Chronik für Register Marzahn-Hellersdorf

  • 14. Juni 2016
    An einer Parkanlage zwischen der U-Bahnlinie U5 und der Mark-Twain-Straße wurden neonazistische Parolen an eine Wand gesprüht. Dort steht mir schwarzer Sprühfarbe „Ausländer raus!“, eine antisemitische Aussage und ein Hakenkreuz.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 14. Juni 2016
    Am Kastanienboulevard wurde ein von Geflüchteten organisiertes Internetcafé in der Nacht von dem 13. auf den 14. Juni beschädigt. Die Scheiben der Eingangstür wurden mit drei Steinen stark beschädigt. Die antirassistische Begegnungsstätte LaLoKa, in der das Internetcafé besteht, wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach von Neonazis bedroht.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 14. Juni 2016
    Am Kastanienboulevard wurde an einer Hauswand eine neonzistische Parole gesprüht. Dort ist zu lesen „MaHe Nazikiez“, was wahrscheinlich „Marzahn-Hellersdorf Nazikiez“ heißen soll. Bedrohungen durch Neonazis trafen kürzlich erst ein alternatives Wohnprojekt, auch in diesem Fall wurde ein „Nazikiez“ beansprucht um politische Gegner einzuschüchtern.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 13. Juni 2016
    An der Zossener Straße fand am späten Nachmittag eine Kundgebung der NPD statt. Neben dem Kreisverband der NPD Marzahn-Hellersdorf beteiligte ich unter anderem der Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke. Die Neonazis zeigten zwei Transparente der NPD und hielten über eine Lautsprecheranlage Redebeiträge. Insgesamt nahmen ca. 20 Personen an der Kundgebung teil.
    Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn Hellersdorf / Register ASH
  • 9. Juni 2016
    Die NPD steht mit ca. 5 Personen vor dem JobCenter an der Kreuzung, Beilsteiner Str./ Allee der Kosmonauten. Sie haben Plakate mit Parolen wie „Gegen Asylbetrug“ und verteilen Flyer.
    Quelle: Augenzeug_in, Polis*
  • 9. Juni 2016
    Auf die SPD-Kreisgeschäftsstelle wurde ein Farbanschlag verübt. Eine Scheibe wurde zertrümmert, Farbbeutelgeschmissen und mit schwarzer Farbe wurde folgende Parole an die Wandgeschrieben:

    "Das Maas ist voll"
    Quelle: SPD-Kreisgeschäftsstelle, Polis*
  • 8. Juni 2016
    Die NPD sammelt Unterschriften vor dem Einkaufszentrum Eastgate.
    Quelle: Augenzeuge, Polis*
  • 8. Juni 2016
    Auf der neonazistischen Facebookseite „Nein zum Heim Marzahn-Hellersdorf“ werden Fotos gepostet einer Baustelle für eine Asylunterkunft. Darunter kommentieren mehrere Personen die Meldung mit rassistischer Hetze und Gewaltaufrufen gegen Geflüchtete. So schreiben mehrere Personen unter anderem „Denkt an die Schweineköpfe !!!“, „schmeißt da tote schweine hin“, „Schweineblut verteilen!!! Alle reden keiner macht was.“

