Chronik für Register Friedrichshain-Kreuzberg

  • 24. Dezember 2015
    Unbekannte beschmierten eine Werbetafel am Ostbahnhof mit einem Hakenkreuz.
    Quelle: Polizei
  • 19. Dezember 2015
    Am Nachmittag hielten sich fünf 31-44 Jahre alte Männer auf dem Annemirl-Bauer-Platz auf. Sie tranken Alkohol und spielten über ihre Handys rechte Musik ab. Eine Passantin forderte die Männer auf die Musik anzustellen und wurde daraufhin rassistisch beleidigt. Die fünf Männer wurden vorübergehend festgenommen und ihre Handys beschlagnahmt.
    Quelle: Polizei
  • 19. Dezember 2015
    Am Nachmittag des 19. Dezember wurde ein Mann, der einen „Gay-Israel“ Button an seiner Jacke trug, zwischen dem U-Bahnhof Mehringdamm und der Bergmannstraße aus einer dreier Gruppe heraus beschimpft, geschubst und beraubt.
    Am Aufgang der U-Bahnstation ging ein ca. 25-jähriger Mann, dem der Israel-Button aufgefallen war, sofort auf den Betroffenen los und forderte, diesen zu entfernen. Der aggressiv auftretende Angreifer schubste den Betroffenen und rief fortwährend „Scheiß Zionist“, „Bist du Zionist oder was?“. Der Betroffene und seine Freundin versuchten mehrfach deeskalierend den Täter von seinem Vorhaben abzubringen und durch zügiges Gehen der Situation zu entfliehen. Erst als es dem Täter gelang den Button herunter zu reißen, stellte er die Beschimpfungen und das Schubsen ein. Passant*innen, die das aggressive und bedrohliche Verhalten mitbekamen, reagierten leider nicht. Der Betroffene wurde zum Glück nicht verletzt und hat den Button mittlerweile schon wieder ersetzt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 18. Dezember 2015
    Mehrere Personen spielten in der Öffentlichkeit ein Lied mit rechtsgerichteten Texten ab.
    Quelle: Polizei
  • 18. Dezember 2015
    In der Sonntagstraße wurde eine Frau rassistisch beleidigt.
    Quelle: Polizei
  • 18. Dezember 2015
    Erneut wurde das Büro der pro-kurdischen Partei HDP in der Muskauer Straße beschädigt. Die Glasscheibe der Eingangstür wurde mit einem Pflasterstein eingeworfen.
    Quelle: Polizei
  • 13. Dezember 2015
    Eine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich. Detaillierte Informtaionen liegen dem Register Friedrichshain Kreuzberg sowie der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus vor.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 12. Dezember 2015
    Am Samstag, den 12. Dezember, fand im Kreuzberger Club „Chesters“ in der Glogauer Straße ein neonazistisches Konzert statt. Sacha Korn präsentierte seine neue CD. Bereits 2011 hatte er Lieder zur Schulhof CD der NPD beigesteuert. Auch gibt er immer wieder in extrem Rechten Publikationen, unter anderem auch von der JN, Interviews oder es wird über ihn Berichtet.Er spielte unter anderem Konzerte mit der Neonazi-Hooligan-Band „Kategorie C“ und beim neurechten „Zwischentag“. Darüber hinaus ist er Werbepartner der extrem rechten Bekleidungs-Marke Erik&Sons.
    Noch eine Woche später waren sowohl in der Toreinfahrt als auch direkt am Eingangsbereich des „Chesters“ rassistische und extrem rechte Aufkleber zu finden.
    http://www.blog.schattenbericht.de/2015/12/neonazi-konzert-in-kreuzberg-leider-kein-einzelfall/
    Quelle: Apabiz
  • 10. Dezember 2015
    Nachdem der Geschädigte auf Nachfrage bestätigte, dass er Moslem sei, wurde er muslimfeindlich beleidigt.
    Quelle: Polizei
  • 7. Dezember 2015

    Am Briefkasten der Beratungsstelle ReachOut in der Oranienstr. wird ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift „Natürlich deutsch“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: ReachOut
  • 6. Dezember 2015
    Bei einem Mann wurden auf seinem Handrücken aufgemalte Hakenkreuze entdeckt.
    Quelle: Polizei
  • 5. Dezember 2015
    Ein Man zeigte am Ostbahnhof zweimal den "Deutschen Gruß".
    Quelle: Polizei
  • 5. Dezember 2015
    Nicht zum ersten Mal erhielt eine Person vom Askanischen Platz eine E-Mail mit fremdenfeindlichem Inhalt.
    Quelle: Polizei
  • 3. Dezember 2015
    Auf dem U-Bahnhof Strausberger Platz wird ein antisemitischer Aufkleber der rechtsextremen Partei „Der III. Weg“ festgestellt. Er zeigt die Israel-Fahne überschrieben mit der „Terrorstaat Israel“.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 30. November 2015
    In den letzten Wochen kam es mehrfach zu rassistischen Schmierereien in der Wrangelstraße. Haustüren, -wände und Briefkästen wurden verunstaltet. Die Anwohner*innen stellen sich mit Aushängen öffentlichen gegen die rassistische Hetze.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus
  • 29. November 2015
    An der Ecke Boxhagener Straße/ Holteistraße wurden auf einen Stromkasten mehrere Hakenkreuze mit einem blauen Stift geschmiert.
    Quelle: Berliner Register
  • 23. November 2015
    In einem Laden in der Skalitzer Straße wurde ein Mann aufgrund eines Hausverbots vom Ladendetektiv der Örtlichkeit verwiesen. Hierbei rief er mehrfach:" Heil Hitler"
    Quelle: Polizei
  • 21. November 2015
    Eine Verkäuferin in der Kreuzberger Marheineke Halle erwidert auf die Frage nach der Herkunft von Medjoul-Datteln und ob diese aus Israel kämen, dass für sie dieses Land nicht existiere. Die Datteln würden aus dem Jordantal kommen. Sie spricht in arabisch Beschimpfungen gegen die Käuferin aus. Medjoul-Datteln werden von der BDS Kampagne immer wieder als Ziele für den Warenboykott empfohlen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 16. November 2015
    Auf einem Klingelschild in der Marchlewskistraße wurde ein Hakenkreuz und ein fremdenfeindlichen Schriftzug geschmiert.
    Quelle: Polizei
  • 16. November 2015
    Unbekannte brachen eine Steinflagge Israels aus einem Gedenkstein am Mehringplatz.
    Quelle: Polizei
  • 14. November 2015
    Am Abend fand im Kreuzberger Club Chesters in der Glogauer Straße unter dem Titel „Verlorenes Berlin“ eine Neofolk-Party statt. Die Gäste feierten den Abend über zum bekannten rechten Bands wie etwa „Blood Axis“, „Death In June“, „Dernière Volonté“ und „Sonne Hagal“ ab, wie sich aus der im Nachhinein online veröffentlichten Playlist ergab.
    Blog Schattenbericht
    Quelle: Apabiz
  • 13. November 2015
    Jemand sandte eine rassistische E-Mail an die SPD-Parteizentrale in der Wilhelmstraße.
    Quelle: Polizei
  • 13. November 2015
    Am frühen Freitag Abend tauchte eine Gruppe von Rassisten an der Notunterkunft in der Gürtelstraße auf. Sie lieferten sich ein kurzes Wortgefecht mit dem Security Dienst bei dem unter andere Aussagen fiele wie: es hätten ja auch schon andere Unterkünfte gebrannt.
    Die Security eskortierte die Männer vom Gelände welche sich daraufhin verzogen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 12. November 2015
    Hasskommentare in sozialen Netzwerken waren die Auslöser für insgesamt 10 Hausdurchsuchungen in Berlin. Darunter wurde auch eine Wohnung in Kreuzberg durchsucht. 9 Männern und einer Frau wird vorgeworfen im Internet rassistische Hasskommentare gepostet zu haben. Handys und Computer wurden beschlagnahmt. 4 von ihnen sind der Polizei wegen anderer ähnlicher Delikte, wie das verwenden von Zeichen verfassungswidriger Organisationen bereits bekannt.
    taz
    Tagesspiegel
    Süddeutsche Zeitung
    Quelle: Taz
  • 9. November 2015

