Das Pankower Register

Das Pankower Register entstand im April 2005 im Rahmen der Umsetzung des Lokalen Aktionsplans Pankow. Seitdem betreut und publiziert die Netzwerkstelle [moskito] jährlich diese Pankower Chronik rassistisch, antisemitisch, homophob und rechtsextrem motivierter Übergriffe, Vorfälle und Propaganda. Das Pankower Register wird jährlich in der Bezirksvollversammlung vorgestellt und einer breiten Öffentlichkeit über Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit bekannt gemacht.

Das Register in Friedrichshain-Kreuzberg

Das Register Friedrichshain-Kreuzberg ist ein Gemeinschaftsprojekt der Initiative gegen Rechts und UBI KLiZ e.V. Die Initiative gegen Rechts wurde im Januar 2006 gegründet, da damals Friedrichshain die Statistik rechter Übergriffe anführte. Verschiedene Einzelpersonen, Parteien und Vereine schlossen sich zusammen um gemeinsam etwas dagegen zu unternehmen. 2009 ging daraus das Register hervor, um einen umfassenden Überblick über rechte Umtriebe im Stadtteil Friedrichshain zu erlangen. Seit 2011 werden auch die Vorfälle in Kreuzberg vom Register mit erfasst.

Das Register in Treptow-Köpenick

Im November 2007 hat das Register zur Erfassung rassistischer, antisemitischer, rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Treptow-Köpenick seine Arbeit aufnehmen können. Ideengeber war das Pankower Register, das 2006 eingerichtet wurde. Den Prozess das Register in Treptow-Köpenick einzurichten, unterstützte wie auch in anderen Bezirken von Anfang an ReachOut. Die ersten drei Jahre wurde der Aufbau aus Mitteln des Lokalen Aktionsplans Treptow-Köpenick finanziert, Träger des Projekts war damals und ist mittlerweile wieder der Verein offensiv'91 e.V..

Projektvorstellung /Project presentation

[English version at the bottom of the page]

Register sind Dokumentationen von rassistisch, antisemitisch, lbgtiq-feindlich*, antiziganistisch, rechtsextrem, rechtspopulistisch und anderen diskriminierend motivierten Vorfällen, die sich in den Berliner Stadtbezirken ereignen. Diese Vorfälle werden von Bürger_innen bei verschiedenen Anlaufstellen, die über die Bezirke verteilt sind, gemeldet und an die Koordinierungsstellen der Register weitergeleitet. Dort werden sie gesammelt, ausgewertet und veröffentlicht.

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