    Andere schreiben, dass sie sich in Reaktion auf den Zuzug der Geflüchteten bewaffnen werden und rufen andere dazu auf, dies auch zu machen: „Hab euch alle schon waffen besorgt lg an Bürger!!!“. Ein anderer Mann schreibt „Molotow ..“, was als direkt Androhung von Brandanschlägen zu werten ist.
    Quelle: AStA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 7. Juni 2016
    Der NPD Kreisverband Marzahn-Hellersdorf veranstaltete eine Kundgebung an der Zossener Straße . Die ca. sieben Neonazis, darunter der Kreisvorsitzende Andreas Käfer, standen mit zwei NPD-Transparenten sowie einer Deutschland-, Reichs- und einer NPD-Flagge an der Straße um gegen den Bau einer Asylunterkunft zu protestieren.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 6. Juni 2016
    Vor einer NUK werden Merkel-muss-weg-Sticker gefunden.
    Quelle: Augenzeug_in, Polis*
  • 6. Juni 2016
    Neonazis aus Marzahn-Hellersdorf verbreiten über den twitteraccount „AN_Berlin“ Drohungen gegen ein alternatives Hausprojekt in Hellersdorf. Auf dem Facebookaccout erscheint um 12:11 Uhr ein Posting mit vier Fotos des Hauses mit der Nachricht: „#LaCasa fühlt euch nicht zu sicher. Denn #Hellersdorf ist #Nazikiez. #NSJetzt“. Das Hausprojekt ist in den vergangenen Jahren immer wieder von Neonazis angegriffen wurden.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 6. Juni 2016
    Am Alice-Salomon-Platz findet eine Kundgebung im Gedenken an die Opfer an Opfer rassistischer Gewalt statt. In Redebeiträgen wird die Aufarbeitung des NSU-Komplexes thematisiert und die Perspektive der Überlebenden und deren Angehöriger dargestellt wird. Als eine Brief einer Mutter eines NSU Opfers verlesen wird ruft eine Frau laut dazwischen und verhöhnt die Opfer schwer. Als sie angesprochen wird, die Veranstaltung nicht weiter zu stören wird sie aggressiv und beleidigt eine Person.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 4. Juni 2016
    Der Kreisverband der AfD Marzahn-Hellersdorf veranstaltet an der Stendaler Straße in Hellersdorf einen Infostand. Daran nehmen sechs Personen teil, die Infomaterialien verteilen.Die rechtspopulistische Partei vertritt eine rassistisch Politik die in ihrem Programm gegen geflüchtete Menschen hetzt, sie diffamiert als kriminell und die Gründe für Asyl relativiert. Folglich wird eine restriktive Verschärfungen des Asylrechts in Deutschland gefordert.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 1. Juni 2016
    Am frühen Abend gegen 19:30 Uhr steigt ein Neonazi an der Station Friedrichsfelde-Ost die S-Bahn. Während der Fahrt beginnt er einen anderen Fahrgast zu belästigen. Der betroffene Mann verlässt an der Station Wuhletal die Bahn, woraufhin der Neonazi vor ihm den sogenannten Hitlergruß macht.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 1. Juni 2016
    Vor einem Supermarkt in der Allee der Kosmonauten werden "Nein-zum-Heim"-Aukleber gefunden.
    Quelle: Augenzeug_in, Polis*
  • 31. Mai 2016
    Die NPD Marzahn-Hellersdorf veranstaltet an der Allee der Kosmonauten einen Infostand.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 30. Mai 2016
    An der Ecke Havemannstraße / Eichhorster Straße in Marzahn-Nord findet ein Infostand der NPD Marzahn-Hellersdorf statt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 30. Mai 2016
    An der Flämingstraße in Marzahn fand eine Kundgebung des NPD Kreisverband Marzahn-Hellersdorf statt. Der Anlass war eine Anwohnerversammlung zu der Initiativen aus dem Bezirk und das Bezirksamt eingeladen hatten um mit direkten Anwohnern aus Marzahn-Nord über die geplante Asylunterkunft zu diskutieren.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 28. Mai 2016
    Am Nachmittag startete um 15:00 Uhr eine rechte Demonstration am Alice-Salomon-Platz. Die Veranstaltung wurde von einem rechten Mann aus dem Berliner Hooliganmilieu angemeldet und über Soziale Netzwerke im Internet beworben mit „Gegen Gewalttätige Übergriffe An Frauen Männer Kinder & Tieren“ . Am Startpunkt versammelten sich ca. 35 Personen, darunter bekannte Neonazis. Ein Mitglieder der Berliner NPD aus dem Kreisverband Friedrichshain-Kreuzberg hielt einen Redebeitrag. Die Teilnehmer zogen mit mehreren bemalten Bannern und musikalischer Begleitung aus einem PKW die Hellersdorfer Straße herunter in Richtung S-Bahnhof Wuhletal. Dort endete die Veranstaltung gegen 17:00 Uhr.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 28. Mai 2016
    Der Kreisverband der AfD Marzahn-Hellersdorf veranstaltet an am Freizeitforum in Marzahn einen Infostand. Daran nehmen fünf Personen teil, die Infomaterialien verteilen.Die rechtspopulistische Partei vertritt eine rassistisch Politik die in ihrem Programm gegen geflüchtete Menschen hetzt, sie diffamiert als kriminell und die Gründe für Asyl relativiert. Muslimische Menschen werden allgemein als potenziell Bedrohungen gezeichnet und ihnen das Recht auf freie Auslebung ihrer Religion abgesprochen.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 27. Mai 2016
    Der Kreisverband der NPD Marzahn-Hellersdorf veranstaltete in Kaulsdorf an der Heinrich-Grüber-Straße einen Infostand. Die Neonazis sammeln Unterschriften für die Zulassung für die BVV- und Abgeordnetenhauswahlen im September 2016 und verteilen Propaganda der Partei.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 27. Mai 2016
    Der Kreisverband der NPD Marzahn-Hellersdorf verteilt in Biesdorf Infomaterialen und sammelt Unterschriften für die Zulassung für die BVV- und Abgeordnetenhauswahlen im September 2016.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 26. Mai 2016
    Vor dem Freizeitforum in Marzahn versammelten sich anlässlich einer Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Anhänger der rechtspopulistichen Partei Pro Deutschland. Pro Deutschland, die im Bezirk mit rassistischer Stimmungsmache gegen Geflüchtete versucht sich für die kommenden Wahlen im September zu positionieren, inszenierte sich mit einem eingereichten Bürgerbegehren im Bezirk als Partei, die legitime demokratische Anliegen vertritt. Mehrere Parteimitglieder, darunter der Vorsitzende Manfred Rouhs, posierten mit einem Transparent vorm Gebäude und hielten Redebeiträge vor Beginn der Sitzung.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 25. Mai 2016
    Ein Jugendlicher wird am frühen Abend in der Tram auf Höhe Zossener Straße von einem Erwachsenen angesprochen. Der Mann spricht den Jugendlichen auf das antifaschistische T-Shirt an, dass der Jugendliche trägt und bedroht ihn.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 22. Mai 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilte Parteizeitungen in Kaulsdorf.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 22. Mai 2016
    Auf der Baustelle für eine zukünftige Asylunterkunft in der Martha-Arendsee-Straße wurde gegen 0:20 Uhr ein Brand gelegt. Die Sicherheitsmitarbeiter hörten einen Knall und entdeckten dann ein Feuer an Baumaterialien, welches durch die Feuerwehr gelöscht wurde.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 18. Mai 2016
    Die NPD veranstaltete vor einem Einkaufszentrum am S-Bahnhof Marzahn einen Infostand, an den Mitglieder des Berliner Landesverbandes und des Kreisverbandes Marzahn-Hellersdorf teilnahmen. Daran beteiligten sich Udo Voigt (NPD-Europa-Abgeordneter), Frank Franz (NPD-Bundesvorsitzender), Sebastian Schmidtke (NPD-Landesvorsitzender Berlin), Ronny Zasowk (stellvertretender NPD-Parteivorsitzender), Christian Schmidt (Vorsitzender NPD Pankow) und weitere Neonazis aus Brandeburg und Treptow-Köpenick und Pankow. Dabei wurden Propagandamaterialien verteilt und Unterschriften für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus gesammelt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 17. Mai 2016
    Ein 48-jähriger Mann sowie zwei jüngere Begleiter wurden am Nachmittag gegen 16 Uhr von einem 26-jährigen Mann in der Golliner Straße in Marzahn bedroht und beleidigt. Der 48-jährige Mann hatte den 26-jährigen Mann als Täter eines eine Woche zurück liegenden Angriffes erkannt. Als er den Täter ansprach zog dieser ein Messer und bedrohte die drei Personen damit, während er rassistische Beleidigung äußerte und den Hitlergruß zeigte. Im Anschluss setzt er seinen Weg fort, begleitet von seiner 24-jährigen Partnerin und einem Kind. Die alarmierte Polizei durchsuchte seine Wohnung und nahm den Mann fest. Gegen ihn wird wegen Bedrohung, Beleidigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 14. Mai 2016
    Der NPD Kreisverband Marzahn-Hellersdorf führte in Mahlsdorf einen Infostand durch. Die Neonazis sammelten Unterschriften für die Wahlen des Abgeordnetenhauses und der Bezirksverordnetenversammlung im September 2016.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 13. Mai 2016
    Am Alice Salomon Platz werden Aufkleber der neonazistischen Gruppierung „III. Weg“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 11. Mai 2016
    Am S-Bahnhof Ahrensfelde in Marzahn wurden mehrere Aufkleber für den rechtspopulistischen Aufmarsch „Merkel muss weg“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 11. Mai 2016
    An der Zossener Straße wurden an der Tramhaltestelle Michendorfer Str. neonazistische Schriftzüge entdeckt. Mit einem Filzstift wurde auf die Haltestelle geschrieben „NS zone“ und ein durchgestriches „Antifa“.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 8. Mai 2016
    In der Cecilienstraße werden Aufkleber der "Identären" gefunden.
    Quelle: Augenzeug_in, Polis*
  • 2. Mai 2016
    Auf der Baustelle der zukünftigen Asylunterkunft an der Rudolf-Leonard-Straße wurde am Abend gegen 23:30 Uhr ein Brand gelegt. Mitarbeiter der bereits bestehenden Asylunterkunft auf dem Nachbargelände bemerkten das Feuer an Baumaterialien und konnten den Brand löschen, bevor ein großer Schaden entstand.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 1. Mai 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilt ihre Parteizeitung in Kaulsdorf und Mahlsdorf.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 30. April 2016
    Der Kreisverband der NPD Marzahn-Hellersdorf veranstaltete in Alt-Marzahn einen Infostand. Drei Neonazis der Partei sammelten Unterschriften zur Zulassung zu den kommenden Wahlen im September 2016 für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 30. April 2016
    Neonazis der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“, darunter der Kader und Versammlungsanmelder R. Uttke, besuchen den Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Kaulsdorf. Im Nachgang veröffentlicht ein rechter Twitteraccount ein Foto, auf dem Uttke mit Sozialsenator Czaja (CDU) abgebildet ist. Als Bildunterschrift steht weiter: „#Czaja #Skandal! #Senator von #Berlin heute erneut in harmonischem Gespräch mit einem #Nazi aus #MaHe in #Kaulsdorf“.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 28. April 2016
    Der Kreisverband Marzahn-Hellersdorf der rechtspopulistischen Partei „Alternative für Deutschland“ sammelte in Marzahn-Nord und Marzahn-Mitte Unterschriften für die kommenden Wahlen für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung im September 2016.Die rechtspopulistische Partei vertritt eine rassistisch Politik die in ihrem Programm gegen geflüchtete Menschen hetzt, sie diffamiert als kriminell und die Gründe für Asyl relativiert. Muslimische Menschen werden allgemein als potenziell Bedrohungen gezeichnet und ihnen das Recht auf freie Auslebung ihrer Religion abgesprochen.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 26. April 2016
    Der Kreisverband Marzahn-Hellersdorf der NPD veranstaltete seine "Jahreshauptversammlung KV". Auf der Veranstaltung wurde der Vorstand des Kreisverbandes wieder gewählt, Andreas Käfer bleibt Vorsitzender.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 25. April 2016
    An einer Bushaltestelle am U-Bahnhof Hellersdorf wurde ein Aufkleber an einem Schild angebracht. Darauf steht "refugees not welcome".
    Quelle: Register Lichtenberg / Register ASH
  • 25. April 2016
    Eine junge Frau wurde am Abend an der U-Bahnstation Cottbusser Platz von mehreren Neonazis angegangen. Einer der Neonazis pinkelte sie an.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 24. April 2016
    In der Nacht von Samstag auf Sonntag betreten sechs Personen das Grundstück einer Unterkunft. Mit einem Steinwurf greifen sie ein Bewohnerzimmer an. Die Scheibe geht zu Bruch. Der Pflasterstein verfehlt nur knapp einen Bewohner, der unter dem Fenster schläft. Hätte er nicht gelegen, sondern auf dem Bett gesessen, hätte ihn der Stein voll getroffen. Mit Glück sind alle Bewohner des Zimmers unverletzt.