    Auf dem Kreuzberger Mehringplatz befindet sich die Installation „Pfad der Visionäre“. Es handelt sich um in den Boden eingelassene Platten mit Zitaten ausgewählter Persönlichkeiten aus UN-Mitgliedsstaaten. Jede Platte ist mit der Landesflagge des Herkunftslandes der entsprechenden Persönlichkeit versehen.
    Für den Staat Israel wurde der Schriftsteller und Begründer des politischen Zionismus Theodor Herzl ausgewählt. Am 9. November wurde die Zerstörung der gläsernen Abdeckung sowie das gezielte Abkratzen der israelischen Fahne festgestellt. Dieser Akt des rituellen Zerstörens der Flagge zeigt den Willen an, die Existenz des Staates Israels nicht anzuerkennen. Die zeitliche Nähe der Tat zum 77. Jahrestag der Reichspogromnacht verstärkt ihre Wirkung. Die Annahme eines antisemitischen Tatmotivs ergibt sich aus der gezielten Auswahl der beschädigten Platte und dem für die Sachbeschädigung gewählten symbolträchtigen Datum.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 5. November 2015
    Im U-Bhf. Schönleinstraße wurde eine Obdachlose beleidigt und zur Herausgabe ihres Rucksacks gezwungen. Dann trat der Täter auf die Geschädigte ein. Auf dem Handrücken hatte er zwei Hakenkreuze.
    Quelle: Polizei
  • 4. November 2015
    An der Finowstraße Ecke Scharnweberstraße sowie Finowstraße Ecke Frankkfurter Allee wurden erneut rassistische Aufkleber entdeckt. Diese waren in den Farben Schwarz-Weiß-Rot gestreift (Reichsflagge) und es stand darauf "Friedrichshain bleibt Deutsch" in Sütterlin.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 2. November 2015
    An der Bushaltestelle Wismarplatz (in Richtung Stokower Straße) wurde am Fahrplan ein Aufkleber entdeckt. Dieser war in den Farben Schwarz-Weiß-Rot gestreift (Reichsflagge) und es stand darauf "Friedrichshain bleibt Deutsch" in Sütterlin. Er wurde entfernt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 2. November 2015
    Das Bild „Vaterland“ an der East-Side Gallery wurde erneut beschmiert. Mit einem schwarzen Stift wurde es mit den Schriftzügen „free Pälestine“, „long live Pälestine“ sowie durchgestrichen „Israel“ bemalt.

     
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 1. November 2015
    An der Sonntagsstraße Ecke Neue Bahnhofsstraße pöbeln zwei Männer einen Men of Colour an und beleidigen ihnaus einer rassistischen Motivaion heraus. Einer ist durch seine Bekleidung als Nazi erkennbar.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 1. November 2015
    Am S-Bahnhof Ostkreuz wurden in den frühen Morgenstunden zwischen 3 und 4 Uhr zwei Menschen, darunter ein Person of Colour, von zwei Männern aus rassistischer Motivation heraus beleidigt, die auch versuchten eine Auseinandersetzung zu provozieren. Die Betroffenen entzogen sich schließlich der Situation Richtung Markgrafendamm.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 30. Oktober 2015
    Am Markgrafendamm wurden in den frühen Morgenstunden zwischen 3 und 4 Uhr zwei Menschen, darunter ein Person of Colour, von zwei Männern rassistisch beleidigt. Ein Passant, der das mitbekam intervenierte, sodass die Männer sich verzogen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 30. Oktober 2015
    Im Axel-Springer-Verlag ging ein Brief mit antisemitischem und homophobem Inhalt ein.
    Quelle: Polizei
  • 30. Oktober 2015
    Über mehrere Monate hinweg wurden an einem Hauseingang Rigaer Straße im Stadtteil Friedrichshain immer wieder antisemitische Aufkleber, zuletzt auch Schmierereien, angebracht. Bereits Ende August 2015 wurde in der Rigaer Straße der anti-rassitistische Aufkleber „Es gibt nicht zu viele Flüchtlinge, sondern du zu viele Rassisten!“ handschriftlich mit den Worten „und Zionisten“ ergänzt. In den nächsten Wochen wurden an demselben Hauseingang Sticker verklebt, die sich gegen die Existenz Israels richteten. Beim Entfernen eines Aufklebers der britischen „Palestinecampaign“, welche ein wichtiger Akteur des internationalen „Boykott Divestement Sanction Movements“ ist, wurde Ende Oktober eine antisemitische Schmiererei an der Beleuchtung des Hauseingangs festgestellt. Sie zeigt Gleichsetzungen von „Hammer und Sichel“ und dem „Davidstern“ mit Hakenkreuzen. Vermutlich auf das engagierte Vorgehen gegen die anti-israelischen Aufkleber rekurrierend, wurde noch „Shalom! viele Grüße“ daneben geschrieben. Die Lampenabdeckung, auf der sich die Schmiererei befand, wurde entsorgt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 30. Oktober 2015
    In einem Hausflur in der Oranienstraße wurden mehrere NPD Aufkleber an die Wand geklebt. In dem Haus befindet sich unter Anderem die Opferberatungsstelle „Reach Out“ sowie die „Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V.“ (KuB e.V.)
    Quelle: KuB e.V.
  • 29. Oktober 2015
    In der Dieffenbachstraße wurde neben das Krankenbett eines Flüchtlings ein Hakenkreuz an die Wand geschmiert.
    Quelle: Polizei
  • 28. Oktober 2015
    Am Mittwoch, den 28. Oktober, kam es am U-Bahnhof Schönleinstraße zu einem antisemitischen Angriff. Die Berliner Polizei und mehrere Zeitungen hatten darüber berichtet.
    Der betroffene Israeli hat der „Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus“ den Vorfall genauer geschildert: Kurz vor 13 Uhr wollte der Kippa tragende junge Mann die U-Bahn an der Station Schönleinstraße verlassen, als er von vier Männern auf arabisch als „Judenschwein“ und „Mörder“ und sexistisch beschimpft wurde. Außerdem fielen die Worte „Palästina“ und „Israel“. Der Israeli bekannte sich selbstbewusst zu seiner jüdischen Identität woraufhin ihn die Täter anspuckten. Im Folgenden wurde er zunächst von zwei und dann von einem Täter bis zum Bahnhofsausgang verfolgt, wo es erneut zu einem Wortwechsel und zu einer weiteren Verfolgung kam. Auf Straßenebene angekommen hielt der Betroffene ein Polizeiwagen an und erstattete eine Anzeige gegen die flüchtigen Täter.
    Tagesspiegel
    BZ
    Berlin Hayom
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 25. Oktober 2015
    Gegen 6.30 Uhr kam es zu einem antisemitischen Angriff. Als ein25 Jähriger am U-Bahnhof Hallesches Tor den Zug verließ, wurde er von einem weiteren Fahrgast angesprochen und gefragt, ob er Jude sei. Nachdem er dies bejahte, schlug ihm der Angreifer ins Gesicht und flüchtet mit der abfahrbereiten U-Bahn Richtung Ruhleben. Das Opfer und ein Bekannter erstatteten direkt danach Anzeige bei der Polizei.
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/gewalt-in-kreuzberg-ant...
    Quelle: Morgenpost
  • 23. Oktober 2015
    Ein Mann zeigte den "Deutschen Gruß" und äußerte "Heil Hitler". Außerdem leugnete er den Holocaust.
    Quelle: Polizei
  • 21. Oktober 2015
    Schon öfter erhielt ein Mann in der Wilhelmstraße eine E-Mail mit rassistischem Inhalt. So erreichte ihn auch heute wieder eine solche Mail
    Quelle: Polizei
  • 15. Oktober 2015
    In der Ringbahn wurden am S-Bahnhof Frankfurter Allee 6 NPD Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie hetzten mit Sprüchen wie "das Boot ist voll" gegen Geflüchtete.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 15. Oktober 2015
    Eine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich. Detaillierte Informtaionen liegen dem Register Friedrichshain Kreuzberg sowie der Recherche- und Informationsstelle vor.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 15. Oktober 2015
    In der Silvio-Meier-Straße besprühten Unbekannte drei Rollläden eines Ladens mit Hakenkreuzen. Ein weiteres befand sich im äußeren Eingangsbereich.
    Quelle: Polizei
  • 15. Oktober 2015
    In der Hausburgstraße wurden mehrere Hakenkreuze auf den Gehweg gemalt.
    Quelle: Polizei
  • 14. Oktober 2015
    Eine Frau aus der Simon-Dach-Straße erhielt eine private Facebook-Nachricht mit rassistsichem Inhalt.
    Quelle: Polizei
  • 11. Oktober 2015
    Ein Mann beleidigte einen Mann am U-Bhf. Kottbusser Tor rassistisch und drohte damit, ihn zu schlagen.
    Quelle: Polizei
  • 9. Oktober 2015
    In einen Treppenaufgang am Halleschen Tor wurden mehrere Hakenkreuze geschmiert.
    Quelle: Polizei
  • 7. Oktober 2015
    Um 11.30 Uhr wird ein 64-jähriger Radfahrer aus einem fahrenden Auto heraus auf der Prinzenstraße Ecke Ritterstraße von dem Beifahrer rassistisch beleidigt. Der 64-Jährige wird von dem Beifahrer, der aus dem Auto springt, mit einem Messer bedroht. Nachdem ein anderer Radfahrer zur Hilfe kommt, flüchtet der Täter unerkannt.
    Quelle: ReachOut
  • 6. Oktober 2015
    In den frühen Morgenstunden kam es zu einem Brandanschlag auf die Liebigstraße 34, ein queer und anarchafeministisches Hausprojekt in Friedrichshain. Das Feuer wurde in der Durchfahrt zum Hinterhof gelegt und griff auch auf die Zwischendecke zur ersten Etage über. Das Feuer wurde von den Bewohner*innen entdeckt und die Feuerwehr gegen 4.00 Uhr alarmiert. Die Feuerwehr konnte das Feuer nach 45 Minuten löschen. Allerdings hätte das Feuer auch einen wesentlich größeren Schaden nehmen können, wenn das Feuer nur etwa 15 Minuten später entdeckt worden wäre. 10 Personen mussten wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.
    Quelle: Liebig34
  • 4. Oktober 2015
    In der Nacht wurden zwei Anschläge auf ein Wahlkreisbüro der pro-kurdischen Partei HDP verübt. Gegen 2.40 Uhr bemerkte ein Anwohner Flammen in einem Kellerfensterschacht auf dem Hof des Gebäudes in der Pücklerstraße. Dieser Brand konnte von ihm schnell gelöscht werden. Etwa eine Stunde später hörte der 62-Jährige einen Knall und sah nun Flammen in einem Raum im Erdgeschoss des Hauses, wo sich das Büro der HDP befindet. Die Angreifer hatten das Küchenfenster zerbrochen und dadurch einen Molotowcocktail in das Büro geworfen. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei gelang es einem Nachbarn erneut die Flammen mittels eines Gartenschlauches zu löschen. Der Anschlag ereignete sich knapp einen Monat vor den Parlamentswahlen in der Türkei.
     
