Chronik für Register Marzahn-Hellersdorf

  • 27. April 2017
    Vor dem Jobcenter in der Allee der Kosmonauten haben Mitglieder der NPD einen Infostand aufgestellt an dem sie Unterschriften sammeln. Somit soll erreicht werden, dass die Partei zur Bundestagswahl auf dem Wahlzettel erscheint.
    Quelle: Caritas / Polis*
  • 24. April 2017
    Am 24.4. werden an verschiedenen Stellen des S-Bahnhofs Mehrower Allee diverse Nazischmiereien festgestellt. Die Schmiererien richten sich gegen Geflüchtete und Antifaschisten und zeigen rassistische und in Neonazi-Kreisen verbreitete Schriftzüge und Symbole wie z.B. "White Power-Area" und das sogenannte Keltenkreuz.
    Quelle: Polis* / PfD
  • 24. April 2017
    Am U-Bhf. Elsterwerdaer Platz werden fünf rechte Aufkleber entdeckt. Zwei richten sich gegen die Bundeskanzlerin und drei gegen die Antifa. Die Aufkleber werden zeitnah entfernt.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 24. April 2017
    Am Rande einer antirassistischen Gedenkkundgebung versuchen Neonazis der „Bürgerbewegung Marzahn“ zu stören. Die Neonazis stehen am Rande der Veranstaltung und verhöhnen mit Lachen und Pöbeleien das Gedenken an einen jungen Mann, an dessen gewaltsamen Mord aus rassistischen Motiven vor 25 Jahren gedacht wird.

    Im Anschluss an die Kundgebung verfolgt die Gruppe von ca. 8 Neonazis antirassistische Teilnehmer_innen und bedroht diese. Bevor es zu einem Angriff kommt können sich die Betroffenen entfernen. Die Polizei beobachtet die Neonazis, greift jedoch nicht ein.
    Quelle: Antifaschistisches Kollektiv M-H / Register ASH
  • 24. April 2017
    An einer Jugendfreizeiteinrichtung am Prötzeler Ring in Marzahn werden rechte Schmierereien entdeckt und entfernt. Eine Parole und mehrere sogenannte „Eiserne Kreuze“ werden an Scheiben und eine Wand im Vorgarten der Einrichtung gesprüht. Die Schmierereien stellen den Versuch einer Einschüchterung von antirassistischen Aktivist_innen dar, die am 24. April eine Podiumsdiskussion in der Jugendfreizeiteinrichtung organisierten.