    Danach beleidigten die sechs Personen weitere Heimbewohner.
    Quelle: NU Glambecker Ring/ Polis*/ RBB Online
  • 22. April 2016
    Der Kreisverband Marzahn-Hellersdorf der rechtspopulistischen Partei „Alternative für Deutschland“ sammelte am Brodowiner Ring in Marzahn-Mitte Unterschriften für die kommenden Wahlen für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung im September 2016. Die rechtspopulistische Partei vertritt eine rassistisch Politik die in ihrem Programm gegen geflüchtete Menschen hetzt, sie diffamiert als kriminell und die Gründe für Asyl relativiert. Muslimische Menschen werden allgemein als potenziell Bedrohungen gezeichnet und ihnen das Recht auf freie Auslebung ihrer Religion abgesprochen.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 22. April 2016
    Die NPD Marzahn-Hellersdorf veranstaltet in Marzahn-Mitte einen Infostand. Mehrere Neonazis verteilen Propaganda an Passant_innen und sammelten Unterschriften für die Abgeordnetenhaus- und BVV-Wahlen im September 2016.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 21. April 2016
    Am Nachmittag fand an der Landsberger Allee eine antifaschistische Kundgebung am ersten befreiten Haus statt. Jährlich wird dort die Befreiung vom Nationalsozialismus gefeiert und dem antifaschistischen Kampf der Roten Armee gedacht. Auch in diesem Jahr versuchten Neonazis der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ die Gedenkkundgebung zu stören. Eine Gruppe von etwa 8 Personen versammelte sich zunächst am Brodowiner Ring. Von dort aus bewegten sie sich dann unter den Augen der Polizei direkt zur Kundgebung um dort die Teilnehmer der Kundgebung durch ihre Präsenz einzuschüchtern.
    Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn Hellersdorf / Register ASH
  • 17. April 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilt ihre Parteizeitung in Kaulsdorf.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 17. April 2016
    Die NPD Marzahn-Hellersdorf veranstaltet am Helene-Weigel-Platz in Marzahn einen Infostand. Mehrere Neonazis verteilen Propaganda an Passant_innen und sammeln Unterschriften für die Abgeordnetenhaus- und BVV-Wahlen im September 2016.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 14. April 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilte Parteizeitungen in der Gegend um die Louis-Lewin-Straße. Daran beteiligt sich auch ein Mitglied des Kreisverbandes Lichtenberg.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 14. April 2016
    Drei Mitglieder des Kreisverbandes der AfD Marzahn-Hellersdorf sammelten an der Havemannstrasse Unterschriften für die kommenden Wahlen für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung im September 2016. Die rechtspopulistische Partei vertritt eine rassistisch Politik die in ihrem Programm gegen geflüchtete Menschen hetzt, sie diffamiert als kriminell und die Gründe für Asyl relativiert. Muslimische Menschen werden allgemein als potenziell Bedrohungen gezeichnet und ihnen das Recht auf freie Auslebung ihrer Religion abgesprochen.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 13. April 2016
    An der U-Bahnstation Kaulsdorf-Nord sammelte die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ Unterschriften für die anstehenden Berliner Wahlen im September 2016.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 13. April 2016
    An einer Litfasssäule Landsberger Allee/Allee der Kosmonauten tauchen mehrere Aufkleber für die rechtsextreme Großdemonstration "Merkel muss weg" geplant anfang Mai in Berlin Mitte.
    Quelle: Augenzeug_in/ Polis*
  • 13. April 2016
    Der NPD Kreisverband Marzahn-Hellersdorf veranstaltet eine sogenannte Klausurtagung anlässlich der anstehenden Wahlen für das Abgeordnetenhaus und die BVV im September 2016.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H
  • 12. April 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilte Parteizeitungen an der Märkischen Allee, in Springfuhl und an der Allee der Kosmonauten
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 11. April 2016
    An der Tramhaltestelle „Betriebshof Marzahn“ mehrere neonazistische Schmierereien entdeckt. Mit schwarzer Sprühfarbe wurde an eine Glasscheibe der Haltestelle „Wir finden EUCH Antifa“ und andere Drohungen gegen politische Gegner_innen der Neonazis gemalt. Auch per Handschrift beschriebene Aufkleber mit „Antifa Hurensöhne“, „Fuck Antifa“„ob ost ob West nieder mit der Roten Pest“ und „wir kriegen euch scheiss Antifa“. Auch eine Sitzbank wurde mit Filzstift beschmiert. Rund um die Haltetstelle herum waren diverse rechte Aufkleber von „Pro Deutschland“, der NPD und mit „Nein zum Heim“ gefunden. An eine Informationstafel war außerdem mit blauer Sprühfarbe „HEIL HITLER“ gesprüht wurden.
    Quelle: Antifaschistisches Kollektiv M-H / Register ASH
  • 11. April 2016
    Auf einem Gehweg nahe der Besarinbrücke wurden auf dem Boden Tags hinterlassen. Die zeitnahe Anbringung lässt auf Neonazis schließen, die gesprühten Kürzel „AA“ stehen für „Anti Antifa“, eine Bezeichnung für die gezielte Bedrohung von politischen Gegner_innen der Neonazis.
    Quelle: Antifaschistisches Kollektiv M-H / Register ASH
  • 11. April 2016
    An der Tramhaltestelle am U-Bahnhof Hellersdorf wurden neonazistische Aufkleber der NPD („Asylflut stoppen“, „Das Boot ist voll“) gefunden und entfernt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 11. April 2016
    An der Tramhaltestelle Stendaler Straße / Zossener Straße wurden neonazistische Parolen gesprüht. Mit schwarzer Sprühfarbe wurde an die Haltestelle „Anti Antifa Wir finden Euch Antifaschisten“ und „Wir finden euch Antifa Fotzen“ gemalt. Auch an deren Orten im Bezirk wurden zeitgleich Drohungen gegen antifaschistische Menschen angebracht.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 11. April 2016
    Im Stadtteilpark Hellersdorf werden neonazistische Parolen auf einen Gehweg gesprüht. Mit weißer Sprühfarbe werden zwei so genannte "SS"-Runen gesprüht.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 9. April 2016
    Mitglieder des Kreisverbandes der AfD Marzahn-Hellersdorf sammelten an der Marzahner Promenade Unterschriften für die kommenden Wahlen für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung im September 2016. Die rechtspopulistische Partei vertritt eine rassistisch Politik die in ihrem Programm gegen geflüchtete Menschen hetzt, sie diffamiert als kriminell und die Gründe für Asyl relativiert. Muslimische Menschen werden allgemein als potenziell Bedrohungen gezeichnet und ihnen das Recht auf freie Auslebung ihrer Religion abgesprochen.
    Quelle: AStA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 9. April 2016
    An der Stendaler Straße veranstaltete der Kreisverband der NPD einen Infostand vorm Marktcenter. Die 6 Neonazis, darunter der Kreisvorsitzende Andreas Käfer, sammelten Unterschriften für die anstehenden Wahlen im September 2016 und verteilten Propagandamaterialien.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 8. April 2016
    In der U-Bahnlinie U5 pöbelt eine Frau einen Mann rassistisch an. Dieser erwidert selbstbewusst, dass die Frau still seien sollte. Die Rassistin belässt es dabei noch einmal zu ihrer Begleiterin sich über den Mann zu beschweren und verlässt dann die Bahn. Keiner der zahlreichen anderen Fahrgäste mischte sich ein, obwohl der Konflikt nicht zu überhören war.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 7. April 2016
    Hakenkreuzschmierereien und andere NS- bzw. neonazistische Symbole wie "SS" oder "88" werden an einem Stromhäuschen entdeckt.
    Quelle: Ordnungsamt
  • 7. April 2016
    An der U-Bahnstation Cottbusser Platz wird eine Mann am Bahngleis rassistisch beleidigt und bedroht. Er wurde unvermittelt von einem anderen Mann beleidigt, dabei fielen Äußerungen wie „Geh zurück in dein Land“. Der Rassist ging so weit dem Mann Gewalt anzudrohen und deutete Schläge an. Als sich der Betroffene entfernte rief er ihm „Deutschland den Deutschen!“ hinterher.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 7. April 2016
    Am Alice-Salomon-Platz zeigen fünf Neonazis am Donnerstag Nachmittag gegen 16:00 Uhr gemeinsam den Hitlergruß in Richtung des Haupteingangs der Alice Salomon Hochschule. Ihr Verhalten ist als klare Drohung gegen die Angehörigen der Hochschule zu verstehen. Die Hochschule und ihre Angehörigen sind bereits in Vergangenheit mehrfach Ziel von Angriffen, Bedrohungen und Sachbeschädigungen geworden durch die lokale Neonaziszene.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 6. April 2016
    Der Kreisverband der rechtspopulistischen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) hielt eine nicht-öffentliche Veranstaltung ab. Thema war unter anderem die Agitation von russisch-sprachigen Bürger_innen aus dem Bezirk für die kommenden Wahlen für Abgeordnetenhaus und Bezirksverordnetenversammlung im September 2016. Die rechtspopulistische Partei vertritt eine rassistisch Politik die in ihrem Programm gegen geflüchtete Menschen hetzt, sie diffamiert als kriminell und die Gründe für Asyl relativiert. Muslimische Menschen werden allgemein als potenziell Bedrohungen gezeichnet und ihnen das Recht auf freie Auslebung ihrer Religion abgesprochen.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 6. April 2016
    Die Berliner Polizei führte Hausdurchsuchungen durch gegen Personen die sich im Internet rassistisch, antisemitisch oder anders volksverhetzend geäußert hatte. Von den zehn durchsuchten Durchsuchungen fanden zwei im Bezirk Marzahn-Hellersdorf statt. Auf der neonazistischen „Nein zum Heim“ Facebookseite werden die Durchsuchungen im Nachgang als Eingriff in die Meinungsfreiheit thematisiert.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 5. April 2016
    In der Alice Salomon Hochschule wird ein antisemitischer Aufkleber entdeckt und daraufhin entfernt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Registe ASH
  • 4. April 2016
    Mehrere soziale Einrichtungen in Marzahn-Hellersdorf sowie eine Bundestagsabgeordnete der Partei „Die Linke“ bekamen eine Postkarte der neonazistischen Partei „III.Weg". Die Postkarte wurde an diverse Personen und Vereine in Berlin und Brandenburg versendet die von den Neonazis angefeindet werden auf Grund ihrer antirassistischen Positionierung. Die Partei „Die Rechte“ fordert die Empfänger_innen auf Deutschland zu verlassen und ihnen die Unterstützung einer „volksfeindliche Politik“ vorgeworfen. Unter den Einrichtungen im Bezirk waren ein alternativer Jugendtreff und ein Verein der sich für Geflüchtete einsetzt.
    Quelle: Neues Deutschland vom 6.4.16 / Register ASH
  • 3. April 2016
    In einer Geflüchtetenunterkunft werden große Hakenkreuzschmierereien auf Duschcontainern entdeckt.
    Quelle: eine Flüchtlings- und Asylunterkunft, Polis*
  • 3. April 2016
    Neonazis feiern im Internet erfolgte Angriffe auf Gegendemonstranten beim Aufmarsch in Hellersdorf und Marzahn am 2. April. Auf Facebook postet die Neonaziseite „NKA Nationales Kollektiv Anhalt“ ein Foto eines verletzten Gegendemonstranten und kommentiert mit „war geil :-)“. Andere Neonazis kommentieren darunter „NKA Justiz“ und „Auf jeden Fall alles oder nichts“.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 2. April 2016
    Ein Neonazi mischt sich zwischen antifaschistische Gegendemonstranten. Dann beginnt er diese zu beschimpfen.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 2. April 2016
    In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde eine Gedenktafel für die Rote Armee am ersten Befreiten Haus an der Landsberger Allee in Marzahn erneut von Neonazis beschmiert. Die Täter benutzen dabei eine bitumenartige Masse.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule, Tagesspiegel / Register ASH
  • 2. April 2016
    Eine Nutzerin Facebookgruppe „Wir Hellersdorfer“ kommentiert ein Foto von Gegendemonstranten gegen den Naziaufmarsch mit einem Gewaltauruf. So schreibt sie zu dem Foto der Kreuzung Stendaler Ecke Tagermünder Straße „Gib's Punkte für jeden Antifanten den man erwischt?“
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 2. April 2016
    Rechte Anwohner fotografieren vermeintliche Gegendemonstrant_innen im Umfeld des Naziaufmarsches in Hellersdorf, bedrohen und beleidigen sie. Die Fotos tauchen im Nachgang teilweise auf neonazistischen Facebookseiten auf mit diffamierenden Beschreibungen.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 2. April 2016
    An der Ecke Stendaler Straße / Janus Korzak Straße findet ab 11:00 Uhr eine Kundgebung von ca. 40 Personen statt. Daran nehmen Neonazis der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ und der Gruppe „Freie Pommern“ aus Mecklenburg-Vorpommern teil, die eigenes Transparent zeigen. Die Teilnehmer veranstalten die Kundgebung bis ca. 14:00 Uhr um sich dann dem Naziaufmarsch am Alice-Salomon-Platz anzuschließen.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 2. April 2016
    Am Samstag fand in Hellersdorf ein Naziaufmarsch unter dem Motto „Sicherheit statt Angst“ am Alice-Salomon-Platz statt. Zu der Veranstaltung hatten Neonazis der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ über die rechte Facebookseite „Nein zum Heim“ aufgerufen. Einer der Organisatoren ist langjähriger Kameradschaftsaktivist und kandidiert für die NPD Marzahn-Hellerdorf die die Abgeordnetenhauswahlen in Berlin 2016. Weiter riefen andere Neonazigruppen wie der Landesverband der NPD und Freie Kräfte zu dem Aufmarsch auf.