    bz-berlin
    Quelle: Polizei
  • 2. Oktober 2015
    In der Baerwaldstraße wurden gleich mehrere Häuser mit Hakenkreuzen beschmiert.
    Quelle: Polizei
  • 29. September 2015
    Am Forckenbeckplatz wurden aus einer Personengruppe heraus rechtsgerichtete und rassistische Äußerungen getätigt.
    Quelle: Polizei
  • 15. September 2015
    Am Bahnhof Ostkreuz wurde für die Homepage und Zeitung www.free21.org Werbung plakatiert. Die Autoren und die Zeitung stehen in engem Zusammenhang mit anderen rechten Zeitungen und Blogs und schreiben auch für diese. Auf der Homepage und in den vermeintlich seriösen Nachrichten werden unter anderem rechte und teilweise antisemitische Verschwörungstheorien vertreten sowie ein populistisches schwarz-weiß Denken gezeigt.
    Quelle: UBI KLiZ e.V.
  • 14. September 2015
    Ein Mann in der Wilhelmstraße erhält zum wiederholten Male eine E-Mail mit rassistischem Inhalt.
    Quelle: Polizei
  • 14. September 2015
    Einer der Bauarbeiter an der Straßenbaustelle Rigaer Straße Ecke Liebigstraße trug während der Arbeit ein Thor Steinar T-Shirt.
     
    Indymedia
     
    Quelle: Indymedia
  • 14. September 2015
    Nach ihrer regulären Kundgebung am Hauptbahnhof machten sich etwa 90 Rassist*innen von Bärgida mit der S-Bahn auf den Weg zum Anhalter Bahnhof. Von dort marschierten sie die Stresemannstraße runter bis zur Ecke Wilhelmstraße. Direkt neben dem Willy-Brandt-Haus, der Bundeszentrale der SPD, hielten sie dort eine Kundgebung ab.
    Sie wurden dort von rund 130 Gegendemonstrant*innen mit lauten Sprechchören, Pfiffen und Rufen begrüßt.
    Zum Abschluss ihrer Kundgebungen sangen sie eine widerlich abgewandelte Version der Internationalen, riefen „hoch die nationale Souveränität“ um dann mal wieder alle drei Strophen des Deutschlandliedes anzustimmen.
     
    Fotos
     
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 13. September 2015
    Am Sonntag kam es im Anschluss an eine pro türkische Demo in Charlottenburg-Wilmersdorf zu einem Übergriff auf einen Infostand der HDP am Kottbusser Tor. Zunächst hatten unter dem Motto „Gegen Krieg, Vertreibung und Terror“ etwa 1500 Menschen an einer Demo vom Wittenbergplatz zum Adenauerplatz teilgenommen. Schon während der Demo waren immer wieder Parolen gegen die PKK gerufen worden. Auch war mehrfach das Symbol der Grauen Wölfe, einer extrem rechten und nationalistischen Gruppe zu sehen. Nachdem die Demo gegen 14 Uhr beendet worden war fuhren 50 -70 türkische Nationalist*innen zum Kottbusser Tor und griffen dort den wöchentlich stattfindenden Infostand der pro kurdischen HDP an. Im Laufe der Auseinandersetzungen schwoll die involvierte Menschenmenge auf rund 100 Personen an.
    http://www.maz-online.de/Brandenburg/Grossdemo-in-Berlin-eskaliert-Verletzte!
    http://www.bz-berlin.de/berlin/charlottenburg-wilmersdorf/tuerkische-demonstranten-ziehen-durch-die-city-west
    http://www.berliner-zeitung.de/polizei/krawall-in-berlin-kreuzberg-tuerkische-nationalisten-gehen-in-kreuzberg-auf-kurden-los,10809296,31798660.html
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-kreuzberg-nationalistische-tuerken-greifen-kurden-an/12315092.html
     
     
     
    Quelle: Berliner Zeitung
  • 12. September 2015
    Am Samstag fand eine Demonstration der "Graue Wölfe", der nationalistischen MHP und der türkischen Regierungspartei AKP in Kreuzberg statt. Während sich rund 1000 Anhänger*innen am Hermannplatz trafen, kam es am Kottbusser Tor durch eine etwa 60 Personen zählende Gruppe zu Übergriffen. Die Demo war am Hermannplatz gestartet und lief dann über die Oraninestraße zum Kottbusser Tor. Hier kam es auch zu mehreren Festnahmen.
     