    Auch am Brodowiner Ring, wo am Nachmittag eine Kundgebung im Gedenken an die Opfer rassistischer Gewalt stattfindet, wurde an der Ecke zur Ringenwalder Straße auf einen Container eine großflächige rassistische Parole gesprüht.
    Quelle: Antifaschistisches Kollektiv M-H / Register ASH
  • 22. April 2017
    Am Abend wird ein Mann mit türkischer Staatsbürgerschaft auf der Neue Grottkauer Straße Ecke Erich-Kästner-Straße von einer Gruppe aus drei bis vier Personen rassistisch beleidigt. Als dieser die Polizei verständigen will wird er mit einem Faustschlag ins Gesicht angegriffen. Durch den Schlag zu Boden gegangen, wird der Mann weiterhin mit Tritten attackiert. Anschließend entfernt sich die Gruppe unerkannt.
    Quelle: Polizei / Polis*
  • 19. April 2017
    Am 7. April werden an mehreren Orten in Marzahn-Nord und Marzahn-Mitte Stromkästen entdeckt, die Unbekannte mit den Farben der sogenannten Reichskriegsflagge beschmiert haben. In Marzahn-Nord werden die Schmierereien rund um den Barnimplatz, in Marzahn-Mitte an der Kreuzung Mehrower Alle/Schleusinger Straße und gegenüber dem S-Bahnhof Mehrower Allee festgestellt. Dies kann als Fortsetzung und Ausweitung einer Serie vom März diesen Jahres gedeutet werden als im Bereich Mehrower Allee/Blumberger Damm in Marzahn-Mitte das gleiche Motiv auf zahlreichen Glascontainern und Stromkästen gefunden worden ist.
    Quelle: Projekt Ponte / PfD
  • 15. April 2017
    Vor einer Geflüchtetenunterkunft in Carola-Neher-Straße ruft ein Mann gegen 22:30 Uhr laut „Sieg Heil“.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 13. April 2017
    Eine Frau wird am U-Bahnhof Hellersdorf beim entfernen eines rechten Aufklebers von einem Neonazis angepöbelt und sexistisch beleidigt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 11. April 2017
    Im Gebiet um die Riesaer Straße werden über 100 Aufkleber der "Autonomen Nationalisten Berlin" und der rechtsextremen Partei "III. Weg" gefunden und teilweise entfernt. Zudem werden Plakate entdeckt, welche für eine rechtsextreme Veranstaltung werben.
    Quelle: Anonym / Polis*
  • 10. April 2017
    Auf dem Alice Salomon Platz vor der Hochschule werden neonazistische Plakat entdeckt und entfernt. Die Plakate werben für den neonazistischen Aufmarsch am 1. Mai 2017 in Halle.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 9. April 2017
    Am 9. April wurden neonazistische Aufkleber in der Gegend um den U-Bahnhof Cottbusser Platz und dem Kastanienboulevard entdeckt und entfernt. Bereits am 7. April war Anwohner_innen eine Gruppe von Neonazis aufgefallen, die sich Kastanienboulevard trafen und vermutlich für die Aufkleber verantwortlich sind.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 8. April 2017
    Auf der Facebookgruppenseite der Hellersdorfer Promenade wird ein Artikel über freie WLAN-Standorte im Bezirk geteilt. Ein User kommentiert darunter: "Kostenloses W-lan ist Mist. Damit können die Flüchtlingsratten gratis ins Netz. Sowas muss sofort unterbunden werden."
    Quelle: Anonym / Polis*
  • 3. April 2017
    Vor dem Jobcenter in der Allee der Kosmonauten wirbt die NPD mit einem Infostand für neue Mitglieder.
    Quelle: Anonym / Polis*
  • 29. März 2017
    In der Nähe der Gemeinschaftsunterkunft Wittenberger Straße werden zwei Geflüchtete Männer von einem Passanten beleidigt und mit eindeutigen Gesten bedroht. Die beiden Männer suchen daraufhin in der Unterkunft Schutz.
    Quelle: GU Wittenberger Straße / Polis*
  • 28. März 2017
    Am 28.3. wird am U-Bahnhof Hellersdorf gegen 16:30 Uhr ein Mann mit einem T-Shirt der Bremer Rechtsrock-Band "Nahkampf" gesehen, die dem in Deutschland verbotenen Neonazi-Netzwerk Blood & Honour nahesteht. "Nahkampf" ist auch mit einem Lied auf einer Version der NPD-Schulhof-CD vertreten (Quelle: Netze gegen Nazis).
    Quelle: Anonym / PfD
  • 24. März 2017
    Der Neonazi Graziani postet auf seiner Facebookseite mehrere Fotos vor einer Baustelle einer zukünftigen Geflüchtetenunterkunft in der Albert- Kuntz- Straße in Hellersdorf. Zuvor hatte Graziani am 20.03.2017 in einem Video auf Facebook rechte Demonstrationen in Hellersdorf angekündigt. In einem 34-minütigen Video sprach er über die kommenden Veranstaltungen, die er mit Unterstützung des „POGIDA“ Organisator und zigfach vorbestraften Neonazi Christian Müller plant: „So, wie gesagt, wir sagen Bescheid (…) wir bauen eine Internetseite auf, wir sind gerade dabei, wichtige Personen werden mit euch den Kontakt schließen, und einmal im Monat, ab 100 oder 150 Mann, kommt nach Berlin und veranstaltet hier eine Demo, mit unser gemeinsamen Ausrüstung die für euch bereit steht.“