    Die Neonazis versammelten sich ab 13:00 Uhr auf dem Alice-Salomon-Platz, wo der Demonstrationszug um 14:30 Uhr mit ca. 150 Personen startete. Der Aufmarsch lief über die Hellersdorfer Straße Richtung Eisenacher Straße, über den Blumberger Damm und Allee der Kosmonauten in Richtung S-Bahnhof Marzahn. Im Verlauf der Demonstration kam es zu diversen Vorfällen wie Angriffen und dem Zeigen von Hitlergrüßen, es werden rassistische und antisemitische Parolen gerufen, Politischer Gegner_innen beleidigt und bedroht. Weiter trugen Versammlungsteilnehmer Waffen wie so genannte Quarzhandschuhe und sammelten am Rand Wurfmaterialien aus dem Gleisbett der Tram in Marzahn.

    Die Teilnehmer setzen sich aus Anhängern der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“, der NPD, der Partei „Die Rechte“ und des „III. Wegs“, „Bürgerinitiative für ein lebenswertes Marzahn-Hellersdorf e.V.“ und vom Berliner „PEGIDA“-Ableger „BÄRGIDA“. Dazu waren Neonazis verschiedener Freier Kräfte und Kameradschaften angereist die als „Autonome Nationalisten“ auftraten wie die „AG Nord Ost“, „Freies Pommern“, „Freie Kräfte Wittstock/Dosse“, „Müritzfunken“, „Nationales Kollektiv Anhalt“ oder die „AN Berlin“.

    An der Spitze des Demonstrationszuges liefen Neonazis des „III. Wegs“ mit einem Transparent auf dem zu Gewalt gegen politische Gegner_innen aufgerufen wurde. Dort stand unter anderem „Linksfaschisten haben Namen und Adressen.

    Als Redner_innen traten unter anderem der Berliner NPD Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke, Marcel R. von NPD Marzahn-Hellersdorf und „Bürgerbewegung“, Matthias Fischer „Gebietsverbandsleiter Mitte“ III. Weg, und Holger Niemann von „Die Rechte“ Niedersachsen auf.

    Am S-Bahnhof Marzahn wurde der Aufmarsch kurz vor 17:00 Uhr beendet.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 2. April 2016
    Ein Teilnehmer des Neonaziaufmarsches zeigt am Alice-Salomon-Platz den so genannten Hitlergruß. Ein Fotograf veröffentlichte ein Foto davon auf Facebook.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 2. April 2016
    Am Rande des Neonaziaufmarsches zeigt ein Anwohner vom Balkon gegen 13:15 Uhr den so genannten Hitlergruß.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 2. April 2016
    Ein Teilnehmer des Neonaziaufmarsches zeigt im Verlauf der Versammlung den so genannten Hitlergruß. Eine Fotografin dokumentiert dies auf einem Foto, das im Internet veröffentlicht wurde. Bei der Person handelt es sich um den Kreisvorsitzenden der NPD.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule, Fotografie Ney Sommerfeld / Register ASH
  • 2. April 2016
    Bei der Kundgebung der Neonazis der „Bürgerbewegung“ an der Ecke Stendaler Straße/ Janusz Korczak Straße in Hellersdorf hetzt einer der Teilnehmer gegen Geflüchtete und ihre Unterstützer_innen. Daraufhin greift die Polizei ein, beschlagnahmt das Megaphon und zeigt den Neonazi wegen des Verdachts auf Volksverhetzung an.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 2. April 2016
    Aus dem Naziaufmarsch der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ erfolgte ein Angriff von ca. 20 Versammlungsteilnehmer aus der Demo heraus. Daran beteiligten sich auch Ordner des Naziaufmarsches. Die Gruppe stürmt abgesprochen los und greift Menschen am Rande der Route an. Da die Polizei den Aufmarsch nicht ausreichend absichert können die Neonazis frei agieren. Eine unbekannte Anzahl von Menschen wird durch Schläge und Tritte verletzt.