     
    Lower Class Magazin
    Antifaschistische Koordination 36
    Quelle: Lower Class Magazin
  • 12. September 2015
    Am Samstag morgen versammelten sich um die 40 Nazis am Frankfurter Tor um anschließend provozierend durch die Rigaerstraße zu ziehen und rechte Parolen zu skandieren. Dort griffen sie auch eine Gruppe aus der linken Szene an. Die Polizei nahm insgesamt 44 Personen (43 Männer und eine Frau) fest. 41 davon sind der Polizei bereits wegen rechter Aktivitäten und damit zusammenhängender Straftaten bekannt.
    Artikel in der Morgenpost
    Bericht aus der Rigaer Straße
    Quelle: Morgenpost
  • 11. September 2015
    Am Freitag Abend wurden zwei Männer von mehreren Männern zunächst beleidigt und dann geschlagen. Die Betroffenen waren gegen 20 Uhr am Kottbusser Tor unterwegs, als einer von ihnen zunächst auf sein kurdisches Tuch angesprochen wurde. Die Täter forderten dann die Herausgabe des Tuches und Beleidigten die beiden Männer, die sich daraufhin entfernten. Die Täter folgten den beiden Männer, um sie wenig später erneut anzugreifen, wobei das eine Opfer durch die Schläge eine Kopfverletzung davon trug. In der Zwischenzeit waren Passant*innen auf das Geschehen aufmerksam geworden und eilten den Beiden zu Hilfe, woraufhin die Täter davon liefen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 10. September 2015
    In der Alexandrinenstraße wird der PKW eines Mannes mit einem Hakenkreuz besprüht.
    Quelle: Polizei
  • 9. September 2015
    Am Abend fand eine Spontandemonstration von Kurd*innen in Kreuzberg statt. Die Demo zog vom Hermannplatz zum Mariannenplatz, wo sie gegen 19.40 Uhr endete. Auf dem Weg wurde die Demo von Mitgliedern der extrem rechten und nationalistischen Grauen Wölfe angepöbelt und angegriffen. Aus Häusern wurden die Teilnehmer*innen mit Eiern und Böllern beworfen. Dabei sollen auch zwei Mitglieder der Grauen Wölfe verhaftet worden sein.
    Etwa eine Stunde später fuhr dann ein Autokorso, bestehend aus etwa 40 Fahrzeugen, mit Anhänger*innen der Grauen Wölfe am Kottbusser Platz entlang. Aus den Autos wurden Fahnen geschwenkt und Kurd*innen beschimpft. Es kam erneut zu Flaschen und Steinwürfen.
    http://www.neues-deutschland.de/artikel/984341.tuerkische-rechte-attackieren-kurden.html
    http://www.focus.de/panorama/welt/eier-flaschen-und-boeller-flogen-140-polizisten-im-einsatz-ausschreitungen-zwischen-tuerken-und-kurden-nach-demo_id_4941349.html
    http://www.berliner-zeitung.de/polizei/polizeieinsatz-in-kreuzberg-schwere-auseinandersetzungen-bei-demo-kurdischer-gruppen,10809296,31777256.html
     
    Quelle: Berliner Zeitung
  • 7. September 2015
    Die Bild-Zeitung aus der Axel-Springer-Straße verteilte im Rahmen der Kampagne "Wir helfen", durch die Flüchtlinge unterstützt werden sollen, themenbezogene Aufkleber. Eine unbekannte Person veröffentlichte dazu bei Twitter einen Kommentar rassistischen Inhalts, in dem zu Straftaten aufgefordert wurde.
    Quelle: Polizei
  • 7. September 2015
    In der Gitschiner Straße wird ein Hakenkreuz an einer Litfaßsäule entdeckt.
    Quelle: Polizei
  • 5. September 2015
    „BDS Berlin“, „Israeli Citizens for BDS“, und die „Jüdische Stimme für Einen gerechten Frieden in Nahost“ nehmen mit einem Stand am „Festival gegen Rassismus“ teil. Außerdem gestalten sie zwei Workshops zum Thema „Zionismus“ und das „andere Israel“ auf dem Festival. Auf einem verteilten Flyer wird Israel als Apartheid Dämonisiert. In einem weiteren wird beschrieben, dass die „BDS-Bewegung zum Boykott aller israelischen Produkte“ aufruft. Hiermit wird die gesamte israelische Gesellschaft in Haftung für das politische Handeln der Regierung genommen. Die Intervention von Antifaschist*innen, die mit einem Flugblatt über die Hintergründe von BDS informieren wollen, wird unterbunden. Die verteilenden Personen werden als Nazis und Rassitst*innen beschimpft.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 5. September 2015
    In der Alexandrinenstraße werden laminierte antisemitische Bilder Gefunden.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 5. September 2015
    Bei der BZ in der Axel-Springer-Straße ging eine E-Mail mit rassistischem Inhalt ein.
    Quelle: Polizei
  • 4. September 2015
    Gegen 15.10 Uhr wird eine Mutter mit Kind in der Koppenstraße von einem 66-jährigen Mann rassistisch beleidigt. Ein 26-jähriger Mann greift ein und wird von dem 66-Jährigen geschlagen.
    Quelle: ReachOut
  • 2. September 2015
    Am morgen griffen ein 23 und ein 24 Jähriger am Schlesischen Tor einen Geflüchteten an. Der 18 Jährige saß auf einer Bank auf dem U-Bahnhof als die beiden Angreifer gegen 4.50 Uhr auf ihn zukamen und ihn zunächst rassistisch beleidigten. Als er aufstehen wollte, schlugen sie ihn zu Boden. Der Geflüchtete versuchte daraufhin zu fliehen, wurde aber erneut mit Schlägen und Tritten, auch gegen den Kopf des am Boden liegenden Mannes, angegriffen. Während der Auseinandersetzung warf der 18 Jährige Gegenstände nach seinen Angreifern.
     
    Quelle: Polizei
  • 31. August 2015
    Unbekannte sprühten neben den Haupteingang des Verwaltungsgebäudes der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg - Schlesische Oberlausitz (EKBO) in der Georgenkirchstraße einen rosa Davidstern. Die Markierung von Gebäuden und Denkmälern durch einen "Davidstern" ist eine alte antisemitische Praxis, mit dem Ziel den vermeintlich jüdischen Charakter der Institution oder dort verorteter Menschen zu markieren. Häufig soll durch eine derartige Markierung öffentlicher Institutionen suggeriert werden, sie würden unter Einflussnahme jüdischer Interessen handeln, ein verbreiteter Ausdruck wahnhafter Vorstellungen von jüdischer Allmacht. Ein möglicher konkreter Anhaltspunkt für die Markierung des EKBO Gebäudes, könnte die dort angekündigte Ausstellung mit dem Namen „Martin Luther und das Judentum - Rückblick und Aufbruch“ sein. Im Rahmen der Ausstellung wird sich kritisch mit den anti-judaistischen Positionen Luthers gegenüber dem Judentum auseinandergesetzt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 31. August 2015
    Ein Mann aus der Wilhelmstraße erhielt eine E-Mail mit rassistischem Inhalt und einem Hakenkreuz.
    Quelle: Polizei
  • 30. August 2015
    Zeitgleich zur „Tel Aviv Yafo Beach Party“ im „Sage Club“ findet auf der anderen Spreeseite „Palestine Solidarity Festival“ statt. Bereits im Vorfeld wurden die Organisator_innen der „Beach Party“ im Internet beschimpft. Auf dem Protestfestival tritt der Rapper Kaveh auf. Er singt mit dem Rapper Qazid u.a das Lied „3. Intifada“, welches im Sommer 2014 in Berlin produziert wurde. Darin wird Israel als Apartheidstaat und koloniales Regime dämonisiert, außerdem wird in dem Lied von „Strippenziehern im Hintergrund“ gesprochen, welche die Medien manipulieren und zum Tod „ganzer Volksgruppen“ beitragen würden. „Boykottiere Israel“ ist die Botschaft des Songs.

