitt leichte Kopfverletzungen. Er sprach nach dem Angriff ein Paar an, das im Park joggen war, und erzählte ihnen was ihm passiert war. Das Paar rief daraufhin die Polizei.
    Quelle: Polizeimeldung und Queer.de
  • 19. Mai 2017
    Am 19.05. wurden am Hauptbahnhof 4 neue Aufkleber mit der Aufschrift „Islamist NOT Welcome“ von den Identitären entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 19. Mai 2017
    Am 19.5. versuchten ca. 50 Mitglieder der Identitären, das Dach des Justizministeriums in der (rassistisch benannten) Mohrenstraße zu besteigen. Die Polizei verhinderte die Aktion. Unter den Identitären trugen einige NVA-Uniformen. Es nahmen auch Vertreter der Identitären aus anderen Bundesländern teil, darunter Vertreter von Kontrakultur Halle und Identitäre aus Mecklenburg-Vorpommern (z.B. Regionalleiter der IB MV, Vorsitzender von Heimwärts e.V., eines regionalen Identitären-Tarnvereins). Die Polizei ermittelt nach der Aktion gegen den Landesvorstand der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative, der auch bei der vergangenen Abgeordnetenhauswahl für die Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf für die AfD kandidierte.
    Quelle: http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2017/05/21/nach-identitaeren-aktion-...
    Quelle: zeit.de
  • 18. Mai 2017
    Am 18.05. wurden am Hauptbahnhof 3 Aufkleber von den identitären mit der Aufschrift: „Islamist NOT Welcome“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 16. Mai 2017
    In einer 9. Klasse bespricht der Lehrer das Thema Islam, bezieht sich aber nur auf „kritische“, aus Sicht der muslimischen Schüler „einseitig negative“ Darstellungen. Andere Meinungen und positive Beiträge zum Islam oder eine differenziertere Betrachtung wurde nicht zugelassen. Die Schüler_innen fühlten sich sehr machtlos, abgewertet und verließen nach dem Unterricht teilweise wütend die Klasse.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 15. Mai 2017
    Am 15.5. Mai ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 124. Kundgebung mit sogenanntem "Abendspaziergang". Ca. 20 Personen nahmen Teil.
    Quelle: Register Mitte
  • 8. Mai 2017
    Am 08.05. wurde am Hauptbahnhof 1 Aufkleber von Pro Deutschland „Merkel muss weg!“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 8. Mai 2017
    Am 8. Mai ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 123. Kundgebung mit sogenanntem "Abendszapziergang". Es nahmen ca. 20 Personen Teil.
    Quelle: Register Berlin
  • 8. Mai 2017
    Am späten Abend des 8.5.2017 beleidigten zwei Unbekannte einen Mann in Moabit homo-feindlich. Zwei Unbekannte an seiner Wohnungstür in der Lehrter Straße geklopft und ihm, nachdem er diese öffnete, gesagt haben, er solle die Musik leiser machen. Innerhalb dieser Aufforderung sollen sie ihn homo-feindlich beleidigt haben. Anschließend schloss der Mann die Tür und alarmierte die Polizei. Die Unbekannten flüchteten.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 4. Mai 2017
    Am 4. Mai 2017 wurde eine Frau in der Nähe des S+U-Bahnhofs Friedrichstraße angegriffen, nachdem sie eine Person kritisierte, die Plakate mit antisemitischen Inhalten präsentierte und diese auch lautstark skandierte. Nachdem die Frau gegen 16:45 Uhr dem ihr unbekannten Mann sagte, er solle es lassen, da es Antisemitismus sei, schlug dieser ihr mit dem Schild auf den Kopf und mit der Faust ins Gesicht. Als die Frau zu Boden fiel, trat er ihr gegen die Rippen, wobei er deutlich gegen ihren Kopf zielte. In diesem Augenblick griffen Passant_innen ein, was der Betroffenen zur Flucht verhalf. Die Betroffene erlitt mehrere Verletzungen durch den Angriff, welche ohne ihre Schutzhaltung und die Hilfe der Passant_innen weitaus schlimmer hätten ausfallen können.