    Nachdem die Polizei dazwischen geht können die Angreifer sich wieder in die Demonstration einreihen . Ein Neonazi wird festgenommen.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht, Fotografie Theo Schneider / Register ASH
  • 2. April 2016
    Neonazis der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ und andere die zuvor an dem Aufmarsch teilgenommen hatten versammeln sich am Abend in Hellersdorf. Im Internet wird nachher diese Veranstaltung als „Grillfeier“ beschrieben.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 2. April 2016
    10 Neonazis versammeln sich am Samstag morgens vor dem Denkmal am ersten befreiten Haus an der Landsberger Allee in Marzahn. Die Neonazis gehören der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ an, darunter René Uttke und Patrick Krüger, stellvertretender Vorsitzende der Nazipartei „Die Rechte“ in Berlin. Die Neonazis posieren mit zwei Transparenten und veröffentlichen ein Foto im Internet. Das Denkmal wurde kurz zuvor zweimal von Neonazis beschädigt und beschmiert. Das Haus erinnert an die Befreiung Marzahns vom Nationalsozialismus am 21. April 1945. Es istdas erste von sowjetischen Soldat_innen eingenommene Haus Berlins.
    Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn Hellersdorf
  • 2. April 2016
    An der U-Bahnstation Cottbusser Platz werden sehr viele rechte Aufkleber gefunden. Dabei handelt es sich um Aufkleber der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellerdorf“ auf denen rassistische Parolen stehen. Passant_innen beobachten eine Gruppe von Neonazis die sich zur selben Zeit in einer Kneipe nahe der Station an der Hellersdorfer Straße versammelt, darunter bekannte Mitglieder der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ und der Neonazigruppe „Antikapitalistisches Kollektiv Berlin-Brandenburg“.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 2. April 2016
    An der Elisabethstr./Blumberger Damm werden zwei Aufkleber der flüchtlingsfeindlichen Kampagne „Einprozent“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register, Polis*
  • 1. April 2016
    Der Bezirksbürgermeister erhält eine Postkarte der rechtsextremen Partei "III. Weg". Darauf wird der Adressat aufgefordert auszureisen. Auf der Karte steht die Parole geschrieben "Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen". Auf der Rückseite ist in einem Text von einer angeblich "volksfeindlichen Politik der Bundesregierung, die einen sysstematischen Austausch unseres Volkes mit art- und kulturfremden Ausländern" vorantreibe, die Rede. Danach folgt der Aufruf "verlassen Sie die ungeliebte Heimat".
    Quelle: Bezirksamt
  • 1. April 2016
    In Marzahn sind gehäuft Exemplare einer Pro Deutschland-Zeitung in Briefkästen gefunden worden. Die Publikation enthält gehäuft islamfeindliche Inhalte und diffamiert Medien als "Lügenpresse".
    Quelle: Augenzeug_in, Polis*
  • 1. April 2016
    Im Bezirk werden Plakate aufgehängt die für den Naziaufmarsch am 2. April werben. Unter dem Motto „Sicherheit statt Angst“ werben die Neonazis der „Bürgerbewegung Marazhn-Hellersdorf für ihre Veranstaltung.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 1. April 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilte Parteizeitungen in Marzahn-Mitte.
    Quelle: Antifaschistisches Kollektiv M-H
  • 1. April 2016
    Am ersten befreiten Haus, Landsberger Allee, befindet sich eine Schmiererei mit blauer Schrift (3mX3m) mit den Worten „Ausländer raus, Antifas boxen".
    Quelle: Polzei, Bezirksamt, eine soziale Einrichtung, Polis*
  • 1. April 2016
    In der S-Bahn S7 werden auf der Strecke von Ahrensfelde Richtung Innenstadt von einer Gruppe betrunkener Neonazis laut Parolen gerufen. Keiner der anwesenden Fahrgäste reagiert darauf, vielmehr scheint es akzeptiert zu werden, niemand greift ein oder alarmiert die Bahnsicherheit oder Polizei.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 31. März 2016
    Auf Twitter wird anonym von Neonazis ein so genannter Anti-Antifa Steckbrief gepostet. 20 vermeintliche Fotografen werden als „Antifa Fotografen“ denunziert. Der Steckbrief wurde bereits 2015 mehrfach im Internet von Neonazis verbreitet. Damit verbunden waren auch immer wieder Gewaltaufrufe gegen die als „Lügenpresse“ diffamierten Pressevertreter_innen.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 31. März 2016
    An der U-Bahnstation Cottbusser Platz werden sehr viele rechte Aufkleber gefunden. Dabei handelt es sich um Aufkleber der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellerdorf“ auf denen rassistische Parolen stehen. Passant_innen beobachten eine Gruppe von Neonazis die sich zur selben Zeit in einer Kneipe nahe der Station an der Hellersdorfer Straße versammelt, darunter bekannte Mitglieder der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ und der Neonazigruppe „Antikapitalistisches Kollektiv Berlin-Brandenburg“.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 31. März 2016
    In der Nacht kam es zu einem Vorfall, bei dem sieben vermutlich rechtsmotivierte Personen Parolen grölten und laute Musik spielten. Die Personen befanden sich vor dem Gelände einer Flüchtlings- und Asylunterkunft.
    Quelle: eine Flüchtlings- und Asylunterkunft, Polis*
  • 31. März 2016
    In den Abendstunden wird ein Unterkunftbewohner angepöbelt und beleidigt. Er entschließt sich nach diesem Vorfall dazu, die Flüchtlings- und Asylunterkunft zu verlassen, weil er sich in der Region nicht mehr sicher fühlt.
    Quelle: eine Flüchtlings- und Asylunterkunft, Polis*
  • 29. März 2016
    In einer Kneipe an der Märkischen Allee griff ein Neonazi aus einer rassistischen Motivation heraus in der Nacht 2 Männer an. Der Mann war als Gast der Kneipe unvermittelt auf die 2 anderen Gäste zugegangen, hatte ihnen Sieg Heil entgegen gerufen und einen der beiden geschlagen. Die 2 Männer konnten sich jedoch zur Wehr setzen.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 26. März 2016
    Im Bezirk werden Plakate aufgehängt die für den Naziaufmarsch am 2. April werben. Unter dem Motto „Sicherheit statt Angst“ werben die Neonazis der „Bürgerbewegung Marazhn-Hellersdorf für ihre Veranstaltung.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 25. März 2016
    Drei Mitarbeiter des Wachschutzes der Geflüchtetenunterkunft am Glambecker Ring werden gegen 2.55 Uhr von unbekannten Personen, die rassistische Parolen rufen, mit Steinen beworfen.
    Quelle: ReachOut
  • 24. März 2016
    Der Kreisverband Marzahn-Hellersdorf der NPD sammelte am an der Allee der Kosmonauten Ecke Beilsteiner Straße Unterschriften für die kommenden Wahlen für Abgeordnetenhaus und BVV im September 2016.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 23. März 2016
    Ein Täter, der bereits zuvor Menschen aus rassistischen Gründen bedrohte, ging kurz darauf einen weiteren Geflüchteten los, direkt vor der Asylunterkunft Glambecker Ring. Der 26-Jährige konnte ich retten indem er in die Asylunterkunft floh. Der Täter wurde nicht gefasst.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 23. März 2016
    Ein Unbekannter Täter bedrohte gegen 12:50 Uhr zwei Geflüchtete mit einer Schusswaffe an der Kreuzung Blumberger Damm / Glambecker Ring. Die zwei konnten flüchten und alarmierten in der Notunterkunft Glambecker Ring die Polizei.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 22. März 2016
    In Hellersdorf-Ost werden in der Riesaer Straße rechte Flugblätter verteilt. Auf den Flugblättern wird mit rassistischen Behauptungen für einen Aufmarsch Werbung gemacht, der am 2. April stattfinden soll. R. Uttke, einer der Kader der neonazistischen „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ ist als Verantwortlicher im V.i.s.d.p. angegeben.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 22. März 2016
    In der Martha-Arendsee-Straße in Marzahn werden rechte Flugblätter verteilt. Auf den Flugblättern wird mit rassistischen Behauptungen für einen Aufmarsch Werbung gemacht, der am 2. April stattfinden soll. R. Uttke, einer der Kader der neonazistischen „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ ist als Verantwortlicher im V.i.s.d.p. angegeben.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 19. März 2016
    Ein 16-Jähriger wurde am Samstag Abend von einem Neonazi an der Tramhaltestelle Niemegker Straße in Marzahn aus rassistischen Motiven angegriffen. Ein Unbekannter hatte den Jugendlichen gegen 18 Uhr an der Haltestelle mit Wodka überschüttet, ihn beleidigt und angespuckt. Dann zeigte er gegen den Jugendlichen den Hitlergruß. Die Polizei wurde alarmiert, der Täter jedoch floh.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 19. März 2016
    Am Samstag veranstaltete ein rechter Hooligan eine Demonstration von der U-Bahnstation Cottbusser Platz bis zur Neuen Grottkauer Straße. Die Veranstaltung wurde unter dem Motto „Gegen Gewalttätige Übergriffe An Frauen Männer Kinder & Tieren“ beworben und war als angeblich unpolitische Versammlung angekündigt. Die Versammlung mit ca. 40 Personen verlief ruhig mit Teilnahme vieler Hooligans, auf Durchsagen oder Parolen wurde verzichtet. Die Route verlief die Hellersdorfer Straße herunter bis zur U5 Station „Kaulsdorf-Nord“.

    Teilnehmer trugen vereinzelt Schilder und ein Fronttransparent mit der Aufschrift „STOPT MISSBRAUCH GEWALT.FREI 2016“. Mehrere Teilnehmer trugen einheitliche Kapuzenpullover, die zuvor über Facebook vom Veranstalter beworben wurden. Darauf war zu lesen „Support Germany DIE FAUST DES OSTENS Ladn/Kid's“. Der Organisator Steven K. ist ein Fußballhooligan beim BFC Dynamo und Neonazi, der bereits im November 2014 eine „HoGeSa“ Demonstration in Berlin veranstalten wollte, was damals jedoch scheiterte.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 19. März 2016
    An einer Kneipe an der Ubahnstation Cottbusser Platz (U5) am Ausgang Hellersdorfer Straße versammelten sich am Samstagnachmittag Neonazis. Die neonazistischen Gäste der Kneipe postierten sich gegen 18:00 Uhr vor der Kneipe. Von dort aus beobachteten sie eine Demonstration von rechten Hooligans die zeitgleich auf der anderen Straßenseite stattfand. Immer wieder bedrohen sie Pressevertreter_innen und vermeintliche Antifaschist_innen. Anwesend war auch der Kreisvorsitzende der NPD Andreas Käfer sowie Neonazis der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ und sogenannte „Autonome Nationalisten“ die unter dem Label „Antikapitalistisches Kollektiv Berlin-Brandenburg“ auftreten.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 19. März 2016
    Bekannte Neonazis aus Marzahn-Hellersdorf versuchen eine Kundgebung für Demokratie und Toleranz am Alice-Salomon-Platz zu stören. Noch vor Beginn der Kundgebung taucht ein Neonazi der für die NPD kandidiert und der „Bürgerbewegung Hellersdorf“ zuzurechnen ist auf dem Platz auf und fotografiert die Bühne. Die Neonazis versuchen zudem Pressevertreter an der Arbeit zu hindern, was durch die Polizei unterbunden werden kann. Die Neonazis sitzen am Rande der Kundgebung, machen provozierende Gesten und versuchen durch ihr bedrohliches Auftreten die Kundgebungsteilnehmer einzuschüchtern.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 18. März 2016
    An der Kreuzung Landsberger Chaussee/ Alte Hellersdorfer Sraße veranstalten 10 Neonazis der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellerdorf „von 10:00 bis 12:00 Uhr eine kleine Kundgebung durch. Sie stehen von 14:00 bis 15:00 Uhr an der Ecke Karl-Holtz-Str./R.-Leonhardt-Str. mit einem Transparent und verteilen Flugblätter. Damit mobilisieren sie für einen Aufmarsch in Hellersdorf unter dem Motto „Sicherheit statt Angst“ am 2. April.
    Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn Hellersdorf / Register ASH
  • 18. März 2016
    In der Nähe einer Unterkunft pöbeln Jugendliche Geflüchtete an und rufen Parolen wie "Ausländer raus".
    Quelle: Augenzeug_in/ Polis*
  • 18. März 2016
    An der Station Kaulsdorf-Nord steigen in die volle U-Bahn gegen 17:00 mehrere Männer ein, die sich auf Arabisch unterhalten. Eine weiße Frau starrt die Männer erst an ohne etwas zu sagen. Nachdem die Männer an der Station Cottbusser Platz ausgestiegen sind wendet sie sich an ihre Begleiterin. Sie drückt laut aus, dass die wegen „denen“ ja jetzt immer ein Pfefferspray mit sich tragen würde, womit unmissverständlich die arabisch sprechenden Männer gemeint sind. Da sie es sehr laut sagte hörten weitere Fahrgäste ihre Aussage, jedoch widerspricht niemand.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 15. März 2016
    Eine Gruppe von Geflüchteten wird an einer Bushaltestelle rassistisch beleidigt und danach bespuckt. Die Angegriffenen müssen fliehen.
    Quelle: Augenzeug_in/ Polis*
  • 15. März 2016
    Ein Bewohner der Notunterkunft für Geflüchtete in Marzahn wird angegriffen und verletzt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 14. März 2016
    An eine Straßenlaterne in der Trusetaler Straße wurde ein Hakenkreuz gesprüht. Es wurde nach der Entdeckung übergemalt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 14. März 2016
    In der Trusentaler Straße und Wuhlestraße werden an Straßenlaternen 25 rechte Aufkleber angebracht.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 13. März 2016
    Ein 48-Jähriger Mann wurde am Sonntagnachmittag in Hellersdorf rassistisch beleidigt und angespuckt. Der Mann war gegen 16 Uhr in einem Einkaufszentrum an der Stendaler Straße unterwegs als ihn mehrere Personen ansprachen, beleidigten und einer der Männer ihn dann anspuckte.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 13. März 2016
    Am Sonntag wurde eine 16-Jährige am Alice-Salomon-Platz in Hellersdorf von zwei homophoben Männern attackiert. Die zwei Männer hatten zuvor rassistische Aufkleber mit der Aufschrift „Refugees not welcome“ angebracht.