    Vor dem Eingang zur „Beach Party“ auf der Köpenicher Straße finden sich zwischenzeitlich bis zu 25 Person ein, die den Eintritt blockieren und ein Transparent entrollen, auf dem Israel als Apartheid dämonisiert wird. Die verantwortliche Gruppe für den Protest nennt sich mittlerweile „For One State and Return to Palestine (F.O.R Palestine).
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 30. August 2015
    Der Journalist Martin Lejeune besucht mit einem Begleiter die „Tel Aviv Yafo Beach Party“. Ein palästinensischer Hummusverkäufer wird von dem Begleiter Lejeune als „Verräter“ beschimpft. Es sei eine Schande, dass er als Palästinenser auf dieser Veranstaltung Essen anbieten würde. Der Betroffene, der in Neukölln mit einem Bekannten ein israel-palästinensisches Restaurant eröffnen möchte, erhält in der Folge Droh-Emails.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 30. August 2015
    Eine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich. Detaillierte Informtaionen liegen dem Register Friedrichshain Kreuzberg vor.
    Quelle: ReachOut
  • 30. August 2015
    Ein 18 jähriger Mann griff am Sonntag morgen gegen 6.45 Uhr ein Pärchen in der Revaler Straße an. Die beiden 26 und 27 Jahre alten Männer hatten dort auf einer Parkbank gesessen, als der Angreifer unvermittelt mit einer Flasche auf den Älteren einschlug. Der Mann wurde dadurch im Gesicht und Brustbereich leicht verletzt. Die Polizei konnte den Angreifer wenig später festnehmen.
    Artikel im Tagesspiegel
    Quelle: Tagesspiegel
  • 29. August 2015
    Eine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich. Detaillierte Informtaionen liegen dem Register Friedrichshain Kreuzberg vor.
    Quelle: ReachOut
  • 28. August 2015
    Ein Mann äußert sich in der Golßener Straße positiv über das in Brand setzen von Flüchtlingsheimen.
    Quelle: Polizei
  • 27. August 2015
    Am Donnerstag entdeckten Passant*innen, dass die Gedenktafel für den Antifaschisten Wolfgang Szepansky (*9. Oktober 1910; † 23. August 2008) in der Methfesselstraße 42 zum wiederholten Male zerstört wurde. Die Tafel war erst am 2. Mai 2015 neu angebracht worden, nachdem sie Ende Februar von Unbekannten zerstört worden war. Die Täter*innen gingen anscheinend gezielt vor und setzten Werkzeugen ein, ähnlich wie im Februar.
    Wolfgang Szepansky brachte am 11.08.1933 den Schriftzug „Nieder mit Hitler! KPD lebt! Rot Front!“ an eine Außenmauer der dortigen Schultheissbrauerei an. Nach seiner Verhaftung wurde er in das Konzentrationslager Columbiahaus eingeliefert. Nach der Haftentlassung im Januar 1934 floh er in die Niederlande, dort wurde er 1940 interniert, an die Gestapo ausgeliefert und von Oktober 1940 bis zum 21. April 1945 im Konzentrationslager Sachsenhausen gefangen gehalten. Während der KZ-Haft wurde er 1941 wegen „Rassenschande“ verurteilt und kam für zwei Jahre ins Strafgefängnis nach Tegel, weil er mit einer Jüdin in Amsterdam einen Sohn hatte. Die Befreiung erlebte er während des Todesmarsches.
    Quelle: Berliner VVN-BdA e. V.
  • 25. August 2015
    In der SPD Bundeszentrale im Willy-Brandt-Haus ging am Nachmittag gegen 15 Uhr telefonisch eine Bombendrohung ein, woraufhin das Haus geräumt wurde. Die Bombendrohung steht wahrscheinlich in einem direkten Zusammenhang mit dem Besuch von Sigmar Gabriel in Heidenau am Tag zuvor.
    Artikel im Spiegel
    Quelle: Spiegel
  • 25. August 2015
    In der SPD Bundeszentrale, dem Willy-Brandt-Haus, sind etwa 300 E-Mails und 150 Anrufe eingegangen die rassistische Pöbeleien und Bedrohungen enthielten. Nach einem Besuch von Sigmar Gabriel in Heidenau am Montag, in dem er die Angriffe durch Rassist*innen verurteilte, kam es am Dienstag zu diesen Vorfällen. Bei 14 E-Mails wird geprüft, ob eine Anzeige erstattet werden kann. In 5 Fällen hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
    Artikel im Spiegel
    Quelle: Spiegel
  • 24. August 2015
    Erneut wird an eine Person aus der Wilhelmstraße eine rassistische E-Mail gesendet.
    Quelle: Polizei
  • 23. August 2015
    In der Böcklinstraße wurde ein Hakenkreuz an eine Kletterwand entdeckt.
    Quelle: Polizei
  • 20. August 2015
    Am U-Bahnhof Strausberger Platz wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift "Europa unser Unglück" entdeckt und entfernt.
     
    Quelle: http://www.hassvernichtet.de/
  • 13. August 2015
    Eine Frau in der Revaler Straße trug ein T-Shirt, auf dem eine Person abgebildet war, die den Arm zum „Hitlergruß“ erhebt und auf dem Oberarm der abgebildeten Person war ein Hakenkreuz zu sehen.
    Quelle: Polizei
  • 12. August 2015
    Am Ostbahnhof zeigte ein Mann zeigte mit dem Finger auf eine Person of Color und forderte dabei einen Beamten der Bundespolizei auf, diese zu erschießen.
    Quelle: Polizei
  • 9. August 2015
    Eine Frau wird während eines Konzert im Museumsgarten des jüdischen Museums von einer anderen Frau aus rassistischer Motivation getreten.
    Quelle: ReachOut
  • 8. August 2015
    Eine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich. Detaillierte Informtaionen liegen dem Register Friedrichshain Kreuzberg vor.
    Quelle: ReachOut
  • 7. August 2015
    Im U-Bahnhof Strausberger Platz wurden zwei 17 und 19 Jahre alte Brüder zunächst von einem Mann rassistisch beleidigt. Im Laufe einer verbalen Auseinandersetzung griff der Mann den älteren der Beiden an und warf ihm eine Bierflasche an den Kopf. Der Betroffene erlitt eine Platzwunde und musste ins Krankenhaus gebracht werden, wo er ambulant behandelt wurde.
    Quelle: Morgenpost
  • 7. August 2015
    Auf mehreren Aufklebern am Bersarinplatz wird der Holocaust relativiert. Auf den Aufklebern steht „Holocaust Reloaded! Uiguren werden verfolgt, unterdrückt, ermordet. Islamophobie am Höhepunkt!“
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 6. August 2015
    Am Nachmittag wollte ein Mann sich mit seiner Familie im Schwimmbad des Haubentauchers treffen. Seine Frau und die Kinder waren bereits im Schwimmbad als er nachkam. An der Tür wurde er mit den Worten das "solche Leute" hier nicht erwünscht sein abgewiesen. Auch auf den Hinweis, dass seine Frau und Kinder sich bereits im Haubentaucher befinden würden und nach hinzurufen der selbigen änderte sich die Meinung der Türsteher*innen nicht. Durch die Art und Weise der Ablehnung und das Auftreten der Türsteher*innen fühlte sich die Familie rassistisch diskriminiert.
    Quelle: Facebook
  • 3. August 2015