    Der Angreifer, Usama Z. ist dem Register und der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) bekannt, er stellt seine Schilder mit antisemitischen Texten häufig an vielfrequentierten Orten zur Schau.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 3. Mai 2017
    Gegen 8.10 Uhr wurde ein Neunjähriger am Ausgang des U-Bahnhofs Birkenstraße in Moabit von fünf ihm unbekannten Jugendlichen angegriffen. Nach Aussage des Jungen hätten ihn die etwa 14-Jährigen umringt und einer von ihnen habe ihm mehrmals mit der Hand auf die linke Wange geschlagen. Ein weiterer Jugendlicher aus der Gruppe habe ihn dann rassistisch beleidigt. Anschließend soll sich die Gruppe in Richtung Stromstraße entfernt haben. Der Junge blieb unverletzt. Die Mutter zeigte den Sachverhalt bei der Polizei an.
    Quelle: Berliner Polizei
  • 3. Mai 2017
    Am 03.05. wurde in Berlin-Mitte, nahe des S-Bahnhofs Bellevue an Rohren einer Baustelle, mehrere rechte Graffitti und Schmierereien entdeckt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 3. Mai 2017
    Am 03.05.2017 wurden 7 Aufkleber der Identitären entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Mitte
  • 1. Mai 2017
    Am 1.Mai ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder der rechtspopulistischen Bärgida am Washingtonplatz zur 122. Kundgebung. Anschließen fuhren sie zum Savignyplatz und starteten eine Demo durch Wilmersdorf.
    Quelle: Register Mitte
  • 30. April 2017
    Am 30.4.2017 trug eine Frau auf der angemeldeten Kundgebung „Für die Deutsch-Israelische Freundschaft“ auf dem Pariser Platz eine Israelfahne um die Schultern. Ein Zeuge bemerkte, wie ein Unbekannter mit einem Feuerzeug versuchte, die Fahne anzuzünden. Dieses Vorhaben konnte der junge Mann verhindern, der unbekannte Täter entfernte sich. Die Frau erstattete Anzeige bei der Polizei.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 27. April 2017
    Am Abend des 27.4.2017 wurde in der Nazarethkirchstraße an der geschlossenen Markise im Erdgeschoss eine rechte Parole entdeckt. Dort