    Die 16-Jährige griff couragiert ein und wollte die rassistische Propaganda entfernen. Daraufhin wurde sie und eine Begleiterin von den Männern homophob beleidigt und im weiteren Verlauf zu Boden gebracht und verletzt. Auch ein weiterer 18-Jähriger wurde angegriffen beim Versuch zu helfen. Sie wurde im Krankenhaus ambulant behandelt. Die Polizei ermittelt nun wegen wegen Körperverletzung, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 10. März 2016
    In der Maxie-Wander-Straße werden in der Nachbarschaft um die Asylunterkunft rechte Flugblätter verteilt. Auf den Flugblättern wird mit rassistischen Behauptungen für einen Aufmarsch Werbung gemacht, der am 2. April stattfinden soll. Der Organisator des Aufmarsches ist der Bürgerbewegung zu zurechnen.
    Quelle: AStA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 9. März 2016
    Zwei Männer stiegen gegen 17:00 Uhr an der U-Bahnstation Hellersdorf in die U5 in Richtung Alexanderplatz. Die beiden Männer begannen sich laut zu unterhalten, wobei sie sehr gewalttätige frauenverachtende Äußerungen tätigten. Weiter schrien die beiden Männer laut „Sieg Heil“. Trotz der vollen U-Bahn schritt niemand der anderen Fahrgäste ein.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 8. März 2016
    Der NPD Kreisverband sammelt an der Allee der Kosmonauten Unterschriften für die kommenden Wahlen. Daran beteiligen sich mindestens 4 Neonazis, die an der Straße gegenüber eines Hotels stehen. Dieses wurde in der Vergangenheit mehrfach Zielscheibe rassistischer Agitation, da es angeblich Geflüchtete und Migranten beherbergen würde
    Quelle: Antifaschistisches Kollektiv M-H / Register ASH
  • 6. März 2016
    In der Carola-Neher-Straße in Hellersdorf werden in der Nachbarschaft um die Asylunterkunft rechte Flugblätter an Haustüren und in Eingängen gefunden. Auf den Flugblättern wird mit rassistischen Behauptungen für einen Aufmarsch Werbung gemacht, der am 2. April stattfinden soll. Der Organisator des Aufmarsches ist der Bürgerbewegung zu zurechnen.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 6. März 2016
    Im Kiez um den Bürgerpark Marzahn werden Parteizeitungen von “Pro Deutschland” verteilt.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 5. März 2016
    Der NPD Kreisverband veranstaltet gegen Mittag am S-Bahnhof Mahlsdorf einen Infostand vor dem Rewe-Supermarkt. Daran nehmen ca. 10 Neonazis teil.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 5. März 2016
    An einer Jugendeinrichtung in der Rudolf-Leonhard-Straße werden in der Nacht von Freitag auf Samstag mit schwarzem Bitumen rassistische Parolen an eine Wand geschmiert. Dort war zu lesen "FCK RFG" ( = fuck refugees).
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 3. März 2016
    Die rechtspopulistische Partei Pro Deutschland sammelt Unterschriften für ein Bürgerbegehren am Einkaufszentrum Eastgate, nahe dem S-Bahnhof Marzahn.
    Quelle: Antifaschistisches Kollektiv M-H / Register ASH
  • 29. Februar 2016
    Auf der rechten Facebookseite „Nein zum Heim Marzahn-Hellersdorf“ wurden Fotos veröffentlicht, die zeigen wie Neonazis im Bezirk Propagandamaterial verteilen. Mit den Flugblättern wird für die geplante Demonstration am 2. April geworben, Auf den Flugblättern wird unter dem Titel „Sicherheit statt Angst“ ein Aufmarsch am 2. April in Hellersdorf beworben. Die Neonazis machen Fotos vorm Wahlkreisbüro einer Bundestagsabgeordneten der Partei Die Linke in Hellersdorf, der Alice-Salomon-Hochschule und dem Jobcenter Marzahn-Hellersdorf in der Rhinstraße,
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H
  • 29. Februar 2016
    Ein bekannter Neonazi aus Marzahn-Hellersdorf postet in einem sozialen Netzwerk im Internet nationalsozialistische Inhalte. Kai S. postet in seinem Profil bei VKontakte ein Bild von Adolf Hitler mit der Unterschrift “VERMISST SEIT 1945 – Adolf, bitte melde Dich – Deutschland braucht Dich!”. Auf weiteren Fotos stellt der Neonazi seine nationalsozialistische Ideologie offen zur Schau.
    Quelle: AStA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 28. Februar 2016
    Neonazis verteilen um das Schloss Kaulsdorf Flugblätter, in denen ein Naziaufmarsch am 2. April in Hellersdorf beworben wird. Auf der rechten Facebookseite „Nein zum Heim Marzahn-Hellersdorf“ werden anschließend Fotos veröffentlicht.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H
  • 28. Februar 2016
    Die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ verteilte Parteizeitungen in Marzahn-Mitte.
    Quelle: Antifaschistisches Kollektiv M-H
  • 28. Februar 2016
    An Kohlistraße in Mahlsdorf werden an zwei Bushaltestelle rassistische Schmierereien entdeckt. Dort wurde mit einem Filzstift an die Bushaltestellen unter anderem „TÜRKEN AN DIE WAND UND FEUER“ und „KRIMINELLE AUSLÄNDER RAUS AUS DEUSCHLAND“ und andere rassistische Gewaltaufrufe geschmiert.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 27. Februar 2016
    Angetrunkene Jugendliche werfen eine Flasche auf eine Geflüchtetenunterkunft. Eine Fensterscheibe geht zu Bruch.
    Quelle: BA, Polis*
  • 27. Februar 2016
    Ein unbekannter Mann beschimpft und beleidigt Geflüchtete vor einer Einrichtung für Geflüchtete. Er bezichtigt die Einrichtung und die Geflüchteten tatsachenwidrig der "Vermüllung" der Straße und verknüpft dies mit rassistischen Beleidigungen.
    Quelle: Augenzeug_in/ Polis*
  • 24. Februar 2016
    Mitarbeiterinnen einer JFE waren mit Flüchtlingskindern unterwegs und wurden im Umfeld einer Nein-zum-Heim-Demo angepöbelt.
    Quelle: Augenzeug/in, Polis*
  • 24. Februar 2016
    Gegen 10:00 Uhr veranstalten Neonazis von der Bürgerbewegung Marzahn-Hellerdorf am Eastgate am S-Bahnhof Marzahn eine Kundgebung um einen Aufmarsch am 2. April zu bewerben. Die Neonazis planen in Hellersdorf auf zu marschieren unter dem Motto „Sicherheit statt Angst“.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 24. Februar 2016
    Neonazis aus der Bürgerbewegung Marzahn-Hellerdorf veranstalten am Brodowiner Ring in Marzahn gegen 12:00 Uhr eine Kundgebung. Dort wird mit Flugblättern und einem Transparent (Aufschrift : „Sicherheit statt Angst“) ein Aufmarsch unter selbigen Motto am 2. April in Hellersdorf beworben.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 24. Februar 2016
    In der Rudolf-Leonard-Straße führen Neonazis von der Bürgerbewegung Marzahn-Hellerdorf am Nachmittag eine kleine Kundgebung durch. Sie stehen von 14:00 bis 15:00 Uhr an der Ecke Karl-Holtz-Str./R.-Leonhardt-Str. mit einem Transparent und verteilen Flugblätter. Damit mobilisieren sie für einen Aufmarsch in Hellersdorf unter dem Motto „Sicherheit statt Angst“ am 2. April.
    Quelle: Augenzeug/in, Polis*, Register ASH
  • 23. Februar 2016
    Am Nachmittag verteilten Neonazis in Marzahn Flugblätter für eine geplante Demonstration am 2. April. Die Neonazis posten im Anschluss Fotos der Aktion auf der Neonazi-Facebookseite „Nein zum Heim Marzahn-Hellerdorf“.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 20. Februar 2016
    Am Nachmittag verteilten Neonazis, unter anderem im Kienbergviertel, in Hellerdorf Flugblätter für einen geplanten Aufmarsch am 2. April. Die Neonazis posten im Anschluss Fotos der Aktion auf der Neonazi-Facebookseite „Nein zum Heim Marzahn-Hellerdorf“.
    Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn Hellersdorf / Register ASH
  • 20. Februar 2016
    Die NPD veranstaltet eine Kundgebungstour durch Berlin. Dabei macht sie auch Halt am Cecilienplatz in Hellerdorf- Süd. Die knapp 12 Neonazis hielten Redebeiträge vom NPD LKW und posierten mit Partei und Reichsfahnen auf dem Platz. Als Redner trat der Berliner Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke auf. Weiter spricht ein Neonazi aus der Bürgerbewegung Hellerdorf, der bisher nicht offen als Parteiaktivist auftritt. Der junge Mann stellt sich als als Direktkandidat der NPD vor. Andere Neonazis versuchten Unterschriften für die Partei in Hinblick auf den kommenden Wahlkampf zu sammeln. Die Kundgebung begann gegen 14:00 Uhr und dauert ca. eine Stunde, wobei kaum Passanten stehen blieben.
    Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn Hellersdorf / Register ASH
  • 18. Februar 2016
    Ein Mitglied der rechtspopulistische Partei Pro Deutschland sammelt Unterschriften für ein Bürgerbegehren am Einkaufszentrum Eastgate, nahe dem S-Bahnhof Marzahn.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 17. Februar 2016
    Am U-Bahnhof Cottbusser Platz geht ein Unbekannter auf eine Frau zu, beleidigt sie und bezeichnet sie als "Flüchtling", wobei er verachtend ein Spucken auf den Fußboden andeutet.