    Graziani tritt bei unterschiedlichen neonazistischen Aufmärschen wie BÄRGIDA, aber auch in anderen Bundesländern als Redner auf und verbreitet rassistische Hetze und Verschwörungstheorien über die angebliche Bedrohung durch Geflüchtete.
    Quelle: Antifaschistisches Kollektiv M-H / Register ASH
  • 24. März 2017
    Auf der Facebookseite der NPD Marzahn-Hellersdorf wird in einem Posting rassistisch gegen eine Kampagne einer großen Wohnungsbaugesellschaft gehetzt. Diese hat in einer aktuellen Werbekampagne unter anderem eine schwarze Person auf einem Plakat abgebildet. In dem rassistischen Posting der NPD wird ein Foto eines solchen Plakates mit „Wohnungsneubau für Nafris“ kommentiert.
    Quelle: Projekt Ponte / Register ASH
  • 24. März 2017
    Auf dem Alice-Salomon-Platz werden an einer Plakatwand zwei Aufkleber mit Motiven („Marzahn Hellersdorf Nazikiez“ und „FCK AFA“) neonazistischer Gruppen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 21. März 2017
    In der Märkischen Allee nahe dem S-Bahnhof Ahrensfelde werden Aufkleber der Partei "III. Weg" (Aufschrift: "National. Revolutionär. Sozialistisch") und der NPD (Aufschrift: "Härtere Strafen für Kinderschänder! Finger weg von unseren Kindern! NPD - Die Volksunion!") entdeckt.
    Quelle: Ponte / Polis*
  • 20. März 2017
    In Köpenicker Straße am U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz wird eine rassistische Parole entdeckt. Mit einem Stift wurde „FCK ISLM“ (Abkürzung für „FUCK ISLAM“) in eine Bushaltestelle geschrieben.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 17. März 2017
    Aus einer Gruppe heraus wird vor der Flüchtlingsunterkunft in der Zossener Straße mehrmals "Sieg Heil" und "Ausländer raus" gerufen. Die Sicherheitsmitarbeiter der Unterkunft rufen daraufhin die Polizei, welche zwei junge Männer festnimmt. Bei der Festnahme wird eine verbotene Waffe, ein so gennanter Schlagring, gefunden und beschlagnahmt.
    Quelle: Polizei, Tagesspiegel MaHe-Newsletter / Polis* / Register ASH
  • 12. März 2017
    An der Kreuzung Mehrower Allee/Blumberger Damm entdeckt ein Passant einen in den Farben der Reichsflagge beschmierten Stromkasten. In der Folge werden weitere Stromkästen und Glascontainer, die ebenfalls in den Farben der Reichsflagge beschmiert wurden, entdeckt.
    Quelle: Anonym / Polis*
  • 9. März 2017
    An der S- und U-Bahnstation Wuhletal wird eine rassistische Schmiererei auf einer Wand entdeckt. Dort steht „Fuck Islam“. Die Verkehrsbetriebe wurden informiert und aufgefordert die Schmiererei zu entfernen.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 9. März 2017
    In der Eichhorster Straße wird ein Aufkleber (Motiv: „Merkel muss weg!“) der extrem rechten Gruppierung "Wir für Deutschland!" entdeckt, der für die "Großdemo" am 4.3.2017 in Berlin wirbt.
    Quelle: Projekt Ponte / Register ASH
  • 9. März 2017
    Auf einer Parkbank unterhalb der Ritterburg bzw. des Balancier-Parcours in der Nähe der Marcana-Grundschule und der Geflüchtetenunterkunft in der Wittenberger Straße wurde ein Herz mit dem Inhalt "Pegida + AfD" aufgemalt. In einer anderen Farbe wurde auch noch die "NPD" hinzugefügt. 
    Quelle: Projekt Ponte / Register ASH
  • 7. März 2017
    Zwischen dem S-Bahnhof Springpfuhl und dem Helene-Weigel-Platz werden mehrere Aufkleber der "Patriotischen Aktion" und der "Bürgerbewegung pro Deutschland" mit der Aufschrift "www.stoppt-erdogan.de" entdeckt
    Quelle: Ponte / Polis*
  • 6. März 2017
    Eine Frau beschwert sich im Flur des Bezirksamt lautstark darüber, dass "den Ausländern alles Geld in den Hintern geschoben wird, obwohl sie nur faul rumsitzen." Für Deutsche hingegen wird, ihrer Meinung nach, kein Pfennig ausgegeben.
    Quelle: Polis*
  • 3. März 2017
    Ein BVV-Mitglied der CDU-Fraktion äußert sich in einem Facebook-Post herabsetzend und pauschalisierend gegenüber muslimischen Menschen. Nach einem Besuch in einer Flüchtlingsunterkunft bezeichnet er die Töchter eines tschetschenischen Ehepaars wahrheitswidrig als „Kopftuchmädchen“. Unter den Beitrag postet eine andere Person: „So sind wohl die Meisten. Nehmen ist seliger als geben. Das ist die Maxime der Muslime.“ Die CDU Marzahn-Hellersdorf distanziert sich umgehend von dem Beitrag und löscht ihn zeitnah von ihrer Facebookseite.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 1. März 2017
    Am S-Bahnhof Marzahn werden rassistische Aufkleber ( Motive „Freiheit statt Islamismus“ (Pro Deutschland) und „Refugees not welcome!“ (Pro Patria)) gefunden. Ein weiterer Aufkleber zeigt ein neonazistisches Motiv („Damals wie heute! Nationaler Freiheitskampf!“ Horst Wessel Motiv (Kollektiv 56 und Autonome Nationalisten Berlin).
    Quelle: Projekt Ponte / Register ASH
  • 1. März 2017