    steht "C4 FOR REDS", eine Parole die schon im Jahr 2009/2010 an vielen Orten gesprüht wurde, hauptsächlich auf Häuser, in denen linke Gruppen und Vereine aktiv waren. Diese für Uneingeweihte kryptisch erscheinende Parole wird seit Jahren von Neonazis verwandt. "C4" ist ein Sprengstoff und "reds" steht für alle politisch linken Einstellungen, Gruppen und Personen.
    Quelle: Register Mitte
  • 24. April 2017
    Am 24. April ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 121. Kundgebung mit sogenanntem "Abendszapziergang". Es nahmen ca. 20 Personen Teil.
    Quelle: Register Berlin
  • 21. April 2017
    Am 21. April 2017 verteilte ein Aktivist des „Jugendwiderstands“ am Nettelbeckplatz in Wedding Flyer der Gruppe. Als eine Passantin es ablehnte, einen davon zu nehmen und sich Antisemitismus-kritisch auf den „Jugendwiderstand“ bezog, beschimpfte der Aktivist sie als „Zionistenfotze“ und „blöde Schlampe“ und versuchte die Frau anzuspucken. Anschließend drohte er ihr mit den Worten: „Du hast gerade Glück, dass ich dich nicht die Straße hinunter trete.“ Die Passantin reagierte schlagfertig mit den Worten: „Ich esse Sexisten wie dich zum Frühstück.“
    In den vergangenen zwei Jahren sind Aktivist_innen des „Jugendwiderstands“ mehrmals durch Beschimpfungen, Gewaltandrohungen und physische Attacken auf politische Gegner_innen aufgefallen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 17. April 2017
    Am Abend des 17. Aprils fand die 120. Kundgebung und "Abendspaziergang" von Bärgida statt. Ca. 20 Teilnehmer_innen.
    Quelle: Register Mitte
  • 12. April 2017
    Am 12. April 2017 wurden am U-Bahnhof Reinickendorfer Straße in der U-Bahn zwei Romnija von einem Fahrkartenkontrolleur kontrolliert. Da sie kein Ticket haben, fordert er sie unfreundlich auf, ihren Ausweis zu zeigen und nutzt dann den begriff "Dokumente", weil er den Frauen unterstellt, sie würden kein Deutsch verstehen. Zwei weiße Frauen sagen über die Romnija, die nicht kooperieren, "Die sind aber frech". Der Kontrolleur fühlt sich dadurch bestätigt und sagt "Wir sollten wie die schwarze Garde mit Tasern ausgestattet werden und denen in den Rücken schießen können." Ein Zeuge fordert den Kontrolleur auf, mit ihm den Wagen zu verlassen, und ruft die Polizei.
    Quelle: Register Berlin-Reinickendorf
  • 10. April 2017
    Der 119. sogenannte Abendspaziergang der rechtspopulistischen BärGiDa begann wie üblich auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.30 Uhr mit ca. 20 Teilnehmern.
    Quelle: Register-Mitte
  • 10. April 2017
    Auf dem Schild, welches am Eingang des Grundstücks der Gutsmuths-Grundschule in der Singerstraße angebracht ist, ist folgende Schmiererei in roter Farbe zu lesen: "Islamfreie Zone". Einige Wochen vorher war eine ebenfalls islambezogene Schmiererei entfernt worden.
    Quelle: Email an Registerstelle am 12.04.2017
  • 3. April 2017
    Am 3. April ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 119. Kundgebung mit sogenanntem "Abendszapziergang". Es nahmen ca. 20 Personen Teil.
    Quelle: Register Mitte
  • 3. April 2017
    Am 03.04. wurden Berlin an der Baustelle beim S-Bhanhof Bellevue rechtsextreme Graffitti und Schmierereien entdeckt: 2 Edding-Schriftzüge jeweils über „Refugees welcome“ ein schwarzes „Not“ und „I love (Herz) Hitler“. Das „Not“ wurde gegen ein „FOR“ ausgetauscht.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 1. April 2017
    Beim jährlichen Berliner „Al-Quds“ Marsch hielt Jürgen Grassmann, der Veranstalter, auf der Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor eine vorbereitete Rede, in der er auf mehrere antisemitische Codes zurückgriff. Zitat: "Ein ganzes Volk ist betroffen von der teuflischen Mordlust des saudischen Schreckensregimes. Natürlich stecken die zionistische Führung hinter diesem saudischen Schreckensregime.“
    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA)
  • 31. März 2017
    Um 20.05 Uhr schreit ein BMW-Fahrer einem anderen Autofahrer drei Mal "Sieg Heil" zu. Kurz zuvor haben sich beide Autofahrer angeschrien, weil sie fast einen Unfall miteinander provoziert haben. Der Vorfall hat sich in der Nazarethkirchstrasse ereignet. Der Mann war zwischen 20 und 30 Jahren.
    Quelle: Register Mitte
  • 29. März 2017
    Im Wedding wurde auf einem Schild ein Schriftzug " NAZIKIEZ" entdeckt. Das Wort "NAZI" wurde durch einen Sticker "refugees-welcome" überklebt, sodass dort jetzt "Refugee-Welcome-Kiez" zu lesen ist.
    Quelle: Twitter Meldung
  • 29. März 2017
    An einem Kleidercontainer in Wedding wurde mit Edding die Parole „Nazikiez“ geschrieben. Die Parole wurde unkenntlich gemacht.
    Quelle: Quelle: Berliner Register (via Twitter)
  • 28. März 2017
    In den Nachmittagsstunden des 28.3.2017 beleidigte eine Radfahrerin einen Taxifahrer in Wedding rassistisch. Zeugenaussagen zufolge sei es kurz nach 14 Uhr zu einem den Straßenverkehr betreffenden Streitgespräch zwischen der 41-jährigen Radfahrerin und dem 42 Jahre alten Taxifahrer in der Max- Ecke Schulstraße gekommen. In diesem beleidigte die Radlerin den Autofahrer rassistisch. Gegen die Frau ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz wegen Beleidigung.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 27. März 2017
    Am 27. März ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 117. Kundgebung mit sogenanntem "Abendszapziergang". Es nahmen ca. 20 Personen Teil.
    Quelle: Register Mitte
  • 26. März 2017
    Gegen 4.50 Uhr wird eine 24-jährige Frau in der Panoramastraße von einem unbekannten Mann, der von einer Frau und einem Mann begleitet wird, aus LBGTIQ-feindlicher Motivation angegriffen und schwer verletzt. Quelle: ReachOut
    Quelle: ReachOut
  • 24. März 2017
    Unbekannte Täter beschädigten in der vergangenen Nacht Fenster und Türen des Parteibüros der Partie "Die Linke" in der Malplaquetstraße. Ein Fenster wurde mit Farbe besprüht und eine Tür beschädigt. Diese wurde mit einer klebrigen Masse beworfen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0685
    Quelle: Polizeimeldung
  • 23. März 2017
    In der Jägerstraße in Mitte wird am 23.3.2017 ein Aufkleber des extrem rechten Medienportals FSN mit der Aufschrift „Antifa heißt Opfer sein“ entdeckt. Abgebildet ist zusätzlich eine stilisierte Person, der mehrfach in den Bauch geschossen wurde.
    Quelle: Register Mitte (Twitter)
  • 20. März 2017
    Am 20. März ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 116. Kundgebung mit sogenanntem "Abendspaziergang". Es nahmen ca. 20 Personen Teil.
    Quelle: Register Mitte
  • 20. März 2017
    Bei einem Polizeieinsatz wegen einer nicht angemeldeten Versammlung wurden am Montagnachmittag zwei Polizisten verletzt. Gegen 16.20 Uhr hatten Zeugen die Polizei über zehn Personen informiert, die in der Torstraße in Mitte mit einem Sarg entlang laufen und lautstark "Merkel ist tot" skandieren. Am Rosa-Luxemburg-Platz wurden die Personalien der Teilnehmer durch die Beamten festgestellt. Eine 33-Jährige gab sich als Versammlungsleiterin zu erkennen und beendete die nicht angemeldete Demonstration schließlich. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass gegen einen 37-jährigen Teilnehmer der Versammlung mehrere offene Haftbefehle bestanden. Als die Polizisten den Mann daraufhin festnahmen, leistete er erheblichen Widerstand, indem er um sich trat und schlug. Als die Beamten ihn daraufhin zu Boden brachten, stürmten vier ehemalige Versammlungsteilnehmer, darunter auch die 33-Jährige, auf sie zu. Nach Zeugenaussagen traten und schlugen sie auf die Beamten ein und ermöglichten dem Festgenommenen so die Flucht. Die drei Männer im Alter von 24 und 25 Jahren und die Frau, konnten festgenommen werden.