    Sie spricht ihn daraufhin an und sagt ihm, dass "man sowas nicht macht".
    Quelle: Polis*
  • 17. Februar 2016
    Zwei Mitglieder der rechtspopulistische Partei Pro Deutschland sammelt gegen 15:00 Uhr Unterschriften für ein Bürgerbegehren am Einkaufszentrum Eastgate, nahe dem S-Bahnhof Marzahn.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 17. Februar 2016
    Am Helene-Weigel-Platz in Marzahn werden viele rechte Aufkleber gefunden.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 16. Februar 2016
    Ein Mitglied der rechtspopulistische Partei Pro Deutschland sammelt am Nachmittag Unterschriften für ein Bürgerbegehren am Einkaufszentrum Eastgate, nahe dem S-Bahnhof Marzahn.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 15. Februar 2016
    Die rechtspopulistische Partei Pro Deutschland sammelt Unterschriften für ein Bürgerbegehren am Einkaufszentrum Eastgate, nahe dem S-Bahnhof Marzahn.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 15. Februar 2016
    An der Tramhaltestelle Jan-Petersen-Straße in Marzahn kleben über 20 Aufkleber der rechtspopulistischen Partei Pro Deutschland.
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 11. Februar 2016
    Am Nachmittag gegen 15:20 Uhr bedroht ein Neonazi am S-Bahnhof Mehrower Allee mehrere Personen rassistisch. Am Bahngleis in Richtung Innenstadt warten zu diesem Zeitpunkt über 100 Personen auf die S7. Trotzdem greift zunächst niemand der Wartenden ein, als der Neonazi mehrere Männer aus rassistischen Motiven anfängt zu beleidigen und ihnen Gewalt anzudrohen. Die Männer entgegnen ihm, er solle damit aufhören.

    Als ein Zeuge auch interveniert und dem Neonazi sagt, er solle aufhören wird dieser noch aggressiver. Er gestikuliert wild mit einer Bierflasche und deutet an diese als Waffe benutzen zu wollen. Der Täter ist durch neonazistische Codes auf seinen Klamotten klar als Neonazi zu erkennen. Er ruft unter anderem „Komm doch her, dann mach ich dich platt du Scheiß Kanake“.

    Sicherheitsmitarbeiter der Bahn sind auch am Gleis, steigen jedoch untätig in die Bahn nach Ahrensfelde ohne einzugreifen. Der Täter steigt nach einigen Minuten auch in die S-Bahn Richtung Innenstadt.
    Quelle: AStA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 8. Februar 2016
    An der Tramhaltestelle Dingelstädter Straße in Marzahn werden über 70 rechte Aufkleber gefunden. Darunter vor allem Motive mit Verweis auf den rechten Internetblog Nation-Sparta und die rechtspopulistische Partei Pro Deutschland.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 6. Februar 2016
    In der Havemannstraße in Marzahn veranstaltet der NPD Kreisverband einen Infostand. Der Kreisvorsitzende Andreas Käfer und andere Neonazis verteilen Propagandamaterial an Passant_innen und sammeln Unterschriften für die Partei.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 2. Februar 2016
    Am Rebhuhnweg in Marzahn wirbt das rechte Magazin Compact auf einem Werbeplakat. Das zum rechten Kopp Verlag gehörende Magazin vertritt eindeutig rassistische, antisemitische und verschwörungstheoretische Ansätze. Auf dem Plakat wird eine angebliche Zensur in der deutschen Medienlandschaft beklagt und das Magazin angepriesen mit „Lesen, was andere nicht schreiben dürfen!“.
    Quelle: Augenzeug_innebericht / Register ASH
  • 1. Februar 2016
    Ein 11-jähriger Junge wird gegen 17.00 Uhr vor einem Supermarkt von einem unbekannten Radfahrer aus rassistischer Motivation mit dem Fahrrad angefahren.
    Quelle: ReachOut
  • 31. Januar 2016
    Am Nachmittag wurde eine geflüchtete Familie in Marzahn abgegriffen. Die sechsköpfige Familie, zwei Erwachsene und vier minderjährige Kinder, war in einer Straßenbahn der Linie M6 unterwegs. Gegen 15:00 Uhr näherte sich im Wagon ein Mann der Personengruppe und beleidigte die Kinder rassistisch. Die beiden Eltern wurden bedroht und körperlich angegriffen Weitere Fahrgäste versuchten verbal einzugreifen und die Familie zu schützen. Der Vorfall ereignete sich auf Höhe der Straßenbahnhaltestelle Jan-Petersen-Straße in der Nähe der Unterkunft. Es wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.
    Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn Hellersdorf / Register ASH
  • 31. Januar 2016
    Es werden mehrere Aufkleber der "Identitären" in der Nähe des S-Bhf Wuhletal gefunden.

    Dort ist zu lesen "Ein souveräner Staat kennt seine Grenzen".
    Quelle: Polis*
  • 29. Januar 2016
    Am späten Abend gegen 23:05 Uhr fuhr ein dunkles Auto vor der Asylunterkunft am Glambecker Ring vorbei. Ein Bewohner der Unterkunft beobachtet wie der Beifahrer des Autos aus dem Seitenfenster eine Pistole richtet und mehrere Schüsse in Richtung Himmel abgibt. Niemand wird verletzt, die Täter können entkommen. Die Polizei kann im Nachhinein Patronenhülsen sicherstellen die darauf hinweisen, dass es sich um eine Schreckschusswaffe gehandelt hat.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 28. Januar 2016
    Eine Gruppe von 10 Neonazis steht mit 2 Hunden gegen Mitternacht nahe der Asylunterkunft am Glambecker Ring. Als ein Bewohner auf dem Heimweg an ihnen vorbei läuft gehen sie ihm hinterher und rufen ihm hinterher. Nachdem der Bewohner der Asylunterkunft ins Heim gegangen ist zieht die Gruppe weiter um das Heim herum.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 24. Januar 2016
    Jugendliche bewerfen eine halbe Stunde lang eine Einrichtung für Geflüchtete mit Schnellbällen und Eisstücken und rufen Beleidigungen sowie Sätze wie "Ausländer raus". Erst die herbeigerufene Polizei kann die Situation beenden.
    Quelle: Augenzeug_in/ Polis*
  • 23. Januar 2016
    In der Hohensaatener Straße werden auf Müllcontainer, Laternen und Straßenschilder diverse neonazistische Aufkleber geklebt. Darunter Motive des rechten Internetblogs Nation-Sparta mit der Aufschrift „Refugees not welcome“ und andere rassistische Aussagen.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 22. Januar 2016
    Die rechtspopulistische Partei Pro Deutschland sammelt Unterschriften für ein Bürgerbegehren am Einkaufszentrum Eastgate, nahe dem S-Bahnhof Marzahn.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 21. Januar 2016
    An der Brücke vom S-Bahnhof Marzahn zum Einkaufszentrum Eastgate werden Aufkleber von neonazistischen Gruppen verklebt. Darunter Motive vom „III. Weg“.
    Quelle: www.hassvernichtet.de / Register ASH
  • 21. Januar 2016
    Die rechtspopulistische Partei Pro Deutschland sammelt Unterschriften für ein Bürgerbegehren am Einkaufszentrum Eastgate, nahe dem S-Bahnhof Marzahn.
    Quelle: www.hassvernichtet.de / Register ASH
  • 21. Januar 2016
    Acht Bewohner einer Notunterkunft (NU) berichten, dass sie von 6 dunkelgekleideten Männern (nach Aussage kurze Haare/Glatze) von der Bushaltestelle bis zum Eingang des NU-Grundstücks bedrängt und verfolgt wurden. Nach Aussage hat es sich bei einer der Personen um einen ortsbekannten Neonaziaktivisten, der auch in einer rechtsextremistischen Partei Mitglied ist, gehandelt.
    Quelle: NU Glambecker Ring, Polis*
  • 20. Januar 2016
    Die rechtspopulistische Partei Pro Deutschland sammelt Unterschriften für ein Bürgerbegehren am Einkaufszentrum Eastgate, nahe dem S-Bahnhof Marzahn.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 19. Januar 2016
    An einem Parkplatz an der U-Bahnstation Hellersdorf wird "White Pride" und "PEGIDA" gesprüht.
    Quelle: Antifaschistische Kollektiv M-H / Register ASH
  • 18. Januar 2016
    Neonazis, die an der Versammlung an der Jan-Petersen-Straße in Marzahn teilnehmen versuchen anwesende Pressevertreter_innen anzugreifen. Eine Gruppe von ca. 15 Neonazis vermummt sich teilweise und verfolgt die Pressevertreter_innen, die unter Polizeischutz den Ort verlassen müssen.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 18. Januar 2016
    Um 20 Uhr fand eine Versammlung an der Jan-Petersen-Straße in Marzahn statt. Die Versammlung war zuvor auf Facebook und in anderen Sozialen Netzwerken im Internet angekündigt wurden: „Morgen 20 Uhr spontane Demo, gegen Vergewaltigungen von Flüchtlingen! Bei Mixmarkt und Aldi in Marzahn, (Nach dem was eine 13Järige aus Hellersdorf qualvoll erlebt hat. ..)“.