    Vier Aufkleber der Jungen Nationaldemokraten (JN) klebten am Briefkasten eines Pflegewohnheims in der Fidicinstraße. Ein weiterer Aufkleber klebte in unmittelbarer Umgebung in der Straße "Am Tempelhofer Berg".
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus
  • 3. August 2015
    Ein Taxifahrer wird am Ostbahnhof von seinen Kolleg*innen bedrängt, als er sich über antisemitisches Verhalten beschwert. Mehrere seiner Kolleg*innen lästern über die „Judenspiele“ (European Maccabi Games) und geben an, garantiert niemanden „von denen“ mitzunehmen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 29. Juli 2015
    Auf dem Mauerbild "Vaterland" an der "East Side Gallery" wurden großflächig antisemitische Schriftzüge aufgetragen. Das Bild besteht aus einem blauen Davidstern auf einer schwarz-rot-goldenen Flagge. Rechts und links des Davidsterns wurde der Schriftzug "Scheisse Juden" angebracht. Außerdem wurde "Free Balestine" (sic!) aufgetragen. Der Künstler Günther Schaefer teilte dem Tagesspiegel mit, es handele sich bereits um die 51. Beschädigung des 25 Jahre alten Kunstwerks.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 29. Juli 2015
    Wiederholt erhält eine Person am Askanischen Platz eine E-Mail mit rassistischem Inhalt.
    Quelle: Polizei
  • 27. Juli 2015
    Am Mehringdamm wurde eine Telefonzelle mit einem rassistischen Schriftzug beschmiert.
    Quelle: Polizei
  • 24. Juli 2015
    Unbekannte schrieben in der Mühlenstraße an die "Vaterlands-Flagge" an der denkmalgeschützten East-Side-Gallery einen antisemitischen Schriftzug.
    Quelle: Polizei
  • 19. Juli 2015
    Mehrere Telefonzellen in der Adalbertstraße wurden mit rassistischen Schriftzügen beschmiert.
    Quelle: Polizei
  • 19. Juli 2015
    Am U-Bhf. Moritzplatz wurden mehrere Hakenkreuze entdeckt. Sie wurden in die Glasscheiben und Sichtblenden des ehemaligen Abfertigungshäuschens auf dem Bahnsteig geritzt.
    Quelle: Polizei
  • 14. Juli 2015
    Am Kottbusser Tor wird gegen 22.35 Uhr eine 35-jährige Person aus einer Gruppe von 10 Personen transphob beleidigt und mit einem Gegenstand beworfen, der sie am Kopf trifft.
    Quelle: ReachOut
  • 12. Juli 2015
    Ein Hausflur in der Stresemannstraße wurde mit mehreren Hakenkreuzen und einem rassistischen Schriftzug beschmiert.
    Quelle: Polizei
  • 11. Juli 2015
    Ein 31-jähriger Mann und sein Freund werden auf dem U-Bahnhof Kottbusser Tor von zwei unbekannten Männern homophob beleidigt und er wird geschlagen.
    Quelle: ReachOut
  • 11. Juli 2015
    In der Rativorstraße wurde ein Mann rassitisch beleidigt.
    Quelle: Polizei
  • 10. Juli 2015
    Auf einer Litfaßsäule am Kottbusser Tor wurde ein Hakenkreuz sowie das Wort „oxi“ (griechisch für Nein) auf ein Plakat geschmiert. Das Plakat bewirbt eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums und des Schwules Museum zum Thema "Homosexualität_en".
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 2. Juli 2015
    Unbekanntesprühten an einen Findling am Comeniusplatz eine Doppelsigrune.
    Quelle: Polizei
  • 30. Juni 2015
    Im Schulungsraum einer Supermarkt-Filiale in der Kottbusser Straße wurden auf mehrern Papierbögen eines Flip-Charts rechtsgerichtete Schmierereinen entdeckt.
    Quelle: Polizei
  • 30. Juni 2015
    Im Juni kam es zu einem Vorfall im Frieda Frauenzentrum. Mehrere Mütter mit Migrationshintergrund wurden von anderen Müttern angesprochen und darauf hingewiesen, „dass man hier kein Multikulti mag“.
    Quelle: UBI KliZ e.V.
  • 29. Juni 2015
    In der Luckauer Straße wurde eine Hauswand mit zwei Hakenkreuzben beschmiert.
    Quelle: Polizei
  • 28. Juni 2015
    Mitglieder der rechten Gruppe „Die Identitären“ besetzten am Abend gegen 19.30 Uhr einen Balkon des Willy-Brandt-Hauses. Sie waren mit einer Leiter hinaufgelangt. Dort entrollten sie ein Transparent mit der Aufschrift: "Stoppt den großen Austausch: Geburtenrückgang. Masseneinwanderung." Nach wenigen Minuten, noch bevor die Polizei eintraf, waren sie bereits verschwunden.
    Quelle: Morgenpost
  • 20. Juni 2015
    Eine Person beleidigte eine Frau rassistisch und äußerte ihr gegenüber "Sieg Heil".
    Quelle: Polizei
  • 19. Juni 2015
    In der Nacht zu Freitag alarmierte ein Mitarbeiter eines Wachschutzunternehmens in Kreuzberg die Polizei, als er gegen 1.35 Uhr bemerkte, dass 18 Fahrzeuge auf einem verschlossenen Kundenparkplatz in der Prinzessinnenstraße Beschädigungen aufwiesen. Alle Fahrzeuge der Marke Mercedes Benz wiesen Kratzer und Dellen in unterschiedlichen Bereichen auf. Zusätzlich wurde ein spiegelverkehrtes Hakenkreuz in die Motorhaube eines der Fahrzeuge geritzt.
    Quelle: Polizei
  • 12. Juni 2015
    Unbekannte ritzten Hakenkreuze in die Fensterscheiben am Ostbahnhof.
    Quelle: Polizei
  • 6. Juni 2015
    Ein 31-jähriger Mann wird gegen 0.20 Uhr in der Adalbertstraße aus homophober Motivation ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: ReachOut
  • 6. Juni 2015
    An einer Wand im Hausflur in der Kottbusser Straße schmierten Unbekannte ein Hakenkreuz auf Fäkalien.
    Quelle: Polizei
  • 4. Juni 2015
    Eine Person rief mehrfach in der S-Bahn "Heil Hitler" und gab weitere rechtsgerichtete Äußerungen von sich.
    Quelle: Polizei
  • 3. Juni 2015
    Unbekannte ritzten in einige Schilder des Aufgangs zu den Gleisen vier Hakenkreuze.
    Quelle: Polizei
  • 2. Juni 2015
    Am U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof beleidigte ein Mann, der mit seinem schwarzen Hund unterwegs war, einen Man of Colour aus rassistischer Motivation heraus. Als die beiden sich begegneten verglich der Täter den Betroffenen mit seinem Hund in herabwürdigender weise.
    Quelle: [moskito] Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus , für Demokratie und Vielfalt
  • 29. Mai 2015
    Am Abend wurden zwei Passanten aus homophoben Motiven angegriffen. Gegen 21. 30 Uhr liefen zwei Männer händchenhaltenden die Admiralstraße entlang. Dort trafen sie auf eine sechs- bis achtköpfige Gruppe, aus der heraus sie zunächst gemustert und dann homophob beleidigt wurden. Zwei Männer aus der Gruppe schlugen dann zunächst den einen Mann ins Gesicht, woraufhin dieser auf den Gehweg stürzte. Daraufhin attackierten sie den zweiten Mann. Sie schlugen und traten ihn und warfen eine Plastikflasche nach ihm. An diesem Angriff hatten sich auch die anderen Männer aus der Gruppe beteiligt. Im Anschluss ergriffen die Täter die Flucht.
    Quelle: Polizei
  • 27. Mai 2015
    Eine Person ritzte zwei Hakenkreuze in einen Getränkeautomaten am Ostbahnhof.
    Quelle: Polizei
  • 27. Mai 2015
    In der Koppenstraße schlug ein Mann einem anderen Mann aus rassistischer Motivation heraus unvermittelt ins Gesicht und rief dabei „Sieg Heil“.
    Quelle: Polizei
  • 24. Mai 2015
    In der Nacht von Sonntag auf Montag beschädigten Unbekannte die Fensterscheiben des Parteibüros der Grünen in der Boxhagener Straße.
    Quelle: Morgenpost
  • 19. Mai 2015
    In der Revaler Straße wurde ein Mann von einem anderen Mann von hinten angegriffen und geschlagen. Der Betroffene erkannte den Täter von einer Demo wieder.
    Quelle: Polizei
  • 18. Mai 2015
    Eine Person rief am Ostbahnhof "Sieg Heil".
    Quelle: Polizei
  • 17. Mai 2015
    An einer Hauswand in der Bernburger Straße wurden ein Hakenkreuz und eine rassistische Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Polizei
  • 15. Mai 2015
    Eine obdachlose Familie aus Rumänien die sich im Görlitzer Park aufhält wird von Mitarbeiter des Ordnungsamtes aggressiv behandelt. Die Habseligkeiten wurden zwei mal weggenommen und in die Mülltonne geschmissen.
    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • 13. Mai 2015
    Eine Person bespuckte den an der East Side Gallery befindlichen Davidstern und äußerte sich dazu antisemitisch.
    Quelle: Polizei
  • 7. Mai 2015
    Ein Mann entbot und skandierte in der Skalitzer Straße den "Deutschen Gruß" und äußerte sich fremdenfeindlich.
    Quelle: Polizei
  • 7. Mai 2015
    In der Eisenbahnstraße wird ein PKW entdeckt, an dessen hinterer linken Seitenscheibe auf einem Zettel von innen vier Hakenkreuze angebracht sind.
    Quelle: Polizei
  • 6. Mai 2015
    Ein Gast eines Restaurants am Mehringdamm wurde am Nachmittag von einem anderen Mann belästigt und aus homophober Motivation heraus beleidigt. Der 44-Jährige saß gegen 16 Uhr im Außenbereich eines Lokals, als sich der 20-Jährige vor den Tisch stellte, sein Geschlechtsteil entblößte und ihn dabei beschimpfte. Alarmierte Polizist*innen nahmen die Personalien des jungen Mannes auf und schrieben eine Strafanzeige wegen Beleidigung.
    Quelle: Polizei
  • 5. Mai 2015
    Am 05. Mai 2015 wird ein ca. 55-jähriger Mann mit Kippa am U-Görlitzer Bahnhof beschimpft. Auf seinem Weg die Bahnhofstreppe herunter, rief ein junger Mann laut: „Scheiß Jude!“. Der Betroffene ignorierte die Beschimpfung und setzte seinen Weg kommentarlos fort. Passant*innen, die den Vorfall mitbekamen, reagierten nicht.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 4. Mai 2015
    Der Sicherheitsbeauftragte des Axel-Springer-Verlages übergab eine in der Postverteilerstelle des Verlages eingegangene Briefsendung. Darin wurde die Bundeskanzlerin beleidigt und bedroht.
    Quelle: Polizei
  • 2. Mai 2015
    Ein Mann wurde von einem anderen Mann in der Gitschiner Straße erst gefragt, ob er "Türke" oder "Kurde" sei und dann rassistisch beleidigt.
    Quelle: Polizei
  • 1. Mai 2015
    Auf dem MyFest in Kreuzberg wurden zwei Männer, die sich an den Händen hielten, von drei jungen Männern in der Dresdner Straße angegriffen. Einer der Angreifer verpasste einem der beiden Männer aus homophober Motivation heraus von hinten eine Kopfnuss. Die Polizei erklärte sich zunächst für nicht zuständig, nahm aber später eine Anzeige wegen Körperverletzung auf.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 30. April 2015
    Eine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich. Detaillierte Informtaionen liegen dem Register Friedrichshain Kreuzberg vor.
    Quelle: ReachOut
  • 24. April 2015
    Ein Mann am Askanischen Platz erhielt eine E-Mail mit rassitischem Inhalt.
    Quelle: Polizei
  • 23. April 2015
    Eine Familie aus Rumänien wird bei der Antragstellung für Leistungen nach SGB II trotz der EU Bürgerschaft aufgefordert einen aktuellen Aufenthaltstitel für Mitglieder der Familie einzureichen obwohl dies nicht erforderlich ist.
    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • 17. April 2015
    Unbekannte besprühten eine Hauswand mit einem Hakenkreuz und einem rechtsgerichteten Schriftzug.
    Quelle: Polizei
  • 13. April 2015
    In einer Postsendung aus der Ukraine befand sich das Deutsche Schutzwall-Ehrenzeichen. Es zeigt auf der Vorderseite den Reichsadler mit einem Hakenkreuz.
    Quelle: Polizei
  • 11. April 2015
    Eine 23-jährige Frau wird gegen 4.00 Uhr auf der Warschauer Brücke aus homophober Motivation aus einer Gruppe heraus von einem unbekannten Mann gegen den Oberkörper gestoßen.
    Quelle: ReachOut
  • 8. April 2015
    Die Geschädigte wurde auf dem U-Bhf. Möckernbrücke aufgrund ihrer religiösen Bekleidung von einer Frau mehrfach rassistisch beleidgt.
    Quelle: Polizei
  • 7. April 2015
    In der Mühlenstraße wurde ein auf den Radweg gemaltes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Polizei
  • 4. April 2015
    Ein Mann entbot in der Reichenberger Straße in Richtung der vorbeiziehenden Demonstration "Integration und Migration, Räumung der Hauptmann-Schule verhindern, Polizei entlasten, Kriminalität abschaffen, Brandanschläge aufklären" den „Deutschen Gruß“.
    Quelle: Polizei
  • 30. März 2015
    In der Nacht auf Dienstag zündeten unbekannte Täter*innen das „Haus der 28 Türen“ am Oranienplatz an. Das „Haus der 28 Türen“ ist eine Kunstinstallation der Gruppe „Bewegung Nurr“. Der aus Holz und Metall bestehende Rundbau mit seinen 28 Türen steht symbolisch für die Abschottung der 28 EU-Staaten gegenüber Flüchtlingen. Das Projekt sollte, wie der Oranienplatz auch, als Veranstaltungsort und Treffpunkt für Geflüchtete und Unterstützer*innen dienen, nachdem das Protestcamp im Sommer letzten Jahres geräumt worden war.
    Quelle: Tagesspiegel
  • 28. März 2015
    Am 28. März gab das Neofolk-Projekt "Allerseelen" ein konspirativ organisiertes Konzert im Chesters in der Glogauer Straße Kreuzberg. Die Band gehört zum extrem rechten Flügel der Neofolk-Szene. Der genaue Veranstaltungsort wurde erst 24 Stunden vor dem Auftritt bekanntgegeben, um dadurch einen Protest unmöglich zu machen.
     