    Eine Polizeibeamtin erlitt durch die Tritte und Schläge Verletzungen an den Armen und Beinen, blieb aber im Dienst. Ein Polizeibeamter erlitt neben diversen Platzwunden unter anderem einen Kieferbruch und musste in einem Krankenhaus behandelt werden.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0649; http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-mitte-demonstranten-verletzen-polizisten-schwer/19547202.html
  • 19. März 2017
    In Mitte ist ein Mann Opfer einer rassistischen Attacke geworden. Der 30-Jährige war gegen 23.15 Uhr in der Müllerstraße in Wedding unterwegs, als er aus einer Gruppe von sechs bis sieben Personen heraus zunächst rassistisch beleidigt worden sein soll. Daraufhin entwickelte sich ein Streitgespräch, zu dem ein weiterer Unbekannter hinzugekommen und dem Beleidigten mit der Faust in das Gesicht geschlagen haben soll. Als er daraufhin zu Boden ging, soll ihm einer gegen den Kopf getreten haben. Anschließend flüchtete die Gruppe. Der Verletzte wurde noch am Ort von der Besatzung eines alarmierten Rettungswagens behandelt. Die Gruppe konnte flüchten.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0629; http://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article209979689/Mann-in-Wedding-rassistisch-beleidigt-und-angegriffen.html
  • 17. März 2017
    Eine 27-jährige Frau, die in Begleitung ihrer Kinder ist, wird gegen 17.35 Uhr in der U 6 durch einen unbekannten Mann rassistisch beleidigt und mit einer Flasche bedroht. Andere Fahrgäste greifen ein und drängen den Mann am Bahnhof Reinickendorfer Straße aus der U-Bahn.
    Quelle: ReachOut
  • 16. März 2017
    Am 16.3.2017 wurde eine rechtsradikale Hassbotschaft auf einem Werbeplakat von Kentucky Fried Chicken Plakat am Bahnhof Alexanderplatz (Gleis 1 bei den Regionalzügen) entdeckt. Die Aufschrift lautet: "Islamfreie Zone! FREIHEIT!".
    Quelle: Meldung per E-Mail mit Foto
  • 16. März 2017
    Eine 31-jährige Frau wird gegen 14.40 Uhr in einem Lebensmittelgeschäft in der Müllerstraße von einem unbekannten Mann, der in Begleitung einer Frau ist, rassistisch beleidigt und geschlagen.
    Quelle: ReachOut
  • 15. März 2017
    Am 15.03. wurden in Berlin-Tiergarten rechtsextreme Graffitti entdeckt. 3 größere ( von ca. 50 bis 1.50 cm) blaue Graffitis auf einem großen Telecom-Kasten mit der Aufschrift: „Islam stoppen“