    Entgegen der Formulierung richtet sich die Versammlung rassistisch gegen Geflüchtete, die pauschal für Gewalttaten und Vergewaltigungen verantwortlich gemacht werden. Diese Argumentationen knüpfen an weit verbreitete rassistische Ressentiments an, die Ängste vor der Bedrohung durch Geflüchtete schüren. Es wurden Parolen gerufen die sich gegen Geflüchtete richteten.

    An der Versammlung nehmen rund 250 Personen teil, darunter auch bekannte Neonazis wie René Uttke, Kader der neonazistischen Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf und der ihm nahestehende Marzahner Patrick Krüger, stellvertretender Landesvorsitzender der Nazipartei Die Rechte. Auch der Berliner NPD-Landesvorsitzende Sebstian Schmidtke nimmt an der Versammlung teil. Die Versammlung wurde nach einer Stunde aufgelöst durch die Polizei.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 18. Januar 2016
    An der Landsberger Allee werden an der Tramhaltestelle Brodowiner Ring viele Aufkleber der neonazistischen Internetseite „Nation-sparta“ verklebt. Darauf ist zu lesen „refugees not welcome“.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 18. Januar 2016
    Am Abend gegen 20:00 Uhr wurde auf der neonazistischen Facebookseite „Nein zum Heim Marzahn-Hellersdorf“ der Aufruf zur Gründung einer Bürgerwehr gepostet. Zahlreiche Facebooknutzer kündigten ihre Teilnahme an dieser neonazistischen Gruppe an. Ähnlich wie in vielen anderen Orten stellt dies einen Versuch da von Neonazis sich als Ordnungskraft aufzuspielen und Straßenpräsenz zu schaffen.
    Quelle: AStA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 17. Januar 2016
    Am Sonntagnachmittag versammelten sich Neonazis am Alice-Salomon-Platz in Hellersdorf. Zuvor war über twitter zu einer Versammlung aufgerufen wurden, die sich gegen „linke Gewalttäter“ und Geflüchtete richten sollte. Die Gruppe von ca. 30 Neonazis lief dann als selbsternannte „Kiezstreife“ durch Hellersdorf. Die Demonstration wurde von wenigen Polizeibeamten begleitet und endete wieder am Alice-Salomon-Platz.
    Auf der neonazistischen Facebookseite „Nein zum Heim Marzahn-Hellersdorf“ wurde die Aktion mit Foto beworben mit dem „Motto: Präsenz zeigen gegen Ausländergewalt und linke Übergriffe auf systemkritische Bürger“.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 16. Januar 2016
    Am Samstag demonstrierte die NPD um 15:00 Uhr mit einer Kundgebung an der Marzahner Promenade vor dem Einkaufszentrum Eastgate am S-Bahnhof Marzahn. Daran nahmen 35 Neonazis teil, darunter Landesvorsitzender Sebastian Schmidtke und der Kreisvorsitzende Andreas Käfer. Neben ihnen traten weitere bekannte Neonazis aus Freien Kräften und Bürgerbewegung als Redner auf. Alle versuchten sexualisierte Gewalt mit Geflüchteten in Verbindung zu bringen um so rassistische Vorurteile gegen diese zu schüren.
    Neben den bekannte Neonazis trat eine Rednerin auf, die sich als Cousine der letzte Woche vermisst gemeldeten 13-Jährigen aus Mahlsdorf vorstellte. In ihrer Rede erhob sie starke Vorwürfe gegen die Polizei, welche die Entführung und Vergewaltigung des Mädchens vertuschen würde.
    Neben den Neonazis trat eine Gruppe von ca. 40 Personen auf, die sich aus dem Umfeld des Mädchens und Angehörigen zusammen setzte. Diese Personen gaben einem Fernsehsender Interviews in denen Geflüchteten die Schuld für das Verbrechen gegeben wurde. Ein Mann sagte gegenüber dem Fernsehsender „dass auf diese Gewalt mit Gewalt reagiert werden wird.“
    Begleitet wurden diese Vorwürfe und die Kundgebung mit rassistischen Behauptungen auf Facebookseiten und Blogs, dass Geflüchtete pauschal eine Gefahr für Frauen und Mädchen darstellen würden.
    Gegen 16:30 Uhr löste sich die Kundgebung auf. Der NPD Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke veröffentlichte im Nachgang die Rede der Verwandten des Mädchens im Internet auf Facebook, wo das Video mehrere tausende Male aufgerufen wurde.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 15. Januar 2016
    Am Freitag Nachmittag wurden mehrere Kinder nahe der Kreuzung Brodowiner Ring Ecke Ringenwalder Straße von einem Mann versucht anzugreifen. Der Mann sprach die Kinder auf Deutsch an und zog dann ein Messer mit dem er andeutete ihnen die Kehle durch zu schneiden. Als er dann auf die Kinder zuging konnten diese sich in einen nahe gelegenen Supermarkt flüchten.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 14. Januar 2016
    Auf der neonazistischen Facebookseite „Nein zum Heim Marzahn-Hellersdorf“ wurde am Donnerstag eine Meldung verbreitet, wonach eine 13-Jährige aus Mahlsdorf entführt und vergewaltigt wurde. Die Neonazis verbreiteten diese Meldung auf Grund der Behauptung, die Täter seien Asylsuchende bzw. „Südländer“ gewesen. In der Meldung und Kommentaren wurden Geflüchtete pauschal als Bedrohung für Frauen und Kinder beschrieben und weitere rassistische Mythen verbreitet. Die Meldung der Neonazis wurde im Laufe des Abends über 2300 mal auf Facebook von NutzerInnen geteilt und weitergeleitet.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 12. Januar 2016
    In der Alice-Salomon-Hochschule wird im 1. OG eine rassistische Schmiererei entdeckt. Dort ist an eine Wand geschmiert "rapefugees", eine Anspielung auf rassistische Mythen über die angebliche Bedrohung von Frauen durch Geflüchtete.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 10. Januar 2016
    Eine Gruppe von Neonazis bedroht in der Nacht im Nachtbus mehrere vermeintlich linksalternative Jugendliche. Die Gruppe machen rechte Bemerkungen und drohen dann laut im Bus diese anzugreifen.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 8. Januar 2016
    An einer Sozialeinrichtung in der Hellersdorfer Promenade werden neonazistische Aufkleber angebracht. Dabei handelt es sich um ältere Motive der Nazigruppe “Freie Nationalisten Mitte” und der Homepage freies-netz.com
    Quelle: AstA der Alice-Salomon-Hochschule / Register ASH
  • 8. Januar 2016
    Auf der neonazistischen Facebookseite „Nein zum Heim – Marzahn-Hellersdorf“ wird eine aktualisierte Karte mit angeblichen Asylunterkünften im Bezirk veröffentlicht. Die Liste dazu beinhaltet vermeintliche Informationen zu den Unterkünften. In den Kommentaren unter dem Post wird offen rassistisch gehetzt und Geflüchtete als „Bastarde“ bezeichnet. Eine andere Frau schreibt „Ja und genau bei uns an e strasse (Nr 12) .. 450 leute zwischen kita und grundschule ..klasse... zum kotzen alles“ (Fehler im Original).
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
  • 7. Januar 2016
    Am Abend gegen 20 Uhr wurden in einem Hotel an der Allee der Kosmonauten in Marzahn rechte Farbschmiereien entdeckt. Die Schmiererein befanden sich im 3. OG an Wänden und Türen.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 6. Januar 2016
    Am 6. Januar wird erneut eine schwangere Frau angegriffen. Sie ist bereits mehrere Male zuvor attackiert worden.
    Quelle: GU Blumberger Damm/ Polis*
  • 6. Januar 2016
    Das Büro der "bezirklichen Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf" wird über eine Stunde lang mit Schneebällen und Eisstücken beworfen.
    Quelle: Polis*
  • 4. Januar 2016
    Am 4. Januar wurde eine geflüchtete Frau nahe der Kreuzung Blumberger Damm / Landsberger Allee in Marzahn angegriffen. Die Frau wurde vor einem Supermarkt von einem Mann nieder geworfen, wobei sie sich verletzte. Weitere Männer, die zum Täter gehörten, standen um die Szenerie herum. Der Täter und seine Begleiter konnten unerkannt entkommen. Die Frau alarmierte die Polizei und erstattet Anzeige.
    Quelle: Antifaschistische Nachrichten Marzahn Hellersdorf / Register ASH, Polis*
  • 4. Januar 2016
    An der Dingelständter Straße in Marzahn werden ca. 120 Aufkleber der rechtspopulistischen Partei Pro Deutschland geklebt. Weiter werden Aufkleber entdeckt mit Verweisen auf den rechten Internetblog Nation Sparta.
    Quelle: Antirassistisches Register ASH
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