    http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2015/03/20/ss-lyrik-in-kreuzberg_18980
    Quelle: Störungsmelder
  • 22. März 2015
    In der Nacht warfen Unbekannte einen Brandsatz auf das Gelände der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule. Dort leben zur Zeit mehrere Geflüchtete, Aktivist*innen des ehemaligen Protestcamps am Oranienplatz und weitere Menschen. Der Brandsatz löste einen Schwelbrand in einem Stapel Kleidungsstücke aus, der Rasch gelöscht werden konnte. Verletzt wurde dabei niemand.
    http://www.neues-deutschland.de/artikel/965709.brandsaetze-auf-fluechtli...
    Quelle: Neues Deutschland
  • 19. März 2015
    Ein Mann zeigte in der Rigaer Straße den Hitlergruß und beleidigte einen anderen Mann antisemitisch und rassistisch.
    Quelle: Polizei
  • 16. März 2015
    Mehrere Personen zeigten in der S-Bahn am Ostbahnhof den „Deutschen Gruß“ und riefen „Sieg Heil".
    Quelle: Polizei
  • 16. März 2015
    Ein Mann zeigt den "Hitlergruß" am U-Bhf. Hallesches Tor.
    Quelle: Polizei
  • 16. März 2015
    Eine Person rief in der Revaler Straße "Sieg Heil".
    Quelle: Polizei
  • 15. März 2015
    Auf eine Spanplatte in der Reichenberger Straße wurde ein Hakenkreuz gemalt. Dies ist bereits der dritte Vorfall dieser Art.
    Quelle: Polizei
  • 14. März 2015
    In der Gitschiner Straße wurde in einen Pkw ein Hakenkreuz geritzt.
    Quelle: Polizei
  • 11. März 2015
    Die Polizei durchsuchte die Wohnung eines 39-jährigen in Kreuzberg gegen den seit Herbst 2014 ein Strafermittlungsverfahren wegen Verbreitens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen lief. Er soll auf Facebook mehrere verherrlichende Abbildungen von Adolf Hitler gepostet haben. Bei der Durchsuchung wurden mehrere Mobiltelefone beschlagnahmt.
    Quelle: Polizei
  • 8. März 2015
    Unbekannte Täter besprühten einen S-Bahnwaggon im Inneren mit einem Hakenkreuz.
    Quelle: Polizei
  • 6. März 2015
    Zum wiederholten mal werden in einem Wohnhaus in der Reichenberger Straße diverse Hakenkreuze in das Treppenhaus geschmiert.
    Quelle: Polizei
  • 6. März 2015
    Am Nachmittag schimpfte ein alkoholisierter Mann in der S-Bahn zwischen Ostkreuz und Schönhauser Allee lauthals über über "die Ausländer", "die Türken", "Kanaken", … , die in Deutschland alles hinterher geschmissen bekommen und die Deutschen müssten rackern und beim Amt so viele Formulare ausfüllen. Und bei der Bahnhofsmission höre man nur noch "Kurva, Kurva". Dazwischen brüllte er unvermittelt "Sieg Heil". Gegenüber einem Fahrgast, der intervenierte, äußerte der Mann, das sei ja nicht so gemeint. Gab danach aber weiter laut rassistische Sprüche von sich.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 5. März 2015