    sowie ein 1 Edding-Graffito: „Gegen Neonazis mit Migrationshintergrund“.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 14. März 2017
    An der Tram-Haltestelle Grüntaler Straße wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Nazi-Kiez“ verklebt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 13. März 2017
    Am 13. März ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 115. Kundgebung mit sogenanntem "Abendszapziergang". Es nahmen ca. 15 Personen Teil. Inhalte waren u.A. Plakate "Stoppt Erdogan" und "Make America Great Again" sowie USA-Flaggen.
    Quelle: Register Mitte
  • 11. März 2017
    Zwei 16-jährige Mädchen wurden gegen 20.45 Uhr am Alexanderplatz von einem 17-Jährigen rassistisch beleidigt und getreten.
    Quelle: ReachOut
  • 10. März 2017
    Eine Gedenkstele der Jüdischen Gemeinde Adass Jisroel in Berlin-Mitte ist mit Schriftzügen beschmiert worden. Ein Anwohner hatte verschiedene Schmierereien am frühen Freitagmorgen auf dem Mahnmal nahe dem Wullenwebersteg entdeckt und zunächst die Gemeinde informiert. Diese erstattete anschließend beim LKA Strafanzeige.
    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA); Polizei Berlin
  • 6. März 2017
    Am 06.03. wurden in Berlin-Mitte 2 Aufkleber gesichtet:

    > Identitäre „Jugend komm zu uns“

    > „Merkel muss weg“ (aus Bayern)
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 6. März 2017
    Am 6. März ab 18 Uhr 30 trafen sich die Mitglieder von Bärgida am Washingtonplatz zur 114. Kundgebung mit sogenanntem "Abendszapziergang". Es nahmen ca. 15 Personen Teil.
    Quelle: Register Mitte
  • 5. März 2017
    Ein Mann hat einem 16-Jährigen ein Werbeschild in den Rücken geworfen, weil dieser angegeben hat, schwul zu sein. Der Angreifer wollte den Jugendlichen erneut attackieren und konnte nur von Passanten davon abgehalten werden. Eine Zeugin rief die Polizei.

    (Polizeimeldung Nr. 0506 vom 6.3.2017)
    Quelle: Polizeimeldung
  • 5. März 2017
    05.03 An der Müllerstr/Ecke Fennstr. wurde ein "Merkel muss Weg"- Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 4. März 2017
    In der Straßenbahn der Linie M10 wurde ein Mann, der mit seinem Lebensgefährten unterwegs war, angesprochen, ob er schwul sei. Als er bejahte, wurde er homofeindlich beschimpft und ins Gesicht geschlagen. Die drei Angreifer_innen schlugen ihm anschließend eine Flasche auf den Kopf und flüchteten. Der 39-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen und klagte über Kopfschmerzen. Sein Lebensgefährte blieb unverletzt.

