Auswertung zu 2014 des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf

Das Register Charlottenburg-Wilmersdorf wertete insgesamt 105 rechte und diskriminierende Vorfälle im Bezirk aus. Noch nie wurden so viele Vorfälle festgestellt wie in diesem Jahr (2012: 43 Vorfälle, 2013: 90). Es gab insgesamt 15 gewalttätige Angriffe (2013: 13).

Auswertung des Registers Treptow-Köpenick für 2014

Treptow-Köpenick hat im Vergleich zu anderen Regionen eine deutlich sichtbare und aktive rechte Szene, die den Großteil der gesammelten Vorfälle verursacht, initiiert bzw. zumindest organisatorisch unterstützt. Dabei fand eine Verlagerung statt, weg von Schöneweide hin nach Adlershof und ins Salvador-Allende Viertel.

Ergebnisse der Register und von ReachOut für 2014

Im Jahr 2014 dokumentierten ReachOut, die Beratungsstelle für Opfer rassistischer und rechter Gewalt und die Register in den Bezirken Angriffe und Vorfälle, die einen rassistischen, antisemitischen, homophoben oder diskriminierenden Hintergrund hatten. Unter Vorfällen, die in den Registern dokumentiert werden, sind neben Gewalttaten auch Propagandaaktivitäten, wie Aufkleber, Plakate oder Sprühereien, Veranstaltungen und Beleidigungen gefasst, die einmal jährlich qualitativ ausgewertet werden.

Neues vom Register Spandau (März 2016)

Das Register Spandau bei GIZ e.V. (Reformationsplatz 2, 13597 Berlin) nimmt weiterhin Meldungen von rassistischen, rechten und diskriminierenden Vorfällen auch persönlich entgegen. Sprachmittler*innen für Arabisch, Türkisch, Russisch, Polnisch, Serbokroatisch und Farsi stehen bei Bedarf zur Verfügung! Die Meldungen bitte im Büro abgeben oder per E-Mail einen Termin für eine persönliche Meldung vereinbaren:

Verfassungsschutz veröffentlicht Studie über rechte Gewalt

In den Jahren 2003 bis 2012 wurden 632 rechtsextremistisch motivierte Gewalttaten  in Berlin von der Polizei gezählt – im Durchschnitt jährlich rund 63. Das reicht von Körperverletzungen (88 Prozent der Taten) über Landfriedensbruch (vier Prozent) bis zu Raub und Brandstiftung (je drei Prozent). Rechtsextremistisch motivierte Tötungen wurden in der Zeit in Berlin nicht registriert.

Die Studie hat ergeben, dass immer mehr Straftatentaten in Berliner Innenstadtbezirken stattfanden. Und Berlin Mitte mit 14 Prozent sogar zu einem Schwerpunktbezirk geworden ist.

Register Berlin Mitte

Das Register in Berlin-Mitte hat seine Tätigkeit parallel zu anderen Stadtteilen Berlins im August 2014 aufgenommen. Die Koordinierungsstelle arbeitet eng mit Narud e.V. zusammen, einer Organisation, die sich unter anderen für Integrationsförderung, entwicklungspolitische Bildung und Entwicklungszusammenarbeit einsetzt und das Ziel verfolgt, dass sich Migranten_innen in Berlin als voll akzeptierter Bestandteil in der Gesellschaft  erfahren können. Es ist ein selbsterklärtes Anliegen von Narud e.V.

Mehr rechte Straftaten in Treptow-Köpenick

"Straftaten aus rechter Motivation haben 2013 im Bezirk zugenommen, das geht aus der Antwort auf eine Anfrage des Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE, Philipp Wohlfeil, hervor."

Die Antwort des Bezrksamts kann hier eingesehen werden: http://www.dielinke-treptow-koepenick.de/uploads/media/0581KAAntwort_01.pdf

Rechtes Land Treptow-Köpenick 2013

Die Vorfälle für 2013 aus Treptow-Köpenick und vieles mehr für die ganze Bundesrepublik, jetzt auf http://www.rechtesland.de/

 

Alle Vorfälle als Karte für Charlottenburg und Wilmersdorf

Die Chronik des Jahres 2013 für Charlottenburg-Wilmersdorf gibt es nun als Karte auf rechtesland.de.

Herzlichen Dank an die Kolleg*innen vom Apabiz!

Auswertung der Europawahl 2014 für Charlottenburg-Wilmersdorf

Zur Europawahl 2014 kandidierten im Wahlbezirk Charlottenburg-Wilmersdorf 24 Parteilisten. Hiervon wurden einzelne Parteien näher untersucht:

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