    Nahe dem S-Bahnhof Ahrensfelde in der Klandorfer Straße Ecke Märkische Allee werden rassistische Aufkleber entdeckt ( Motive „Freiheit statt Islamismus“ (Pro Deutschland) und „Refugees not welcome!“ (Pro Patria), „Millionen Fremde kosten uns Milliarden! Ausländer in ihre Heimat zurückführen!“ (NPD)).
    Quelle: Projekt Ponte / Register ASH
  • 24. Februar 2017
    In der Martha-Arendsee-Straße werden Propagandamaterialien neonazistischer und rechter Organisationen ("III. Weg" und "Wir für Deutschland") in Briefkästen entdeckt. Die Propaganda des III. Weges richtet sich gegen Geflüchtete und "Wir für Deutschland" gegen die Bundeskanzlerin. Darüber hinaus vereinzelt werden in der Martha-Arendsee-Straße Aufkleber im Umfeld "Fliehen Sie weiter! - Sie werden hier nicht gebraucht" festgestellt.
    Quelle: Augenzeugin / PfD
  • 24. Februar 2017
    Die NPD Marzahn-Hellersdorf äußert sich auf ihrer Facebookseite abfällig gegenüber einem Opfer eines rassistischen Übergriffs vom Vortag: "Ein Armutsflüchtling behauptete im Glambecker Ring in Marzahn beleidigt und bedroht worden zu sein. Vielleicht hat er gehört, daß er als angebliches Opfer rechter Gewalt sofort Aufenthaltsrecht bekommen soll. Zu seiner Anzeige wurde heute prompt die Polizeimeldung 0411 herausgegeben, die sicher bald durch die Lokalpresse verbreitet wird." In den Kommentarspalten äußern sich einige User abfällig gegenüber Asylsuchenden, die z.B. als "kriminelle Asylbetrüger" diffamiert werden.
    Quelle: Projekt Ponte / PfD
  • 23. Februar 2017
    Ein geflüchteter Mann befindet sich nachts auf dem Weg in die Unterkunft in der Maxie-Wander-Straße. Dabei trifft er auf drei Männer, welche versuchen ihn mit Aussagen wie "Geh wieder dorthin, wo du hergekommen bist" und "Was machst du hier?" zu provozieren. Im Verlauf zückt einer der Angreifer ein Messer und bedrängt den Geflüchteten. Während dieser durch das Messer abgelenkt ist, nähert sich ein anderer Angreifer und zerschlägt eine Glasflasche auf seinem Kopf, wodurch er Schnittverletzungen erleidet. Der geflüchtete Mann kann in die Unterkunft fliehen, welche einen Krankenwagen und die Polizei ruft.
    Quelle: GU Maxie-Wander-Straße / Polis*
  • 23. Februar 2017
    Ein Unbekannter attackiert gegen 17:30 Uhr einen 31-jährigen Geflüchteten. Der Unbekannte rempelt ihn zuerst an und fragt ihn dann, ob er ein Geflüchteter sei. Als er dies bestätigt wird er ins Gesicht geschlagen und anschließend mit einem Messer bedroht haben.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei / Register ASH
  • 21. Februar 2017
    In der ersten Etage der Alice Salomon Hochschule wurde in den Herrentoiletten ein neonazistischer Schriftzug entdeckt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 13. Februar 2017
    Neonazis aus dem Umfeld der Partei „Der III. Weg“ hinterließen mehrere schwarze Holzkreuze vor der Alice Salomon Hochschule, fotografierten diese und posten es im Internet. Die Aktion ist Teil des revisionistischen „Gedenkens“ an die Bombardierung Dresdens im Frühjahr 1945, mit der Neonazis versuchen den Nationalsozialismus und seine Verbrechen zu verharmlosen. Zuvor nahmen die Neonazis an einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor teil, an dem sich spektrumsübergreifend neonazistische Strukturen aus Berlin und Brandenburg beteiligten.
    Quelle: AStA Alice Salomon Hochschule / Register ASH
  • 10. Februar 2017
    In der Tramlinie M6 unterhalten sich drei Jugendliche laut über andere Mitschüler. Dabei äußert einer der Jugendlichen sich rassistisch, und spricht über die „Scheiß Ausländer“. Obwohl das Gespräch so laut ist, dass die anderen Fahrgäste davon mitbekommen, reagiert niemand.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 9. Februar 2017
    Am 9.2. wird am Cottbusser Platz ein rechtsextremer Schriftzug ("Nazi-Kiez") festgestellt.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 7. Februar 2017
    Eine Person wird bei der Wohnungsgesellschaft in der Stolberger Straße in Hellersdorf aus rassistischen Gründen abgewiesen. Als Begründung wird angeführt, es würde nicht an Personen vermieten werden „die kein Deutsch sprechen“. Der Betroffene hat sich an Beratungsstellen gewandt, die bei Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt Unterstützung bieten.
    Quelle: Anonym/ Register ASH
  • 6. Februar 2017
    In der Allee der Kosmonauten (Marzahn-Süd) werden Postkarten des neonazistischen III. Wegs in Briefkästen gefunden.Darin wird Stimmung gegen Flüchtlinge gemacht und für die Mitgliedschaft in der Organistaion geworben.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 6. Februar 2017
    Am 06.02.17 wird am Eingang der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Wittenberger Str. 16 ein handgesschriebener Zettel mit folgendem Inhalt gefunden:

    „Wir wollen keine Ausländer“.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 4. Februar 2017
    Der Funktionär der rechten Gruppierung „Internationaler Konvent der Russlandeutschen“ Heinricht Groth wird in der Alice Salomon Hochschule erkannt. Er ist zuletzt 2015 im Bezirk im Zuge einer rassistischen Mobilisierung gegen Geflüchtete aufgetreten und organisierte Versammlungen. Zudem beteiligt er sich aktuell an einer Initiative, die sogenannte Russlanddeutsche für die Wahl der AfD mobilisieren möchte. Nachdem er erkannt wird fordern engagierte Studierende ihn auf die Hochschule zu verlassen, dem er nachkommt.
    Quelle: AStA Alice Salomon Hochschule
  • 3. Februar 2017
    In der Rosenbecker- und Eichhorsterstrasse, in der Nähe eines Abenteuerspielplatzes, werden knapp 15 Aufkleber der NPD mit folgendem Motiv festgestellt:

    "STOPPT DIE SCHLEPPER-MERKEL".
    Quelle: Projekt Ponte / PfD
  • 3. Februar 2017
    In der Stendaler Straße werden mehrere neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern stand „FCK AFA“ (entspricht „fuck antifa“) und „Solidarität mit National Action“ (neonazistische Vereinigung in Großbritanien).
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. Februar 2017
    Nahe dem S-Bahnhof Ahrensfelde werden mehrere rechte Aufkleber entdeckt entfernt, darunter Aufkleber mit den Motiven „Wir bringen den Terror nach Deutschland“ von Pro Deutschland, „Merkel muss Weg“ und „Bildung statt Zuwanderung“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. Februar 2017
    Vor der Alice Salomon Hochschule wurde ein Aufkleber (Motiv: „fuck antifa“) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Januar 2017
    Am 30.1.17 werden an der Ecke Märkische Allee/Klandorfer Straße diverse Aufkleber von der NPD und der DVU festgestellt. Auf den Aufklebern sind u.a. folgende Parolen zu lesen:

    "Deutschland soll deutsch sein! DVU!"

    "Rechts ist richtig! Neue Demokratie wagen! DVU - Die neue Rechte"

    "Ein Herz für Deutschland - Deutsche Stimme" (NPD-Parteizeitung)
    Quelle: Projekt Ponte / PfD
  • 30. Januar 2017
    Am 30.01.17 wird in der Kastanienallee/Cottbusser Straße ein Plakat festgestellt, das den Nationalsozialisten Horst Wessel zeigt. Darauf ist der Spruch "Ein Toter ruft zur Tat" zu lesen.
    Quelle: Anonym / PfD
  • 21. Januar 2017
    Ein geflüchteter Mann wird an der Bushaltestelle am S-Bahnhof Mehrower Allee gegen 21:00 Uhr von vier betrunkenen Männern angegriffen. Nach einer rassistischen Beleidigung („Ausländer raus“) kommen sie auf ihn zu und er wird von einem Täter ins Gesicht geschlagen. Der Betroffene kann daraufhin fliehen und sich in Sicherheit bringen. Der Betroffene möchte anonym bleiben und zeigt den Vorfall nicht bei der Polizei an.
    Quelle: Anonym / Register ASH
  • 20. Januar 2017
    Ein Autofahrer beobachtet gegen 17:20 Uhr an der Kreuzung Bumberger Damm / Eisennacher Straße einen ca. 14-jährigen Jungen, der beim Überqueren der Ampel den Hitlergruß zeigt.
    Quelle: Augenzeug_innenbericht / Register ASH
  • 17. Januar 2017
    In Marzahn-Nord werden an verschiedenen Orten (S-Bahnhof Ahrensfelde/Märkische Allee/Eichhorster Straße) diverse Aufkleber der NPD, DVU und Autonomen Nationalisten (AN) entdeckt.

    Die Aufkleber haben folgenden Inhalt:

    „Antifaschisten haben Namen und Adressen – Gemeinsam holen wir uns unsere Stadt zurück! AN Berlin“

    „Geld für die Oma statt für Sinti & Roma – NPD“

    „Rechts ist richtig! Neue Demokratie wagen – DVU – Die Neue Rechte“

    „Damals wie heute – Nationaler Freiheitskampf – Nationaler Sozialismus“

    Darüber hinaus werden weitere AN-Aufkleber entdeckt. Außerdem wird am gleichen Tag an der Märkischen Allee "Sieg-Heil"-Schriftzug im Schnee entdeckt.
    Quelle: Projekt Ponte / PfD
  • 16. Januar 2017
    Einer der Organisatoren der Spaceparade erhält eine E-Mail mit folgendem Inhalt (Rechtschreibfehler wie im Original):

    "ANTIFAS UND LINKE SPINNER PLANNEN LOVEPARADE ABKLATSCH DURCH MARZAHN HELLERSDORF WIR WERDEN EUCH HINTERN IM WEG STEHEN WIR KRIEGEN EUCH ALLE"
    Quelle: Polis* / PfD
  • 6. Januar 2017
    An der Kreuzung Blumberger Damm / Glambecker Ring steht auf einem Altglascontainer „white power“.
    Quelle: Lichtenberger Register
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