    (Polizeimeldung Nr. 0486 vom 4.2.2016)
    Quelle: Polizeimeldung
  • 4. März 2017
    Am 04.03. wurden im Bereich Berlin-Mitte 3 Aufkleber der Identitären gesichtet: „Wehr Dich“, „Jugend komm zu uns“ und „Bewegung Europa“.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 2. März 2017
    In der Amsterdamer Straße wurde das Symbol 88 und ein Hakenkreuz gesprüht, anschließend übersprüht (mehrere Tage vorher). Daraufhin wurde noch einmal eine 88 gesprüht, die wiederum überdeckt wurde.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 2. März 2017
    An der Straßenecke Amsterdamer Straße/ Müllerstraße wurde ein Hakenkreuz sowie der Zahlencode „88“ geschmiert. Bereits vorher wurde dort „SS“ angebracht, was allerdings wieder übermalt wurde.
    Quelle: Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke
  • 1. März 2017
    Am 01.03.17 wurden auf den Sitzen des U-Bahnhofs Rosenthaler Platz der U8 Richtung Weinmeistertraße rassistische Schmierereien ("No Islam", "Moslems not Welcome") entdeckt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 27. Februar 2017
    Der 113. sogenannte Abendspaziergang der rechtspopulistischen BärGiDa begann wie üblich auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.30 Uhr mit ca. 50 Teilnehmern.
    Quelle: Register-Mitte
  • 25. Februar 2017
    In der Seestr wurde "Wählt AFD" gesprüht.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 24. Februar 2017
    In der Nacht zum Freitag wurde an die Hauswand der Guineastraße 1 ein Hakenkreuz gesprüht. Nach Entdeckung wurde es unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 22. Februar 2017
    Am 22.02.2017 wurden im Bereich Berlin-Mitte 6 Aufkleber gesichtet: einer von Bärgida, 2 von den Identitären, drei von der NPD.
    Quelle: Register-Mitte
  • 20. Februar 2017
    Der 112. sogenannte Abendspaziergang der rechtspopulistischen BärGiDa begann wie üblich auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.30 Uhr mit ca. 50 Teilnehmern.
    Quelle: Register-Mitte
  • 20. Februar 2017
    Im Hauptbahnhof wurden 3 Aufkleber gesehen: 1 selbstgemachter Sticker: „AfD, MuKu Polykriminalität“ und 2 muslimfeindliche Sticker von den Identitären.
    Quelle: Register-Mitte
  • 15. Februar 2017
    Auf einem Sitz an der Tramhaltestelle Louise-Schröder-Platz (Richtung Osloer Straße) wurde Schmierereien mit der Botschaft „Ausländer raus!“. angebracht.
    Quelle: Register-Lichtenberg
  • 13. Februar 2017
    Der 111. sogenannte Abendspaziergang der rechtspopulistischen BärGiDa begann wie üblich auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.30 Uhr mit ca. 50 Teilnehmern. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit der Presse unter dem Stichwort "Lügenpresse".
    Quelle: Register-Mitte
  • 13. Februar 2017
    Am Abend des 13. Februar 2017, dem Jahrestag der Bombardierung Dresdens durch die Alliierten während der 2. Weltkriegs, organisierte die Berliner NPD unter der Hand eine Kundgebung auf dem Pariser Platz. Es versammelten sich etwa 60 Berliner und Brandenburger Neonazis, hielten Transparente der (ehemaligen) Kameradschaften "Vereinte Nationalisten Nord-Ost" und "Freien Nationalisten Rudow" und stellten mit Neonazi-Aufklebern drapierte Kerzen und schwarze Kreuze auf. Als Redner und Versammlungsleiter trat der Berliner NPD-Vorsitzende Uwe Meenen in Erscheinung.

    Nachdem eine Kundgebung des extrem rechten Berliner PEGIDA-Ablegers BärGiDa auf der anderen Seite des Brandenburger Tors beendet war, stieß ein Teil der dortigen Rechten zur NPD-Kundgebung, die auf etwa 80 Menschen anwuchs. Ebenfalls als Teilnehmer trat ein Antisemit auf, der ein Schild mit der Aufschrift "Die Zionisten verbergen sich in dem Geheimdienst. Deshalb führen sie Terror in die Welt." und "Die Zionisten regieren die Welt, nicht Merkel und Obama" zeigte.
    Quelle: www.antifa-berlin.info
  • 6. Februar 2017
    Einem wohnungslosen Mann aus Rumänien wurde die Kontoerröfnung verweigert. Die Spaarkassenfiliale in der Müllerstrasse verweigerte die Kontoeröffnung obwohl es eine gesetzliche Verpflichtung (Umsetzung der Zahlungskontenrichtlinie - 2014/92/EU) gibt, die jedem Verbraucher unabhängig der sozialen Stellung einschließlich für Personen ohne Wohnsitz ein Girokonto auf Guthabenbasis zugesteht. Dabei erhielt er keine schriftliche Begründung
    Quelle: Mitarbeiter Charitas
  • 6. Februar 2017
    In der Nacht vom Montag (06.02) auf Dienstag (07.02) gab es im Wedding mindestens sieben Farbangriffe von Nazis auf Wohnungen in denen sie Antifaschist*innen vermuteten. Das Vorgehen war überall das Gleiche. Es wurden Klarnamen und Beleidigungen an Hauswände oder ins Treppenhaus gesprüht.
    Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/203443
  • 6. Februar 2017
    Der 110. sogenannte Abendspaziergang der rechtspopulistischen BärGiDa begann wie üblich auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.30 Uhr mit ca. 50 Teilnehmern.
    Quelle: Register-Mitte
  • 4. Februar 2017
    Am 04.02. wurden in Berlin Tiergarten rechtsextreme und antimuslimische Aufkleber und Graffitti entdeckt