    Gegen um 23 Uhr ruft ein Mann in der Schönleinstraße laut "Ihr Schwuchteln" und andere Beschimpfungen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 1. März 2015
    Am Ostbahnhof wurde ein Mann von einer Frau rassistisch beleidigt. Die Frau versuchte mehrmals den Mann zu kratzen.
    Quelle: Polizei
  • 26. Februar 2015
    Ein Mann, der im Bethanien eine Treppe herunter geht, wird gegen 12.35 Uhr aus rassistischer Motivation von einem anderen Mann mit einer Flasche beworfen und verletzt. Der Mann erstattet eine Anzeige.
    Quelle: ReachOut
  • 26. Februar 2015

    Am U-Bahnhof Schönleinstraße trägt ein Mann aus einer Gruppe einen "Kategorie C"-Aufnäher. Die Band „Kategorie C“ ist der rechtsextremen Hooliganszene zuzuordnen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 23. Februar 2015
    Die Gedenktafel für Wolfgang Szepansky an der Wand der ehemaligen Schultheiss Brauerei in der Methfesselstraße wurde mutwillig zerstört. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter*innen bewusst vorgegangen sind und Werkzeug, wie Zangen und Stemmeisen dabei hatten. Wolfgang Szepansky hatte am 11. August 1933 „Nieder mit Hitler! KPD lebt! Rot Front!“ an die Wand gemalt, wo sich heute die Gedenktafel befindet. Er wurde gefasst und im KZ Columbiahaus interniert. Er überlebte das Dritte Reich und blieb engagiert. Oft war er als Zeitzeuge an Schulen und bei Diskussionsveranstaltungen.
    Quelle: Paperpress e.V.
  • 22. Februar 2015
    Gegen 4.25 Uhr beleidigt ein Mann Ende 20 eine andere Person am U-Bahnhof Samariterstraße als "Faggot" (Englisch für Schwuchtel). Weiterhin beleidigt er eine Frau rassistisch.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 22. Februar 2015
    Unbekannte Täter hinterließen in der Landsberger Allee eine "Horst-Wessel-Gedenktafel". Diese bestand aus einem Stein, auf welchem ein Pfahl mit einem Eisernen Kreuz angebracht war. Auf dem Kreuz steht der Name "Horst Wessel" und ein Zeichen der NSDAP. Auf dem Stein war u. a. das damalige Rangabzeichen, abgebildet. Auf dem Stein stand eine Grabkerze.
    Quelle: Polizei
  • 11. Februar 2015
    Zwei Personen riefen in der Mollstraße "Sieg Heil".
    Quelle: Polizei
  • 9. Februar 2015
    Eine Frau in der Frankfurter Allee wurde rassistisch beleidigt. Zuvor lagen Flyer mit rassistischem Inhalt in ihrem Briefkasten.
    Quelle: Polizei
  • 7. Februar 2015
    Zwei People of Colour in Begleitung einer Deutschen wurde aus rassistischen Motiven heraus der Zugang zur Abendveranstaltung in einem Club in der Revaler Str. durch den Türsteher verweigert.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 1. Februar 2015
    In der Schwiebusser Straße wurde an eine Wohnungstür ein Hakenkreuz gemalt.
    Quelle: Polizei
  • 27. Januar 2015
    Beim Einkauf in einer Kaisers Filiale in der Skalitzer Straße wurde eine Frau durch einen Securitymitarbeiter mehrfach antiziganistisch beschimpft. Die Frau stand in der Kassenschlange an, wobei sie die Produkte, die sie kaufen wollte, in der Hand behielt. Auf einmal wurde sie von einem Securitymitarbeiter in dessen Büro geführt, wo der Mann sie über eine Stunde festhielt. Er nahm der Frau ihr Bargeld ab und die Daten vom Ausweis auf und drohte die Polizei zu holen. Während dessen beschimpfte er sie auch mehrfach antiziganistisch und machte sich über sie lustig.
    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • 26. Januar 2015
    Unbekannte malten an eine Hausflurwand in der Straße der Pariser Kommune mehrere Hakenkreuze.
    Quelle: Polizei
  • 23. Januar 2015
    An einer Hausflurwand in der Reichenberger Straße wird ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Polizei
  • 17. Januar 2015
    Ein Mann rief in der Öffentlichkeit am Bhf. Ostkreuz "Sieg Heil".
    Quelle: Polizei
  • 17. Januar 2015
    Am Samstag beobachtete eine Passantin wie fünf Männer des BVG-Sicherheitsdienstes „WISAG“ sich in rassistischer Weise über einen Person of Colour lustig machten.
    Die fünf Männer überquerten die Wiener Straße und liefen dabei an dem Betroffenen vorbei der etwas in einer für sie nicht verständlichen Sprache sagte. Daraufhin fingen die Männer an, ihn nachzuäffen in unkenden Lauten und sich über ihn lustig zu machen. Trotz des Einschreitens einer Passantin machten sich die Männer weiter lustig und einer sagte, dass er ja gar keine Bananen dabei habe.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 11. Januar 2015
    In der Revaler Straße beleidigte ein Mann einen anderen Mann aus einer Streitigkeit heraus rassistisch.
    Quelle: Polizei
  • 8. Januar 2015
    Im Rahmen einer Vorsprache für die Ausstellung einer Geburtsurkunde im Standesamt Friedrichshain in der Schlesischen Straße machte der zuständige Sachbearbeiter folgende Aussage: "Der Vater ist erst 15. Schrecklich!". Dabei schüttelte er den Kopf und zeigte sich entsetzt.
    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • 7. Januar 2015
    Im Technikmuseum Berlin wurde eine Besucherin aus einer Gruppe Jugendlicher heraus rassistisch beleidigt. Dabei wurden auch rechtsgerichtete Äußerungen getätigt.
    Quelle: Polizei
Subscribe to Chronik für Register Friedrichshain-Kreuzberg