    - 1 antimuslimischer Aufkleber (wie 03.02. mit der Darstellung eines Schweins, das einen Muslim über einem brennenden Koran grillt)

    - Aufkleber "Asylbetrüger nein Danke“

    - 1 Graffitto „Refugees welcome“ wurde mit einem „NOT“ zwischen den beiden Wörtern hass-verfremdet

    - 2 Graffitti-Schmierereien gegen die Antifa
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 3. Februar 2017
    Am 03.02. wurde Berlin-Tiergarten 1 antimuslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Darauf war eine Darstellung von einem Schwein zu sehen, das einen Muslim über einem brennenden Koran grillt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 2. Februar 2017
    Am 02.02. wurden am Alexanderplatz 2 Aufkleber von den Identitären geklebt.
    Quelle: Register-Mitte
  • 1. Februar 2017
    Der Eingangsbereich eines Hauses in der Sprengelstrasse wurde mit Graffitti, die eine Hassbotschaft zum Inhalt hatte, beschmiert. Die 2 x 5m großen Schmierereien richteten sich mit "....., Du linke Sau" direkt an einen Bewohner_innen des Hauses.
    Quelle: Bürgermeldung - Email
  • 30. Januar 2017
    Der 109. sogenannte Abendspaziergang der rechtspopulistischen BärGiDa begann wie üblich auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.30 Uhr mit ca. 50 Teilnehmern.
    Quelle: Register-Mitte
  • 29. Januar 2017
    Gegen 17.50 Uhr wird ein 29-jähriger Mann in einem Einkaufszentrum in

    der Brunnenstraße von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt und

    bespuckt. Dem 29-Jährigen wird eine Kopfnuss gegeben und er wird durch

    den Unbekannten bedroht.
    Quelle: ReachOut
  • 24. Januar 2017
    Zwei Männer werden gegen 20.10 Uhr in der Dircksenstraße von zwei 18-jährigen Frauen und einem 17- und einem 19-jährigen Mann aus homofeindlicher Motivation beleidigt und angegriffen.
    Quelle: ReachOut
  • 23. Januar 2017
    In den Nachmittagsstunden ist ein Mann von einem minderjährigen Kind und zwei Jugendlichen in Gesundbrunnen rassistisch beschimpft und angegriffen worden.
    Gegen 15.30 Uhr traf der 47-Jährige auf dem U-Bahnhof Osloer Straße auf das Trio und soll zunächst aus der Gruppe heraus mit einer leeren Getränkedose beworfen worden sein. Ein Komplize soll dann den Beworfenen beschimpft haben. Anschließend soll das Trio dem Beschimpften vor die Füße gespuckt haben. Bevor die drei Angreifer die Flucht ergriffen und den Bahnhof verließen, soll ein Verdächtiger dem 47-Jährigen noch gegen ein Bein getreten haben. Zwischenzeitlich alarmierte Polizisten nahmen die mutmaßlichen Angreifer aufgrund der Personenbeschreibungen in der Nähe vorläufig fest. Nach Personalienfeststellungen beziehungsweise erkennungsdienstlichen Behandlungen wurden die Festgenommenen im Alter von 13, 14 und 15 Jahren ihren Eltern übergeben. Das Opfer klagte über Schmerzen am Bein. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 23. Januar 2017
    Der 108. sogenannte Abendspaziergang von BärGiDa hatte seinen Auftakt auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.30 Uhr. In den Redebeiträgen wurde das Ende der Amtszeit des "Islambeschützers" Bundespräsident Gauck gefeiert. Es waren nur eine geringe Anzahl von Teilnehmern vor Ort.
    Quelle: Register-Mitte
  • 23. Januar 2017
    Im Zusammenhang mit einer Ausschreibung für ein Stellenangebot erhielt die gemeinnützige Migrantenorganisation NARUD e.V. eine rassistisch formulierte Email. Hierbei hetzte der Autor gegen den Einsatz des Vereins für Geflüchtete und MigrantInnen und betitelt das Engagement als multikulturelle Propaganda, die nur den Interessen "dahergelaufener Flüchtlinge" diene.
    Quelle: NARUD e.V.
  • 23. Januar 2017
    Der gemeinnützige Verein AMK e.V. erhielt eine Hassmail, in der die afrikanischen Mitarbeiter dazu aufgefordert wurden den Dialog zwischen Christen, Muslimen und Nichtgläubigen einzustellen und das Land zu verlassen ( ".... Also schnell zurück nach Afrika usw. Sonst wird Allah Euch Möchtegernmuslime weiter erniedrigen und dann in die Hölle schicken."). Der Autor der Mail versuchte das Feindbild Muslim durch sarkastische Umdeutungen von Koranzitaten weiter zu untermauern, indem er behauptete "Multikulti/Integration/Demokratie" und die Zusammenarbeit mit "Linke, Grüne, Gutmenschen, Juden, Christen" sei doch nach dem Koran Sünde.
    Quelle: AMK e.V.
  • 16. Januar 2017
    Der 107. sogenannte Abendspaziergang von BärGiDa hatte seinen Auftakt auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.00 Uhr. Die bevorstehende Amtseinführung von Donnald Trump wurde hierbei als ein Signal gefeiert, die auch eine "rechte" Kehrtwende in Europa/Deutschland unterstützt. Der Veranstalter sprach von ca. 60 Teilnehmern.
    Quelle: Register-Mitte
  • 14. Januar 2017
    Gegen 22:00 Uhr wurde ein Reisender, während des Benutzens der Rolltreppe zum Verlassen des U-Bahnhofs Osloer Str. von einen Mann mit dem Gruß "Heil Hitler" angeschrien, körperlich bedrängt und verfolgt. Nach der Benutzung der Rolltreppe verfolgte der Mann sein Opfer weiter, das wegen des Tragens eines Kefiah Tuches als Palästinenser bzw. Muslim wahrgenommen wurde, und schrie "Fuck Taliban". Schließlich zog der Angreifer ein Switchblade Messer und deutete damit fuchtelnd in die Menschenmenge, in der der Reisende Schutz suchte. Das Opfer wandte sich hilfesuchend an BVG Personal, das in der Nähe der Rolltreppe tätig war, woraufhin der Angreifer verschwand. Das BVG Personal hielt es allerdings nicht für nötig den Vorfall ernst zu nehmen und die Polizei zu rufen. Stattdessen setzten sie Spielereien auf ihren Smartphones fort, von welchen sie wegen des Vorfalls kurzzeitig abgelenkt wurden.
    Quelle: Bürgermeldung - Email
  • 9. Januar 2017
    Der 106. sogenannte Abendspaziergang von BärGiDa hatte seinen Auftakt auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.30 Uhr. In den Redebeiträgen sympathisierte sich der Veranstalter mit der bekanntgewordenen rassistischen Sprachregelung der Kölner Polizei (Bsp. "Nafris" für Nordafrikaner). Es waren ca. 50 Teilnehmer vor Ort.
    Quelle: Register-Mitte
  • 4. Januar 2017
    Am 04.01.2017 wurde Berlin-Mitte ein Aufkleber von den Identitären entdeckt.
    Quelle: Register-Mitte
  • 2. Januar 2017
    Eine Anti-Antifa-Parole an der Ecke Holzmarktstraße / Alexanderstraße (an der Jannowitzbrücke), die ursprünglich am 16. Dezember entdeckt und in den folgenden Tagen nochmal erweitert worden war, wurde, nachdem sie zwischenzeitlich übersprüht worden war, erneut aufgetragen. Die Plakat-Wand enthält nun folgenden Text (Rechtsschreibung wie im Original):
    "Die neuen Nazis sind schon da! Die nennt man heute "Antifa"
    168 : 1
    Festung Europa macht die Grenzen Dicht! MOL
    Paris, London, Berlin Volk, steh auf Sturm brich los!"
    Quelle: Berliner Register
  • 2. Januar 2017
    Der 105. Abendspaziergangs von BärGiDa nahm seinen Anfang auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof in Berlin um 18.30 Uhr. In den Redebeiträgen wurde der Terroranschlag vom 19.12.2016 für muslimfeindliche Hetze instrumentalisiert.
    Quelle: Internet
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